DE2425771A1 - Handschere, insbesondere gartenschere - Google Patents

Handschere, insbesondere gartenschere

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DE2425771A1
DE2425771A1 DE19742425771 DE2425771A DE2425771A1 DE 2425771 A1 DE2425771 A1 DE 2425771A1 DE 19742425771 DE19742425771 DE 19742425771 DE 2425771 A DE2425771 A DE 2425771A DE 2425771 A1 DE2425771 A1 DE 2425771A1
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Uwe Peters
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WALTER PETERS WERKZEUGFABRIK 5650 SOLINGEN DE
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FA WALTER PETERS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/02Secateurs; Flower or fruit shears
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/04Hand shears; Scissors with detachable blades

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

DR. ING. DIPL. PHYS. H. STURIES
PATENTANWÄLTE „ eiAU1 M ?A?R771
DIPL. ING. P. EICHLER AH 4 O / / I
56 WUPPERTAL 2, BRAHMSSTRASSE 29
2 7. Mai 1974
Firma Walter Peters, 565 Solingen-Wald, Altenhoferstr.
"Handschere, insbesondere Gartenschere"
Die Erfindung betrifft eine Handschere, insbesondere eine Gartenschere, die mit an ihren gelenkig miteinander verbundenen Scherenhälften sitzenden Schermessern versehen ist, die in ihrer durch einen Anschlag begrenzten Schließstellung mit ihren Schneiden aufeinanderliegen. Solche Gartenscheren mit in der Schließstellung bündig aufeinander treffenden Schneiden ermöglichen die Erzielung sehr glatter Schnitte ohne Verletzungen der Astrinde, wie sie speziell beim Okulieren von Pflanzen unerwünscht sind.
Bei einer bekannten Gartenschere obiger Art gehen die Schermesser unmittelbar in die Messerschneiden über, wobei die einen Seiten der beiden Schermesser in gleicher Ebene liegend flach geschliffen sind, während die andere Seite der Schermesser dazu unter einem Keilwinkel, also schräg verläuft. Die exakte Ausrichtung der Messerschneiden ist hier also nur dadurch möglich, daß die eine Seite der Schermesser durchgehend plangeschliffen wird. Das führt aber zu nachteiligen Seitenkräften beim Schneiden,
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und zwar bedingt durch die in Richtung der Winkelhalbierenden beider Schermesser verlaufenden Reaktionskräfte, die hier notwendigerweise einen Winkel miteinander einschließen müssen. Weiterhin besteht bei dieser Schere ein wesentlicher Nachteil darin, daß die Verletzung der Messerschneiden notwendig zur Unbrauchbarkeit der gesamten Schermesser führt, da ein Nachschleifen der Schneiden hier nicht möglich ist.
Um die vorerwähnten nachteiligen Seitenkräfte beim Schneiden zu vermeiden,ist eine andere Gartenschere bekannt geworden, bei der das eine Schermesser symmetrisch zu seiner Schneide zugeschärft bzw. zugeschliffen ist, während an der anderen Scherenhälfte eine aus Weichmetall bestehende Amboßleiste vorgesehen ist, auf der die Messerschneide der anderen Scherenhälfte beim Schließen aufsetzt. Da hier nur eine Scherenhälfte bzw. nur ein Schermesser zur Schneidwirkung kommt, erfordert diese Konstruktion einen relativ hohen Kraftaufwand zur Betätigung der Schere. Etwaige Beschädigungen der Scherenschneide verlangen auch hier die Auswechslung des gesamten Schermessers.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Hand-, insbesondere Gartenschere zu schaffen, die die obenerwähnten Mängel nicht aufweist, vielmehr bei nur geringem Kraftaufwand einwandfreie Schnitte zu erzielen erlaubt und bei der etwaige Beschädigungen oder Verletzungen der Schneiden nicht besonders ins
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Gewicht fallen, da sie leicht zu beseitigen sind. Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Hand-, insbesondere Gartenschere der eingangs erwähnten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens eines der beiden Schermesser, vorzugsweise beide, mit einer auswechselbar gelagerten Schneidklinge versehen ist. Die Schneidklingen liegen in einer gemeinsamen Ebene und sind durch lösbare Klemmplatten auf ihren Schermessern befestigt, wobei die Schermesser und ihre Klemmplatten ein keilförmiges Profil besitzen.
Mit einer solchen Schere können sehr glatte Schnitte ohne Verletzung der Astrinde erzielt werden. Beim Schneiden treten keinerlei Seitenkräfte auf. Auch der zum Schneiden erforderliche Kraftaufwand bleibt relativ gering. Sobald die Schneide beschädigt ist, kann die betreffende Schneidklinge einfach ausgewechselt und durch eine neue ersetzt werden.
Vorteilhaft sind an den Schermessern und/oder ihren Klemmplatten mit Führungsrippen versehene Aussparungen für die ausgerichtete Anbringung der Schneidklingen vorgesehen. Damit entfällt eine besondere Justierung der Schneidklingen bei ihrem Einlegen. Die Schneidklingen können aus mit einseitig angeordneten Schneiden versehenen Rasierklingen, sogenannten Injektorklingen bestehen.. Ebenso gut können dafür aber auch Rasierklingen mit doppelseitig angeordneten Schneiden verwendet werden, wodurch beide Schneiden nacheinander zum Einsatz gelangen können.
