DE2425951A1 - Spruehkopf fuer eine aerosol-druckdose und form zu seiner herstellung - Google Patents

Spruehkopf fuer eine aerosol-druckdose und form zu seiner herstellung

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Description

PAT E NTA N WX LT E
PROF. DR. DR. J. REITSTÖTTER
DR.-ING. WOLFRAM BUNTE 2 4 2 0 9 5 1
DR. WERNER KINZEBACH
D-ΘΟΟΟ MÜNCHEN AO, BAUERSTRASSE 22 · FERNRUF (OBS) 37 68 83 · TELEX S2152O8 ISAR D POSTANSCHRIFT! D-BOOO MÜNCHEN 43. POSTFACH 7βΟ
München, den 30. Mai 1974
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L1OREAL
14, rue Royale, 75008 Paris / PRANKREICH
Sprühkopf für eine Aerosol-Druckdose und Form zu seiner Herstellung
Die Erfindung betrifft einen Sprühkopf zur Anordnung auf dem oberen Teil einer zylindrischen Aerosol-Druckdose.
Es sind bereits Sprühköpfe bekannt, die von besonders einfacher Konstruktion sind, insbesondere aus einem Stück gegossen und in Serienfabrikation hergestellt sind. Diese Sprühköpfe, die in elastischem Kunststoff ausgeführt sind, haben
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die Form einer zylindrischen Hülse, die an ihrem oberen Teil mit einem im.wesentlichen senkrecht zur Achse der zylindrischen Hülse, verlaufenden Deckel versehen ist, dessen Ränder fast vollständig frei von der Hülse sind, da sie nur durch einen schmalen Bereich befestigt ist, der eine Anlenkstelle bildet und aus dem Verteilerbereich oder Sprühbereich auslädt. Zu diesem Zweck überdacht der Deckel eine innere,' axial verlaufende Nabe, die mit dem Sprühventil der Druckdose zusammenwirkt und einen axialen Kanal aufweist, der durch einen radialen Kanal fortgesetzt wird, welcher die Wandung der zylindrischen Hülse durchquert und der in seinem oberen Abschnitt von dem Deckel des Sprühkopfes gebildet wird. Der Teil des Deckels, der dem die Anlenkstelle an der Hülse bildenden Bereich direkt gegenüberliegt, bildet eine Feder, die durch (für) die Steuerbewegung des öffnens und Schließens des Sprühventils der Druckdose benützt wird, da sie vollständig frei von der Hülse des Sprühkopfes ist. Schließlich weist der untere Abschnitt des Sprühkopfes Ein-* richtungen, beispielsweise Nocken oder eine am Umfang entlang laufende Stegrippe auf, die vom Gießen herrühren und das Einrasten des Sprühkopfes auf der Umfangskante des Bodens der Druckdose gestatten, auf welchem das Sprühventil unmittelbar aufsitzt.
