DE2425887A1 - Eingekapselte schleifkoerner und aus diesen hergestellte gegenstaende - Google Patents

Eingekapselte schleifkoerner und aus diesen hergestellte gegenstaende

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Description

M 34-32
PATENTANWÄLTE
Dr. - Ing. HANS RUSCHKE Dipl. ■ Ing. OLAF RUSCHKE Dipl.-Ing. HANS E. RUSCHKE
1 BERLIN 33 Auguste-Viktoria-Straße $5
Minnesota Mining and Manufacturing Company, Saint Paul, Minnesota 55101 (V.St.v.A.)
Eingekapselte Sohleifkörner und aus diesen hergestellte Gegenstände
Die Erfindung betrifft Pasten aus feinen Schleifmitteln und deren Verwendung·
Polierarbeiten werden im allgemeinen in der Weise ausgeführt, dass eine aus einem feinen Schleifmittel und einem Schmiermittel bestehende Paste beständig der gesamten Fläche einer sich drehenden ebenen Polierscheibe zugeführt wird, wobei ein Werkstück gegen die mit der Paste bedeckte Fläche gedrückt wird. Bei diesem Verfahren wird die Fläche der ELierscheibe natürlich abgenutzt und muss daher von Zeit zu Zeit erneuert werden. Viele Partikel gleiten von der Polierfläche zu rasch ab und bleiben daher wirkungslos. Da die Paste zur Verminderung der Kosten üblicherweise wieder in Umlauf gesetzt wird, so werden die anfangs feinen Schleifpartikel im Gebrauch noch kleiner, wodurch der Wirkungsgrad herabgesetzt wird, so dass die Politur am Werkstück sich beständig ändert.
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Ferner ist die Verwendung feiner Schleifpartikel in beschichteten Schleifwerkzeugen schwierig, und es ist ebenso schwierig, ein Produkt Bit gleichbleibender Schleifwirkung herzustellen. Da außerdem die Körner an der Oberfläche in Gebrauch stumpf werden, während die tiefer sitzenden Schleifkörner mit dem Werkstück nicht in Berührung gelangen, so ist die Sicke des Belags in allgemeinen gleich, dem doppelten Durchmesser eines Jeden einzelnen Schleifkörne. Außerordentlich kleine Sohleifkörner, z.B. in der Größenordnung τοη 3 Mikron, befinden sich in solchen dünnen Schleif Bittelbelägen, so dass der gesamte Schleifmittelbelag bei einem unbeabsichtigten ungeschickten Handhaben des Werkstückes zerstört werden kann« Besteht der Untergrund aus (Tuch oder eines Gewebe, so können die Schleifkörner in den Untergrund hineingedrückt werden und nicht in das Werkstück.
Die Verwendung feiner Schleifkörner stellte daher immer ein· Schwierigkeit dar sowohl für die Hersteller als auch für die Benutzer τοη Polierpasten und beschichteten Sohleifmittelprodukten.
Die obengenannten Schwierigkeiten werden nach der ülrfindung mittels einer neuen Paste aus eingekapselten Schleifmitteln und Schmiermitteln beseitigt, die einfach herzustellen ist, und wobei sehr verschiedenartige Schleifkörner und Schmiermittel verwendet werden können. Die erfindungsgemäßen Kapseln, die ein wirksames Mittel zum Handhaben feiner Schleifkörner darstellen, sind im wesentlichen kugelförmig, so dass sie leicht zu handhaben sind und ale Schleifmittel in einer Trägerflüssigkeit zum Läppen und Polieren dispergiert werden können. Um mit Sicherheit eine gleichmäßige Leistung zu erhalten, werden sowohl das Schleifmittel als auch das Schmiermittel in vorherbestimmten Anteilen innig mit einander vermischt. Unaufgebrochene Kapseln sind wesentlich größer als die einzelnen eingekapselten Schleifkörner und können daher aus der Trägerflüssigkeit leichter ausgeschieden und zurückgewonnen werden.
Bei beschichteten Schleifwerkzeugen werden die feinen Schleifkörner durch die verhältnismäßig großen Kapseln ersetzt, wodurch ein dickerer und kratzfesterer Schleifbelag erzeugt werden kann, als bisher möglich war. Im Gebrauch brechen die Kapseln
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allmählich, auf, und das Schleifmittel, das vom Besohichtungsharz an der Gebrauchsstelle nicht langer festgehalten wird, bildet einen lockeren Belag, der als beschichtetes Schleifmittel geeignet ist. Wird als Schmier- oder Schleifunterstützungsmittel beispielsweise Wachs oder Pech benutzt, so kann der Arbeitsfläche eine Flüssigkeit zugeführt werden, die die Schleifspäne nicht aber das Schleifmineral entfernt. Die Kapseln ermöglichen ferner die Verwendung von korrodierenden oder giftigen SohleifhilfsmitteIn ohne Gefährdung der Arbeiter oder der Maschinen, da das Schleifhilfsmittel nicht als gesonderte Flüssigkeit gehandhabt wird.
