DE2437007B2 - Kunststoffleiste, insbesondere zierleiste aus einem polymeren harzmaterial - Google Patents
Kunststoffleiste, insbesondere zierleiste aus einem polymeren harzmaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kunststoffleiste, insbesondere eine Zierleiste aus einem polymeren Harzmaterial,
die in der Draufsicht auf die Fläche, in der sie verläuft.
gekrümmt ist.
Kunststcffleisten dieser Art sind in Längs- und Querrichtung nur mit verhältnismäßig kleinen Krümmungsradien
biegbar. Beim Biegen der Leisten stellen sich nämlich an der Biegeinnenseite Druckkräfte und an
der Biegeaußenseite Zugkräfte ein. Diese Druck- und Zugbeanspruchungen begrenzen den Krümmungsradius,
mit welchem sich die Leiste bei einer vorgegebenen Leistenabmessung ohne Beschädigung oder Beeinträchtigung
ihrer sichtbaren Außenfläche biegen läßt. Bei übermäßig großen Druckbeanspruchungen besteht die
Geiahr, daß das Polymermaterial und/oder ein z. B. metallisierter bzw. bedruckter Kunststoffilm, welcher
den Leistenkörper abdeckt, Falten wirft oder ausbaucht. Andererseits stellen sich bei übermäßig großen
Zugbeanspruchungen an der Biegeaußenseite Streckmarkierungen in dem Polymermaterial oder dem
Abdeckfilm ein, wodurch es zur Haarrißbildung an der Fläche des Abdeckfilms und/oder zu einem Reißen des
Films kommen kann. Es versteht sich, daß hierdurch das Aussehen der Verbundleiste beeinträchtigt wird.
Der kleinste Krümmungsradius, mit dem sich die Kunststoffleiste frei biegen läßt, ohne daß das Aussehen
der Leiste in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird, wird im folgenden als Beanspruchungsgrenze bezek h·
net, Diese Beanspruchungsgrenze ist bei den verschiedenen Leisten unterschiedlich; sie hängt von verschiedenen
Faktoren, wie Härte des Kunststoffmaterials des Leistenkörpers. Breite und Dicke des Leistenkörpers,
Art der Ziermittel usw., ab.
Es ist nunmehr häufig wünschenswert oder erforderlich, eine Kunststoffleiste von einer solch großen Breite
zu verwenden, daß ein Biegen der Leiste in die gewünschte Kontur ohne Überschreiten der Beanspruchungsgrenze
nicht mehr möglich ist. Das Biegen einer breiten Leiste bewirkt nämlich häufig Verzerrungen und
Verwerfungen der Leiste, so daß es bisher erforderlich war, den gekrümmten Leistenabschnitt durch Gießen
oder Spritzgießen als gesondertes Teil herzustellen, was außerordentlich kosten- und zeilaufwendig ist. Solche
gekrümmten Leistenabschnitie müssen beim Einbau gesondert angeschlossen werden, wobei darauf geachtet
werden muß, daß ein sauberer und glatter Übergang zwischen diesen gekrjmmten Abschnitten und den
geradlinigen Leistenteilen gleichen Querschnitts erreicht wird. Dies ist umständlich und oft nur schwierig zu
bewerkstelligen. Insbesondere dann, wenn die gekrümmten und die geradlinigen Leisttnteile aus
unterschiedlichen Ansätzen des Kunststoffmateriais
oder aus gesondert eingefärbtem Kunststoffmaterial gefertigt werden, ergeben sich häufig deutliche Farbabweichungen
zwischen den extrudierten und den als
gesonderte Formteile hergestellten Leistenteilen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kunststoffleiste
der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei jeder gewünschten Breite mit beliebigen Krümmungsradien
gekrümmt werden kann, ohne daß hierbei die Beanspruchungsgrer.ze überschritten wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kunststoffleiste mindestens zwei in der
Draufsicht auf die Fläche, in der sie verläuft, nebeneinanderliegende und aneinander r>nliegende!
gleichsinnig gekrümmte Leistenelemenie aufweist, die
mittelbar und/oder unmittelbar miteinander verbunden sind.