Dieser Sprühkopftyp weist einen ersten Nachteil auf, der in seiner Konstruktion liegt und genau genommen darauf zurückzuführen ist, daß der Sprühbereich notwendigerweise im oberen Abschnitt der zylindrischen Hülse des Kopfes angeordnet ist, da er unmittelbar von dem Deckel, der den oberen Teil der Umgebung des radialen Sprühkanals bildet, überdacht ist. Da die Nabe in ihrer Form und Länge von dem Sprühventil der Druckdose
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bestimmt wird, ist es unmöglich, die Höhe des Sprühkopfes zu variieren, da sein Deckel selbst notwendigerweise unmittelbar über dem oberen Ende dieser Nabe angeordnet ist. Da die relativen Abmessungen der Betätigungsfeder und des Durchmessers der zylindrischen Hülse ihrerseits von dem Durchmesser des oberen, der Befestigung des Sprühkopfes auf der Druckdose dienenden Bodens bestimmt werden, ist es schwierig, einen Sprühkopf zu verwirklichen, der mit einer Feder ausgerüstet ist, deren Betätigung einfach, leicht und wirkungsvoll zugleich ist, da der Sprühkopf sehr oft von kleinem Durchmesse^ geringer Höhe, und mit einer Feder mit kleiner Fläche versehen ist, deren Anlenkstelle sich u.a. praktisch in der Ebene der Feder befindet: Bei der Betätigung muß man daher notwendigerweise im Augenblick der Öffnungsbewegung des Sprühventila mit großer Kraft auf eine Feder kleiner Abmessungen drücken. Es ist klar, daß diese Art der' Handhabung schwierig ist und daß das Ideal darin bestünde, einen Sprühkopf zu konstruieren, dessen Betätigungsfeder auf der einen Seite größere Abmessungen aufweist und auf der anderen Seite vorteilhaft in einer Ebene angeordnet ist, die auf einem deutlich höheren Niveau liegt als das von der Anlenkstelle der Feder an der zylindrischen Hülse gebildete Niveau, wobei die Anlenkstelle im übrigen etwa mit dem Sprühbereich für das im Inneren der Dose unter Druck stehende Erzeugnis zusammenfällt.
Ferner ist der oben beschriebene Sprühkopftyp durch Spritzguß in einer zweiteiligen Form hergestellt, deren Oberteil insbesondere die äußeren Flächen des Sprühkopfes formt, während ihr Unterteil insbesondere die inneren Flächen des Sprühkopfes formt. Wie bereits ausgeführt, weist der bekannte Sprühkopf an seinem unteren Abschnitt Nocken oder einen am Umfang verlaufenden Ringwulst für seine Befestigung auf dem oberen Boden der Druckdose auf. Demzufolge ist es nach dem Guß
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des Sprühkopfes erforderlich, das Formunterteil zurückzuziehen und den Sprühkopf dabei "auszureissen" oder zu verformen, um die später seiner Verankerung dienenden Elemente von der Kappe des Formunterteils zu befreien. Dieses "Ausreissen" stellt einen zusätzlichen kniffligen Vorgang dar, während welchem der Sprühkopf brechen kann, so daß sich der Prozentsatz der als Ausschuß zu behandelnden Sprühköpfe während der F.ertigungsendkontrollen erhöht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile zu beseitigen und zu diesem Zweck einen Sprühkopf zu konstruieren, bei dessen Ausführung jegliche Freiheiten in Bezug auf die Anordnung des Sprühbereiches relativ zur Höhe des Sprühkopfes, d.h. relativ zur Anordnung seines Betätigungsorgans, welches vom Deckel gebildet wird, gegeben sind. Ferner soll die Konstruktion des erfindungsgemäßen Sprühkopfes seine Herstellung mit Hilfe einer dreiteiligen Form gestatten, wobei das Ausformen keinerlei besondere Schwierigkeit bereiten soll, wenngleich der Sprühkopf dennoch einstückig ausgebildet sein soll und demzufolge keinerlei Arbeitsgänge zur Verbindung von Einzelstücken, wie Kleben oder Schweissen nach seiner Herstellung erfordern soll.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sprühkopf für den ein Sprühventil aufweisenden oberen Teil einer zylindrischen Aerosol-Druckdose, mit innen vorgesehenen Einrichtungen zur Befestigung des Sprühkopfes an der Druckdose, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß der Sprühkopf einstückig ausgebildet ist, aus elastischem Kunststoff besteht und sich zusammensetzt aus einer zylindrischen Hülse, deren seitliche Wandung wenigstens eine Sprühöffnung aufweist, einem im wesentlichen senkrecht zur Achse der zylindrischen Hülse angeordneten Deckel, dessen Ränder gegenüber der Hülse völlig freigesetzt sind, einer