Die Kapseln, die sowohl feine Schleifkörner als auch flüssige Schleifhilfsmittel oder solche mit einem niedrigen Schmelzpunkt enthalten, können im wesentlichen kugelförmig mit mäßig großen Durchmessern von beispielsweise 10-200 Mikron ausgestaltet werden. Die kleineren Kapseln mit einem Durchmesser von beispielsweise 10-30 Mikron sind natürlich für die kleineren Schleifkörner in der Größenordnung von 0,5-5 Mikron geeignet, während größere Kapseln jedoch entweder feine oder grobe Schleifkörner enthalten können· Die Kapsel ist jedoch in allen Fällen mindest doppelt so groß wie die eingekapselten Sohleifkörner, so dass die Kapsel im allgemeinen mehrere Schleifkörner enthält. Die Kapseln sind im allgemeinen Kugelförmig, welche Form der leichteren Handhabung wegen vorzuziehen ist. Befriedigend sind auch ellipsenförmige oder unregelmäßig abgerundete Kapseln.
Die einzukapselnden Schleifkörner können, wie an sich bekannt, aus Siliziumkarbid, Aluminiumoxid, Borkarbid sowie auch aus anderen Schleifkörnern und deren Gemische bestehen. Die erfindungsgemäßen Kapseln eignen sich besonders gut für die Verwendung mit teuren, schwer zu dispergierenden Sohleifkörnern, wie Diamanten oder kubischen Bornitridkörnern.
Die Größe der einzukapselnden Schleifkörner liegt im Bereich Ton 1/2 Mikron oder kleiner bis zu 25 Mikron (Durchmesser). Die Schleifkörner weisen im allgemeinen einen Durchmesser von weniger als ungefähr 25 Mikron auf, während größere Schleifkörner mit einem 25 Mikron übersteigenden Durchmesser als Beschichtung von Schleifwerkzeugen oder in Pasten benutzt werden können, ohne
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eine Einkapselung vorsehen zu müssen. Bei der Verwirklichung der Erfindung sind Schleifkörner zu bevorzugen, deren Noiainaldurchmesser 15 Mikron oder weniger beträgt, da diese bei beschichteten Schleifmitteln schwieriger zu verwenden sind, bei einer Einkapselung jedoch höchst nützlich sind.
Die Schleifkörner oder die zu verwendenden Körner werden einem Schleifhilfsmittel, z.B. einem Schleiföl oder einem Schmiermittel beigemischt oder in diesen dispergiert. Mit dem Ausdruck "Schleifhilfsmittel" sollen alle diejenigen nicht abschleifend wirkenden Flüssigkeiten oder Feststoffe mit einem niedrigen Schmelzpunkt bezeichnet werden, bei deren Verwendung der geringste Kraftaufwand benötigt wird, der zum überwinden der "Reibung zwischen dem Werkstück und dem Schleifwerkzeug erforderlich ist· Als Beispiele für solche Schleifhilfsmittel werden angeführt öle mit einer niedrigen Viskosität und hohem Flammpunkt, wie das unter der Handelsbezeichnung "VAM1EOL" vertriebene öl, "ALIiAG" Diamantsägenschmiermittel, ein Produkt der Firma TEXACO, Karnaubawachs, in Wasser lösliche öle, z.B. "GHiDOL", Glycerol, Petroleumöl, chlorinierte Kohlenwasserstoffe, Paraffin und Pech. Zu» Polieren von Materialien, wie Zink, Silizium oder Aluminium können als Schleifhilfsmittel saure oder basische Stoffe verwendet werden (z.B. NaHSO. oder NaOH).
Die Gewichtsverhältnisse Schleifkörner : Schleifhilfemittel für verhältnismäßig billige herkömmliche Schleifmittel, wie Silitiumkarbid und Aluminiumoxid, betragen im allgemeinen 40:60% bis zu 60:40% Mineral : Schleifhilfsmittel. Diese Verhältnisse stellen bis zu 10 - 30 Vol% Schleifmineral dar, wobei die Menge des Minerals in diesem Bereich gewählt wird, um die höchste Schleifwirkung zu erzielen und eine Einkapselung der Schleifpasten zu ermöglichen.