Die Leiste besteht somit aus mehreren jeweils für sich in die gewünschte Anschlußkontur gebogenen Kunststoff-Leistenelementen,
die zusammen eine gekrümmte Leiste der jeweils gewünschten Breite bilden. Da die
Zug- und Druckbelastungen beim Biegen einer Leiste in der Leistenebene von der neutralen Biegeachse zur
Biegeinnen- und -außenseite hin progressiv ansteigen, ergeben sich bei Verwendung mehrerer Leisteneleme;;-te,
deren Breite kleiner ist als die Gesamtbreite der Leiste, erheblich kleinere Druck- und Zugbeanspruchungen
als bei einer einteiligen Leiste gleicher Leistenbreite. Es ist daher möglich, die aus den
einzelnen Leistenelementen gefertigte Leiste mit sehr
kleinen Biegeradien herzustellen, ohne daß hierbei die ^5
Beanspruchungsgrenze überschritten und der Ziereffekt der Leiste beeinträchtigt wird. Bei gleicher oder
ähnlicher Querschnittsform und Breite der Leistenelemente wird dabei der innerhalb der Beanspruchgsgrenze
kleinste erreichbare Krümmungsradius der Leiste bestimmt von der Beanspruchungsgrenze desjenigen
Leistenelementes, welches sich an der Krümmungsinnenseite befindet. Da die sich zur Krümmungssußenseite
hin anschließenden Leistenelemente mit größeren Biegeradien gebogen werden, können die Einztlelemente
entsprechend der unterschiedlichen Beanspruchungsgrenze unterschiedliche Abmessungen und/oder Profil
formen erhalten. Beispielsweise ist dasjenige Leistenelernent, welches sich an das an der Biegeinnenseite
liegende Leistenelement anschließt, auf Grund seines größeren Biegeradius weniger beansprucht als das an
der Biegeinnenseite befindliche Leistenelement, so daß dieses äußere Leistenelement in seinen Abmessungen
und/oder seiner Profilform so eingestellt werden kann, daß seine Beanspruchsgrenze kleiner ist als diejenige -55
des inneren Leistenelementes. Es ist infolgedessen möglich, Leistenelemente in zahlreichen Kombinationen
zu einer Verbundleiste der jeweils gewünschten Breite zusammenzusetzen, wobei eine Vielseitigkeit in
der stilistischen Gestaltung der Verbundleiste erreichbar ist. Bei Herstellung einer Leiste aus einzelnen
streifenförmigen Leistenteilen lassen sich auch Leisten und Bänder herstellen, welche in einem Stück
mindestens einen geradlinigen Abschnitt und mindestens einen gekrümmten Abschnitt aufweisen, wobei die
gesamte Leiste ein einheitliches, geschlossenes Aussehen hat und keine Stoßstellen, Farbunterschiede usw.
erkennen läßt. Andererseits ist es erfindungsgemäß aber auch möglich, lediglich das Krümmungsstück selbst der
Gesamtleiste aus einzelnen gekrümmten streifenförmigen Kunststoff-Leistenelementen herzustellen und an
dieses Krümmungsstück endseiiig einen geradlinigen Lcisionabsciiiiiu stumpf anzuschließen, welcher fur sich
einstückig oder aus seitlich nebeneinandergelegten streifenförmigen Leistenelementen gefertigt ist. Die
erfindungsgemäße Kunststoffleiste bzw. das Krümmungsstück läßt sich in einfacher und wirtschaftlicher
Weise herstellen, wobei die einzelnen Leistenteile als billige Strangware im Strangpreßverfahren gefertigt
werden können. Die Herstellung der Krümmungsstücke mit Hilfe gesonderter Spritzgußformen od. dgl. kann bei
allen diesen Ausführungsmöglichkeiten entfallen.
Die streifenförmigen Kunststoff-Leistenelemente werden jeweils für sich mit dem gewünschten
Krümmungsradius gebogen und durch Schweißen oder Kleben in der gebogenen Form fixiert. Vorzugsweise
werden die gekrümmten Leisteneiemente an einer gemeinsamen Grundplatte befestigt, die eine dem
Verband der gekrümmten Leistenelemente im wesentlichen entsprechende Umrißform hat. Die Unterlageplatte
hat zweckmäßig eine Dicke, die erheblich kleiner ist als diejenige der Leistenelemente. Die Grundplatte
besteht vorzugsweise aus Metall. Die Befestigung der Leistenelemente wird in diesem Fall zweckmäßig durch
dielektrische Verschweißung der Leistenelemente mit der Grundplatte bewirkt. Besonders zweckmäßig ist
eine Ausführungsform, bei der die gekrümmten Leistenelemente an ihren einander zugewandten Seitenrändern
einander überlappen bzw. ineinandergreifen. Zu diesem Zweck erhalten die Leistenelemente
vorteilhafterweise an ihren Seitenrändern Aussparungen und leistenartige Flansche. Die an den Außenrändern
der Kunststoffleiste liegenden Leistenelemente weisen hierbei zweckmäßig an den den benachbarten
Leistenelementen zugewandten Seiten jeweils einen ihre jeweilige Bodenfläche verbreiternden Flansch auf,
der in eine seitliche Ausnehmung an der Unterseite des benachbarten Leistenelementes einfaßt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist zumindest eines der beiden an den Außenrändern der
Grundplatte liegenden Leisienelemente so ausgebildet und angeordnet, daß es über diese Außenrander
hinausragt, so daß die Grundplatte verdeckt ist.