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mittigen, mit einem axialen Kanal versehenen und mit dem Sprühventil zusammenwirkenden Nabe, sowie einer radialen Rippe, die auf einer Seite den Deckel mit der Nabe verbindet und auf der anderen Seite sich bis zu der zylindrischen Hülse auf der Höhe von deren Sprühöffnung erstreckt und eine schmale Stelle bildet, an welcher die aus Deckel-Nabe-Rippe bestehende Konstruktion an der Hülse angelenkt ist, wobei die Rippe ferner einen den axialen Kanal der Nabe fortsetzenden und gegenüber der in die seitliche Wandung der Hülse eingearbeiteten Sprühöffnung mündenden Kanal aufweist, und daß die Einrichtungen zur Befestigung des Sprühkopfes an der Druckdose an der Innenfläche der seitlichen Wandung der Hülse angeordnet und als ein Ringwulst ausgebildet sind, welcher sich völlig in einer Ebene etwa senkrecht zur Achse der zylindrischen Hülse befindet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Ringwulst an wenigstens einem Teil seiner Länge offen. Ferner kann der Ringwulst einen im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen. Der Deckel kann für die Betätigung zum öffnen und Schließen des Sprühventils eine Mulde aufweisen, die sich gegen den unteren Bereich des Sprühkopfes hin erstreckt und die etwa genauso groß ist wie ein Pinger des Betätigenden und in dem Bereich des Deckels angeordnet ist, welcher dem entgegengesetzt angeordnet ist, der die radiale Rippe überdacht, die sich vom Deckel zu der zylindrischen Hülse erstreckt. Die seitliche Wandung der zylindrischen Hülse kann in ihrem oberen Abschnitt gegenüber der Betätigungsmulde einen Ausschnitt aufweisen, der sich etwa über den gesamten Weg nach unten erstrecken kann, den die Mulde bei ihrem Niedergedrücktwerden ausführt.
Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Form zur Herstellung
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des genannten Sprühkopfes, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß sie aus einem zylindrischen, hohlen Oberteil besteht, dessen Boden auf der einen Seite ein dem Relief der Außenseite des Deckels des herzustellenden Sprühkopfes entsprechendes Relief aufweist und auf der anderen Seite mit einer ringförmigen bzw. umlaufenden Zwischenwandung versehen ist, die "parallel" bzw. konzentrisch zu der inneren Seitenwandung des Formoberteils verläuft und von dieser durch einen Abstand gleich"der Dicke der seitlichen Wandung der zylindrischen Hülse getrennt ist, wobei die Zwischenwandung eine Dicke gleich der Dicke des Zwischenraumes, welcher die zylindrische Hülse von den Rändern des Deckels trennt, sowie eine Höhe gleich der Höhe, die die Oberkante der Hülse- von der Mittelebene des tiefgelegenen, an der Innenfläche der zylindrischen Hülse angeordneten Ringwulstes trennt, aufweist, ferner aus einem zylindrischen, vollen Unterteil, dessen Oberseite ein dem Relief der Nabe, Rippe und der Innenfläche des Deckels des herzustellenden Sprühkopfes entsprechendes Relief aufweist und dessen in Berührung mit der inneren Seitenfläche der Zwischenwandung des Formoberteils stehende Seitenfläche in einem tiefgelegenen Abschnitt eine Stufe aufweist, die sich bis in die Mittelebene des tiefgelegenen, an der Innenseite der zylindrischen Hülse angeordneten Ringwulstes erstreckt, sowie schließlich aus einem Kern, der von einer Zunge gebildet wird, die an die Seitenwandung des Formunterteils gerade vor der zu erzeugenden, radialen Verbindungsrippe angelegt ist und der in seinem oberen Abschnitt Einrichtungen zur Erzeugung der in der zylindrischen Hülse vorgesehenen Sprühöffnung und des die Rippe durchquerenden Sprühkanals aufweist.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform weist die ringförmige Zwischenwandung des Formoberteils vor der zu erzeugenden radialen Verbindungsrippe einen sich bis zum unteren freien Ende
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der Zwischenwandung parallel zur Achse der Form erstreckenden Schlitz auf. Die Größe der den Kern bildenden Zunge ist vorzugsweise gleich der Größe des in der ringförmigen Zwischenwandung erzeugten Schlitzes. Die Einrichtungen zur Erzeugung der Sprühöffnung und des Sprühkanals des Sprühkopfes setzen sich aus einem radialen Stift, der etwa senkrecht zur gemeinsamen Achse der zylindrischen Formteile verläuft, sowie einer diesen fortsetzenden Warze zusammen, wobei die Warze und der Stift auf der einen bzw. der anderen Seite der den Kern bildenden Zunge angeordnet sind. Die Dicke der den Kern bildenden Zunge ist gleich der Dicke der ringförmigen Zwischenwandung, mit welcher der Boden des Formoberteils' versehen ist.
