DE243684C - - Google Patents
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- DE243684C DE243684C DENDAT243684D DE243684DA DE243684C DE 243684 C DE243684 C DE 243684C DE NDAT243684 D DENDAT243684 D DE NDAT243684D DE 243684D A DE243684D A DE 243684DA DE 243684 C DE243684 C DE 243684C
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- DE
- Germany
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- relay
- battery
- call
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- lamp
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M9/00—Arrangements for interconnection not involving centralised switching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243684 "-'■ KLASSE 2\a. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
liegendem Anrufrelais.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für dreiadrige Fernsprechämter mit dauernd
an die Teilnehmerleitungen angeschlossenen Anrufrelais, von denen auch die Schlußzeichengabe
vermittelt wird. Sie betrifft insbesondere eine Anordnung, bei der ein Relais in der dritten Ader (Buchsenleitung) des
Fernsprechamtes, das zum Abschalten der Anruflampe dient, beim Stöpselstecken in Reihe
ίο mit dem im Schnurstromkreise angeordneten
und an einen Batteriepunkt angeschlossenen Schlußzeichen bzw. Schlußzeichenrelais geschaltet
und unter Strom gesetzt wird. Gemäß der Erfindung wird dies Abschaltrelais
durch den Anrufrelaisanker derart an zwei weitere untereinander und von dem Batteriepunkte
in der Stöpselader verschiedene Spannungspunkte gelegt, daß bei Arbeitslage des Anrufrelaisankers und steckendem Stöpsel nur
das Abschaltrelais zur Wirkung kommt, bei Ruhelage des Anrufrelaisankers dagegen auch
das Schlußzeichen, während bei nicht steckendem Stöpsel und Arbeitslage des Anrufrelaisankers
die Anruflampe leuchtet.
Die Zeichnung stellt die für die Erfindung in Betracht kommenden Teile eines Ausführungsbeispiels
dar.
Es sei angenommen, daß der Teilnehmer 1 das Amt anruft. Durch Abheben seines Hörers
setzt er das Anrufrelais 2 unter Strom, das seinen Anker 3 anzieht und dadurch die
Anruflampe 4 in einem Stromkreis von der Batterie 5 über einen Widerstand 6, den Arbeitskontakt
des Ankers, den in Ruhelage befindlichen Schaltanker 7 eines in der Buchsenleitung
der Teilnehmerklinke liegenden Relais 8 und die Lampe 4 nach Erde einschaltet. Wird
infolgedessen der Stöpsel 9 in die Teilnehmerklinke 10 gesteckt, so wird eine Batterie
11 über die Schlußlampe 12 bzw. über ein zur Lampeneinschaltung dienendes Schlußrelais
und die c-Ader des Stöpsels 9 an die Buchsenleitung 13 gelegt. Die Batterie 11 besitzt
eine höhere Spannung als die beim Anruf über den Anker 3 an die Buchsenleitung
13 geschaltete Batterie 5, so daß jetzt ein Stromfluß von 11 über 12, c, 13, 8, 3, 6, 5,
Erde, Erde der Batterie 11 zustande kommt,
der ausreicht, das Relais 8 zu erregen und damit die Anruf lampe 4 abzuschalten, nicht
aber die Lampe 12 zum Aufleuchten zu bringen. Wenn jedoch der Teilnehmer seinen
Hörer wieder anhängt und das Anrufrelais stromlos macht, so fällt der Anker 3 in die
Ruhelage zurück und trennt die Gegenspannung der Batterie 5 von der Leitung 13 ab.
Jetzt fließt infolgedessen ein verstärkter Strom von 11 über 12, c, 13, 8, 3 nach Erde, durch
den die Schlußlampe 12 zum Aufleuchten gebracht und die Erregung des Anruflampenabschaltrelais
8 aufrechterhalten wird. Beim Stöpselziehen wird das Abschaltrelais 8 wieder
stromlos.
Wenn der Stöpsel 9 in die Klinke 10 eines zu rufenden Teilnehmers 1 gesteckt wird, so
gelangt die Lampe 12 sofort beim Stöpseln
zum Aufleuchten, und das Abschalt relais 8
wird ebenfalls erregt und schaltet die Anruflampe 4 des verlangten Teilnehmers ab. Meldet
der Teilnehmer sich, so schaltet sein Anrufrelais in der oben erläuterten Weise eine
Gegenspannung an die Buchsenleitung, wodurch die Schlußlampe zum Erlöschen gebracht
wird, während die Erregung des Relais 8 wieder bis zum Stöpselziehen aufrechterhalten
wird.
Selbstverständlich könnte eine Vertauschung der Batterieanschlüsse z. B. etwa in der Weise
vorgenommen sein, daß der Ruhekontakt des Anrufrelais und die Anruflampe statt an Erde
an Batteriespannung, die Stöpselader über die Lampe 12 an Erde anstatt an Spannung geführt
wäre.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit dauernd an der Teilnehmerleitung liegendem, das an einen Batteriepol und die dritte Stöpselschnur angeschlossene Schlußzeichen über die Buchsenleitung und ein an diese angeschlossenes Abschaltrelais beherrschenden Anrufrelais, dadurch gekennzeichnet, daß das Anrufrelais bei angezogenem Anker die Buchsenleitung über ein Abschaltrelais (8) an eine Batterie (5) schaltet, welche der Schlußzeichenbatterie (11) entgegengeschaltet ist, aber eine geringere Spannung aufweist als diese, während es die Leitung bei abgefallenem Anker an den zweiten Pol der Schlußzeichenbatterie legt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243684C true DE243684C (de) |
Family
ID=502789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243684D Active DE243684C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243684C (de) |
-
0
- DE DENDAT243684D patent/DE243684C/de active Active
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