Die zu der Kunststoffleiste zusammengestellten Leistenelemente können das gleiche Profil oder aber
auch unterschiedliche Profile aufweisen. Zweckmäßig ist insbesondere eine Ausführungsform, bei der die
beiden an den Außenrändern der Leiste liegenden Leistenelemente gleiches Profil aufweisen, und mindestens
ein Leistenelemenl mit abweichendem Profil zwischen sich einschließen.
Die erfindungsgemäße Kunststoffleiste kann mit besonderem Vorteil im Kraftfahrzeugbau als Schutz-
und/oder Zierelement verwendet werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Kunststoffleiste sind Gegenstand der Ansprüche 6 und 15.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 schematisch in Draufsicht eine gekrümmte einteilige Leiste zur Darstellung der sich bei der
Biegeverformung einstellenden Druck- und Zugspannungen,
F i g. 2 schematisch in Draufsicht eine Leiste gemäß der Erfindung in gleicher Breite und mit gleichem
Krümmungsradius wie bei der Leiste in Fig. 1 zur
Erläuterung der in diesem Fall auftretenden Druck- und Zugbeanspruchungen,
F i g. 3 in einem Sprengbild eine erfindungsgemäße Leiste in perspektivischer Darstellung,
Fig.4 in perspektivischer Darstellung die Leiste
nach F i g. 3 im Fertigzustand und
F i g. 5 einen Querschnitt nach Linie 5-5 der F i g. 4.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Leiste 2 hat
eine Breite IV; sie ist in der Leistenebene um den Krümmungsmittelpunkt X gebogen. Mit r\ ist der
innere Krümmungsradius und mit r2 der äußere Krümmungsradius bezeichnet. Die Linie a bezeichnet
die neutrale Biegeachse, die, sofern der Leistenquerschnitt zu dieser Achse symmetrisch ist, mit der
Mittelachse der Leiste zusammenfällt, in der neutralen Achse wirken bei der Biegeverformung der Leiste
weder Zugkräfte noch Druckkräfte. Im Bereich zwischen der neutralen Achse a und der Krümmungsinnenseite,
also zu dem Krümmungsmittelpunkt X hin, wird die Leiste auf Druck beansprucht, während die auf
der gegenüberliegenden Seite der neutralen Achse zur Krümmungsaußenseite hin auf Zug beansprucht wird.
Die Linie 6 bezeichnet den auf der Krümmungsinnenseite liegenden Seitenrand der Leiste, an dem die größten
Druckspannungen wirken. Die größten Zugkräfte wirken an dem auf der Krümmungsaußenseite liegenden
Seitenrand c der Leiste. Es ist erkennbar, daß die Druckbeanspruchungen dund die Zugbeanspruchungen
e von der neutralen Achse a zu den Seitenrändern b bzw. c hin stetig ansteigen.
Die in F i g. 2 schematisch dargestellte Leiste besteht aus zwei einzelnen Leistenelementen 4 und 6, die jeweils
für sich mit dem gewünschten Krümmungsradius gebogen sind und zusammen eine Leiste bilden, deren
Breite Wgleich der Breite Wder einstückigen Leiste 2
gemäß Fig. 1 ist. Die Leistenelemente 4 und 6 weisen
dieselbe Breite auf. Der innere Krümmungsradius rl und der äußere Krümmungsradius r2 ist derselbe wie
bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
Die gekrümmte Linie /"bezeichnet diejenige Ebene, in
der die Leistenelemente 4 und 6 an ihren einander zugewandten Seitenrändern aneinanderliegen. Die
Linie f fällt mit der Längsmittelachse der Leiste zusammen. Mit a 1 ist die neutrale Achse des
Leistenelementes 4 und mit a 2 die neutrale Achse des Leistenelementes 6 bezeichnet. Auf der zum Krümmungsmittelpunkt
X liegenden Seite wirken in den Leistenelementen die Druckkräfte d 1 bzw. d 2. während
auf der gegenüberliegenden Seite der neutralen Achse a 1, a 2 die Leistenelemente von den Zugkräften e 1 bzw.
e 2 beansprucht werden.