Zum besseren Verständnis wird -die Erfindung im folgenden anhand eines die Erfindung nur verdeutlichenden aber nicht begrenzenden Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in.
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Sprühkopfes;
Fig. 2 einen Axialschnitt längs der Ebene H-II durch den Sprühkopf der Fig. 1; und
Fig. 3 einen Axialschnitt durch die dreiteilige Form zur Herstellung des erfindungsgemäßen Sprühkopfes.
In den Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 1 insgesamt den erfindungsgemäßen Sprühkopf, der an der Kappe bzw. dem oberen Teil einer zylindrischen Aerosol-Druckdose (nicht dargestellt), die an ihrem oberen Teil ein Sprühventil aufweist, befestigt werden soll. Der Sprühkopf 1 wird in Serienfertigung,
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vorzugsweise durch Spritzguß, einstückig aus einem elastischen und flexiblen Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen oder jedem anderen geeigneten Polymerisat, hergestellt.
Der Sprühkopf 1 hat die Form eines Körpers, der von einer zylindrischen Hülse 2 ohne Boden, deren seitliche Wandung wenigstens eine Sprühöffnung 3 aufweist, gebildet wird. Der Sprühkopf weist einen Deckel 4 von vorzugsweise regelmäßiger Dicke auf, der im wesentlichen senkrecht zur Achse 5 der zylindrischen Hülse 2 angeordnet ist und dessen Ränder 4a völlig von dieser Hülse 2 freigesetzt sind. Der Sprühkopf weist ferner eine mittige Nabe 6 auf, die mit einem axialen Kanal 7 versehen ist, dessen Achse vorzugsweise mit der Achse der zylindrischen Hülse 2 zusammenfällt. Diese mittige Nabe und ihr Kanal 7 wirken funktionell mit dem (nicht dargestellten) Sprühventil zusammen, welches auf der oberen mittigen Kappe der Druckdose, auf welcher der erfindungsgemäße Sprühkopf befestigt wird, aufsitzt.
Eine radiale Rippe 8 verbindet auf einer Seite den horizontalen Deckel 4 (der Sprühkopf 1 ist so angeordnet, daß seine Symmetrieachse 5 vertikal verläuft) mit der vertikalen Nabe 6 und erstreckt sich auf der anderen Seite bis zu der zylindrischen Hülse 2 auf der Höhe von deren Sprühöffnung 5, und bildet eine schmale Anlenkstelle 9, auf deren Höhe der aus Deckel 4-Nabe 6-radialer Rippe 8 bestehende Block als Ganzes an der Hülse 2 angelenkt ist. Diese Anlenkung wird dadurch möglich, ' daß der Deckel 4 insbesondere vollständig frei von der zylindrischen Hülse 2 ist, wobei ein durchgehender Ringspalt 10 von vorzugsweise gleichförmiger Breite die Ränder 4a des .Deckel3 wie auch den vorderen Teil 8a der radialen Rippe 8 von der Hülse trennt, mit Ausnahme der Anlenkstelle 9, wo diese Rippe an der Hülse befestigt ist.
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Ein vorzugsweise zu dem axialen Kanal 7 der Nabe senkrechter Kanal 11 setzt den axialen Kanal fort und mündet gegenüber der in diQ seitliche Wandung der Hülse eingearbeiteten Sprühöffnung 3.
