DE243694C - - Google Patents

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DE243694C
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steam
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steam inlet
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves
    • F22D5/10Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves and with pistons or membranes unitary with the feed inlet valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. ■ - M 243694 KLASSE 13*. GRUPPE
Firma H. KRANTZ in AACHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Zurückführung des Dampfwassers in den Dampfkessel mit von einem Schwimmer unter Beihilfe eines Kippgewichtes gesteuerten Dampfein- und -auslaßventilen. Bei bekannten derartigen Rückspeisern muß man den Querschnitt des Dampfeinlaßventiles so bemessen, daß das Ventil durch eine im Rückspeiser auslösbare kleine Kraft zuverlässig gesteuert werden kann; eine solche kleine Kraft ist z. B. der Auftrieb eines Schwimmers, der im räumlich beschränkten Rückspeisergehäuse untergebracht ist. Hierdurch ist die Wahl eines kleinen Ventiles bedingt, das durch den Auftrieb des Schwimmers eben noch gesteuert wird und die Wirkung des Rückspeisers knapp sichert. Dieses kleine Dampfeinlaßventil ist der wunde Punkt der bekannten Rückspeiser, indem ein etwas größerer Druckunterschied, als ursprünglich zwischen dem Dampfkessel und dem zufließenden Dampfwasser angenommen worden war, oder der gerade in neuerer Zeit immer höher angewandte Betriebsdruck der Dampfkessel die Wirkung des Rückspeisers beeinträchtigt oder aufhebt.
Die Erfindung bezweckt die Anwendung eines ausreichend großen einfachen Ventiles und dessen zuverlässiges öffnen durch die im Rückspeiser auslösbare kleine Kraft ohne Rücksicht auf die Höhe des Betriebsdruckes der Dampfkessel und ohne Rücksicht auf den Druckunterschied zwischen Dampfkessel und zufließendem Dampfwasser. Die Erfindung besteht demzufolge an erster Stelle darin, daß der Kegel des Dampfeinlaßventiles sich auf eine nachgiebig gestaltete Dose stützt, deren Inneres mit dem Dampfraum über dem Ventil verbunden ist.
In Fig. ι ist der Gegenstand der Erfindung im Höhenschnitt bei geschlossenem Dampfeinlaß- und geöffnetem Dampfauslaßventil dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Lage des Schwimmers und Kippgewichtes bei geöffnetem Dampfeinlaß- und geschlossenem Dampfauslaßventil.
Das Dampfeinlaßventil 1 wird in bekannter Weise durch den Auftrieb eines Schwimmers
13 unter Zuhilfenahme eines Kippgewichtes
14 und der starren Schubstange 5 geöffnet und geschlossen. Das Dampfeinlaßventil 1, z. B. ein gewöhnliches Tellerventil, stützt sich auf den Boden einer nachgiebig gestalteten Dose 2. Der Raum über dem Einlaßventil 1 ist durch ein Rohr 3 mit dem Raum in der Dose verbunden, so daß auch bei geschlossenem Einlaßventil gleicher Dampfdruck über dem Ventil 1 und in der Dose vorhanden ist. Die Dose kann auch umgekehrt, als in der Zeichnung dargestellt, eingesetzt werden, so daß also der Rand der Dose an ihrer offenen Seite oben in dem Gehäuse eingespannt ist und der Boden sich unten befindet. In dem Falle verbindet das Rohr 3 den Raum über dem Ventil mit dem Raum um die Dose. Würde man hiernach den Durchmesser der Dose 2 und des Einlaßventiles 1 gleich groß machen, so würde sich das Einlaßventil, abgesehen von Reibungswiderständen, ohne Kraftanwendung öffnen lassen. In der Wirklichkeit wird der Durchmesser der Dose etwas kleiner ausgeführt, so daß das Einlaßventil sich leicht mit geringer Kraftanwendung öff-
nen läßt. Man hat es also hierdurch in der Hand, das Einlaßventil ι durch eine beliebig kleine Kraft zu heben, die im Auftrieb eines kleinen Schwimmers reichlich vorhanden ist.
