DE243665C - - Google Patents

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DE243665C
DE243665C DE1911243665D DE243665DD DE243665C DE 243665 C DE243665 C DE 243665C DE 1911243665 D DE1911243665 D DE 1911243665D DE 243665D D DE243665D D DE 243665DD DE 243665 C DE243665 C DE 243665C
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DE1911243665D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D1/00Hand-cutting implements for harvesting
    • A01D1/08Attaching means for blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243665 KLASSE 45 c. GRUPPE
ERNEST FÜRST in DUBRAVA,
PETER VUCKO und JAKOB RECHNITZER
in SV. IVAN ZABNO, Kroatien.
am Sensenbaum.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1911 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung zur schwingbaren Befestigung der Sensen an den Sensengriffen, zu dem Zweck, um die Sensen während des Transportes parallel zum Sensengriffe einschwingen und während der Arbeit in richtiger Lage feststellen zu können.
Bekannt ist es bereits, die Sensenhamme durch einen Bajonettverschluß am Beschlag
ίο drehbar anzulenken und sie in der Arbeitslage durch einen federnden Riegel festzustellen. Hierzu waren aber Sensen erforderlich, deren Hammen besondere Bajonettzapfen und Aussparungen besitzen mußten.
Das Neue besteht bei der Erfindung darin, diese schwenkbare Sensenbefestigung so auszubilden, daß alle käuflichen Sensen dafür benutzbar sind. Dies wird dadurch erzielt, daß die Hamme auf einer besonderen Befestigungsplatte befestigt ist, die mit dem Baumbeschlag durch einen solchen Bajonettverschluß befestigt ist, der nur bei einer Drehung um 180 ° die Abnahme der Sense erlaubt. In der Zeichnung sind die an dem Sensengriffe und an der Sense selbst angeordneten Einrichtungen dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. ι das die Sense tragende Ende des SensengrifEes bei abmontierter Sense in Frontansicht,
Fig. 2, 3 und 4 einen Längsschnitt nach A-B und zwei Querschnitte nach C-D und, E-F der Fig. i,
Fig. 5, 6, 7, 8 und 9 die Vorderansicht des die Angel tragenden Sensenendes, einen Längsschnitt nach G-H der Fig. 5, Querschnitte nach J-K und L-M der Fig. 5 und einen Längsschnitt nach N-O der Fig. 6,
Fig. 10 Sense und Griff in Vorderansicht im Moment der Zusammenstellung,
Fig. 11 Sense und Griff in der Arbeitsstellung,
Fig. 12 Sense und Griff in der Stellung außer Dienst.
Wie Fig. ι und 5 zeigen, wird die Sense h mittels einer an der Sensenangel α festgeklemmten Platte η drehbar an einem am Ende des Sensenbaumes ν starr befestigten Schuh w drehbar montiert und in der Arbeitsstellung durch eine federnde Klinke festgehalten.
Die Sensenangel α (Fig. 5 bis 9) ist mit der Platte η dadurch in bekannter Weise starr verbunden, daß ihre Warze c in einen Schlitz b der Platte η eingreift und der obere Teil der Angel α durch eine Schraube d gegen die Platte η gepreßt wird, welche in dem Bügel f der Platte η sitzt.
An der Unterseite der Platte η ist ein senkrecht von ihr abstehender Drehzapfen g (Fig. 6, 7, 9) befestigt, der mehrere radial stehende, um etwa 120 ° gegeneinander verstellte, ungleich dimensionierte Ansätze r trägt, die, wie später erläutert, für die durch den Drehzapfen g gegebene Schwingachse der Sense einen Bajonettverschluß bilden.
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An dem Unterrande der Platte η ist eine Kerbe ο zur Aufnahme der Nase des federnden Riegels m angeordnet.
Am oberen Ende des Sensenstieles ν ist (Fig. ι bis 4) mittels zweier Ringansätze 3, 4 ein Schuh w befestigt, an dessen ' unterem Ende ein in der Längsrichtung des Sensenstieles beweglicher, federnder, vorn keilförmiger Riegel m geführt ist. Zur Führung und