Schließlich sieht die Erfindung noch vor, daß
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die Schermesser an ihren freien Enden mit in ihrer Schließstellung stumpf aufeinander stoßenden Begrenzungsanschlagflächen versehen sind. Dadurch können die empfindlichen Schneiden der Rasierklingen gegen gegenseitige Beschädigung beim jeweiligen Schließen der Schere wirksam geschützt werden, zumal die Begrenzungsanschlagflächen gegenüber den Auflageflächen und Führungsrippen für die Rasierklingen an den Schermessern sorgfältig ausgerichtet bzw. geschliffen werden können.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele erfindungsgemäß ausgebildeter Gartenscheren dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Gartenschere in geschlossenem Zustand in der Draufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. in vergrößerter Darstellung
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Gartenschere in der offenen Stellung ihrer Schermesser.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Gartenschere iat insofern von herkömmlicher Bauart, als sie zwei über den Gelenkbolzen 1 miteinander verbundene Scherenhälften 2, 3.aufweist, die jeweils aus einem Griffteil 2' bzw. 3* und einem Schermesser 2·· bzw. 311 bestehen. In der Nähe des Gelenkbolzens 1 ist eine Schlauchspiralfeder 4 angeordnet, die die beiden Scherenhälften 2, 3 in die Offensteilung ihrer Schermesser zu drücken sucht. Durch
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die an der einen Scherenhälfte 2 um den Gelenkbolzen 5 schwenkbeweglioh angebrachte Klinke 6 kann die Gartenschere in ihrer dargestellten Schließstellung verriegelt werden.
Jedes der beiden Schermesser 2I!, 3lf ist mit einer auswechselbar gelagerten Schneidklinge 7 versehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich dabei um mit einseitig angeordneten Schneiden 7' versehene Rasierklingen, um sogenannte Injektorklingen. Zur ausgerichteten bzw. justierten Lagerung dieser Injektorklingen 7 sind beide Schermesser, wie Fig. 2 zeigt, mit entsprechende Führungsrippen 8 stehenlassenden Aussparungen 9 versehen, Sie sind zweckmäßig so angeordnet, daß die einzelne Schneidklinge in der für beide Schermesser 211, 3t! gemeinsamen Berührungsebene Io liegt, jedenfalls mit, ihren Schneiden 7'. Zur Klemmhalterung der Rasierklingen 7 dienen die an den Schermessern befestigten Klemmplatten 11, die ebenso wie die Schermesser ein keilförmiges Profil besitzen. Beide Profile ergänzen sich jeweils paarweise zu einem in bezug auf die Schneidklinge 7 - symmetrischen Keilprofil, wie das die Fig. 2 deutlich zeigt. Um sicherzustellen, daß die Klemmplatten 11 an ihrem Klemmende 11' fest gegen die Klinge 7 drücken, sind die Klemmplatten 11 an ihren Außenrändern mit Stützrippen_ 11'» versehen, Über die sie auf den Schermessern abgestützt sind. Durch die Schrauben 12 werden daher die Klemmplatten 11 mit ihren Klemmenden II1 fest gegen die Klingen 7
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gedrückt, die ihrerseits fest gegen die entsprechenden Auflageflächen an den Schermessern 2fI bzw. 3'1 gepreßt werden. An ihren freien Enden 2111 bzw. 31'1 sind die Schermesser 2'· bzw. 3'1 mit in ihrer Schließstellung stumpf aufeinanderstoßenden Begrenzungsanschlagflächen
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2 bzw. 3 versehen. Dadurch werden die Schneiden 7' der Klingen 7 gegen gegenseitige Beschädigung beim Schließen der Schermesser wirksam geschützt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die auswechselbar gelagerten Schneidklingen aus herkömmlichen, beidseitig mit Schneiden 13', 13fI versehenen Rasierklingen 13, die über entsprechende Führungsrippen 14 an den Schermessern 211 bzw. 3"' ausgerichtet aufliegen und durch die strichpunktiert angedeuteten Klemmplatten 16 mittels Klemmschrauben 15 gehalten werden. In diesem Falle brauchen bei Beschädigung der einen Schneide 13' die Rasierklingen 13 zunächst nur gewendet zu werden, damit die noch unbeschädigte Schneide 13*' zum Einsatz gelangt.
In allen Fällen ermöglicht die Erfindung ein leichtes Auswechseln der etwa schadhaft gewordenen Schneiden. Da die Schneidklingen exakt in der gemeinsamen Mittelebene der Schermesser bzw. ihrer gemeinsamen Berührungsebene liegend angeordnet werden können, treten beim Schneiden keine seitlichen Reaktionskräfte auf. Es kann ein sehr glatter Schnitt erzielt werden, ohne daß dabei die Pflanzenrinde beschädigt wird. Der jeweilige Kraftaufwand zum Schneiden ist relativ gering.
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Claims (8)