Für teurere Schleifkörner, wie kubisches Bornitrit oder Diamant, liegt das Gewichtsverhältnis Schleifmaterial : Schleifhilfsmittel normalerweise im Bereich von1 Teil Schleifmittel : 2 Teilen Schleifhilfsmittel bis zu 1 Teil Schleifmittel : 5 Teilen Schleifhilfsmittel, welche Werte ungefähr 5-15 Vol% Schleifmittel entsprechen.Von dem teureren Schleifmittel wird eine
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kleinere Menge gewählt, mit der eine ausreichende üchleifwi-rkung erzielt wird, während andererseits die Kosten für den Benutzer gering gehalten werden.
Bei der Zwisohenflächeneinkapselung befinden sich zwei komplementär kondensatbildende Materialien in zwei gesonderten und mit einander im wesentlichen nicht vermischbaren Flüssigkeiten. Wird eine der Flüssigkeiten in der anderen Flüssigkeit dispergiert, so bilden sich Tröpchen, und um diese herum kondensiert sich eine Umhüllungswandung, die die Tröpchen in Kapseln umschließt.
Die aus einem Schleifmittel und einem Schleifhilfsmittel bestehende Paste wird im allgemeinen dadurch eingekapselt, dass in einem Zwischenflächeneinkapselungsverfahren eine Lösung zugesetzt wird, die aus einem ersten Mittel besteht, das mit einem zweiten Mittel reagiert. Ein Gemisch aus der Paste und einem ersten Eeagenzmittel wird unter Umrühren in die zweite Reagenzmittellösung eingetragen. Das Gemisch verteilt sich als Tröpchen, um die herum das erste und das zweite Eeagenzmittel Wandungen bilden, die die Gemischtröpchen einhüllen·
Die Kapseln werden dann aus dem flüssigen Eeagenzmittel ausgefiltert und können nunmehr als ein Teil einer Paste oder zum Beschichten einer Unterlage nach den herkömmlichen Verfahren verwendet werden, wobei die herkömmlichen Schleif körner durch die Kapseln ersetzt werden.
In diesem Falle sollen die bei der Herstellung von Schleifmitteln verwendeten Harze vor der Benutzung zum Ausführen von Polierarbeiten die Bestandteile nicht freisetzen·
In der beiliegenden einzigen Zeichnung ist eine Schleifkapsel nach der Erfindung zum Teil als Schnitt dargestellt.
Nachstehend werden einige bevorzugte Ausführungsbeispiele für die Erfindung beschrieben. Die in der Zeichnung dargestellt« Schleifmittelkapsel 10 enthält eine Anzahl von Schleifkörnern 16, die in einem Schleifhilfsmittel 14 diepergiert und von einer Wandung 12 eingehüllt sind. Im Folgenden werden einige Beispiele beschrieben, in denen alle Prozentsätze und Teile in Gewichten angegeben sind, sofern nichts anderes angebenen wird.
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Beispiel 1
Herstellung der Schmiermittel und Schleifmittel enthaltenden Kapseln
Es wurde ein Urea-formaldehyd-Vorkondensat zubereitet durch Vermischen von 20 Gramm Harnstoff (Urea) mit 54 Gramm 37 %-iges Formaldehyd in Wasser unter Zusatz von 0,4 ml Tetraäthylenamin, um das System basis zu machen, wobei das Gemisch eine Stunde lang bei einer Temperatur von 700O langsam umgerührt wurde. Das Gemisch wurde dsnn mit 92 nl Wasser verdünnt und die Temperatur auf ungefähr 300O abgesenkt·
line Öl-Schleifmittel-Paste mit einem Gehalt von 40 Gramm "VlNTROL" 5551-A und 10 Gramm 3-Mikron-Diamanten wurde dem Gemisch, zugesetzt, und unmittelbar danach wurden dem Gemisch 50 ml Wasser und 1,8 ml 9-%-iger Hydrochlorsäure zugesetzt. Das resultierende Gemisch, wurd· rasch umgerührt, wobei sich Tröpfchen der Öl-Schleifmittel-Schlämme bildeten, und. wobei zwei Stunden lang die Temperatur auf 40°0 erhöht wurde. Diese Temperatur wurde zwei weitere Sunden lang unter beständigem Umrühren aufrechterhalten. In der warmen sauren Umgebung kondensierte sich das Ureaformaldehyd zu einer die Schlämme oder Faste umhüllenden Wandung.
Die Lösung wprde dann neutralisiert unter Verwendung von 5 Gram» 8-%-igen Natriumazetats, wonach die Kapseln in klarem Wasser ausgefiltert und mehrmals gewaschen wurden. Der Durchmesser der Kapseln betrug 5 bis 150 kikron. Je nach dem Ausmaß des Uarührens konnte der Ka$se!durchmesser verkleinert oder vergrößert werden.
