DE2437007B2 - Kunststoffleiste, insbesondere zierleiste aus einem polymeren harzmaterial - Google Patents

Kunststoffleiste, insbesondere zierleiste aus einem polymeren harzmaterial

Info

Publication number
DE2437007B2
DE2437007B2 DE19742437007 DE2437007A DE2437007B2 DE 2437007 B2 DE2437007 B2 DE 2437007B2 DE 19742437007 DE19742437007 DE 19742437007 DE 2437007 A DE2437007 A DE 2437007A DE 2437007 B2 DE2437007 B2 DE 2437007B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
elements
plastic
strip elements
plastic strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742437007
Other languages
English (en)
Other versions
DE2437007A1 (de
DE2437007C3 (de
Inventor
Theodore Schenectady N.Y. Loew (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Products Co
Original Assignee
Standard Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Products Co filed Critical Standard Products Co
Publication of DE2437007A1 publication Critical patent/DE2437007A1/de
Publication of DE2437007B2 publication Critical patent/DE2437007B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2437007C3 publication Critical patent/DE2437007C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/08Stamping or bending
    • B44C3/087Stamping or bending bending
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies
    • B44C5/04Ornamental plaques, e.g. decorative panels, decorative veneers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/04External Ornamental or guard strips; Ornamental inscriptive devices thereon

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kunststoffleiste, insbesondere eine Zierleiste aus einem polymeren Harzmaterial, die in der Draufsicht auf die Fläche, in der sie verläuft.
gekrümmt ist.
Kunststcffleisten dieser Art sind in Längs- und Querrichtung nur mit verhältnismäßig kleinen Krümmungsradien biegbar. Beim Biegen der Leisten stellen sich nämlich an der Biegeinnenseite Druckkräfte und an der Biegeaußenseite Zugkräfte ein. Diese Druck- und Zugbeanspruchungen begrenzen den Krümmungsradius, mit welchem sich die Leiste bei einer vorgegebenen Leistenabmessung ohne Beschädigung oder Beeinträchtigung ihrer sichtbaren Außenfläche biegen läßt. Bei übermäßig großen Druckbeanspruchungen besteht die Geiahr, daß das Polymermaterial und/oder ein z. B. metallisierter bzw. bedruckter Kunststoffilm, welcher den Leistenkörper abdeckt, Falten wirft oder ausbaucht. Andererseits stellen sich bei übermäßig großen Zugbeanspruchungen an der Biegeaußenseite Streckmarkierungen in dem Polymermaterial oder dem Abdeckfilm ein, wodurch es zur Haarrißbildung an der Fläche des Abdeckfilms und/oder zu einem Reißen des Films kommen kann. Es versteht sich, daß hierdurch das Aussehen der Verbundleiste beeinträchtigt wird.
Der kleinste Krümmungsradius, mit dem sich die Kunststoffleiste frei biegen läßt, ohne daß das Aussehen der Leiste in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird, wird im folgenden als Beanspruchungsgrenze bezek h· net, Diese Beanspruchungsgrenze ist bei den verschiedenen Leisten unterschiedlich; sie hängt von verschiedenen Faktoren, wie Härte des Kunststoffmaterials des Leistenkörpers. Breite und Dicke des Leistenkörpers, Art der Ziermittel usw., ab.
Es ist nunmehr häufig wünschenswert oder erforderlich, eine Kunststoffleiste von einer solch großen Breite zu verwenden, daß ein Biegen der Leiste in die gewünschte Kontur ohne Überschreiten der Beanspruchungsgrenze nicht mehr möglich ist. Das Biegen einer breiten Leiste bewirkt nämlich häufig Verzerrungen und Verwerfungen der Leiste, so daß es bisher erforderlich war, den gekrümmten Leistenabschnitt durch Gießen oder Spritzgießen als gesondertes Teil herzustellen, was außerordentlich kosten- und zeilaufwendig ist. Solche gekrümmten Leistenabschnitie müssen beim Einbau gesondert angeschlossen werden, wobei darauf geachtet werden muß, daß ein sauberer und glatter Übergang zwischen diesen gekrjmmten Abschnitten und den
geradlinigen Leistenteilen gleichen Querschnitts erreicht wird. Dies ist umständlich und oft nur schwierig zu bewerkstelligen. Insbesondere dann, wenn die gekrümmten und die geradlinigen Leisttnteile aus unterschiedlichen Ansätzen des Kunststoffmateriais oder aus gesondert eingefärbtem Kunststoffmaterial gefertigt werden, ergeben sich häufig deutliche Farbabweichungen zwischen den extrudierten und den als gesonderte Formteile hergestellten Leistenteilen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kunststoffleiste der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei jeder gewünschten Breite mit beliebigen Krümmungsradien gekrümmt werden kann, ohne daß hierbei die Beanspruchungsgrer.ze überschritten wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kunststoffleiste mindestens zwei in der Draufsicht auf die Fläche, in der sie verläuft, nebeneinanderliegende und aneinander r>nliegende! gleichsinnig gekrümmte Leistenelemenie aufweist, die mittelbar und/oder unmittelbar miteinander verbunden sind.