Um die Steuerbewegung für das öffnen und Schließen des Sprühventils zu erleichtern, weist der Deckel 4 vorzugsweise eine sich zum unteren Teil des Sprühkopfes 1 hin erstreckende Mulde 4b auf, deren Größe im wesentlichen gleich der Größe eines Pingers des Benutzers ist. Es ist klar, daß die Steuerbetätigung um3o einfacher ist, je mehr die Mulde 4b in dem Bereich des Deckels angeordnet ist, der dem Bereich 4c direkt gegenüberliegend angeordnet ist, welcher die radiale Rippe 8 überbrückt, die das Verbindungselement des Deckels 4 mit der zylindrischen Hülse 2 darstellt. Vor dieser Betätigungsmulde 4b weist die zylindrische Hülse vorzugsweise in ihrem oberen Bereich einen Schlitz 2a auf, der sich nach unten über im wesentlichen den gesamten Weg erstreckt, längs dessen die Mulde 4b niedergedrückt werden kann.
Zu seiner Befestigung an dem oberen Teil der Druckdose weist der Sprühkopf 1 in seinem unteren Bereich Befestigungseinrichtungen auf, die an der Innenfläche der seitlichen Wandung der Hülse 2 angeordnet sind und die Form eines Ringwulstes 12
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haben, welcher völlig in einer^senkrecht zur Achse 5 der zylindrischen Hülse 2 verlaufenden Ebene angeordnet ist. Beispielsweise kann dieser Ringwulst einen im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen, dessen Radius in der Größenordnung eines Millimeters liegt.
Der Sprühkopf 1 kann direkt an dem oberen Teil der Druckdose befestigt werden, indem er beispielsweise in eine umlaufende Ringnut, die mit dem Ringwulst 12 zusammenwirkt, eingerastet
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wird, oder über die Kappe geklipst wird, auf welcher das Sprühventil sitzt. Ferner ist die Höhe des Sprühkopfes unabhängig von den Charakteristika des Sprühventils, da die Anordnung des Deckels 4 des Sprühkopfes nicht mehr unmittelbar von der Anordnung der Sprühöffnung 3 bestimmt wird, da die Höhe der radialen, sich zwischen den beiden genannten Elementen erstreckenden Rippe 8 beliebig sein kann und demzufolge vorzugsweise in ihrer Konstruktion derart bestimmt wird, daß die Betätigung der Mulde 4b des Deckels 4 möglichst wirkungsvoll und möglichst sicher erfolgen kann.
Der Sprühkopf wird mittels einer dreiteiligen Form hergestellt, die aus einem Formoberteil 13, einem Formunterteil und einem von einer Zunge gebildeten Kern 15 besteht.
Das Formoberteil 13 wird von einem Hohlzylinder gebildet, dessen Boden 16 auf der einen Seite ein Relief hat, welches dem der Außenseite des Deckels 4 des herzustellenden Sprühkopfes entspricht, d.h. er weist insbesondere einen Vorsprung l6a zur Erzeugung der Mulde 4b auf, und auf der anderen Seite ist er mit einer ringförmigen Zwischenwandung 17 versehen, die "parallel" zur inneren Seitenwandung 13a des Formoberteils verläuft und von dieser durch einen Abstand d getrennt ist, der gleich der Dicke der seitlichen Wandung der zylindrischen Hülse 2 ist. Diese Zwischenwandung 17 hat "selbst eine Dicke gleich der Dicke des Ringspaltes 10, welcher die zylindrische Hülse von den Rändern 4a des Deckel3 trennt, und ihre Höhe ist gleich der Höhe, welche die Oberkante der Hülse von der Mittelebene 12a des tief angeordneten Ringwulstes 12, welcher an der Innenfläche der zylindrischen Hülse 2 angeordnet ist, trennt. Die Zwischenwandung des Formoberteils weist ferner unmittelbar vor der zu erzeugenden radialen Verbindungsrippe 8 eine Ausnehmung 18 auf,
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die sich von dem unteren freien Ende der Zwischenwandung parallel zur Achse 19 des Pormoberteils erstreckt. Die Tiefe der Ausnehmung 18 ist-derart, daß sie die Erzeugung einer Anlenkstelle 9 der radialen Rippe 8 an der zylindrischen Hülse erlaubt. Ferner verbindet auf der Höhe des Bodens 16 des Pormoberteils ein Verbindungssteg 20 die ringförmige Zwischenwandung 17 mit der Innenseite 13a der Seitenwandung des Pormoberteils, und die Breite und die Höhe dieses Verbindungssteges 20 sind derart, daß sie der Breite und der Tiefe des Schlitzes 2a, der in der Hülse 2 gegenüber dem Bereich, in welchem die Mulde 4b des Deckels 4 niedergedrückt wird, gebildet werden soll, entspricht.