  1. Patentansprüche
    "i.) Handschere, insbesondere Gartenschere, mit an ihren gelenkig miteinander verbundenen Scherenhälften sitzenden Schermessern, die in ihrer durch einen Anschlag begrenzten Schließstellung mit ihren Schneiden aufeinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der beiden Schermesser (2·*, 311)» vorzugsweise beide, mit einer auswechselbar gelagerten Schneidklinge (7 bzw. 13) versehen ist.
  2. 2. Handschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Schneidklingen (7 bzw. 13) in einer gemeinsamen Ebene (lo) liegen und durch lösbare Klemmplatten (11) auf ihren Schermessern (21', 3tf) befestigt sind, wobei die Schermesser und ihre Klemmplatten
    ein keilförmiges Profil besitzen. ;
  3. 3. Handschere nach den Ansprüchen 1 und 2,dadurch gekennzeichnet , daß das einzelne Schermesser (211 bzw. 311) zusammen mit seiner zugehörigen Klemmplatte
    (11) ein in bezug auf die Schneidklinge (7) symmetrisches J
    Keilprofil besitzt.
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  4. 4. Handschere nach den Ansprüchen 1 bis 3S dadurch gekennzeichnet , daß an den Schermessern (2'1, 3tT) und/oder ihren Klemmplatten (11) mit Führungsrippen (8) versehene Aussparungen (9) für die ausgerichtete Anbringung der Schneidklingen (7) vorgesehen sind.
  5. 5. Handschere nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Schneidklingen aus mit einseitig angeordneten Schneiden (7') versehenen Rasierklingen (7) , sogenannten Injektorklingen bestehen.
  6. 6. Handschere nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzei chnet, daß die Klemmplatten (11) an ihren Außenrändern mit sich auf dem zugehörigen Schermesser (211 bzw. 311) aufliegenden Stützrippen (H'1) versehen und durch Schrauben (12) an den Schermessern befestigt sind.
  7. 7. Handschere nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennnzeichnet , daß die Schneidklingen aus mit doppelseitig angeordneten Schneiden (13', 13'') versehenen Rasierklingen (13) bestehen.
  8. 8. Handschere nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Schermesser (2'1, 31') an ihrenfreien Enden (2lft, 3111) mit in ihrer Schließstellung stumpf aufeinander stoßenden Begrenzungsanschlagflächen (2IV, 3IV) versehen sind.
    50985G/0493
DE19742425771 1974-05-28 Handschere, insbesondere Gartenschere Expired DE2425771C3 (de)

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