Auf der Zeichnung ist neben dem Dampfeinlaßventil ι das Dampfauslaßventil 4 dargestellt ; letzteres ist geöffnet, wenn ersteres geschlossen ist, und umgekehrt. Wenn das Einlaßventil sich schließt, muß das Auslaßventil geöffnet werden, um den Dampf aus dem Rückspeiser austreten zu lassen und den Zufluß des Dampfwassers zu ermöglichen. Wenn das Einlaßventil geöffnet wird, muß das Auslaßventil geschlossen werden, um Druckgleichheit des Dampfes im Dampfkessel und Rückspeiser herzustellen, die zum Abfließen des Dampfwassers aus dem über dem Dampfkessel aufgestellten Rückspeiser in den Dampfkessel nötig ist. Während dieser Zeit muß das Einlaßventil ganz geöffnet bleiben, damit das Dampfwasser aus dem Rückspeiser sicher und schnell in den Dampfkessel abfließt. Dies wird durch die gleichzeitige Bewegung des Einlaßventiles 1 und des Auslaßventiles 4 durch die Schubstange 5 bewirkt. Diese beiden Ventile sind mit der Schubstange so verbunden, daß letztere und das Dampfeinlaßventil 1 nicht herabfallen, das Dampfeinlaßventil also sich nicht schließen kann, solange das geschlossene Auslaßventil 4 durch den im Rückspeiser befindlichen Dampfdruck auf seinen Sitz gedrückt wird. Dies geschieht während der schleichenden Abwärtsbewegung des Schwimmers, also während der ganzen Zeit des Abfließens des Dampfwassers in den Dampfkessel.
Wenn der Schwimmer in seiner untersten Lage angelangt, also alles Dampfwasser aus dem Rückspeiser in den Dampfkessel gedrückt worden ist, wird unter Zuhilfenahme des Kippgewichtes das Dampfauslaßventil 4 geöffnet und somit das Dampfeinlaßventil 1 unter dem Dampfdruck geschlossen.
Auf der Nabe des Hebels 9, welcher die Bewegung des Kippgewichtes auf die Schubstange 5 überträgt, sind zwei sich gegenüberstehende Knaggen 10 und 11 und an der Nabe des Kippgewichtshebels 8 ist eine Knagge 12 angebracht. X bezeichnet in Fig. 2 die Anfangsstellung der Mittellinie des Kippgewichtes 14 bei geschlossenem Auslaßventil 4 und offenem Dampfeinlaßventil 1. Y bezeichnet die Stellung der Mittellinie des Kippgewichtes bei offenem Auslaßventil 4 und geschlossenem Dampfeinlaßventü 1.
Das öffnen des Auslaßventiles 4 und das Schließen des Dampfeinlaßventiles 1 erfolgt erst, wenn das Kippgewicht auf seinem Wege von X nach Y mit seiner Knagge 12 die Knagge 10 des Übertragungshebels 9 trifft und dadurch die Abwärtsbewegung der Schubstange 5 veranlaßt. Auf dem Wege des Kippgewichtes von X nach Y wird die Schubstange 5, der Übertragungshebel 9 und das Einlaßventil 1 durch den auf dem Auslaßventil 4 lastenden Dampfdruck in seiner höchsten Lage festgehalten. Dadurch wird erreicht:
1. die gleichzeitige Bewegung des Dampfauslaßventiles 4 und des Dampfeinlaßventiles 1 durch eine Schubstange 5. Hierdurch ist eine besondere Hebelübersetzung, wie sie andere Konstruktionen aufweisen, und die dadurch verursachte Reibungsarbeit vermieden;
2. die Nutzbarmachung des Gewichtes der Schubstange 5, des Übertragungshebels g, des Dampfeinlaßventiles 1 und des Dampfauslaßventiles 4 zum Öffnen des letzteren.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Zurückführung des Dampfwassers in den Dampfkessel mit von einem Schwimmer unter Beihilfe eines Kippgewichtes gesteuerten Dampfein- und -auslaßventilen, dadurch gekennzeichnet, daß der. Kegel des Dampfeinlaßventiles (1) sich auf eine nachgiebig gestaltete Dose
(2) stützt, deren Inneres mit dem Dampfraum über dem Ventil verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schubstange (5) derartig angeordnet ist, daß das Dampfeinlaßventü (1) und das Dampfauslaßventil (4) gleichzeitig so bewegt wer- den, daß das Gewicht der beiden Ventile und der Schubstange zum öffnen des Auslaßventiles mitbenutzt wird, während bei geschlossenem Auslaßventil der darauf lastende Dampfdruck das Dampf einlaßventil so lange geöffnet hält, bis die Umsteuerung durch das Kippgewicht erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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