ίο Federung dieses Riegels m sind die beiden Flügelansätze 5, 5 desselben zwischen der Platte w und deren umgelegten Lappen 6, 6 geführt, während eine Feder 7 sich einerseits gegen eine Verstärkung des Riegels m, andererseits gegen einen abgebogenen, auch als Führung dienenden, durchbohrten Lappen 8
Im oberen Teil des Schuhes w ist eine oberhalb einer Höhlung ζ des Sensenbaumes liegende Durchlochung ft vorgesehen, an die sich übereinstimmend mit den Ansätzen r des Drehzapfens g der Platte η drei radiale Ausnehmungen t anschließen.
Diese Ausnehmungen t sind derart gestellt, daß ein Einführen des mit den radialen Ansätzen r versehenen Sensendrehzapfens g (Fig. 6, 7, 9) in die Durchlochung ft der Platte und demgemäß auch das Ausheben des Sensendrehzapfens g nur in einer einzigen Stellung der Sense stattfinden kann, und zwar nur in der in Fig. 10 dargestellten, gegen die Arbeitsstellung um 180 ° verdrehten Lage. In allen übrigen Stellungen ist ein Ausheben des Drehzapfens g unmöglich, weil die Ansätze r unter volle Teile der Platte w fallen.
Die Befestigung der mit der Platte η versehenen ' Sense an dem mit dem Schuh w ausgestatteten Baume ν erfolgt demnach in der Weise, daß die Sense h in der gegen die in Fig. 11 gezeigte Arbeitsstellung um i8o° gewendeten Stellung der Fig. 10 auf dem Beschlag w dadurch befestigt wird, daß der mit den Ansätzen r versehene Drehzapfen g in die Ausnehmungen ft, t des Schuhes w eingeführt wird. · .
Um die Sense hierauf in die Arbeitsstellung zu bringen, wird sie um i8o° verschwenkt, wobei die untere Kante der Platte« unter die abgebogenen Lappen 6, 6 des Schuhes w tritt und der federnde Riegel m durch die der Kerbe 0 vorangehende Anlauffläche zurückgedrängt wird, um sodann in die Kerbe 0 der Platte η einzufallen und die Sense in der Arbeitsstellung festzuhalten.
Soll die Sense in der Stellung außer Dienst parallel zum Sensengriffe geschwungen werden, so wird (Fig. 11 und 12) der federnde Riegel m durch Erfassen seines Griffes s zurückgezogen, wodurch er aus der Kerbe 0 tritt und die Sense in die in Fig. 12 gezeigte Stellung geschwungen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Vorrichtung zur schwenkbaren Befestigung der Sense durch Bajonettverschluß am Sensenbaum mit in der Arbeitsstellung durch Federdruck in die Sense einfallendem Riegel, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensenangel auf einer mit Rast'(ty für die federnde Sperre (m) versehenen Befestigungsplatte festgeklemmt ist, die an dem Sensenbeschlag durch einen senkrechten Drehzapfen (g) angelenkt ist, der mit radial stehenden Lappen (r) versehen ist, die mit den an die Durchlochung (ft) . des Sensenbeschlages (w) sich anschließenden Ausnehmungen (t) einen Bajonettverschluß bilden, der nur in der gegen die Arbeitsstellung der Sense um i8o° verschwenkten Lage gelöst werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911243665D 1911-07-11 1911-07-11 Expired DE243665C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE243665T 1911-07-11

Publications (1)

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DE243665C true DE243665C (de) 1912-02-19

Family

ID=34624932

Family Applications (1)

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DE1911243665D Expired DE243665C (de) 1911-07-11 1911-07-11

Country Status (1)

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DE (1) DE243665C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8105635B2 (en) 2008-07-17 2012-01-31 Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Llc Post-impregnation treatments to improve distribution of metal biocides in an impregnated substrate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8105635B2 (en) 2008-07-17 2012-01-31 Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Llc Post-impregnation treatments to improve distribution of metal biocides in an impregnated substrate

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