Die gekrümmte Linie b 1 ist der an der Biegeinnenseite liegende Seitenrand des Leistenelementes 6. während
die gekrümmte Linie c 1 den an der Krümmungsaußenseite befindlichen Leistenrand des Leistenelementes 4
bezeichnet. An der Krümmungsaußenseite c 1 sind die Zugbeanspruchungen am größten, während die größten
Druckbeanspi uchungen an der Krümmungsinnenseite b 1 wirken. In der Ebene / wirken bei dem
Leistenelement 4 die größten Druckbeanspruchungen und bei dem Leistenelement 6 die größten Zugbeanspruchungen.
Aus F i g. 2 ist zu erkennen, daß die Ebenen c 1 und f
in einem Seitenabstand von der neutralen Achse a 1 liegen, der 1A der Gesamtbreite W der Leiste ist.
Entsprechend beträgt der Abstand der Ebenen b 1 und f
von der neutralen Achse a 2 V< der Gesamtbreite VV. In
F i g. 1 ist dagegen die neutrale Achse in einem Abstand von den Ebenen b und c angeordnet, der gleich der
halben Breite der Leiste ist. Auf Grund dieser unterschiedlichen Abstände von der neutralen Achse
sind die maximalen Zug- und Druckbeanspruchungen in den Leistenelementen 4 und 6 bei der Leiste gemäß
F i g. 2 beträchtlich kleiner als die maximalen Druck- und Zugbeanspruchungen der einstückigen Leiste 2
gemäß Fig. 1. Die Belastungsunterschiede ergeben sich
aus den Flächenunterschieden der Flächen el, el, d\
und c/2 in Fig. 2. Bei der Leiste gemäß Fig. 2 sind
daher die Biegekräfte, mit denen die Leistenelemente in die jeweilige Anschlußkonlur gebogen werden, erheblich
kleiner als bei der einstückigen Leiste gemäß Fig. 1.
In den F i g. 3 bis 5 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kunststoffleiste dargestellt.
Diese Leiste besteht aus einer dünnen, vorzugsweise metallenen Grundplatte 10 und mehreren
Leistenelementen 1.7, 14,16 und 18. Die Grundplatte 10
weist eine ebene Auflagefläche 20 für die Leistenelemente sowie gekrümmte parallele Außenränder 26 und
28 und Stirnränder 22 und 24 auf. Die Grundplatte 10 ist demgemäß im Umriß angenähert L-förmig ausgebildet,
wobei sich an ihrem gekrümmten Teil 34 die im wesentlichen geradlinigen Schenkelteile 30 und 32
anschließen, die z. B. unter einem Winkel von 90r zueinander stehen. Der Umriß der Grundplatte 10
entspricht somit im wesentlichen der Umrißform der Leiste bzw. des gekrümmten Leistenabschnitts derselben.
Mit R\ und R 2 sind die Krümmungsradien der Außenränder 26 und 28 der Grundplatte bezeichnet
welche den gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt Λ aufweisen.
Die gestrichelten Linien 36 bezeichnen den Übergang zwischen dem gekrümmten Teil 34 der Grundplatte IC
zu den beiden geradlinigen Schenkelabschnitten 30 unc 32. Die gedachten Linien 36 schließen in den
Krümmungsmittelpunkt X einen Winkel von 90l oder
jeden anderen Winkel ein. Die Grundplatte ist durch die gedachten Linien 38. 40 und 42. die zueinander und zi
den Außenrändern der Grundplatte parallel verlaufen in parallele streifenförmige Felder A, B. C und /
unterteilt, auf denen jeweils eines der gebogener Leistenelemente aufgelegt wird. Die Breite diese:
gedachten Felder kann entsprechend der Breite de: einzelnen Leistenelemente selbstverständlich unter
schiedlich sein. Die einzelnen Leistenelemente 12.14, If
und 18 werden, wie in den F i g. 4 und 5 dargestellt, mi
der Grundplatte 10 durch Kleben oder Schweißet verbunden, derart, daß sie die Grundplatte vollständii
abHecken. Die Verbindung der Leistenelemente mit de Grundplatte kann in jeder gewünschten Weise, ζ. Β
durch Kleben oder vorzugsweise durch dielektrische: Verschweißen, erfolgen. Dabei können die Leistende
mente auf ihrer gesamten ebenen Unterseite mit de: Grundplatte verbunden werden. Statt dessen kann abei
auch eine Punktverbindung an einzelnen in Längsrich tung der Leistenelemente im Abstand angeordnete!
