DE2425891A1 - Verbesserung an lenkschloessern und dazugehoerigen elektrischen umschaltern fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Verbesserung an lenkschloessern und dazugehoerigen elektrischen umschaltern fuer kraftfahrzeuge

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DE2425891A1
DE2425891A1 DE19742425891 DE2425891A DE2425891A1 DE 2425891 A1 DE2425891 A1 DE 2425891A1 DE 19742425891 DE19742425891 DE 19742425891 DE 2425891 A DE2425891 A DE 2425891A DE 2425891 A1 DE2425891 A1 DE 2425891A1
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Dario Arman
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ARMAN D Sas
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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R25/02115Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated
    • B60R25/02118Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated with linear bolt motion parallel to the lock axis
    • B60R25/02121Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated with linear bolt motion parallel to the lock axis comprising safety devices avoiding locking until removal of the key

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Description

  • "Verbesserung an Lenkschlössern und dazugohörigen elektrischen Umschaltern für Kraftfahrzeuge".
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Lenkschlösser mit längsverschiebbarem Riegel für Kraftfahrzeuge.
  • Bekanntlich bestimmt die Drehbewegung des Schlüssels bei oben genannten Vorrichtungen die jeweilige Poaition des Rie -gela und betätigt einen elektrischen Umschalter, der die elelctrische Anlage des Kraftfahrzeuges steuert.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung sowohl an den mechanischen als auch an den elektrischen Baugliedern der Lenkschloßvorrichtungen für Kraftfahrzeuge. Die erfindungsgemäße Verbesserung ist - in bezug auf den mechanischen Aufbau der Vorrichtung - im wesentlichen dadurch gekennzeichnnot, daß der Riegel, nachdem er in seine Rückziehstellung gebricht wirde, durch einen Anschlag gesperrt wird, der iit.
  • einem Zwischenglied zusammenwirkt, das in dieser Sperrstellung durch eiaes der Enden eines Kipphebols festgehalten wird, der seiner.eits infolge der Anwesenheit des Schlüssels im Schloßzylinder in die entsprechende Stellung ezwungen wird.
  • Diese Sperrstellung bleibt bestehen, solange der schlüssel nicht vollständig, d.h. mit seiner ganzen Länge aus seinem Längssitz im Zylinder herausgezogen wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Schloßvorrichtung bet@@ht darin, daß wenn der Riegel in seiner Rückziehstellung liegt, ein Endvorsprung, der an einer mit der Schloßtrommel drehenden Welle befestigt ist, heraussteht, so daß er den Austritt des Riegels sperrt und aulverdem das Kotoranlassen bei ausbleibendem Rückzug des Riegels verhindert, Der elektrische Umschalter zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit einer Vielzahl lamellenförmiger ripp- und Streifkontakte versehen ist.
  • Die kranzartig um einen feststehenden Ständer angeordneten Kipp- und streiSkontakte wirken mit feststehenden Kontaktplättchen zusammen, die mit den Verbraucherkreis stromleitend verbunden sind. Die Lage der Kippkontakte gegenüber den feststehenden Kontaktplättchen wird von einer Vielzahl radial am Läufer des Umschalters angeordneter Schiebeglieder bestimmt, wobei die Viinkelstellungen des Läufers von der Jeweiligen Winkelstellung ds Schlüssels direkt abhängig sind.
  • Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes erhellen sich aus nachstehender Beschreibung, die sich auf die zur erklärenden Schilderung beigefügte Zeichnung bezieht, wo Fig. 1 einen Aufriß der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Pig. 2 eine stirnseitige Ansicht, Fig. 3 den Endabschnitt des 3chlüssels ohne Griff, Fig. 4 einen Längsschnitt der Vorrichtung nach Linie IV - IV von Fig. 2, Fig. 5 die gleiche Vorrichtung wie in Fig. 4, bei der die einzelnen Bewegungsteile andere 3tellungen als die in Fig. 4 bezogenen eingenommen haben, Fig. 6 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach Linie VI - VI von Fig. 5 Fig. 7 ähnlich wie Fig. 6, einen Querschnitt nach Linie VII - VII von Fig. 5 Fig. 8 ähnlich wie die beiden vorhergehenden, einen Querschnitt nach Linie VIII - VIII von Fig. 5, Fig. 9 einen Querschnitt nach Linie IX - IX von Fig. 5, Fig. 10 einen weiteren Querschnitt nach Linie X - X von Fig.5, Fig.11 einen Längs schnitt nach Linie XI von Fig. 5, Fig.12 eine Draufsicht der Vorrichtung nach Pfeil XII von Fig. 5, und in bezug auf den elektrischen Umechalter, Fig. 13 einen Grundriß des Umschalters, Fig. 14 eine gegenüber Fig. 13 um 1800 geklappte Ansicht, Fig. 15 einen Längsschnitt durch den Umsehalter nach Linie XV - XV von Fig. 13, Fig. 16 einen Querschnitt durch den Umschalter nach Linie XVI - XVI von Fig. 15, Fig. 17 einen Querschnitt durch den Umschalter nach Linie XVII - XVII von Fig. 15, Fig. 18 eine Draufsicht auf einen der elektrischen Kippkontakte, Fig. 19 einen Längsschnitt durch den Umschalter nach Linie XIX - XIX von Fig. 16, Pig, 20 einen Längsschnitt durch den Umschalter nach Linie XX - XX von Fig. 16, Fig. 21 einen weiteren Längsschnitt durch den Umschalter nach Linie XXI - XXI von Fig. 16, und Fig. 22 eine mögliche Abwandlung obiger Ausführung der Sicherheitsmittel zur Sperrung des Riegels in der Sückziehstellung darstellt.
  • In der Zeichnung umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung ein äußeres rohrförmiges Gehäuse 25, das in die entsprechende, am Kraftfahrzeug vorgesehene Bohren A einzubauen ist, und zwar in einer geneigten, nahezu radial ausgerichteten Stellung zu der Lenksäule B, in der die Lenkspindel C koaxial enthalten ist, an der bekanntlich eine Ausnehmung D ausgespart ist, in die der Riegel 26 eingreift.
  • Das Ende 27 des Gehäuses 25 ist so auagebildet daß es sich mit der Lenksäule 13 in zwangsläufiger Lage dadurch paaren läßt, daß es in den in der Lenksäule dafür ausgesparten Hohlraum -b- hineinpaßt.
  • Unter Bezugnahme auf die in Fig. 4 und 5 ausschließlich dargestellten mechanischen Bauteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die hier ohne elektrischen Umschalter zwecks größerer Klarheit gezeigt werden welcher Umschalter in den Hohlraum E eingebaut wird, bilden diese mechanischen Bauteile zwei in Längsrichtung gepaarte, durch Schrauben 28 (Fig. i1) aneinander befestigte Einheiten.
  • EiBe erste Baugruppe mechanischer Bauteile umfaßt die Vorderkappe 29, die mit der Verlängerung 29a einstückig ausgeführt ist, welche mit einer gabelförmigen Aufnahme 30 versehen ist, an die der um den Drehzapfen 32 drehbare Hebel 31 angelenkt ist.
  • In der Ausnehmung 33 ist die Feder 34 untergebracht, die mit oinem ihrer Enden an der feststehenden Schulter 29b abgestitzt ist, die durch das eine Ende der Verlängerung 29a gebildet ist, während sich das andere Ende der Feder an dem am Körper des Riegels 26 angeformten Absatz 26a abstützt; somit ist die Feder 34 bestrebt, den Riegel 26 in seine Arbeitstellung vorzuschieben, nämlich in die Sperrstellung nach Fig. 4.
  • Der Schaft des Riegels 26 ist mit einem Vorsprung 35, der ein im wesentlichen V-förmiges Profil aufweist und mit einem Haken 36 versehen, welcher mit dem Kurvenstück 37 zusammenspielt, welch Letzteres am Ende des Zylinders 39 mit dem stift 38 befestigt ist, der durch den Schlüssel 40 ::edreht wird.
  • Die Feder 41, die um den Mantel des Zylinders 39 sitzt, reagiert elastisch bei der Winkelbewegung des Schlüssels, wenn dieser von der Stellung "Fahren" in die Stellung "Anlassen" gedreht wird und bringt die drehbare Einheit zusammen mit dem Läufer des elektrischen Umschalters - wie weiter unten beschrieben - in die Stellung "Fahren" zurück, sobald der Schlüssel losgelassen wird.