Die Leiste besteht somit aus mehreren jeweils für sich in die gewünschte Anschlußkontur gebogenen Kunststoff-Leistenelementen, die zusammen eine gekrümmte Leiste der jeweils gewünschten Breite bilden. Da die Zug- und Druckbelastungen beim Biegen einer Leiste in der Leistenebene von der neutralen Biegeachse zur Biegeinnen- und -außenseite hin progressiv ansteigen, ergeben sich bei Verwendung mehrerer Leisteneleme;;-te, deren Breite kleiner ist als die Gesamtbreite der Leiste, erheblich kleinere Druck- und Zugbeanspruchungen als bei einer einteiligen Leiste gleicher Leistenbreite. Es ist daher möglich, die aus den einzelnen Leistenelementen gefertigte Leiste mit sehr kleinen Biegeradien herzustellen, ohne daß hierbei die ^5 Beanspruchungsgrenze überschritten und der Ziereffekt der Leiste beeinträchtigt wird. Bei gleicher oder ähnlicher Querschnittsform und Breite der Leistenelemente wird dabei der innerhalb der Beanspruchgsgrenze kleinste erreichbare Krümmungsradius der Leiste bestimmt von der Beanspruchungsgrenze desjenigen Leistenelementes, welches sich an der Krümmungsinnenseite befindet. Da die sich zur Krümmungssußenseite hin anschließenden Leistenelemente mit größeren Biegeradien gebogen werden, können die Einztlelemente entsprechend der unterschiedlichen Beanspruchungsgrenze unterschiedliche Abmessungen und/oder Profil formen erhalten. Beispielsweise ist dasjenige Leistenelernent, welches sich an das an der Biegeinnenseite liegende Leistenelement anschließt, auf Grund seines größeren Biegeradius weniger beansprucht als das an der Biegeinnenseite befindliche Leistenelement, so daß dieses äußere Leistenelement in seinen Abmessungen und/oder seiner Profilform so eingestellt werden kann, daß seine Beanspruchsgrenze kleiner ist als diejenige -55 des inneren Leistenelementes. Es ist infolgedessen möglich, Leistenelemente in zahlreichen Kombinationen zu einer Verbundleiste der jeweils gewünschten Breite zusammenzusetzen, wobei eine Vielseitigkeit in der stilistischen Gestaltung der Verbundleiste erreichbar ist. Bei Herstellung einer Leiste aus einzelnen streifenförmigen Leistenteilen lassen sich auch Leisten und Bänder herstellen, welche in einem Stück mindestens einen geradlinigen Abschnitt und mindestens einen gekrümmten Abschnitt aufweisen, wobei die gesamte Leiste ein einheitliches, geschlossenes Aussehen hat und keine Stoßstellen, Farbunterschiede usw. erkennen läßt. Andererseits ist es erfindungsgemäß aber auch möglich, lediglich das Krümmungsstück selbst der Gesamtleiste aus einzelnen gekrümmten streifenförmigen Kunststoff-Leistenelementen herzustellen und an dieses Krümmungsstück endseiiig einen geradlinigen Lcisionabsciiiiiu stumpf anzuschließen, welcher fur sich einstückig oder aus seitlich nebeneinandergelegten streifenförmigen Leistenelementen gefertigt ist. Die erfindungsgemäße Kunststoffleiste bzw. das Krümmungsstück läßt sich in einfacher und wirtschaftlicher Weise herstellen, wobei die einzelnen Leistenteile als billige Strangware im Strangpreßverfahren gefertigt werden können. Die Herstellung der Krümmungsstücke mit Hilfe gesonderter Spritzgußformen od. dgl. kann bei allen diesen Ausführungsmöglichkeiten entfallen.
