DE242645C - - Google Patents

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DE242645C
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bottle
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pliers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/40Controls; Safety devices
    • B65C9/42Label feed control

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242645 '-. KLASSE 81 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. September 1910 ab.
Die Erfindung betrifft einen Etikettenzubringer für Maschinen zum Etikettieren von Flaschen u. dgl., bestehend aus einer über dem Flaschenlager hin und her verschiebbaren und auf und nieder gegen das Flaschenlager schwingbaren Zange.
Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen, in den Ansprüchen gekennzeichneten Ausbildung der Einrichtung zur Erzeugung der
ίο Schwingbewegung der Zange gesehen, welche ermöglicht, den Ausschlag der Zange dem Flaschendurchmesser entsprechend zu ändern.
Auf der Zeichnung zeigen die Fig. ι und 2
die Vorrichtung in Seitenansicht und Draufsieht. Die Fig. 3 stellt sie ebenfalls in Seitenansicht dar, jedoch in etwas größerem Maßstabe und mit anderer Stellung der Teile.
Die Zange besitzt in bekannter Weise die Backen α, α' und b, b', von welchen die unteren Backen a, b mit der Tragplatte c fest verbunden sind, wogegen die oberen Backen a', b' auf einer Achse d befestigt sind, die in von der Platte c getragenen Lagern e drehbar ist. Die Achse d trägt weiter einen Arm f, der durch eine Stange g mit einem nicht dargestellten Exzenter ο. dgl. in Verbindung steht, vermittels dessen in bekannter Weise die Achse d mit den Backen a' und b' im gegebenen Augenblick entgegen der Wirkung von Federn * gedreht und dadurch die Zange geöffnet wird. Die Platte c ist an der zum Hin- und Herbewegen der Zange dienenden, in bekannter Weise von einer ebenfalls nicht dargestellten Kurvenscheibe ο. dgl. beeinflußten Stange k bei / drehbar und steht unter dem Einfluß einer Feder m. Letztere preßt die Platte c nach oben und mit der einen Stirnfläche gegen die unten abgerundete, aber nach oben gerade verlaufende Stirnfläche der Stange &. Die Tragplatte c trägt oben einen mit schrägen Flächen versehenen Anschlag n, in dessen Bahn am Maschinengestell ein Arm ft mit einer Rolle 0 angebracht ist. Der Arm ft ist an einem Träger q drehbar, der am Maschinengestell in vertikaler Richtung verstellbar befestigt ist. Der Arm ft wird durch eine Feder r in der in Fig. 1 gezeigten Stellung nachgiebig gehalten.
Die Zange nimmt in bekannter Weise die Etiketten von einer prismatischen Trommel s ab, die absatzweise gedreht und hierbei zur Aufnahme von Klebstoff und von zwei Etiketten an einer nicht dargestellten Gummierungswalze sowie an den Etikettenstapeln t vorbeibewegt wird, und bringt sie bei ihrer Rückbewegung über die auf dem Flaschenlager F liegende, zu etikettierende Flasche u. Sobald nun die Zange mit den Etiketten über die Flasche und mit den Backen etwas über diese hinaus bewegt ist, trifft der Anschlag η gegen die Rolle 0 des Armes p. Hierdurch wird entgegen der Wirkung der Feder m die Platte c um / nach unten und mit den Zangenbacken in die in Fig. 3 gezeigte Lage gedreht. Hierbei befinden sich die das Etikett haltenden Backen b, b' ungefähr in einer Höhe mit dem gegenüber dem Rumpf zurücktretenden Hals der Flasche. Die Backen b, b' legen also beim Öffnen das Etikett direkt auf den Hals auf. Die Zange verbleibt für eine kurze Zeit in dieser Lage, während der eine nicht dargestellte Anpreß vorrichtung auf die Etiketten bewegt wird. Sodann wird die Zange noch um ein
nach rechts bewegt, wobei sie mit dem Anschlag η die Rolle ο verläßt und durch die Feder m wieder nach oben gedreht wird. Trifft die Zange bei der nächsten Vorbewegung mit dem Anschlag η gegen die Rolle o, so weicht diese, indem sich der Arm p entgegen der Wirkung der Feder r nach links dreht, aus, so daß die Zange in der wagerechten Lage (Fig. i) verbleibt. Durch Verstellen des
ίο Armes p am Maschinengestell in vertikaler Richtung kann der Zange mit den Backen eine mehr oder weniger große Drehung nach unten erteilt werden, die Bewegung also entsprechend der Halsdicke verändert werden. Gegebenenfalls kann die Anordnung auch derart sein, daß die für das auf den Flaschenhals aufzuklebende Etikett bestimmten Backen für sich allein gedreht werden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Etikettenzubringer für Maschinen zum Etikettieren von Flaschen u. dgl, bestehend aus einer über dem Flaschenlager hin und her verschiebbaren und auf und nieder gegen das Flaschenlager schwingbaren Zange; dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (a, b, a', b', c) mit einem Anschlag (n) versehen ist, mit dem sie, sobald sie in der zum Auflegen der Etiketten auf die Flasche geeigneten Stellung über dem Flaschenlager (F) angelangt ist, gegen einen Arm (j>) trifft, der die Zange nach unten gegen das Flaschenlager bewegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (n) an dem mit dem Arm (p) in Berührung kommenden Teil dachartig abgeschrägt ist, während der Arm (j>) an dem mit dem Anschlag in Berührung kommenden Ende mit einer Rolle (0) versehen und derart nachgiebig an einem am Maschinengestell in der Höhe einstellbaren Träger (q) angeordnet ist, daß er bei dem nach erfolgtem Ablegen der Etiketten auf die Flasche stattfindenden Hingang der Zange, zum Herbeiholen neuer Etiketten, durch den Anschlag beiseite gedrückt werden kann, ohne die Zange zu beeinflussen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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