Herstellung beschichteter Schleifmittel
Eine Schlämme aus Kapseln und basis-katalysiertem Phenolharz mit einem Gehalt von 3 Teilen Kapseln und einem Teil Harz (gewichtsmäßig) mit einer Viskosität von ungefähr 350 Zentipoise wurde mittels eine* Streichmessers auf ein normales feingradiges Diamanttuch (35% Baumwolle, 65% Polyester, einfaches Gewebe) mit einer Dicke von 100 Mikron aufgetragen. Das Material wurde an der Luft bei 80°0 getrockenet und 10 Stunden lang bei 1000O ausgehärtet.
Das "beschichtete Schleif mittel nach diesem Beispiel erscheint als ein gröberes Produkt als die 3-&ikron-Schleifkörner und glich ungefähr einem normalen beschichteten Schleifmittel mit der Körnung 220. Die obere Schicht der Kapseln konnte von einem Finger zerrissen werden. Die physikalischen Merkmale, z«B· die Biegsamkeit, die Dicke und Handhabungsfähigkeit waren mit einen herkömmlichen beschichteten Schleif material vergleichbar·
Wie sich gezeigt hat, war das beschichtete Schleifmittel von großem Nutzen beim Polieren von Siliziumplättchen auf einer ebenen Unterlage unter Benetzung von hin- und herschwingenden Scheiben, die an der Unterseite mit einem Schleifmittelbelag nach dem vorstehend beschriebenen Beispiel versehen waren« Das beschichtete Schleifmittel nach diesem Beispiel passt sich der Form des Werkstückes an, und die in diesem Schleifmittel enthaltene Diamantpaste erzeugt eine feine Außenseite.
Beispiel 2
Unter Anwendung des im Beispiel Λ beschriebenen Verfahrens wurde eine Pastenzusammensetzung aus einem 9-Mikron-Aluminiumoxidschleifmittel und ölsäure in einem Gewichtsverhältnis Schleifmittel : Schleifhilfsmittel von 1 : 1 verwendet.
Die Kapseln wurden mit einem Urethan-phenoxid-Klebstoff zu einem Gemisch verarbeitet, wobei das Verhältnis Kapseln : B*rzfeststoffen gewichtsmäßig 3 : 1 betrug. Das Harz bestand aus 70 Teilen hydrooxidabgeschlossenem Polyester mit eine» JLquivalenzgewicht von ungefähr 15·000 und aus 30 Teilen Bisphenol A in einer Verdünnung bis zu 35% Gesamtfeststoffen in Methyläthylketon. Das Harz wurde aktiviert mit "PAPI" (Polyphenylpolyarylpolyisozyanat" unter Verwendung von 1 Teil "PAPI" pro 10 Teile Harz·
Aus Messing und nichtrostendem Stahl bestehende Magnetaufzeichnung sköpfe wurden dann von Hand geläppt unter Verwendung des nach diesem Beispiel beschichteten Schleifmittels zum Polieren der Oberfläche, , so dass die Magnetköpfe ihre endgültigen Abmessungen erhielten. Die auf diese Weise geläppten Magnetköpfe zeigten bei Betrachtung eine gleichmäßigere Außenseite als Köpfe, die mit einer herkömmlichen Läppfolie bearbeitet werden, die mit
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9-Mikron-Aluminiumoxid ohne .einkapselung beschichtet ist.
Das in den Kapseln enthaltene Schmiermittel verminderte die Reibungskräfte zwischen der Läppfolie und dem Aufzeichnungskopf während des Läppens, das daher müheloser durchgeführt werden kann als mit der herkömmlichen Läppfolie.
Beispiel ^
Bei diesem Beispiel wurden die Schleifkapseln nach dem Beispiel 1 durch die Schleifkapseln nach dem Beispiel 2 ersetzt, und zum Herstellen des aus einer mit dem Schleifmittel beschichteten Folie wurde das Verfahren nach Beispiel 2 angewendet.
JJas beschichtete Schleifmittel wurde zu einem Ringkörper zugeschnitten. An einer Spindel wurde eine nickelplattierte Computerspeicherscheibe angebracht, die mit dem drehbar gelagerten Schleifmittel in Berührung gebracht wurde. Die Speicherscheibe und das Schleifmittel wurden im Kontakt mit einander gedreht, um die Scheibenoberfläche unter den folgenden Bedingungen zu polieren:
Drehzahl der Speieherscheibe 40 U/min Drehzahl des Schleifmittels 1000 U/min Abmessungen des Schleifmittels Außendurchmesser 10,8 cm
Durchmesser des Mittelloches 6,3 cm
Gesamtbelastung 11 kg
Während des Polierens wurde auf die abzuschleifende Fläche ein Kerosin-Schmiermittel aufgetragen.
