DE24272C - Konstruktion von Geschützrohren - Google Patents

Konstruktion von Geschützrohren

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DE24272C
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rings
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gun barrels
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DENDAT24272D
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CH. T. M. V. DE BANGE in Paris
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/02Composite barrels, i.e. barrels having multiple layers, e.g. of different materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
Construction von Geschützrohren.
Die gegenwärtigen Neuerungen an Ringkanonen charakterisiren sich durch eine Construction, bei welcher der äufsere Umfang des eigentlichen Rohrkörpers sowie die ihn umgebenden Ringe eine Anzahl von an einander gereihten abgestumpften Kegeln repräsentiren. Jeder der Ringe für sich genommen, hat die Gestalt eines Doppelkonus, so dafs er die longitudinalen Dehnungsbewegungen des Rohrkörpers mitmacht, während bei den gewöhnlichen Ringkanonen, wo die Verbindung in longitudinaler Richtung nur von der Reibung abhängt, kein so inniger Zusammenhang zwischen den über einander gezogenen Theilen besteht und also Gefahr vorhanden ist, dafs das innere Rohr bei einem transversalen Bruch sich in den Ringen verschiebt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung an einer 34 cm - Kanone veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt und
Fig. 2 ein Horizontalschnitt, in welchem für die Länge derselbe Mafsstab beibehalten ist, während die Transversaldimensionen verdreifacht und die Differenzen in der Konicität der Theile verzehnfacht sind, um das Verständnifs des Ganzen zu erleichtern.
' Wie ersichtlich, besteht das Geschützrohr aus einem starken inneren Rohr, welches die Seele enthält, und vier Schichten darüber gezogener Ringe. Die äufsere Umfläche des Rohrkörpers ist zuerst am Hinterende cylindrisch. Sodann erweitert sie sich zu einem abgestumpften Konus, um sich bald wieder kegelförmig zu verjüngen. Hieran schliefst sich ein dritter Konus, dessen breite Basis wieder wie die des ersten nach der Mündung der Kanone gerichtet ist, und. nun folgt ein cylindrisches Stück, das bis an den Vorsprung, gegen welchen der Ring Ii der ersteren Ringschicht stöfst, reicht. Von diesem Vorsprung ab greift eine allmälige Verjüngung des Rohres Platz, aber eine gewisse Strecke vor der Mündung erfolgt noch eine letzte Verstärkung, so dafs das Vorderende einen abgestumpften Konus darstellt, dessen breite Basis die Mündung des Geschützes bildet.
Auf den so ausgeführten inneren Rohrkörper; sind nun die Ringe der ersten Schicht aufgebracht. Die Mitte des zweiten Ringes B correspondirt mit der breiten Basis des hintersten Konus. Die übrigen Ringe entsprechen in ihrer Bohrung genau den Formen des Rohres. Somit ist jegliches Gleiten derselben auf dem Rohrumfang verhindert, und zwar nach hinten zu durch den Ring B, nach vorn durch den Ring E und durch den Konus, welcher die Mündung bildet.
Ein Bruch des Rohres am Hinterende wird bestrebt sein, auch einen Bruch des zweiten Ringes B herbeizuführen. Der geborstene Theil • des Rohres sucht besagten Ring mit nach hinten zu führen; da aber dies wegen der doppelten Konicität nicht geht und ferner der Ring durch Aufwickelung hergestellt ist, so kann nur eine Lösung der Schweifsnaht zwischen den Spiralwindungen eintreten, und eine solche Lösung würde weiter eine Trennung des zweiten und dritten Ringes K und L der zweiten Schicht zur Folge haben, sowie auch eine Lösung der Schweifsnaht zwischen den Spirahvindungen des zweiten Ringes Ii der dritten Schicht.