Die streifenförmigen Kunststoff-Leistenelemente werden jeweils für sich mit dem gewünschten Krümmungsradius gebogen und durch Schweißen oder Kleben in der gebogenen Form fixiert. Vorzugsweise werden die gekrümmten Leisteneiemente an einer gemeinsamen Grundplatte befestigt, die eine dem Verband der gekrümmten Leistenelemente im wesentlichen entsprechende Umrißform hat. Die Unterlageplatte hat zweckmäßig eine Dicke, die erheblich kleiner ist als diejenige der Leistenelemente. Die Grundplatte besteht vorzugsweise aus Metall. Die Befestigung der Leistenelemente wird in diesem Fall zweckmäßig durch dielektrische Verschweißung der Leistenelemente mit der Grundplatte bewirkt. Besonders zweckmäßig ist eine Ausführungsform, bei der die gekrümmten Leistenelemente an ihren einander zugewandten Seitenrändern einander überlappen bzw. ineinandergreifen. Zu diesem Zweck erhalten die Leistenelemente vorteilhafterweise an ihren Seitenrändern Aussparungen und leistenartige Flansche. Die an den Außenrändern der Kunststoffleiste liegenden Leistenelemente weisen hierbei zweckmäßig an den den benachbarten Leistenelementen zugewandten Seiten jeweils einen ihre jeweilige Bodenfläche verbreiternden Flansch auf, der in eine seitliche Ausnehmung an der Unterseite des benachbarten Leistenelementes einfaßt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist zumindest eines der beiden an den Außenrändern der Grundplatte liegenden Leisienelemente so ausgebildet und angeordnet, daß es über diese Außenrander hinausragt, so daß die Grundplatte verdeckt ist.
Die zu der Kunststoffleiste zusammengestellten Leistenelemente können das gleiche Profil oder aber auch unterschiedliche Profile aufweisen. Zweckmäßig ist insbesondere eine Ausführungsform, bei der die beiden an den Außenrändern der Leiste liegenden Leistenelemente gleiches Profil aufweisen, und mindestens ein Leistenelemenl mit abweichendem Profil zwischen sich einschließen.
Die erfindungsgemäße Kunststoffleiste kann mit besonderem Vorteil im Kraftfahrzeugbau als Schutz- und/oder Zierelement verwendet werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Kunststoffleiste sind Gegenstand der Ansprüche 6 und 15.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch in Draufsicht eine gekrümmte einteilige Leiste zur Darstellung der sich bei der Biegeverformung einstellenden Druck- und Zugspannungen,
F i g. 2 schematisch in Draufsicht eine Leiste gemäß der Erfindung in gleicher Breite und mit gleichem Krümmungsradius wie bei der Leiste in Fig. 1 zur
Erläuterung der in diesem Fall auftretenden Druck- und Zugbeanspruchungen,
F i g. 3 in einem Sprengbild eine erfindungsgemäße Leiste in perspektivischer Darstellung,
Fig.4 in perspektivischer Darstellung die Leiste nach F i g. 3 im Fertigzustand und
F i g. 5 einen Querschnitt nach Linie 5-5 der F i g. 4.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Leiste 2 hat eine Breite IV; sie ist in der Leistenebene um den Krümmungsmittelpunkt X gebogen. Mit r\ ist der innere Krümmungsradius und mit r2 der äußere Krümmungsradius bezeichnet. Die Linie a bezeichnet die neutrale Biegeachse, die, sofern der Leistenquerschnitt zu dieser Achse symmetrisch ist, mit der Mittelachse der Leiste zusammenfällt, in der neutralen Achse wirken bei der Biegeverformung der Leiste weder Zugkräfte noch Druckkräfte. Im Bereich zwischen der neutralen Achse a und der Krümmungsinnenseite, also zu dem Krümmungsmittelpunkt X hin, wird die Leiste auf Druck beansprucht, während die auf der gegenüberliegenden Seite der neutralen Achse zur Krümmungsaußenseite hin auf Zug beansprucht wird. Die Linie 6 bezeichnet den auf der Krümmungsinnenseite liegenden Seitenrand der Leiste, an dem die größten Druckspannungen wirken. Die größten Zugkräfte wirken an dem auf der Krümmungsaußenseite liegenden Seitenrand c der Leiste. Es ist erkennbar, daß die Druckbeanspruchungen dund die Zugbeanspruchungen e von der neutralen Achse a zu den Seitenrändern b bzw. c hin stetig ansteigen.
