DE2425796A1 - Bremsvorrichtung fuer webschuetzen - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer webschuetzen

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DE2425796A1
DE2425796A1 DE19742425796 DE2425796A DE2425796A1 DE 2425796 A1 DE2425796 A1 DE 2425796A1 DE 19742425796 DE19742425796 DE 19742425796 DE 2425796 A DE2425796 A DE 2425796A DE 2425796 A1 DE2425796 A1 DE 2425796A1
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electromagnet
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magnet
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DE19742425796
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Walther Dipl Ing Filter
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Voestalpine AG
Wanderfield and Co
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Voestalpine AG
Wanderfield and Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/52Shuttle boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Einrelchungafertlg xur
Weiterleitung erhalten
"Patentanwälte
oipi.-ing. R. β ε ε τ ζ sen
Dlpl.-lng. K. LAMPRECHT , Λ _ _ Λ Λ
Or.-lng. R. B E ε T Z Jr. 2425796
1J Clinchen 22, Steinedorfstr. U
051-22.68OP(22.68lH) 28. 5. 1974
Vereinigte österreichische Eisen- und Stahlwerke Alpine Montan Aktiengesellschaft, Wien (Österreich)
und
Etablissement Wanderfield & Co., Schaan (Liechtenstein)
Bremsvorrichtung für Webschützen
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für Webschützen, die zumindest teilweise aus -ferromagnetischem Material bestehen, wobei wenigstens ein im Bereich der Schützenlaufbahn angeordneter Elektromagnet vorgesehen ist.
Üblicherweise bestehen die Bremsvorrichtungen für Webschützen aus einer Seitenführungswand für den Schützen und einer dieser Wand gegenüberliegenden, federnd abgestützten Schützenzunge, wobei sowohl die feste Seitenführungswand als auch die Schützenzunge mit Bremsbelägen versehen sind und den einlaufenden Schützen zwischen sich festpressen. Der Schützen wird dabei nicht nur beim Einlaufen in den Schützenkasten gebremst, die Bremsvorrichtung wirkt auch beim Einschießen des Schützens in das Fach, so daß zur Überwindung der Bremskraft die Schützenschlageinrichtung entsprechend bemessen werden muß. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist eine Bremsvorrichtung bekanntgeworden, bei der eine bewegliche Bremsbacke vorgesehen ist, die aus dem Bereich der Schützenlaufbahn verschwenkt werden kann, so daß beim Schützenabschlag die Bremsvorrichtung unwirksam bleibt. Zur Betätigung dieser bekannten BreKsvorrichtung ist jedoch eine eigene aufwendige Steuerung und ein mechanisches Verschwenken der beweglichen Backe erforderlich, was diese bekannten Bremsvorrichtungen auf vergleichsweise geringe Schußgeschwindigkeiten beschränkt.
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Allen diesen bekannten Breasvorrichtungen für Webschützen ist außerdem gemeinsam, daß der Schützen nach dem Abschlag nicht mehr vor dem Eintritt in das Fach abgefangen werden kann, wenn dies auf Grund von auftretenden Störungen notwendig sein sollte.
Schließlich ist eine Bremsvorrichtung für Webschützen bekanntgeworden, die mit Hilfe eines im Bereich der Schützenlaufbahn fest angeordneten Elektromagneten abgefangen werden können. Nachteilig dabei ist jedoch, daß der Schützen entweder die Schützenlaufbahn entlanggleiten muß, was einen unerwünscht hohen Fahrwiderstand mit sich bringt, oder nicht durch Reibungskräfte gebremst werden kann. Werden aber lediglich magnetische Kräfte zum Abbremsen des Schützens verwendet, wirkt der Elektromagnet also über einen Luftspalt auf den Schützen, so sind wesentlich höhere Magnetkräfte erforderlich. Außerdem spielen die Reibungskräfte zufolge des Gewichtes des Schützens und die nicht ganz zu vermeidende Remanenz bei federn Überfahren der Bremsvorrichtung eine Rolle.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diese Mangel zu vermeiden und eine Bremsvorrichtung zu schaffen, die einfach aufgebaut ist, zum gewünschten Zeitpunkt praktisch verzögerungsfrei anspricht und in unbetätigtem Zustand keinerlei Einfluß auf den Schützenlauf nehmen kann.