Nach einem 3 Minuten dauernden Polieren wurde die Oberfläche unter Verwendung einer "Tallysurf "-Maschine gemessen. Der von der Maschine angezeigte Messwert betrug ungefähr 2,54 χ 10""* Mikron Mittelliniendurchschnitt. Unter dieser Zahl liegende Werte sind als gut anzusehen. Das Ergebnis, das mit einer herkömmlichen 3-Mikron-Diamantläppfolie mit der gleichen Ausstattung und in der gleichen Weise erzielt wird, ist mindestens dreimal so hoch·
Beispiel 4
Es wurde Karnaubawachs mit einem Schmelzpunkt von 78 C geschmolzen und 3-Mikron-Aluminiumoxid zugesetzt unter Bildung
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einer gleichmäßigen Dispersionspaste, deren Verhältnis Wachs : Aluminiumoxid gewichtsmäßig 1 : 1 betrug.
Wasser mit einem kleinen Gehalt an "Alconox" (einem Oberflächenbeeinf lösungsmittel) wurde auf 900O erhitzt, kräftig umgrührt unter langsamen Zusetzen der · Wachs-Mineral-Paste, wobei das Wachs um das Mineral herum kleine Tröpfchen bildete.
Nach Entfernen der wärmequelle wurde die Temperatur auf ungefähr 85°0 abgesenkt, wonach Wasser mit der Raumtemperatur zum raschen Abkühlen des Gemisches zugesetzt wurde, um ein Zusammenkleben der Wachsperlen zu verhindern·
Einkapseln der Wachs-Sohleifmittel-Perlen
Es wurde das Einkapselungsverfahren nach Beispiel 1 angewendet, wobei die Öl-Schleifmittel-Paste durch die Wachs-Mineral-Perlen ersetzt wurde, und wobei NaOH zum Neutralisieren der Lösung verwendet wurde.
Die eingekapselten Wachs-kineral-Perlen wurden gesiebt, wobei Kapseln mit einem Durchmesser von 75 Mikron und kleiner gewählt wurden· Die Kapseln wurden im Urethanphnoxidharz nach Beispiel 2 dispergiert in einem Gewichtsverhältnis von 5 Teilen Kapseln zu 1 Teil Harzfeststoffe. Die Dispersion wurde mit Methyläthylketon bis zu einer Viskosität von ungefähr 350 Zentipoise verdünnt und mittels eines Streichmessers auf einer Polyesterfilmunterlage mit einer Dicke von 3 Mil (ca. 75 Mikron) aufgetragen. Das beschichtete Material wurde 10 Stunden lang bei einer Temperatur von 70°0 ausgehärtet.
Unter Anwendung des Läppverfahrens nach Beispiel 2 wurde das beschichtete Schleifmittel nach diesem Beispiel verglichen mit dem herkömmlichen 3-Mikron-Aluminiumoxid-Läppfolie bei dem Polieren von aus Messing und nichtrostendem Stahl bestehenden Werkstücken.
Das beschichtete Schleifmittel nach diesem Beispiel passte sich der Außenseite des Werkstückes an und erzeugte eine sichtlich bessere Oberfläche.
Patentansprüche
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Claims (1)

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    Patentansprüche
    Scaleif material, gekennzeichnet durch eine kugelförmige Kapsel, die Schleifkörner und ein Schleifhilfsmittel enthält, welche Schleifkörner einen nominaldurchmesser von 0,5 "bis 25 Mikron aufweisen, während die Kapsel einen Durchmesser von ungefähr 10 bis 200 Mikron und mindestens den doppelten Durchmesser der Schleifkörner aufweist·
    2· Sohleifmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifkörner aus Diamant bestehen·
    3· Sohleifmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifhilfsmittel aus Karnaubawachs besteht.
    4· Sohle if mate rial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel eine umhüllende Wandung aus Urea-formaldehyd aufweist·
    5« Beschichtetes Schleitmittelprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapseln nach Anspruch 1-4 mit einer biegsamen Folie verbunden sind, die von einem ausgehärteten Bindemittel abgestützt wird.
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DE2425887A 1973-05-29 1974-05-28 Schleifmaterial mit eingekapselten Schleifkörnern und dessen Verwendung zum Beschichten von Folien Expired DE2425887C2 (de)

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