DE243636C - - Google Patents

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DE243636C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C1/00Treatment of vegetable material
    • D01C1/04Bacteriological retting

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-'JKS-243637-KLASSE 46*. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1910 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine· Steuerung für die Brennstoffpumpe bei Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen der Brennstoff durch eine Pumpe in den Arbeitszylinder eingespritzt wird.
Bei solchen Maschinen muß die dem Arbeitszylinder zugeführte Brennstoffmenge der Belastung des Motors entsprechend geregelt werden. Dieses geschieht in an sich bekannter
ίο Weise mit Hilfe eines verstellbaren Regelungsgestänges, welches synchron mit dem Pumpenkolben hin und her bewegt wird.
Das Regelungsgestänge gibt je nach seiner Einstellung früher oder später beim Druckhub der Pumpe das Saugventil frei. Je früher das Saugventil freigegeben wird, desto größer ist die durch die Pumpe dem Arbeitszylinder zugeführte Brennstoffmenge, da beim Druckhube sofort nach der Freigabe des Saugventiles dieses sich schließt und die dann noch im Pumpenzylinder vorhandene Brennstoffmenge unbedingt durch das Druckventil hindurch dem Arbeitszylinder zugeführt werden muß. Während der Zeit, wo das Saugventil während des Druckhubes der Pumpe von dem Regelungsgestänge noch nicht freigegeben ist, drückt die Brennstoffpumpe bei ihrem Druckhube eine entsprechende Menge des Brennstoffes durch das geöffnet gehaltene Saugventil in die Saugleitung zurück, so daß diese Brennstoffmenge also nicht mit in den Arbeitszylinder gelangt.
Gemäß der Erfindung ist nun zur Einstellung des Regelungsgestänges in dieses ein geführter Kniehebel eingeschaltet, welcher je nach seiner Einstellung den Hub des Regelungsgestänges in bezug auf den Ventilsitz verlegt. Je nachdem die Schenkel dieses Kniehebels infolge der Einstellung einen größeren oder kleineren Winkel miteinander bilden, andert sich die Lage des von dem das Saugventil beeinflussenden Teil des Regelungsgestänges durchlaufenen Weges zu dem Ventilsitz. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß bei Änderungen der Geschwindigkeit bei geringer Motorbelastung die Brennstoffzufuhr stärker beeinflußt wird als bei großer Belastung.
Die Einstellung des Kniehebels kann von Hand oder durch den Regler der Maschine erfolgen.
Eine Regelung des Saugventilschlusses durch den Regulator läßt sich in einfacher Weise dadurch erreichen, daß ein den Kniehebel des Regelungsgestänges führender und einstellender Lenker mit dem Regulator. verbunden ist und durch diesen seine Einstellung erhält.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Steuerung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht dieselbe im Schnitt nach Linie A-B in Fig. 2, und Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie C-D in Fig. 1.
In dem Pumpenraum α der Brennstoffpumpe, welcher durch einen auf der Zeichnung nicht sichtbaren Kanal mit dem Ventil- raum b verbunden ist, arbeitet der durch Exzenter c angetriebene Kolben d. Die Antriebswelle für das Exzenter c trägt ein zweites Exzenter g, welches synchron mit dem Exzenter c· arbeitet. Durch das Exzenter g wird mit Hilfe einer geführten Stange h der beiden Schenkel i und k eines Kniehebels und
(2. Anflöge, ausgegeben am 2. Juli
einer im Pumpengehäuse geführten Stange I ein Stützfinger m für das Saugventil η auf und nieder bewegt. Das Saugventil η wird durch eine nicht dargestellte Feder gegen seinen Sitz gedrückt und beim Saughub des Kolbens d durch die Saugwirkung angehoben. Beim Druckhub wird es, wenn es durch den Stützfinger m nicht hieran gehindert wird, durch die Druckwirkung im Räume b sowie
ίο auch durch die Federbelastung geschlossen, und es öffnet sich dann das Druckventil ο und läßt den-Brennstoff durch die Leitung f nach dem Arbeitszylinder übertreten.
Das , Kniegelenk q des Kniehebels i, k ist durch eine Stange /mit einem Winkelhebel s verbunden, dessen einer Schenkel gelenkig an der Muffe t des Reglers u befestigt ist. Durch die Einstellung der Reglermuffe t, welche durch
. die Umdrehungsgeschwindigkeit der Maschine erfolgt, wird mit Hilfe des Hebels s und der Stange r der Kniehebel i, k eingestellt und hierdurch das von dem Exzenter g nach dem Stützfinger m führende Gestänge verkürzt oder verlängert. Hierdurch ändert sich die Lage des von dem Stützfinger m durchlaufenen Weges zum Sitz des Saugventües η. ,
Ist die Einstellung der Schenkel i, k des Kniehebels derart, daß sie beide in einer vertikalen Geraden liegen, so führt der Stützfinger m seinen Hub in der tiefsten Lage aus, in welcher der Stützfinger m die Stange des Saugventües η auch bei der Höchstlage des Exzenters g nicht; mehr berührt. Das Saugventil bleibt bei dieser Einstellung von dem Regelungsgestänge unbeeinflußt, so daß es sich sofort bei Beginn des Druckhubes schließt und daher die ganze, beim Saughub angesaugte Brennstoffmenge durch das Druckventil in den Arbeitszylinder eingespritzt wird. Diese Einstellung entspricht
der Überlastung des Motors.
Bei geringerer Belastung des Motors hebt sich infolge der größeren Geschwindigkeit die Reglermuffe t, und der Kniehebel i, k wird seitlich ausgeknickt. Hierdurch verkürzt sich das Regelungsgestänge derart, daß der Stützfinger m im ersten Teil des Druckhubes des Pumpenkolbens ein Schließen des Saugventils η verhindert. Da während dieses Teiles des Druckhubes der vorher angesaugte Brennstoff durch die Saugleitung zurückgedrückt wird, arbeitet der Motor nur mit einer verminderten Brennstoffmenge. Diese Einstellung entspricht der mittleren Belastung des. Motors.
Bei Leerlauf und höchster Tourenzahl des Motors ist die Reglermuffe t so weit angehoben und ist hierdurch der Kniehebel i, k so weit ausgeknickt und das Regelüngsgestänge so weit verkürzt, daß das Saugventil η fast während des ganzen Druckhubes des Kolbens ^ durch den Stützfinger m am Aufsetzen auf seinen Sitz gehindert wird. In diesem Falle wird nur eine ganz geringe Brennstoffmenge in den Arbeitszylinder gefördert.
Das Durchgehen der Maschine wird dadurch verhindert, daß der Stützfinger m. das Saugventil η überhaupt nicht zum Aufsetzen auf seinen Sitz gelangen läßt, so daß ein Einspritzen von Brennstoff in den Arbeitszylinder überhaupt nicht stattfindet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Regelungsvorrichtung für Brennstoffpumpen von Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen das Regelungsgestänge syn-
] chron mit dem Pumpenkolben hin und her bewegt wird und das Saugventil in seiner Schließbewegung aufhält, dadurch gekennzeichnet, daß in das Regelungsgestänge ein geführter Kniehebel (i, k) eingeschaltet ist, durch dessen Einstellung der Hub des das Saugventil (η) beeinflussenden Teiles (m) verlegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Kniehebel (i, k) des Regelungsgestänges führender und einstellender Lenker (r) mit dem Regler (u) verbunden ist und durch diesen seine Einstellung erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR431273A (fr) 1911-11-07

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