  • Wenn der Schlüssel 40 im Bereich der Stellung 11Stop" aus dem im Zylinder 39 ausgesparten Schlüsselloch herausgezogen wird, bleibt der Zylinder in einer Radialstellung stehen, in der sich die halbkreisförmige Ausnehmung 39 im Bereich des halbkreisförmigen Endes 31a des Hebels 31 befindet, welcher Hebel dann hineingreift und in den Sitz des Schlüssels hineinragt.
  • Bei der Sperrstellung des Riegels 26, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, stößt das Ende 31b des Hebels 31 an ein zylinderformiges Stück 42, das zwischen dem Ende 31b, dem Ende 43b des Blattes 43 und dem Vorsprung 35 am Riegel 26 schwimmend gelagert ist.
  • Das Blatt 43 ist xn der Bohrung 44 längs verschiebbar eingebaut und steht unter dem Druck der Feder 45. Das Blatt 43 weist außerdem ein ausgedehntes, quer verlaufendes Langloch 43o auf, durch das der abgewinkelte Arm des Hebels 31 geführt ist.
  • Zu einer zweiten Baugruppe mechanischer Bauteile gehört der Stab 46, der mit seinem zweckmäßig ausgebildeten Ende 46a in einer entsprechenden, am inneren Ende des Zylinders 39 ausgesparten stirnseitigen Ausnehmung eingesetzt ist eo daß der Stab 46 mit den Zylinder zusammen in den entsprechenden, im Teil 27 ausgesparten Hohlraum drehbar iet, durch welchen Teil 27 der Riegel 26 parallel zum Stab 46 geführt ist; mit 47 ist eine Festbüchse für den Stab 46 und mit 48 ein diametral angeordneter Stift zum Festmachen der Festbüchse 47 bezeichnet. Das Ende 46b des Stabes 46 ist flach und zu der Stabachse ausmittig ausgebildet, so daß es verschiedene Stellungen} wie in FiL. 4 bzw. 5 dargestellt, einnehmen kann, die der Freigabe- bzw. der Sperrstellung des Riegels entsprechen.
  • Mit 49 (Fig. 1 und 7) wird ein in radialer Richtung in einer entsprechenden Bohrung des Gehäuses 25 längs verschiebbar eingebauter Stift bezeichnet; der :3tift 49 ist unter dem Druck- einer Feder 50 bestrebt, die Stellung nach Fig. 7 einzuhalten, bei der das Gehäuse 25 und die Lenksäule A, in der das Gehäuse steckt, in Längs- sowie in Querrichtung miteinander verbunden sind. Die an der Trommel (Zylinder) 39 ausgesparte Bohrung 51 nimmt das Ende 49a des Stiftes 49 auf, wenn die Trommel 39 mittels des Schlüssels 40 um einen passenden Winkel gedreht wird.
  • In Fig. 14 bis 21 bezieht man sich auf den elektrischen Umschalter, der in seinem Aufbau aus einem hohl ausgebildeten Ständer 52 aus nichtleitendem Kunststoff besteht, in dem der Kontakthalter 53 ein'ebaut ist, der wegen seinem Profil dem Ständer 52 gegenüber drehfest ist und sich aber axial zu diesem um eine bestimmte Strecke verschieben läßt. Der Kontakthalter 53 weist eine Ausnehmung 53a auf, deren Grund zwei spiegelbildlich diametral zueinander entgegengesetzt angeordnete Abschrägungen aufweist. In dieser Ausnehmung spielen die stirnseitigen Vorsprüngen 54a des Läufers 54; sowohl der Kontakthaltr 53 als auch der Läufer 54 bestehen ebenfalls aus nichtleitendem Werkstoff. Drei oder mehr Federn 55 sind in stirnseitig am Kontakthalter 53 ausgesparten Bohrungen untergebracht und drücken gegen den Deckel 56 des Ständers sa, 80 daß sie darnach streben, den Kontakthalter 53 in der in Fig. 21 gezeigten Stellung festzuhalten.
  • Fall sind zwei Strompole 57, 58 (Fig.