Stellen vorgesehen werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform werden du Leistenelemente 12,14,16 und 18 durch Extrudieren au
Polyvinylchlorid gefertigt, wobei sie ebene Bodenflä chen erhalten und auf ihrer Oberseite von Zierfilme
od. dgl. abgedeckt werden. Wie die F i g. 4 und 5 zeiger weisen die äußeren Leistenelemente 12 und 18 jeweil
einen metallisierten, transparenten Kunststoffilm 4^
wie z. B. einen Polyäthylenterephthalatfilm. auf. Di dazwischenliegenden Leistenelemente 14 und 16 trage
dagegen einen bedruckten, mit einem Holzmaserungseffekt
versehenen Kunststoffen 46 sowie einen seitlich danebenliegendcn Film 48 aus transparentem metallisierten
Kunststoffmaterial.
Fig. 5 zeigt,daß die äußeren Leislenelemente 12 um!
18 sowie die inneren Leistenelemente 14 und 16 jeweils dasselbe Profil aufweisen. Dabei ist die Anordnung so
getroffen, daß die äußeren Seitenränder der Leistenclemente 12 und 18 über die Außenränder 26, 28 der
Grundplatte 10 seitlich vorspringen, so daß die Grundplatte 10 nach außen abgedeckt ist. Um
sicherzustellen, daß die seitlich über die Außenränder 26, 28 der Grundplatte 10 vorspringenden Lcistenelemente
12 und 18 eine ausreichend große Auflage- und Haftfläche auf der Grundplatte 10 finden, weisen die
Leistenelemente 12 und 18 an ihrer Bodenseite Flansche 50 und 52 auf, welche die inneren Leistenelementc 14
und 16 unterfassen und dadurch die Breite der Auflageflächen der Leistenelementc 12 und 18 vergrößern.
Die inneren Leistenelemente 14 und 16 sind an der Unterseile mit entsprechenden Ausnehmungen 54 und
56 versehen, in welche die Flansche 50 und 52 seitlich hineinfassen. Auf diese Weise wird die Haflfläche der
äußeren Leistenelemente 12 und 18 an der Grundplatte 10 und außerdem die Bindung zwischen den Lcistenelemenien
12, 14, 16 und 18 erhöht, wobei zugleich die äußeren Lcistenelcmente auf Grund der formschlüssigen
Verbindung mit den inneren Leistcnclcmenten gegen Abheben von der Grundplatte gesichert werden.
Wie erwähnt, können die Abmessungen der Leisicnelemente
sowie deren Krümmungsradien innerhalb der Beanspruchungsgrenzen beliebig gewählt werden. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird als Grundplatte eine Stahlplatte von etwa 0,5 mm Dicke und mil
ίο Krümmungsradien R1 und R 2 von etwa 26.7 bzw
59,7 mm und einer Plattenbreile von etwa 33 mm verwendet. Die Leistenelemente 12, 14, 16 und Ii
werden aus Polyvinylchlorid gefertigt und einzeln aiii
dielektrischem Wege an der Grundplatte 10 ange
schweißt. Die äußeren Leistenelemente 12 und Ii
weisen jeweils eine Breite von etwa 10,2 mm auf während die Breite der inneren Leistcnelemente 14 unc
16 etwa 12,7 mm beträgt. Die Flansche 50 und 52 dci Leistenelemente 12 und 18 sowie die Ausnehmungen 5A
jo und 56 der anderen Leistenelemente 14 und 16 habcr
eine Breite von etwa 3,7 mm. Die äußeren Leistende mente 12 und 18 übergreifen die Außenränder 26,28 dei
Grundplatte um jeweils etwa 2,5 mm. Die größte Dicke der Leistenelemente 12 und 18 beträgt etwa 3,8 mm unc
d;cjenige der Leistenelemente 14 und 16 etwa 6,4 mm.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Kunststoffleiste, insbesondere Zierleiste aus polymeren i iarzmatenal, die in der Draufsicht
*uf die Fläche, in der sie verläuft, gekrümmt ist, gekennzeichnet durch mindestens zwei in
der Draufsicht auf die Fläche, in der sie verläuft, nebeneinanderliegende und aneinander anliegende,
gleichsinnig gekrümmte Leistenelemente (12,14,16, 18), die mittelbar und/oder unmittelbar miteinander
verbunden sind.
2. Kunststoffleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12,14,16,
18) mittels einer gemeinsamen Grundplatte (10) od. dgl. miteinander verbunden sind.
3. Kunststoffleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12,14, 16,
18) mit der Grundplatte (10) durch Kleben oder Schweißen verbunden sind.
4. Kunststoffleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (10) aus Metall
besteht und die Leistenelemente (12, 14, 16, 18) durch dielektrische Verschweißung mit der Platte
verbunden sind.
5. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmten Leistenelemente (12, 14, 16, 18) an ihren Seitenrändern
miteinander verbunden sind.
6. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12,14,16,18) eine ebene Unterseite aufweisen.
7. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12, 14, 16, 18) an ihren einander zugewandten
Seitenrändern miteinander verschweißt oder verklebt sind.
8. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmten Leistenelemente (12, 14, 16, 18) an ihren einander
zugewandten Seitenrändern einander überlappen bzw. ineinandergreifen.
9. Kunststoffleiste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12,14,16,
18) an ihren Seitenrändern mittels Ausnehmungen (54,56) und Flanschen (50,52) ineinandergreifen.
10. Kunststoffleiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihren Außenrändern
liegenden Leistenelemente (12,18) an den den benachbarten Leistenelementen (14, 16) zugewandten
Seiten jeweils einen ihre jeweilige Bodenfläche verbreiternden Flansch \50, 52) od. dgl. aufweisen,
der in eine seitliche Ausnehmung (54, 56) an der Unterseite des jeweils benachbarten Leistenelementes
(14, 16) eingreift.
11. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche
Leistenelemente (12, 14, 16, 18) das gleiche Profil aufweisen.
12. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistencio
mente (12, 14, 16, 18) unterschiedliche Profile aufweisen.
13. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an
den Außenrändern der Verbundleiste liegenden Leisteneiemente (12, 18) gleiches Profil aufweisen
und mindestens ein Leistenelement (14, t6) mit
abweichendem Profil zwischen sich einschließen.
14. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines
der beiden der an den Außenrändern (26, 28) der Grundplatte (10) liegenden Leisteneiemente (12, 18)
über diese Außenränder hinausragt.
15. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus vier
nebeneinanderliegenden Leistenelementen (12, 14, 16,18) besteht, die an der gemeinsamen Grundplatte
(10) befestigt sind, wobei die beiden innenliegenden Leisteneiemente (14, 16) stumpf aneinander anliegen,
während die äußeren Leisteneiemente (12, 18) und die benachbarten inneren Leisteneiemente (14,
IG) sich mit ihren einander zugewandten Seitenrändern überlappen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US43041074A | 1974-01-03 | 1974-01-03 | |
| US43041074 | 1974-01-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2437007A1 DE2437007A1 (de) | 1975-07-17 |
| DE2437007B2 true DE2437007B2 (de) | 1976-03-25 |
| DE2437007C3 DE2437007C3 (de) | 1976-11-04 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU473945B2 (en) | 1976-07-08 |
| BR7406725A (pt) | 1976-04-06 |
| ES207409U (es) | 1976-03-16 |
| JPS5097465A (de) | 1975-08-02 |
| GB1446972A (en) | 1976-08-18 |
| ES207409Y (es) | 1976-07-01 |
| FR2256846B1 (de) | 1976-10-22 |
| AU7262874A (en) | 1976-02-26 |
| DE2437007A1 (de) | 1975-07-17 |
| JPS5238875B2 (de) | 1977-10-01 |
| FR2256846A1 (de) | 1975-08-01 |
| ZA745399B (en) | 1975-08-27 |
| CA1020199A (en) | 1977-11-01 |
| IT1018937B (it) | 1977-10-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |