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Verriegelungsblock-Spielzeug Die Erfindung betrifft ein Verriegelungsblock-Spielzeug.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verriegelungsblock-Spielzeug
zu schaffen, das sowohl als Verriegelungs- bzw. Zusammensetzspielzeug als auch als
Blockspielzeug das Spielinteresse weckt.
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Die Merkmale des zur Lösung dieser Aufgabe geschaffenen Spielzeuges
ergeben sich aus dem Anspruch.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verriegelungsblock-Spielzeug ist vorgesehen,
daß wenigstens zwei oder mehrere Blockeinheiten des Spielzeuges miteinander verbunden
sind, wobei die Antriebskraft für die Blockeinheiten jeweils von der einen zur anderen
Blockeinheit übertragen werden kann; hierbei werden gleichzeitig durch die miteinander
in Eingriff stehenden Kupplungsverbindungen verschiedene bewegliche Zusatzeinrichtungen
angetrieben, die an den Blockeinheiten befestigt sind.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verriegelungsblock -Spielzeug kann das exakte
Ineinandergreifen jeweils der Kupplungs- bzw. Verriegelungsglieder dadurch erreicht
werden, daß die Blockeinheiten miteinander verbunden werden, so daß die stabile
und zuverlässige Übertragung der Antriebskraft erleichtert wird. Weiterhin kann
die Art und Weise der Verbindung der Blockeinheiten miteinander frei geändert werden,
wodurch sich unzählige Mcglichkeiten der Kombination dieser Blockeinheiten ergeben
und die Spielfreude gesteigert wird.
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E rfindungsgemäß weist das Verr iegelungsblo ck -Spielzeug wenigstens
zwei oder mehrere Verriegelungsblockeinheiten auf, die frei miteinander verbunden
oder voneinander gelöst werden können; eine der Blockeinheiten ist als Hauptblockeinheit
ausgestaltet, die ein mit einem Antriebsmechanismus verbundenes Antriebszahnrad
aufweist; die anderen Blockeinheiten sind als Folgeblockeinheiten ausgestaltet,
die jeweils durch das Antriebszahnrad der Hauptblockeinheit angetriebene Folgezahnräder
aufweisen. Jede Blockeinheit ist als rechtwinkliges, insbesondere quadratisches
Flachgehäuse ausgebildet, wobei die vier
Seitenflächen jeweils mit
Öffnungen versehen sind, durch welche die Zähne der in den Blockeinheiten vorgesehenen
Zahnräder hindurchragen. Wenn demgemäß einige der Blockeinheiten miteinander verbunden
sind, kämmen die Zahnräder miteinander und übertragen die jeweilige Antriebskraft.
Der durch die Verbindung der Blockeinheiten bewirkte Eingriff der Zahnräder miteinander
findet nicht nur zwischen dem Antriebszahnrad und einem Eolgezahnrad statt, sondern
auch zwischen den Folgeblockeinheiten, d. h. zwischen einem Folgezahnrad und einem
weiteren Folgezahnrad. Wenn daher zwei oder mehrere Blockeinheiten miteinander verbunden
sind, ist im allgemeinen eine einzige Hauptblockeinheit vorgesehen, während die
übrigen verbleibenden Blockeinheiten, die miteinander verbunden sind, Folgeblockeinheiten
sind, bei denen die jeweiligen Folgezahnräder dadurch, daß sie miteinander und untereinander
in Eingriff stehen, durch das Antriebszahnrad der Hauptblockeinheit angetrieben
werden.
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Es können jedoch gleichzeitig auch in Verbindung mit den Folgeblockeinheiten
zwei Hauptblockeinheiten verwendet werden, die jeweils Antriebszahnräder aufweisen.
In diesem Fall wird eine Uncerblockeinheit, die weder ein Antriebszahnrad noch ein
Folgezahnrad aufweist, zur Verbindung einer Vielzahl dieser Folgeeinheiten verwendet,
so daß die Verbindung der beiden Hauptblockeinheiten getrennt ist. Auf diese Weise
können zwei Sätze aus Blöcken, die jeweils aus einer Hauptblockeinheit sowie aus
einer Vielzahl von Folgeblockeinheiten bestehen, zu einer Gesamtanordnung miteinander
kombiniert werden.
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In gleicher Weise können zwei Benutzer gleichzeitig die unterschiedlichen
Antriebszahnräder der Hauptblockeinheiten betätigen. Der Kämmeingriff mit jedem
Zahnrad wird dann erzielt, wenn die Blockeinheiten mittels der an jeder Ecke der
Einheiten vorgesehenen Verbindungsglieder miteinander verbunden werden; dieser Kämmeingriff
der Zahnräder wird stabil beibehalten und gewährleistet eine gute
Übertragung
der Antriebskraft. Weiterhin kann jede Einheit in einer standardisierten bzw. genormten
Größe ausgebildet sein, so daß die aus den Blockeinheiten gebildete Kombination
zur Abwandlung der Anordnung oder Änderung der sich bewegenden Teile nach Wunsch
verändert werden kann.
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Der erfindungsgemäß vorgesehene Antriebsmechanismus ist an der Hauptblockeinheit
befestigt und kann mittels manuellen Betriebs, mittels einer elektrischen Antriebskraft
oder mittels Fernsteuerung betätigt werden. Weiterhin sind verschiedene Arten beweglicher
Spielzeuge an den Oberseiten der Folgeblockeinheiten befestigt, wobei die Spielzeuge
jeweils mit den Folgezahnrädern mechanisch gekuppelt bzw. verbunden sind. Daher
können die Spielzeuge, wenn das Antriebszahnrad gedreht wird, über die von diesem
Antriebszahnrad abgeleitete Antriebskraft in Bewegung versetzt werden.
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Durch die Erfindung ist daher ein Verriegelungsblock-Spielzeug geschaffen,
das eine Hauptblockeinheit mit einem Antriebsmechanismus sowie Folgeblockeinheiten
aufweist, die mit einer Vielzahl von beweglichen bzw. bewegbaren Spielzeugen versehen
sind; die Hauptblockeinheit sowie die Folgeblockeinheiten können nach Wunsch mittels
der Verbindungsglieder miteinander kombiniert werden, so daß das durch die Erfindung
geschaffene Spielzeug sowohl als Bausatz als auch als Blockspielzeug das Spielinteresse
weckt.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
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Diese zeigt in: Fig. 1 perspektivisch eine durch Verbindung einiger
Blockeinheiten geschaffene Ausführungsform des Spielzeugs;
Fig.
2 die Hauptblockeinheit im senkrec:lten Cuersctlnitt gemäß Linie II-Il in Fig. 1;
Fig. 3 eine Folgeblockeinheit in Draufsicht und Fig. 4 im vertikalen Querschnitt
gemäß Linie IV-IV in Fig. 3 sowie Fig. 5 perspektivisch teilweise aufgeschnitten
eine weitere Ausführungsform der Erfindung im verbundenen und betriebsbereiten Zustand.
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Wie aus dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig 1 - 4 ersichtlich, sind
Blockeinheiten 11 - 15 vorgesehen, die beispielsweise aus Kunststoff bestehen und
als quadratisches Flachgehäuse ausgestallet sind. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist
eine der Blockeinheiten als Hauptblockeinheit 11 ausgebildet, die ein Antriebszahnrad
16 umschließt, während die verbleibenden Blockeinheiten als Folgeblockeinheiten
12 - 15 ausgestaltet sind, die jeweils ein Folgezahnrad 17 aufweisen. Das Antriebszahnrad
16 und -die Folgezahnräder 17 sind jeweils drehbar innerhalb ihrer zugeordneten
Blockeinheiten 11 - 15 gelagert. Die vier Ecken jeder Blockeinheit 11 - 15 sind
mit Verbindungsgliedern 18 versehen, so daß die einander benachbarten Blockeinheiten
miteinander verbunden werden können; hierbei bestehen die Verbindungsglieder 18
jeweils aus einem nutartigen Verbindungsglied 18a sowie aus einem zapfenartigen
Verbindungsglied 18b. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, können daher die Blockeinheiten
11 - 15 dadurch an ihren Seitenflächen miteinander kombiniert bzw. verbunden werden,
indem die Verbindungsglieder 18a, 18b der einen Blockeinheit in die Verbindungsglie
der 18a, 18b der benachbarten Blockeinheit eingesteckt bzw. eingepaßt
werden.
Durch diese Verbindung der Blockeinheit wird auch der Kämmeingriff des Antriebszahnrades
16 mit einem oder zwei Folgezahnrädern 17 bewirkt. Zu diesem Zweck weisen die vier
Seitenfla chen jeder Blockeinheit jeweils eine Öffnung 19 auf, aus der wenigstens
die Zlihne des Antriebszahnrades 16 bzw. des Folgezahnrades 17 herausragen.
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Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist die dargestellte Hauptblockeinheit
11 eine Getriebekammer 11' auf, die das Antriebszahnrad 16 aufnimmt.
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Durch den Mittelpunkt des Antriebszahnrades 16 ist eine Welle 11b
geführt, die an einer Lagerplatte 11a befestigt ist. Diese Lagerplatte 11a wird
in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise durch das bodenseitige Mittelteil der Getriebekammer
11' gebildet. Das mittlere Teil der Unterseite des Antriebszahnrades 16 ist derart
durch die Lagerplatte 11a gelagert, daß das Antriebszahnrad 16 frei drehen kann.
An der Oberseite des Antriebszahnrades 16 ist konzentrisch zu diesem eine Scheibe
11c befestigt, durch welche die Welle Ilb frei drehbar hindurchgeführt ist. Das
obere Ende der Welle lib ragt aus der Oberseite der Hauptblockeinheit 11 heraus.
Wenn daher die Scheibe 11c gedreht wird, wird zusammen hiermit in der Getriebekammer
11' auch das frei drehbar auf der Welle 11b gelagerte Antriebszahnrad 16 in Drehung
versetzt.
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Als Antriebskraft für den Antriebsmechanismus kann jede Art eines
manuell betätigten, elektrisch betätigten oder ferngesteuerten Mechanismus zur Anwendung
gelangen, wobei jedoch bei der dargestellten Ausführungsform ein manuell angetriebener
Mechanismus verwendet wird. Dieser ist an der Oberseite der Hauptblockeinheit 11
befestigt und besteht aus einem Getriebe, einer Antriebswelle 21a sowie aus einem
Handgriff 22. Das Getriebe weist ein verriegeltes Zahnrad 20a
auf,
das auf der Oberseite der Scheibe 11c konzentrisch zu dieser befestigt und durch
das die Welle 11b frei drehbar hindurchgeführt ist; weiterhin ist ein Zwischenzahnrad
20b, das mit dem verriegelten Zahnrad 20a kämmt, sowie ein Übersetzungszahnrad 20c
vorgesehen, das an der Oberseite des Zwischenzahnrades 20b konzentrisch zu diesem
befestigt ist; schließlich ist noch ein Arbeitszahnrad 20d vorgesehen, das mit dem
Übersetzungszahnrad 20c kämmt und durch das die Welie 11b frei drehbar hindurchgeführt
ist. Die Antriebswelle 21a ist an ihrem unteren Ende mit dem oberen konkaven Teil
des Arbeitszahnrades 20d verbunden und hieran mittels einer Kopfschraube 21b befestigt.
Weiterhin ist das obere Ende der Antriebswelle 21a aus dem mittleren Teil eines
oberen Abschlußdeckels 23 für die Hauptblockeinheit 11 herausgeführt, wobei dieser
obere Deckel 23 das Getriebe abdeckt; am oberen Ende der Antriebswelle 21 ist der
Handgriff 22 vorgesehen, der mittels einer Kopfschraube 22a hieran befestigt ist.
Das äußere Ende des Handgriffs 22 ist mit einem Betätigungsknopf 22' versehen, der
mittels einer Befestigungswelle 22b drehbar am Handgriff 22 gelagert und befestigt
ist. Zur Lagerung des Zwischenzahnrades 20b und de s des Ubersetzungszahnrades 20c
dient eine drehbar in der Hauptblockeinheit 11 gelagerte Lagerungswelle 20'.
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Wenn bei dem beschriebenen Antriebsmechanismus der Betätigungsknopf
22' in einer gewünschten Richtung gedreht wird, wird durch das Getriebe auch die
Scheibe 11c und demgemäß ebenfalls das Antriebszahnrad 16 gedreht.
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Die aus Fig. 1, 3 und 4 ersichtlichen Folgeblockeinheiten 12 - 15
weisen jeweils hieran gelagerte bzw. befestigte Spielzeuge auf, wobei als Spielzeuge
diesbezüglich beispielsweise ein Tier 24, ein Flugplatz mit Kontrollturm 25a und
Hubschrauber 25, ein Karussell 26, ein Kaffeetassenservice
27 sowie
beliebige andere bewegliche Spielzeuge zur Anwendung gelangen können. Diese an den
Folgeblockeinheiten 12 - 15 befestigten Spielzeuge oder Teile hiervon sind mit den
Folgezahnrsi dern 15 verbunden, die direkt oder indirekt durch das Antriebszahnrad
16 in Drehung versetzt werden, weswegen auch die Spielzeuge über die Folgezahnräder
17 bewegt oder in Drehung versetzt werden.