  • 15, 21) mit Leitern 57a 58a verbunden, die an der Stromquelle des Kraftfahrzeuges angeschlossen sind; ein zweiter Satz Pole 59, 60, 61, 62 (Fig. 19, 20) ist mit entsprechenden Verteilungsleitern verbunden, die mit 59a, 60a, 61a bzw. 62a bezeichnet sind. Wie Fig. 16 deutlich zeigt, ist der Pol 57 am Streifen 57b angeformt, der mit drei, der Achse des Umschalters gegenüber radial verteilten Kontaktwarzen versehen ist; der Pol 58 ist am Streifen 58b angeformt, der mit nur einer Kontaktwarze versehen ist. Die Pole 59 bis 62 weisen einzeln Kontaktwarzen auf, die in Längsrichtung nach den vier an den Polen- 57 und 58 sitzenden Kontaktwarzen ausgerichtet sind.
  • Bewegliche Streifen 64 sind über Flügel 64a, die in Ausne,hmungen 53a eingreifen, zwischen den vier vorgenannten Kontaktpaaren kippbar eingebaut, die in Längsrichtung fluchten und zwei Umfangsreihen bilden, die in unterschiedlicher Höhe im Innern des Ständers angeordnet sind. Jeder Kippkontaktstreifen 64 steht unter dem Druck einer in einer entsprechenden, am Kcntakthalter 53 radial ausgesparten Bohrung einige.
  • bauten Feder 65 und wird außerdem von einem Schieber 66 betätigt, der in einer entsprechenden, am Kontakthalter 53 radial angeordneten Bohrung hin- und herläuft Jeder Schieber 66 wird durch die Winkelbewegung des Läufers 54 betätigt. Im wesentlichen ist der Läufer 54 mit vier Umfangsrillen 54b von vorgewählter Winkelweite versehen, und zwar mit einer für Jeden, Schieber 66.
  • Die dem Läufer 54 gegebene Bewegung drückt Jeden Schieber 66 nach. außen sobald die entsprechende Rille von dem Ende des selben Schiebers verlassen wird, der mit dem nicht gerillten Teil der Läufertrommel in Berührung kommt, während die Federn 55, die auf die entsprechenden Kippkontaktstreifen 64 drücken, die radiale Verschiebung in entgegengesetzter Richtung zu den Schiebern 66 bestimmen, d.h. in Richtung zur Achse des Läufers, wenn unter Jedem von ihnen die entsprechende Rille 54b wieder erscheint.
  • Wie in Fig. 15 und 21 dargestellt, sind die Pole 57, 58 mit hakenförmig umgebogenen Enden 5?c, 58c versehen, die vol Deckel 56 im Bereich entsprechender, am Rand des Ständers 52 vorgesehener Vertiefungen festgehalten werden.
  • Wie as Fig. 19 und 20 ersichtlich, sind die Pole 59, 60, 61 62 mit ähnlichen Feathalteenden 59b, 60b, 61b, 62b versehen, die in passenden Ausnehmungen des Ständers 52 in einer anderen Höhe als die vorgenannten, durch Vorsprünge 56a des Deckels 56 festgehalten werden.
  • Da die Bohrung 67 (Fig. 15, 19, 20, 21) des Läufers 54, deren im wesentlichen kreisrunder Querschnitt durch eine Ebene 54b (Fig. 14) parallel zur Achse des Läufers 54 geschnitten ist und die zum Einsetzen der Festbüchse 47 (Fig. 4) dient, die gleiches Profil aufweist und mit dem koaxial zum Zylinder 39 eingesetzten Stab 46 rest verbunden ist, arbeitet die Vorriohtung - wenn der elektrische Umschalter in seinem Eohlraum E eingebaut ist - folgendermaßen: - der Schlüssel 40 kann aus dem entsprechenden Schlüsselloch im Schloßzylinder 39 nur dann herausgezogen werden, wenn er in die Winkelstellung STOP oder GARAGE gedreht worden ist; bei beiden Winkelstellungen ist der elektrische Stromkreis des Fahrzeuges ausgeschaltet, da sich die Kippkontakte 64 im Bereich der Kontaktwarzen 57, 58, welche mit den stromzuführenden Leitern 57a, 58a verbunden sind, offen befinden, und zwar in der in Fig. 20 dargestellten Stellung. In diesem Zustand befinden sich die mechanischen Bauteile in der in Fig. 4 dargestellten Stellung, soweit der Schlüssel bei der Stellung STOP herausgezogen wurde, wobei der Riegel 26, durch die Puder 34 geschoben, in die Rille D der Lenkspindel eingreift und Jede Drehbewegung derselben unmöglich macht.