Wenn die erste Ringschicht aufgebracht ist, so zeigt das Aeufsere des Kanonenrohres, vom Hinterende an gerechnet, zunächst eine cylindrische Partie, weiche bis zur Mitte des ersten Ringes A reicht. Sodann folgt eine nach vorn zu allmälig stärker werdende konische Partie, deren Basis an der Stofsfuge der Ringe B und C liegt. Der Ring C und die folgenden bis'zum Ring E haben im Aeufseren je die Gestalt zweier abgestumpften Kegel,· welche mit ihrer kleineren Basis vereinigt sind. Der Ring E hat die Form eines einfachen abgestumpften Kegels, dessen ,breite Basis der Mündung des Geschützes zugekehrt ist.
Auf dem verjüngten Vorderende des Rohrkörpers haben diejenigen Ringe, welche noch von den Ringen der zweiten Schicht übergriffen werden, eine doppelkonische Umfläche. Der ; Ring G trägt zudem einen Vorsprung, welcher als Widerlager für den letzten Ring der zweiten Schicht dient. Die folgenden Ringe sind einfach konisch, und der Ring /, der letzte der ersten Reihe, trägt an der Basis einen Wulst, welcher die Mündung des Geschützes einfafst
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, dafs die. äufsere Umfläche der ersten Ringschicht auf derjenigen Strecke, welche von den Ringen der zweiten Schicht bedeckt werden soll, eine Anzahl von Erhöhungen, welche mit den Stofsfugen, und eine Anzahl von Vertiefungen, welche mit den Mittelebenen der Ringe zusammenfallen, besitzt.
Die Ringe der zweiten Schicht sind so placirt, dafs-ihre Mittelebenen mit den Stofsfugen der Ringe der ersten Schicht correspondiren, und entsprechen so im Innern der äufseren Gestalt der ersten Ringschicht. Beide Ringschichten sind sonach in longitudinaler Richtung in allen ihren Theilen von einander abhängig gemacht, so dafs sich.die Spannungen auf das Gleichmäfsigste vertheilen.
Der äufsere Umfang der zweiten Ringschicht hat analoge Formen wie der Umfang des inneren Roh'rkörpers. Bezüglich 'der dritten Ringschicht ist daher nichts Neues zu bemerken. Die vierte Schicht, welche nur aus, wenigen Ringen besteht und nur das Hinterende des Geschützes umgiebt, ist in bisher gebräuchlicher Weise angeordnet. ■
Der Vortheil des neuen Systems besteht in der Abhängigkeit des Rohres auf seiner ganzen Länge von seinen einzelnen Theilen, so dafs im Falle eines transversalen Bruches des inneren Rohrkörpers notwendigerweise auch die darüber liegenden Ringe bersten müssen, aber, weil sie in longitudinaler Richtung beansprucht werden,· nicht abspringen und also für die Umgebung, keine Gefahr bringen.
Nebenbei bemerkt, ist das der Erfindung zu Grunde liegende Princip sowohl im Ganzen wie im Einzelnen nicht nur für die Construction schwerer Geschütze anwendbar, sondern fiir Kanonen jeglicher Art, ganz abgesehen von der Anzahl der Ringschichten und der Construction des inneren Rohrkörpers. j

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: \
    Die Construction von Geschützrohren mit Anwendung doppelkonischer Ringe, durch welche, der innere Rohrkörper und die Ringschichten : sowohl in radialer als in der Längsrichtung des Rohres mit einander verbunden werden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749555C (de) * 1937-12-14 1944-11-24 Hochdruckbehaelter
DE755738C (de) * 1938-02-18 1953-02-23 Ig Farbenindustrie Ag Hochdruckgefaess
US5358154A (en) * 1992-07-28 1994-10-25 Georg Menshen Gmbh & Co. Kg One-hand-operable container closure

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DE749555C (de) * 1937-12-14 1944-11-24 Hochdruckbehaelter
DE755738C (de) * 1938-02-18 1953-02-23 Ig Farbenindustrie Ag Hochdruckgefaess
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