Ausgehend von einer Bremsvorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, daß jeder Elektromagnet in einer vertikalen Führung nach oben gegen den Schützen frei verschiebbar gelagert ist und daß sich in seinem Wirkungsbereich mit Ausnahme des Schützens lediglich nicht ferromagnetische Konstruktionsteile befinden. Soll der Schützen gebremst werden, so braucht nur der Elektromagnet erregt zu werden, wobei es auf den Zeitpunkt des Erregungsbeginns nicht ankommt, da die Bremsvorrichtung erst zur Wirkung kommt, wenn der Elektromagnet vom Webschützen überfahren wird. Gelangt nämlich das ferromagnetische Material des Webschützens in den Wirkungsbereich des Elektromagneten, so wird auf Grund der wirksam werdenden Anziehungskräfte der Elektromagnet in seiner vertikalen Füh-
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rung gegen den Schützen verschoben und heftet sich an die Unterseite des Schützens. Die zwischen dem nur in vertikaler Richtung verschiebbaren Elektromagneten und dem sich horizontal bewegenden Schützen wirkende Reibungskraft biemst den Schützen ab. Um den Schützen mit Sicherheit abfangen zu können, werden üblicherweise zwei oder mehrere Elektromagnete in Schützenlaufrichtung hintereinander angeordnet. Bei entsprechender Anziehungskraft ist jedoch auch das Vorsehen eines Magneten möglich. Die Bremse wird gelöst, indem der Elektromagnet entregt wird. Nach Abschalten des Erregerstromes fällt daher der Elektromagnet auf Grund seines Gewichtes wieder in seine Ausgangsstellung zurück und der Schützen kann unbehindert weiterbewegt werden. Um Störungen zu vermeiden, müssen selbstverständlich die im Wirkungsbereich der Magneten befindlichen Konstruktionsteile aus nicht ferr©magnetischem Material bestehen. Die erfindungsgemäße Bremsvorrichtung bewährt sich insbesondere bei Webmaschinen, bei denen während des störungsfreien Arbeitsablaufes die Schützen nicht durch Bremseinrichtungen gefangen werden, sondern lediglich durch Federspeicher in ihrer Bewegung umgekehrt werden. Die ununterbrochen durch das Fach hin- und hergeschossenen Webschützen müssen aber beimAuftreten einer Störung rasch und sicher abgefangen werden können, gleichgültig, ob sie vom Fach in den Schützenkasten eintreten oder auf dem Weg in das Fach sind. Ein solches plötzliches Abfangen der Webschützen ist mit Hilfe der bekannten Bremsvorrichtungen kaum möglich.
Eine besonders einfache konstruktion ergibt sich nach der Erfindung dadurch, daß die vertikale Führung für jeden Magneten jeweils durch einen entsprechenden Ausschnitt in der Schützenlaufbahn gebildet ist, da dadurch eigene Führungen unnötig werden.
Um die Bremswirkung noch zu erhöhen, kann gemäß der Erfindung die gegen den Schützen gerichtete Fläche jedes Elektromagneten einen Bremsbelag besitzenT In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem
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Ausführungsbeispiel dargestellt, das eine erfindungsgemäße Bremsvorrichtung vereinfacht im Schnitt zeigt.
Die Schützenlaufbahn 1 aus Kunststoff odidgl. weist einen im wesentlichen rechteckigen Ausschnitt 2 auf, der als vertikale Führung füi* einen aus einer Erregerwicklung 3 und einem lamellierten Eisenkern 4 bestehenden Elektromagneten dient. Der Eisenkern 4 stützt sich nach unten an dem U-förmig ausgebildeten Träger 5 für die Schützenlaufbahn 1 ab und ist in der durch den Ausschnitt 2 gebildeten Führung gegen den strichpunktiert angedeuteten Schützen 6 frei verschiebbar.