Das Formunterteil 14 wird von 'einem vollen Zylinder gebildet, dessen Oberseite l4a ein Relief aufweist, welches dem der Nabe 6, der Rippe 8 und der Innenfläche des im inneren Teil des Sprühkopfes zu erzeugenden Deckels 4 entspricht. Demzufolge weist das Formunterteil 14 insbesondere folgende Elemente auf: ein mittiges Sackloch 21,- welches in axialer Richtung, ausgehend von seinem Boden 21a, wenigstens einen Stift 22 zur Bildung des axialen Kanals 7 aufweist; einen Engpaß 23 zur Bildung der Mulde 4b; einen sich von dem Sackloch 21 zur Seitenfläche dieses Formunterteils erstreckenden Schacht 24 zur Bildung der radialen Rippe 8. Ferner befindet sich die Seitenfläche dieses Formunterteils in Berührung mit der seitlichen Innenfläche der Zwischenwandung des Formoberteils 13 und weist im tiefgelegenen Bereich eine Stufe 25 auf, die sich bis zur Mittelebene 12a des tiefgelegenen Ringwulstes 12 an der Innenfläche der zylindrischen Hülse 2 erstreckt. In dem Fall, wo der Ringwulst 12 ein etwa halbkreisförmiges Profil hat, ist es klar, daß die Stufe einerseits und das freie Ende 17a der Zwischenwandung 17 ande-
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rerseits jeweils einen viertelkreisförmigen Querschnitt haben.
Der von einer Zunge gebildete Kern 15 ist gegen die Seitenwandung des Formunterteils Ik direkt vor der zu erzeugenden radialen Verbindungsrxppe 8 angelegt und füllt auf diese Weise die in diesem gleichen Bereich vorhandene Ausnehmung 18 auf der Höhe der Zwischenwandung 17 des Pormoberteils teilweise aus. Demzufolge ist die Dicke des Kerns 15 vorzugsweise gleich der Dicke dieser Zwischenwandung 17. In seinem oberen Abschnitt weist der Kern 15 Einrichtungen zur Erzeugung der Sprühöffnung 3 in der zylindrischen Hülse und des die Rippe 8 radial durchquerenden Sprühkanals 11 auf. Diese Einrichtungen bestehen beispielsweise aus einem radialen Stift 26, der im wesentlichen senkrecht zur gemeinsamen Achse 19 der zylindrischen Formteile 13 und 14 verläuft und der sich in einer Warze 27 fortsetzt, welche auf der einen Seite der den Kern bildenden Zunge angeordnet ist, während der Stift auf der anderen Seite angeordnet ist.
In Fig. 3 sind die drei Formteile vor dem Schließen der Form dargestellt. Es ist ersichtlich, daß nach dem Schließen der Form (schematisch durch die Pfeile 28 dargestellt) der die Stufe 25 von dem freien Ende 17a der Zwischenwandung 17 trennende Spalt gleich Null ist, der die Oberseite des Formunterteils 14 von dem Boden des Formoberteils 13 trennende Zwischenraum gleich der Dicke des zu erzeugenden Deckels ist, und die Formgebung des Kerns 15 in Bezug auf die Zwischenwandung 17 und die Ausnehmung 18 derart ist, daß die Anlenk-3teile 9 erzeugt wird.
