DE2428582C2 - Steckdose für eine elektrische Anschlußleitung - Google Patents
Steckdose für eine elektrische AnschlußleitungInfo
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Classifications
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Description
a) in ihrem der Abdichtung dienenden Bereich weisen die Kontakte einen mantelförmigen, genau in die
zugehörige Ausnehmung des Einsatzes passenden Teil auf;
b) der Einsatz ist an seinen der Abdichtung dienenden, an den manlelförmigen Teilen der Kontakte
anliegenden Enden zur Erzielung des Effekts einer Lippendichtung dünnwandig ausgebildet.
Durch den mantelförmigen Teil der Kontakte ergibt sich eine rundum flächenförmige, d. h. also sehr große
Anlage zwischen den Kontakten und dem Einsatz. Hinzu kommt, daß auch der Einsatz für die Abdichtung
selbst einen Beitrag liefert, da er an seinen der Abdichtung dienenden Enden dünnwandig ausgebildet
ist und somit durch den beim Spritzen des Schutzkörpers auftretenden Druck des dabei relativ dünnflüssigen
Spritzmaterials zusätzlich an die mantelförmigen Teile
der Kontakte angepreßt wird. Es ist also auf sehr einfache Weise sichergestellt, daß die Kontakte dieser
Steckdose in ihrem federnden Bereich frei vom Material des Schutzkörpers bleiben, so daß ihre Federeigenschaften
ausschließlich vom Material der Kontakte selbst bestimmt werden.
Trotz dieser Vorteile kann das übliche Spritzverfah-
ren zur Herstellung des Schutzkorpers verwendet werden, da die Kontakte ohne weitere Hilfsmittel
hermetisch dichtend in dem beispielsweise aus Polyamid bestehenden Einsatz festliegen und so ein Vordringen
des Spritzmaterials in den federnden Bereich der Kontakte verhindern.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eine Gesamtansicht einer elektrischen Anschlußleitung,
Fig.2 einen Schnitt durch eine Steckdose in
vergrößertem Maßstab.
Mit 1 ist eine Anschlußleitung mit beispielsweise zwei Adern bezeichnet, an deren einem Ende ein Stecker 2
angebracht ist, während das andere Ende mit einer Steckdose 3 versehen ist. Die genauere Ausbildung
dieser Steckdose geht aus F i g. 2 hervor.
Die Steckdose 3 weist einen mechanisch festen Einsatz 4 aus Isoliermaterial, wie beispielsweise
Polyamid, mit zwei Ausnehmungen 5 und 6 auf. In diese Ausnehmungen sind Kontakte 7 und 8 eingesetzt, und
zwar so, daß sie mit ihrem oberen, der Anschluß^itung 1 zugewandten Teil in den Einsatz 4 eingepaßt sind. An
diesem oberen Teil der Kontakte 7 und 8 sind weiterhin Anschlagfahnen 9 und 10 vorgesehen, an welche die der
Einfachheit halber nicht dargestellten Leiter der Anschlußleitung 1 angeschlossen werden können. Der
Schutzkörper 12 besteht beispielsweise auc Weich-Polyvinylchlorid.
Bei der Herstellung der Steckdose 3 wird beispielsweise
so vorgegangen, daß zunächst die Leiter der Anschlußleitung 1 an die Anschlagfahnen 9 und 10 der
Kontakte 7 und 8 angeschlagen werden. Dieser Vorgang kann allerdings auch durchgeführt werden,
wenn die Kontakte 7 und 8 bereits in die Ausnehmungen
5 und 6 des Einsatzes 4 eingesetzt worden sind. Anderenfalls werden die Kontakte 7 und 8 anschließend
in den Einsatz 4 eingeschoben, wobei ihr oberer, mantelförmiger Teil genau in die Ausnehmungen 5 und
6 paßt und diese somit abdichtet so daß später kein Material des Schutzkorpers 12 in den Bereich der
Ausnehmungen 5 und 6 gelangen kann, welcher die federnden Teile 13 der Kontakte 7 und 8 umgibt Die
freie radiale Beweglichkeit der Teile 13 bleibt dadurch erhalten.
Der abdichtende Teil der Kontakte 7 und 8 kann kreisförmig sein. Es ist jedoch auch möglich, diesen Teil
halbrund oder in Form eines Vielecks auszubilden, wobei dann der Querschnitt der Ausnehmungen 5 und 6
selbstverständlich angepaßt werden muß.
Nach dem Anschlagen der Leiter ur>; dem Einsetzen
der Kontakte 7 und 8 in den Einsatz 4, ν,-erden diese
Teile zusammen mit dem Ende der Anschlußleitung 1 in ein Spritzwerkzeug gelegt und der Schutzkörper 12
wird um die Teile herumgespritzt
Der Einsatz 4 ist weiterhin an seinen die mantelförmigen
Teile der Kontakte 7 und 8 umgebenden Enden dünnwandig ausgebildet, wodurch das Material des
Schutzkörpers 12 beim Spritzvorgang diese dünnwandigen Teile mit dem Effekt einer Lippendichtung
zusätzlich an die mantelförmigen Teile der Kontakte 7 und 8 drückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Steckdose für eine elektrische Anschlußleitung, bestehend aus einem mechanisch festen Einsatz aus
Isoliermaterial zur Halterung von Kontakten aus federndem Metall, an welche die Leiter der
Anschlußleitung angeschlossen sind, und einem den Einsatz mit den Kontakten sowie das Leitungsende
umschließenden Schutzkörper aus Isoliermaterial, bei welcher die Kontakte in entsprechende Ausnehmungen
des Einsatzes, diese Ausnehmungen an dem der Anschlußleitung zugewandten Ende abdichtend
eingesetzt sind, und bei welcher der der Kontaktgabe
mit einzuführenden Steckerstiften dienende, elastisch federnde Teil der Kontakte in den
Ausnehmungen frei beweglich ist, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) in ihrem der Abdichtung dienenden Bereich weisen die Kontakte (7, 8) einen mantelförmigen,
g^aau in die zugehörige Ausnehmung (5,6)
des Einsatzes (4) passenden Teil auf;
b) der Einsatz (4) ist an seinen der Abdichtung dienenden, an den mantelförmigen Teilen der
Kontakte (7, 8) anliegenden Enden zur Erzielung des Effekts einer Lippendichtung dünnwandig
ausgebildet
2. Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Material für den Einsatz (4) Polyamid verwendet ist.
