DE243339C - - Google Patents
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- DE243339C DE243339C DENDAT243339D DE243339DA DE243339C DE 243339 C DE243339 C DE 243339C DE NDAT243339 D DENDAT243339 D DE NDAT243339D DE 243339D A DE243339D A DE 243339DA DE 243339 C DE243339 C DE 243339C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B27/00—Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards
- A47B27/04—Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board
- A47B27/10—Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board balancing by means of weights
- A47B27/12—Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board balancing by means of weights with parallel-link guiding
Landscapes
- Drawing Aids And Blackboards (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- M 243339 ~ KLASSE 34«. GRUPPE
GUSTAV LANGE in SCHONEBERG b. BERLIN.
Zeichen-oder Schultafel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1911 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine in der Schräg- und Höhenlage einstellbare Zeichenoder
Schultafel, bei welcher die Höheneinstellung durch parallele Lenker bewirkt wird.
Es sind solche Schul- oder Zeichentafeln bekannt, jedoch haben diese'^den Nachteil, daß
sich die Platte beim Verschwenken der Lenker nicht in einer Ebene auf- und abwärts bewegt,
sondern gleichzeitig eine Vor- oder Rückwärts-
lp bewegung ausführt. Dieser Nachteil wird beim
Erfindungsgegenstand in der Weise beseitigt, daß die Tragleisten der Platte mit den Ständern
des Gestells durch je zwei mit ihren anderen Enden an einer Schiene übereinander gelagerte
Lenkerpaare verbunden sind, und daß die an den Schienen gelagerten Enden der mittleren Lenker durch sich kreuzende Zugmittel,
durch Zahnräder oder andere kinematische Mittel derart miteinander verbunden sind, daß beim Schwingen der an den Ständern
des Untergestells angebrachten Lenker die an der Platte angreifenden Lenker zwangläufig
eine gleich große Schwingbewegung nach entgegengesetzter Seite ausführen, wodurch die
Tragleisten der Schul- oder Zeichentafel in der Achse der Ständer geführt werden.
Diese Lenkeranordnung erhöht außerdem noch die Einstellungsmöglichkeit der Schuloder
Zeichentafel der Höhe nach. Bei horizontaler Lage der als Schul- oder Zeichentafel
dienenden Platte kann der Erfindungsgegenstand auch als Tisch Verwendung finden.
Durch Teilung der Platte und Einrichtung der Teile zum Aufklappen, sowohl um die
Schnitt- als auch die diesen parallelen Außenkanten, kann die Zeichen- oder Schultafel auch
in ein Doppelpult oder einen Zeichentisch mit zwei unabhängig voneinander in der Schräglage
einstellbaren Arbeitsplatten oder einen Modell- oder Experimentiertisch mit Hintergrundplatte
umgewandelt werden. Zum Stützen der Platte in horizontaler Lage können unterklappbare und teleskopartig verlängerbare
Stützen an ■ den Versteifungsleisten für die Platte vorgesehen sein. Auch können zum
Erleichtern des Fortschaffens in den. Gestellfüßen oder der Fußplatte von einer Stelle aus
ein- und ausschaltbare Rollen angeordnet werden. ,
In der Zeichnung ist eine Schul- oder Zeichentafel dargestellt, bei der die parallelen Lenker
in der Tafelführungsebene schwingen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß sich das Gestell
dicht an einer Wand aufstellen läßt. Die Lenker können aber auch senkrecht zur Tafelführungsebene
angeordnet werden. Bei dem dargestellten Gestell sind auf einer Fußplatte a
zwei Ständerpaare b, c angebracht. Zwischen jedem Ständerpaar sind zwei Lenker d e, f g
von gleicher Länge drehbar gelagert. Die freien Enden der gegeneinander gerichteten
Lenker d e, f g sind mit Schienen h, i verbunden. Diese Schienenpaare h und i tragen
an ihren oberen Enden je ein auswärts schwingendes Lenkerpaar hl, mn von gleicher Länge
wie die unteren Lenker de, fg. Die oberen
Lenkerpaare k I und m η greifen mit ihren
freien äußeren Enden je an einer senkrechten Schiene ο, φ an, an deren oberen Enden die Zeichen-
oder Schultafelplatte q um eine Horizontalachse drehbar angebracht ist. Zum Feststellen
der Platte q in der gewünschten Schräg-
lage dienen Stellbögen /, s in Verbindung mit
Klemmhebeln, welche unter Federwirkung stehen und in bekannter Weise von einer Stelle
aus, sei es vom Gestell oder von der jeweiligen Unterkante der Platte q aus, auslösbar sind.
Die Lagerachsen der unteren Lenker I, η der oberen Lenkerpaare und der oberen Lenker
d, f der unteren Lenkerpaare in den Schienen h, i sind durch über Kreuz geführte Zugbänder
t und u zwangläufig miteinander verbunden. Diese Verbindung bewirkt, daß beim
Schwingen der oberen Lenkerpaare k I und m η die unteren d e und f g eine gleich große
Schwingbewegung nach entgegengesetzter Seite ausführen.
Zum Heben der Platte nach Auslösen einer geeigneten Feststellvorrichtung sind an den
Ständern b, c mit verschiebbaren Gewichten versehene Hebel v, w angeordnet, deren Drehachsen
gleichfalls durch Zugbänder t, u mit den Drehachsen der untersten Lenker e, g verbunden
sind.
An Stelle der Zugmittel t, u können auch Zahnräder oder andere bekannte kinematische
Mittel zum zwangläufigen Verbinden der Lenkerachsen Verwendung finden. Auch können
an Stelle der Gewichtshebel nachstellbare Federn mit den Achsen der untersten und, falls erforderlich,
auch noch anderer Lenker verbunden werden. Die Verschiebbarkeit der Ge-• wichte auf den Hebeln ν und w und die Nachstellbarkeit
der Federn dienen dazu, einem veränderten Gewicht der Tafel q infolge auf
ihr aufzustellender Modelle o. dgl. Rechnung zu tragen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Platte in der Richtung der Drehachse geteilt.
Der mittelste Teil ist fest mit den Versteifungsleisten r1 und s1 verbunden, während
die äußeren Teile in an sich bekannter Weise sowohl um die Schnittkanten als auch die
diesen parallelen Außenkanten aufklappbar und bis zu 90° in jeder Schräglage einstellbar sind.
Das Feststellen der aufklappbaren Plattenteile
q1 und q% in der eingestellten Lage wird
durch an ihnen angelenkte Stützen χ und y bewirkt, deren freie Enden in Zahnleisten der
Versteifungsschienen r1, s1 eingreifen und in
den Endstellungen in bekannter Weise selbsttätig in und außer Eingriff treten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zeichen- oder Schultafel mit durch parallele Lenker in der Höhe einstellbarer Platte, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragleisten (0, ft) der Platte (q) mit den Ständern (b, c) des Gestells durch je zwei mit ihren anderen Enden an einer Schiene (h oder i) übereinander gelagerte, parallele Lenkerpaare (kl, de und mn, f g) verbunden sind, und daß die an der Schiene (h oder i) gelagerten Enden der mittleren Lenker (I, d oder n, f) durch sich kreuzende Zugmittel (t, u), durch Zahnräder o. dgl. derart miteinander verbunden sind, daß beim Schwingen der oberen Lenkerpaare (kl und mn) die unteren (de und f g) zwangläufig eine gleich große Schwingbewegung nach entgegengesetzter Seite ausführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243339C true DE243339C (de) |
Family
ID=502473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243339D Active DE243339C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243339C (de) |
-
0
- DE DENDAT243339D patent/DE243339C/de active Active
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