An dem solchermaßen gebildeten Sprühkopf existiert ein schmaler Kanal 30, der gegenüber der Sprühöffnung vertieft ist, die
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mittels der Warze 27 erzeugt wurde. Dieser Kanal wird nun vorteilhaft mit Hilfe eines Übergangsstückes 29 verschlossen, welches mit einer Kammer 32 und einem Zerstäubungskanal 33> der den Kanal 11 fortsetzt und das Zerstäuben oder Versprühen des in dem Inneren der Aerosol-Druckdose unter Druck stehenden und von deren Ventil abgegebenen Erzeugnisses erlaubt, versehen ist.
Die Zunge 15 kann sehr genau in der Höhe relativ zu dem Pormunterteil eingestellt werden, und aus diesem Grunde durchquert die Zunge vorzugsweise dieses Pormunterteil 14, damit sie von dem Äußeren der Form her eingestellt werden kann. Es ist klar, daß in diesem letzteren Fall der Ringwulst 12 nicht in dem von der Zunge eingenommenen Bereich erzeugt werden kann, und aus diesem Grunde ist der Ringwulst an wenigstens einem Teil seiner Länge offen, d.h. er weist einen unterbrochenen Bereich 12b auf, der in gerader Linie mit der Anlenkstelle 9 angeordnet ist.
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Claims (1)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Λ Sprühkopf für dan ein SprUhvcntil aufwoluenden oberen Teil einer zylindrischen Aerosol-Druckdose, mit innen vorgesehenen Einrichtungen zur Befestigung des Sprühkopfes an der Druckdose, dadurch gekennzeichnet , daß der Sprühkopf (1) einstückig ausgebildet i3t, aus elastischem Kunststoff besteht und sich zusammensetzt aus einer zylindrischen Hülse (2), deren seitliche Wandung wenigstens eine Sprühöffnung (3) aufweist, einem im wesentlichen senkrecht zur Achse der zylindrischen Hülse angeordneten Deckel (4), dessen Ränder (4a) gegenüber der Hülse völlig freigesetzt sind, einer mittigen, mit einem axialen Kanal (7) versehenen und mit dem Sprühventil zusammenwirkenden Nabe (6), sowie einer radialen Rippe (8), die auf einer Seite den . Deckel mit der Nabe verbindet und auf der anderen Seite sich bis zu der zylindrischen Hülse auf der Höhe von deren Sprühöffnung erstreckt und eine schmale Stelle (9) bildet, an welcher die aus Deckel-Nabe-Rippe bestehende Konstruktion an der Hülse angelenkt ist, wobei die Rippe ferner einen den axialen Kanal der Nabe fortsetzenden und gegenüber der in die seitliche Wandung der Hülse eingearbeiteten Sprühöffnung mündenden Kanal (11) aufweist und daß die Einrichtungen (12) zur Befestigung des Sprüh-
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    kopfes an der Druckdose an der Innenfläche der seitlichen Wandung der Hülse angeordnet und als ein Ringwulst ausgebildet sind, welcher sich völlig in einer Ebene etwa senkrecht zur Achse der zylindrischen Hülse befindet .
    2. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Ringwulst (12) an wenigstens einer Stelle seiner Länge offen ist.
    3. Sprühkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Ringwulst (12) einen im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt aufweist.
    4. Sprühkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
    *■ Deckel (4) für die Steuerbewegung des öffnens und Schließens des Sprühventils eine sich zum unteren Bereich des Sprühkopfes (1) hin erstreckende Mulde (4b) aufweist, deren Größe im wesentlichen gleich der Größe eines Fingers des Benutzers ist und die in dem Bereich
    direkt des Deckels angeordnet ist, der dem Bereichvgegenü,berliegt, welcher die sich von dem Deckel zu der zylindrischen Hülse (2) erstreckende radiale Rippe (8) überdacht.