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Wenn beispielsweise, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, das an der
Folgeblockeinheit 12 befestigte Spielzeug einen Seehund 24 darstellt, der auf seiner
Nase einen Ball 24a balanciert, so ist dieser Ball 24a mit dem in einer Getriebekammer
12' angeordneten Folgezahnrad 17 über eine drehbare Welle 28 verbunden, die den
Körper des an der Fol geblockeinheit 12 befestigten Spielzeugseehundes 24 durchsetzt.
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Hierdurch kann auch der Ball 24a über das Folgezahnrad 17 in Drehung
versetzt werden. In gleicher Weise werden das am Flughafenkontrollturm 25a befestigte
Flugzeug 25 der Folgeblockeinheit 23 sowie das Karussell 26 über nicht dargestellte
drehbare Wellen, die innerhalb der Körper der Türme 25a und 26a vorgesehen sind,
durch die Folgezahnräder 17 in Drehung versetzt. Weiterhin kann auch das Spielzeugkaffeeservice
27 über eine an der Oberseite der Folgeblockeinheit 15 vorgesehene drehbare Welle
27amin Drehung versetzt werden, wobei darüber hinaus jede Tasse 27b selbst um ihre
Achse gedreht werden kann, wenn ein nicht dargestellter zusätzlicher Getriebemechanismus,
der an sich bekannt ist, vorgesehen wird.
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Bei der abgewandelten Ausführungsform des Spielzeuges gemäß Fig. 5
entsprechen die Blockeinheiten 29, 30 den zuvor beschriebenen Folgeblockeinheiten,
wobei diese Blockeinheiten 29, 30 als an ihnen befestigte Spielzeuge Türme 29a,
30a aufweisen. An den oberen Enden dieser Türme 29a, 30a sind jeweils Riemenscheiben
29b, 30b befestigt, die über drehbare Wellen 31 mit dem jeweiligen Folgezahnrad
17 der
Blockeinheit 29 bzw. 30 verbunden sind. Zwischen den Riemenscheiben
29b, 30b ist ein endloser Treibriemen 32 geführt, an dem eine gewünschte Anzahl
von Körpern 32a, beispielsweise Passagierkabinen~einer Seilbahn, befestigt sein
können. Die Hängekabinen 32a könneü dadurch bewegt werden, daß über die Folgezahnräder
die drehbare Welle 31 und damit die Riemenscheiben 29b, 30b in Drehung versetzt
werden. Beim Betrieb dieser Ausführungsform sind die Folgeblockeinheiten 29, 30
nicht direkt miteinander verbunden, sondern es ist zwischen diesen Blockeinheiten
29, 30 eine ungerade Anzahl von Folgeblockeinheiten, d. h. eine oder drei der Einheiten,
angeordnet, um die beiden Riemenscheiben 29b, 30b in der gleichen Richtung zu drehen.
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Es kann daher jedes an einer Folgeblockeinheit befestigtes Spielzeug
gesondert für sich bewegt werden. Falls erwünscht, können auch einige der an den
Folgeblockeinheiten befestigten Spielzeuge untereinander mittels verschiedener Kupplungseinr
ic htungen (beim dargestellten Aus -führungsbeispiel mittels eines endlosen Treibriemens)
verbunden werden, wodurch auf diese Weise zwischen einer Vielzahl von Folgeblockeinheiten
eine dreidimensionale Anordnung in Bewegung versetzt werden kann.
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Den beschriebenen Ausführungsformen gemäß Fig. 1 - 5 ist jeweils eigen,
daß eine bestimmte Anzahl von Folgeblockeinheiten 12 - 15 bzw 29, 30 mit der Hauptblockeinheit
11 verbunden ist, weswegen auch sämtliche an den Folgeblockeinheiten befestigte
Spielzeuge 24 - 27 bzw. 29a, 30a mit der Hauptblockeinheit 11 verriegelt bzw. verbunden
sind. Wenn daher das Antriebszahnrad 16 der Haupblockeinheit 11, beispielsweise
mittels des Betätigungsknopfes 22', in Drehung versetzt wird, setzen sich gleichzeitig
und sofort ebenfalls alle an den
Folgeblockeinheiten befestigte
Spielzeuge in Bewegung.
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Durch das beschriebene Spielzeug werden daher die Spielfreude und
das Spielinteresse dadurch in erheblichem Maße gesteigert, daß zu der Möglichkeit,
die einzelnen Blöcke des Spielzeuges miteinander zu kombinieren und zusammenzusetzen,
noch das durch die Bewegung der Spielzeuge gegebene Spielerlebnis hinzukommt.