  • Wird der Schlüssel 40 in den Zylinder 39 (Fig. 4) eingeführt, trifft dessen Rücken 4oa auf das bogenförmige Profil 31a des Kipphebels 31 und zwingt diesen zu einer Schwenkung um die Achse des Drehzapfens 32, wobei das Ende des Armes 31b des Kipphebels gegen die Mantelfläche des zylinderförmigen Baugliedes 42 drückt und dieses bis zur Berührung mit dem Rücken'des Riegels 26 schiebt; wenn der Schlüssel mit seiner gansen Länge im Schloß steckt, wird die Sperre des Zylinders 39 aufgehoben, der sich Jetzt frei drehen kann. Die des Schlüssel 40 und somit dem Zylinder 39 gegebene Winkeldrehung wird dem Kurvenstück 37 übertragen, so daß dessen Arbeitsfläche mit dem Haken 36 des Riegels 26 in Berührung steht.
  • Die Winkelbewegung des Kurvenstückes 37 überträgt dem Riegel 26 eine rückläufige Längsbewegung in Richtung des Pfeiles XII (in Fig. 5) unter Uberwindung der Gegenkraft der Feder 34. Gleichzeitig mit dem Kurvenstück 37 dreht sich der Stab 46, der, sobald sich der Riegel 26 ganz zurückgezogen hat, den Riegel 26 in Sicherheitsstellung mit seinem Haltehaken blockiert. Gleichzeitig drückt der Vorsprung 35 mit V-förmigem Profil am Rücken des Riegels 26 das zylinderförmige Bauglied 42 ebenfalls in Richtung des Pfeiles XII so weit, bis es in die Ausnehmung 31d des Kipphebels 31 eindringt; wenn diese Stellung einmal erreicht ist, fällt das Bauglied 42 über den Vorsprung 35 zurück, und zwar in die Stallung nach Fig. 5. Die Bewegung des Zylinders 42 bringt auoh das Blatt 43 zum Gleiten, das somit, dank dem Druck der Feder 45in die in Fig. 5 dargestellte Stellung zurückläuft.
  • Die Winkelbewegung des Schlüssels 40 decke somit einen Bogen von ca. 900 von der Stellung STOP in die Stellung GARA-G: (Fig. 2) und kann aus seinem Schlüsselloch herausgezogen werden.
  • Wird dio Drehbewegung des Schlüssels fortgesetzt, so gelangt man über die Stellung FAIlRbN in die Stellung ANLASBEN; bei dieser zweiten Winkeldrehuns dreht sich um dieselbe Winkelbreite auch der Läufer 54 des elektrischen Umschalters von dem Augenblick an, wo der Schlüssel die Stellung FAHREN erreicht; hat; während ein Teil der Schieber 66 in Tätigkeit bleibt, ist nur ein Paar Schieber 66° (von dem nur einer in Fig. 19 sichtbar ist) untätig, weil es den Grund des einem sprechenden Hohlraumes erreicht; die Feder 650 schiebt den entsprechenden Kippstreifen 640; Jeder Kippstreiten 650 achließt einen Teil der 3tromkreise aller Bordanlagen, mit Ausschluß der Stromzufuhr zum Anlasser.
  • padurch daß der Schlüssel von der Stellung FASER in die Stellung ANLASSEN gedreht wird, wird die Torsionsfeder 41 gespannt und sämtliche vorher tätige schieber 66 werden Jetzt untätig, während die Reaktion der entsprechenden Federn 65 die übrigen Kippkontakte sowie den den Anlasser speisenden Stromkreis schließt. Die Winkelbewegung des Läufers 54 schiebt außerdem die stirnseitigen Längsvorsprünge 54a (Fig, 21), die in den entsprechenden Ausnehmungen (Rillen) 53a mit geneigtem Grund (Fig. 17) so gleiten, daß der Kontakthalter 53, der im Ständer verschiebbar aber drehfest eingebaut ist, die Reaktionskraft der Feder 55 überwindet und eine Gleitbewegung in Längsrichtung von beschränkter, vorgewählter Länge susammen mit den Kippkontakten 64 ausführt,. Während dieses Vorganges sind alle Kippkontakte geschlossen, dh.
  • sie liegen an den entsprechenden, versilberten Kontaktwarzen an, wodurch ein gegenseitiges Schleifen der Metallkontattteile erfolgt, das eine Selbstreinigung derselben gewährleistet.
  • Wenn der Schlüssel in der Stellung ANLASSEN losgelassen wird, bringt die Feder 41 (Fig. 4, 5) die gesamte Einrichtung des Umschalters in die Stellung FAHREN zurück, so daß die Stromzufuhr zum Anlasser ausbleibt und infolgedessen die sämtlich in schließstellung befindlichen Kippkontaktstreifen ein weiteres gegenseitiges Schleifen erfahren, das durch den Rücklaut des Kontakthalters 53 in seine Ausgangsstellung dank der selbsütätigen Rückdrehung des Schlüssels sowie des Kontakthalters selbst und dank der Reaktion der jetzt nicht mehr zusammengedrückten Federn 55 bewirkt wird.
  • Ins. den Big. 13, 14, 21 werden mit 52a die am Ständer 52 einstückig angeformten Versprünge 52a bezeichnet, die in entsprechende Bohrungen im Deckel 56 des Umschaltergehäuses eingezwängt und darauf gestaucht sind.
  • In Fig. 22 ist der Stab 46 - gemäß einer der weiteren möglochen Ausführungen - nicat mit einem stirnseitig angebrachten Haken 46b sondern mit einem radial angeordneten Zahn 46c und dem Endzapfen 46d versehen, welcher Zahn in eine entsprechende, in der Verlängerung des Gehäuses 25 ausgesparte Ausnehmung beim Drehen eindringt; der Riegel 26 wird dadurch nicht stirnseitig sondern nebenseitig vom Zahn 46c blockiert, der bei zurückgezogener Stellung des riegels in der Ausnehmung 26d eingehakt ist.
  • Der äußere Aufbau und einige Bauteile der Vorrichtung können auf Jeden Fall verschieden ausgeführt werden. Unter besonderer Bezugnahme auf Fig. 1, 6, wo mit 29d radiale Stifte bezeichnet werden, die Vorsprünge 29c der Vorderkappe 29 gegenüber dem Gehäuse 25 festhalten, ist; klar, daß dieser Aufbau beliebig abweichen kann, ohne daß auf die übrigen, wesentlichen Merkmale der Erfindung, verzichtet werden muß.

Claims (7)

P A T E N T A N S P R Ü C H E
1. Verbesserung an Lenkschlössern und dazugehörigen elektrischen Unschaltern für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem längs verschiebbaren Riegel und einem Schloßzylinder, in dem der Schlüssel vier verschiebene Winkelstellungen, nämlich STOP-, GARAGE- FAHREN- ANLASSEN annehmen kann, d a d u r e h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei herausgezogenem Schlüssel (40) das «nde (31c) eines Kipphebels (31) in das Schlüsselloch hineinragt, wobei das andere Ende mit einem zwischen einer festen Schulter (29b) und dem Ende (43b) eines parallel zum Riegel (26) verschiebbaren, schwimmend gelagerten zylinderförmigen Bauglied (42) in Berührung steht und das Bauglied (42) mit einem als Anschlag wirkenden, am Rücken den Riegel angeformten Vorsprung (35) z-usammenspieit und den in zurückgezogener Stellung befindlichen Riegel sperrt, des weiteren d a d u r c h g e k e n n z * i c h n e t , daß ein in seinen Drehungen durch den Schloßzylinder (39) gesteuerter stab (46) mit einem ausmittig angeordneten stirnseitig vorspringenden Endetück (46b) versehen ist, das den in zurückgezogener Stellung befindlichen Riegel festhält, und schlieBlich d a d u r c h g e k e n n 2 e i c h -n e t , daß der elektrische Umschalter mit einem Läufer (54) versehen ist, der Winkelbewegungen zusammen mit den Drehbewegungen des Schlüssels ausführt, und welcher mit radial angeordneten Schiebern (66) versehen ist, die in Bohrungen mit schrägem Boden (54b) gelagert sind und auf Kippkontakte (64) wirken, von denen jeder mit einem Paar Kontaktwarsen zusammenspielt, die an den Stromleitern der Bordanlage augeschlossen sind, und in einer Schließstellung an die eine oder die andere Kontaktwarze durch Federn (65) gedrückt wird, welche in Bohrungen eines Kontakthalters (53) sitzen, der längsverschiebbar jedoch drehfest im Ständer (52) eingebaut ist.
