DE243576C - - Google Patents
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- DE243576C DE243576C DENDAT243576D DE243576DA DE243576C DE 243576 C DE243576 C DE 243576C DE NDAT243576 D DENDAT243576 D DE NDAT243576D DE 243576D A DE243576D A DE 243576DA DE 243576 C DE243576 C DE 243576C
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- Germany
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- mine
- anchor
- rope
- float
- pawl
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B22/00—Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
- F42B22/10—Moored mines
- F42B22/14—Moored mines at a variable depth setting
- F42B22/16—Moored mines at a variable depth setting using mechanical means, e.g. plummet and float
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Seemine, die sich selbsttätig in eine bestimmte
Tiefe unter der Wasseroberfläche einstellt, und die in bekannter Weise zunächst mit
ihrem Anker bis auf den Grund herabsinkt und dann, beim Auftreffen des Ankers auf
den Boden selbsttätig vom Anker gelöst, mit ihrer Seiltrommel so weit wieder hochsteigt,
bis deren Drehung gesperrt wird, so daß das
ίο Ankerseil nur so weit ablaufen kann, daß
die Mine in bestimmter Höhenlage gehalten wird.
Gemäß der Erfindung geschieht nun die Sperrung der Seiltrommel beim Hochsteigen
der Mine dadurch, daß die Sperrvorrichtung, ζ. B. eine Sperrklinke, durch ein Seil mit
einem in bekannter Weise die Lage der Mine anzeigenden Schwimmer verbunden ist, dessen
Auftrieb die Sperrklinke aus der Sperrlage
ao aushebt, solange der Schwimmer vollständig unter Wasser ist. Hat der Schwimmer die
Wasseroberfläche erreicht, so hört der Auftrieb auf zu wirken und die Sperrklinke fällt wieder
in das Sperrad ein, wodurch die Mine am Weitersteigen verhindert wird. Die Einstelltiefe
der Mine hängt daher von der Länge des Schwimmerseils ab. Um die Mine ganz oder näher an die Wasseroberfläche zu
bringen, kann durch einen Zug an dem Seil die Sperrklinke wieder ausgerückt werden, so
daß die Mine weitersteigt. Mittels des Schwimmerseils kann daher die Höhenlage der
Mine nach ihrer Verlegung beliebig geändert werden, was bei den bekannten, mit einem
die Tiefenlage der Mine bestimmenden Lot versehenen Minen nicht möglich ist.
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Auf der Zeichnung ist in Fig. ι bis 4 ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestell, während Fig. 5 eine etwas abgeänderte Ausführungsform zeigt.
Beim Versenken der Mine ist, wie Fig. 1 andeutet, die eigentliche Mine A mit dem Anker
B fest verbunden und wird von diesem bis auf den Grund herabgezogen. Beim Aufstoßen
des Ankers B auf den Grund löst sich in bekannter Weise die Verbindung zwischen dem
Anker B und der Mine A, z.B. dadurch, daß der Anker B, wie in Fig. 4 angedeutet, aus
gegeneinander beweglichen Teilen B1 und B2 besteht, durch deren gegenseitige Verschiebung
beim Aufsetzen die Verbindung mit der Mine A gelöst wird.
Die Mine A beginnt nun infolge ihres Auftriebes aufwärts zu steigen (Fig. 2), wobei sie
die Seiltrommel C mitnimmt, während das an dem Anker B befestigte Seil E von der Seiltrommel
abläuft. Dabei hält der Schwimmer D mittels des Seiles G eine Sperrklinke F
(Fig. 4) außer Eingriff von dem an der Seilscheibe befestigten Sperrad F1.
Sobald der Schwimmer D an die Oberfläche gelangt (Fig. 3), hört der Zug in dem
Seil G auf, und die Feder F2 (Fig. 4), deren
Spannung mittels der Schraube F3 einstellbar
ist, bringt die Sperrklinke F in Eingriff mit dem Sperrad. Dadurch ist die Seiltrommel
an der weiteren Drehung und die Mine A am weiteren Steigen verhindert. Die Tiefe der
Mine unter der Wasseroberfläche ist etwa gleich der Länge der Schnur.
Durch Zug an der Schnur G kann man jederzeit die Sperrklinke wieder ausrücken und
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die Mine weitersteigen lassen; dieses Höhersteigen der Mine dauert so lange, wie an dem
Seil G gezogen wird, da bei schlaff werdendem Seil die wieder einfallende Klinke ein weiteres
Steigen verhindert. Durch die Verbindung der Sperrklinke F mit dem Schwimmer D ist
es also möglich, die Mine zunächst so tief zu verlegen, daß sie den eigenen Schiffen nicht
gefährlich ist, und sie erst unmittelbar vor Ankunft der feindlichen Schiffe in die wirksame
Lage zu bringen. Gleichzeitig kann bei der Gelegenheit natürlich die Schnur G vom
Schwimmer gelöst und dieser ganz entfernt werden, damit die Lage der Mine nicht erkannt
werden kann.
Statt eines Sperrhakens und eines Sperrades kann natürlich auch irgendeine andere Sperrvorrichtung,
z. B. ein Klemmgesperre oder eine Bremse H, H1 Verwendung finden (Fig. 5).
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Seemine mit ihre Lage anzeigendem Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer mit der Hemmvorrichtung der Ankertautrommel verbunden ist, so daß die Drehung der Ankertautrommel gehemmt wird, wenn der Schwimmer die Wasseroberfläche erreicht hat, und durch Zug an der Schwimmerleine die Ankertautrommel wieder freigegeben werden kann, um die Entfernung der Mine von der Wasseroberfläche verändern zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243576C true DE243576C (de) |
Family
ID=502688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243576D Active DE243576C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243576C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5942561A (en) * | 1995-03-03 | 1999-08-24 | Tosoh Corporation | Fire-retardant polymer composition |
-
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- DE DENDAT243576D patent/DE243576C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5942561A (en) * | 1995-03-03 | 1999-08-24 | Tosoh Corporation | Fire-retardant polymer composition |
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