    5. Sprühkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die seitliche Wandung der zylindrischen Hülse (2) in ihrem oberen Bereich gegenüber der Betätigungsmulde (4b) einen Schlitz (2a) aufweist, der sich über im wesentlichen den gesamtem Weg, längs welchem die Mulde niedergedrückt werden kann, nach unten erstreckt.
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    Form zur Herstellung des Sprühkopfes nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß sie aus einem zylindrischen, hohlen Oberteil (13) besteht, dessen Boden (16) auf der einen Seite ein dem Relief der Außenseite des Deckels des herzustellenden Sprühköpfes entsprechendes Relief aufweist und auf der anderen Seite mit einer ringförmigen bzw. umlaufenden Zwischenwandung (17) versehen ist, die "parallel" bzw. konzentrisch zu der inneren Seitgn-
    aurcn
    wandung des Formoberteils verläuft und von dieserveinen Abstand gleich der Dicke der seitlichen Wandung der zylindrischen Hülse getrennt ist, wobei die Zwischenwandung eine Dicke gleich der Dicke des Zwischenraumes, welcher die zylindrische Hülse von den Rändern des Deckels trennt, sowie eine Höhe gleich der Höhe, die die Oberkante der Hülse von der Mittelebene (12a) des tiefgelegenen, an der Innenfläche der zylindrischen Hülse angeordneten Ringwul3tes (12) trennt, aufweist, ferner au3 einem zylindrischen, vollen Unterteil (I1I), dessen Oberseite (14a) ein dem Relief der Nabe, der Rippe und der Innenfläche des Deckels des herzustellenden Sprühkopfes entsprechendes Relief aufweist und dessen in Berührung mit der inneren Seitenfläche der Zwischenwandung des Formoberteils stehende Seitenfläche in einem tiefgelegenen Abschnitt eine Stufe (25) aufweist, die sich in die Mittelebene des tiefgelegenen, an der Innenseite der zylindrischen Hülse angeordneten Ringwulstes erstreckt, sowie schließlich aus einem Kern (15)> der von einer Zunge gebildet wird, die an die Seitenwandung des Formunterteils gerade vor der zu erzeugenden, radialen Verbindungsrippe angelegt ist und der in seinem oberen Abschnitt Einrichtungen (27 bzw. 26) zur Erzeugung der in der zylindrischen Hülse vorgesehenen Sprühöffnung und des die Rippe durchquerenden Sprühkanals aufweist.
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    7. Form nach Anspruch 6, dadurch'gekennzeichnet , daß die ringförmige Zwischenwandung (17) des Formoberteils (13) vor der zu erzeugenden radialen Verbindungsrippe eine Ausnehmung (18) aufweist, die sich von dem unteren freien Ende (17a) der Zwischenwandung parallel zur Achse (19) des Formoberteils erstreckt.
    8. Form nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Größe der den Kern (15) bildenden Zunge gleich der Größe der in der ringförmigen Zwischenwandung (17) eingearbeiteten Ausnehmung (18) ist.
    9. Form nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtungen zur Erzeugung der Sprühöffnung und des Sprühkanals des Sprühkopfes aus einem radialen Stift (26) bestehen, der im wesentlichen senkrecht zur gemeinsamen Achse der ί zylindrischen Formteile (13 , 14) verläuft, sowie aus einer den Stift fortsetzenden Warze (27), wobei die Warze auf der einen Seite der den Kern (15) bildenden Zunge angeordnet ist und der Stift auf der anderen Seite,
    10. Form nach einem der Ansprüche 6 bis 9> dadurch gekennzeichnet , daß die Dicke der den t Kern (15) bildenden Zunge gleich der Dicke der ringförmigen Zwischenwandung (17) ist, mit welcher der Boden (16) des Formoberteils (13) versehen ist.
    - 17 -A 0-9 851/0833
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