2. 1enkschloß nach Anspruch 1, d a ci u r c h g e k en n -z e i c h n e t , daß in das Schlüsselloch das Ende (31c) eines abgewinkelton Armes eines Hebels mit mittlerem Drehpunkt (31) hineinragt, dessen and rer Arm mit einem Vorsprung versehen ist, vo dem eine Ausnehmung (31a) ausgespart ist, wobei ein zylinderförmiges Bauglied (42) in Berührung mit vorgenanntem Hebelarmende schwimmend gelagert ist.
3. Lenkschloß nach Anspruch 1 und 2, d a d u r G h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Hebel (31) mit mittlerem Drehpunkt mit einem seiner abgewinkelten Arme durch ein Langloch (43c) greift, das in einem Blatt (43) ausgespart ist, daß mit einem zylinderförmigen Bauglied (32) ständig in Berührung ist, wobei das Blatt (43) längs verschiebbar eingebaut ist und unter dem Druck einer Feder (45) steht.
4. Lenkschloß Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Riegel (26) mit einem Mitnehmerhaken (36) versehen ist, der mit dem Kurvenprofil einer Büchse stündig in Berührung steht, die mit dem Schloßzylinder ieut verbunden ist, und der Riegel (26) außerdem mit einem a seinen Rücken angefermten Vorsprung (35) versehen ist, aer mit einem zylinderförmigen Bauteil (42) zusammenwirkt.
5. Vorrichtun6r nach Anspruch 1 sowie gemäß einer anderen, abgewandelten Ausführung, bei der der Stab (46) mit einem radial verlaufenden stirnseitigen Vorsprung (46c) versehen ist, während der Riegel t26) mit einer seitlichen Aussparung versehen ist, die dazu geeignet ist, obigen Vorsprung aufzunehmen, wenn sich der Riegel in seiner zurückgezogenen Stellung befindet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß um den Stab (46), der durch die Drehbewegungen des Schlüssels gesteuert wird, der Läufer (53) eines elektrischen Umschalters montiert ist, dessen Ständer (52) mit festen, an Metallträgern befestigten Kontaktwarzen aus Metall versehen ist, die in verschiedener Höhe angeordnete Kränze bilden und paarweise in Längerichtung über an einem innen eingebauten, büchrenförmig ausgebildeten Kontakthalter (53) kippbar befestigt Metallstreifen (64) kurzschließbar sind, wobei der Kontakthalter (53) mit radial wirkenden Federn (65) versehen ist, die einzeln darnach streben, Jeden altreifen in einer Stellung festzuhalten, bei der die zwei Kontaktwarzen des entsprechenden Kontaktwarzenpaares miteinander kurzgeschlossen sind und zwar unter Uberwindung der Wirkung von Schiebern (65), die bei vorgewählten Winkelstellungen gegenüber dem Läufer (54), an dessen Wandfläche sie anliegen, auf ein Ende des zugserdneten Kontaktatreifens (64) wirken und das Kippen desselben sowie seine Trennung von einer der gesteuerten Kontaktwarzen verursachen.
7. Lenkschloß nach Anspruch 5y d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der im wesentlichen zylinderförmige Läufer (54) hohl ausgebildet ist1 auf einer am -3tab (46) befestigten Büchse (47) sitzt und mit Längsvorsprüngen (54a) versehen ist, die in Ausnchmungen (53a) mit schrägem Boden eingreifen, die im Kontakthalter (53) ausgespart sind, weloher im Ständer (52) drehfest, jedoch verschiebbar eingebaut ist, so daß Federn (55) den Boden eines inneren Hohlraumes gegen die stirnseitigen Vorsprünge (54a) des Läufers drücken, wobei cier Kontakthalter (53) gleichzeitig mit den Kippkontaktstreifen (64) bei bestimmten Winkelstellungen des Läufers, die der Schließstellung der Kippkontaktstreifen (64) mit den zugeordneten Kontaktwarzen entsprechen, eine Längsverschiebung mitmacht und dabei eine reinigende Schleifwirkung aller Kontaktteile aneinander bewirkt.
DE19742425891 1973-05-28 1974-05-28 Verbesserung an lenkschloessern und dazugehoerigen elektrischen umschaltern fuer kraftfahrzeuge Withdrawn DE2425891A1 (de)

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IT6857073A IT985971B (it) 1973-05-28 1973-05-28 Perfezionamento relativo ai dispo sitivi antifurto bloccasterzo e relativi commutatori elettrici per autoveicoli

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