35
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckdose für eine elektrische Anschlußleitung, bestehend aus einem
mechanisch festen Einsatz aus Isoliermaterial zur Halterung von Kontakten aus federndem Metall, an
welche die Leiter der Anschlußleitung angeschlossen sind, und einem den Einsatz mit den Kontakten sowie
das Leitungsendc umschließenden Schutzkörper aus Isoliermaterial, bei welcher die Kontakte in entsprechende
Ausnehmungen des Einsatzes, diese Ausnehmungen an dem der Anschlußleitung zugewandten Ende
abdichtend eingesetzt sind, und bei welcher der der Kontaktgabe mit einzuführenden Steckerstiften dienende,
elastisch federnde Teil der Kontakte in den Ausnehmungen frei beweglich ist.
Solche Anschlußleitung weisen an ihrem einen Ende so die Steckdose und an ihrem anderen Ende beispielweise
einen Stecker mit Steckerstiften auf. Sie dienen als Anschlußleitungen für ortsveränderliche Stromverbraucher,
wie beispielsweise elektrische Rasierapparate, oder auch als Verlängerungsleitung. In beiden Fällen
werden die Griffkörper sowohl der Steckdose als auch des Steckers oft betätigt. Sie müssen daher eine gewisse
Festigkeit haben, die eine Zerstörung der entsprechenden Schutzkörper auf lange Zeit verhindert. Bei
bekannten Konstruktionen werden die Kontakte der Steckdosen, die sogenannten Büchsenkontakte, in einen
Schutzkörper eingespritzt, welcher aus weichelastischem Material besteht. Dieses Material legt sich auch
an die federnden Teile der Kontakte an und trägt so zur Federkraft dieser Teile bei. Da der Kunststoff durch
Alterung schnell seine Elastizität verändert bzw. sogar verliert, ermüdet somit auch die Federkraft der
Kontakte und es tritt oft der Fall auf, daß die entsprechenden Anschlußleitungen mit den fest angespritzten
Steckdosen wegen mangelnder Kontaktsicherheit nicht mehr verwendbar sind.
In der DE-OS 14 65 794 ist ein Verfahren beschrieben,
mit dem ein Stecker an das Ende einer Anschlußleitung angespritzt werden soll. Damit die aus dem Steckerkörper
herausragenden Steckerstifte nach dem Spritzen gratfrei sind, werden sie während des Spritzvorgangs
auf relativ aufwendige Weise abgedeckt.
Eine Steckdose, wie sie eingangs beschrieben ist, geht
aus der DE-AS 11 47 644 hervor. Bei dieser bekannten Steckdose bestehen die Buchsenkontake — im folgenden
der Einfachheit halber nur noch »Kontakte« genannt — aus in geeigneter Weise gebogenen
Metallstreifen. Für die Abdichtung der die Kontakte enthaltenden Ausnehmungen gegenüber dem durch
Spritzen erzeugten Schutzkörper wird eine spezielle Abbiegung der Kontakte verwendet. Es ergibt sich
dann, wenn ein solcher Kontakt in den Einsatz eingebracht ist, eine rundum linienförmige und daher
kleine Anlage zwischen dem Einsatz und der Abbiegung. Wegen dieser kleinflächigen Anlage ist eine sehr
große Maßgenauigkeit bei der Herstellung der einzelnen Teile erforderlich, da die Kontakte so genau in den
Einsatz einzupassen sind, daß dessen Steckraum auch bei größeren Drücken einwandfrei abgedichtet ist, die
dann auftreten, wenn der SchutzkOrper in einem Spritzwerkzeug hergestellt wird. Die Abdichtungsschwierigkeiten sind bei der bekannten Anordnung auch
dadurch noch sehr groß, daß der Einsatz selbst relativ dickwandig ist unü dementsprechend für die Abdichtung
selbst keinerlei Beitrag liefert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckdose für eine elektrische Anschlußleitung anzugeben,
die einfach aufgebaut ist, und bei der auf einfache Weise und ohne großen Aufwand bezüglich der
Maßgenauigkeit der Einzelteile sichergestellt ist, daß der Federweg der Kontakte frei vom Material des
Schutzkörpers ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Steckdose der eingangs geschilderten Art gemäß der Erfindung durch folgende
Merkmale gelöst:
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19742428582 DE2428582C2 (de) | 1974-06-14 | 1974-06-14 | Steckdose für eine elektrische Anschlußleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742428582 DE2428582C2 (de) | 1974-06-14 | 1974-06-14 | Steckdose für eine elektrische Anschlußleitung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2428582A1 DE2428582A1 (de) | 1976-01-02 |
| DE2428582C2 true DE2428582C2 (de) | 1983-11-17 |
Family
ID=5918043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742428582 Expired DE2428582C2 (de) | 1974-06-14 | 1974-06-14 | Steckdose für eine elektrische Anschlußleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2428582A1 (de) | 1976-01-02 |
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