Soll der Schützen 6 gebremst werden, so wird die Erregerwicklung 3 an eine Stromquelle angeschlossen, und der Elektromagnet 3,4 wird erregt. Solange sich der Schützen 6 nicht im Bereich des Magneten befindet, bleibt der Magnet in seiner Grundstellung, da im Wirkungsbereich des Magneten keine ferromagnetischen Konstruktionsteile liegen. Der hohle Träger 5 für die Schützenlaufbahn 1 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel aus Aluminium hergestellt. Gelangt der Schützen 6 jedoch in den Wirkungsbereich des Magneten 3,4, so wirkt die zwischen dem Elektromagneten und dem ferromagnetischen Material des Schützens hervorgerufene Anziehungskraft auf den von der durch den Träger 5 gebildeten Auflage frei nach oben verschiebbaren Magneten, der sich hebt und an die Unterseite des Schützens anheftet. Zufolge der zwischen dem in Laufrichtung des Schützens 6 unbeweglichen Magneten und dem bewegten Schützen wirkenden Reibungskraft wird der Schützen gebremst. Zum Lösen der Bremse braucht lediglich die Erregerwicklung 3 von der Stromquelle abgeschaltet zu werden, da dann das Magnetfeld zusammenbricht, die Kraftwirkung zwischen dem Schützen und dem Magnet aufhört und der Magnet durch sein Gewicht in seine Grundstellung zurückkehrt.
Um mit Sicherheit dem bewegten Schützen fangen zu können, wird üblicherweise nicht nur ein Magnet, sondern es werden mehrere, in Laufrichtung des Schulzens hintereinander angeordnete Magnete vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Bremsvorrichtung bedarf keiner besonderen Steuereinrichtung, um den Schützen im richtigen
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Augenblick abfangen zu können, da die Bewegung des gewissermaßen als Bremsbacke wirkenden Elektromagneten 3,4 durch den Schützen selbst gesteuert wird. Es ist lediglich ein rechtzeitiges Einschalten der Erregerwicklung 3 erforderlich, was ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden kann, da der Einschaltzeitpunkt nicht die sofortige Bewegung des Magneten zur Folge hat.
Durch die Anordnung des Elektromagneten unterhalb des vorbeibewegten Schützens wird der zusätzliche Vorteil erreicht, daß keine besonderen, festen Führungswände u.dgl. notwendig sind. Außerdem kann als Rückstellkraft für den Magneten dessen Eigengewicht herangezogen werden.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    μΓ) Bremsvorrichtung für Webschützen, die zumindest teilweise aus ferromagnetischem Material bestehen, wobei wenigstens ein im Bereich der Schützenlaufbahn angeordneter Elektromagnet vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Elektromagnet (3,4) in einer vertikalen Führung (2) nach oben gegen den Schützen (6) frei verschiebbar gelagert ist und daß sich in seinem Wirkungsbereich mit Ausnahme des Schützens (6) lediglich nicht ferromagnetische Konstruktionsteile (1,5) befeinden.
  2. 2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Führung für jeden Magneten (3,4) jeweils durch einen entsprechenden Ausschnitt (2) in der Schützenlaufbahn (1) gebildet ist.
    3« Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen den Schützen (6) gerichtete Fläche jedes Elektromagneten (3,4) in an sich bekannter Weise einen Bremsbelag besitzt.
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DE19742425796 1973-07-06 1974-05-28 Bremsvorrichtung fuer webschuetzen Withdrawn DE2425796A1 (de)

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AT595673A AT322471B (de) 1973-07-06 1973-07-06 Bremsvorrichtung für webschützen

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US (1) US3889723A (de)
JP (1) JPS5036765A (de)
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DD (1) DD111417A5 (de)
DE (1) DE2425796A1 (de)
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ES204263U (es) 1976-01-16
IL45081A (en) 1976-08-31
IL45081A0 (en) 1974-09-10
ES204263Y (es) 1976-05-01
JPS5036765A (de) 1975-04-07
SE7408736L (de) 1975-01-07
AT322471B (de) 1975-05-26
US3889723A (en) 1975-06-17
CH567594A5 (de) 1975-10-15
FR2236043A1 (de) 1975-01-31
DD111417A5 (de) 1975-02-12
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