Die in F i g. 2 schematisch dargestellte Leiste besteht aus zwei einzelnen Leistenelementen 4 und 6, die jeweils für sich mit dem gewünschten Krümmungsradius gebogen sind und zusammen eine Leiste bilden, deren Breite Wgleich der Breite Wder einstückigen Leiste 2 gemäß Fig. 1 ist. Die Leistenelemente 4 und 6 weisen dieselbe Breite auf. Der innere Krümmungsradius rl und der äußere Krümmungsradius r2 ist derselbe wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
Die gekrümmte Linie /"bezeichnet diejenige Ebene, in der die Leistenelemente 4 und 6 an ihren einander zugewandten Seitenrändern aneinanderliegen. Die Linie f fällt mit der Längsmittelachse der Leiste zusammen. Mit a 1 ist die neutrale Achse des Leistenelementes 4 und mit a 2 die neutrale Achse des Leistenelementes 6 bezeichnet. Auf der zum Krümmungsmittelpunkt X liegenden Seite wirken in den Leistenelementen die Druckkräfte d 1 bzw. d 2. während auf der gegenüberliegenden Seite der neutralen Achse a 1, a 2 die Leistenelemente von den Zugkräften e 1 bzw. e 2 beansprucht werden.
Die gekrümmte Linie b 1 ist der an der Biegeinnenseite liegende Seitenrand des Leistenelementes 6. während die gekrümmte Linie c 1 den an der Krümmungsaußenseite befindlichen Leistenrand des Leistenelementes 4 bezeichnet. An der Krümmungsaußenseite c 1 sind die Zugbeanspruchungen am größten, während die größten Druckbeanspi uchungen an der Krümmungsinnenseite b 1 wirken. In der Ebene / wirken bei dem Leistenelement 4 die größten Druckbeanspruchungen und bei dem Leistenelement 6 die größten Zugbeanspruchungen.
Aus F i g. 2 ist zu erkennen, daß die Ebenen c 1 und f in einem Seitenabstand von der neutralen Achse a 1 liegen, der 1A der Gesamtbreite W der Leiste ist. Entsprechend beträgt der Abstand der Ebenen b 1 und f von der neutralen Achse a 2 V< der Gesamtbreite VV. In F i g. 1 ist dagegen die neutrale Achse in einem Abstand von den Ebenen b und c angeordnet, der gleich der halben Breite der Leiste ist. Auf Grund dieser unterschiedlichen Abstände von der neutralen Achse sind die maximalen Zug- und Druckbeanspruchungen in den Leistenelementen 4 und 6 bei der Leiste gemäß F i g. 2 beträchtlich kleiner als die maximalen Druck- und Zugbeanspruchungen der einstückigen Leiste 2 gemäß Fig. 1. Die Belastungsunterschiede ergeben sich aus den Flächenunterschieden der Flächen el, el, d\ und c/2 in Fig. 2. Bei der Leiste gemäß Fig. 2 sind daher die Biegekräfte, mit denen die Leistenelemente in die jeweilige Anschlußkonlur gebogen werden, erheblich kleiner als bei der einstückigen Leiste gemäß Fig. 1.
In den F i g. 3 bis 5 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kunststoffleiste dargestellt. Diese Leiste besteht aus einer dünnen, vorzugsweise metallenen Grundplatte 10 und mehreren Leistenelementen 1.7, 14,16 und 18. Die Grundplatte 10 weist eine ebene Auflagefläche 20 für die Leistenelemente sowie gekrümmte parallele Außenränder 26 und 28 und Stirnränder 22 und 24 auf. Die Grundplatte 10 ist demgemäß im Umriß angenähert L-förmig ausgebildet, wobei sich an ihrem gekrümmten Teil 34 die im wesentlichen geradlinigen Schenkelteile 30 und 32 anschließen, die z. B. unter einem Winkel von 90r zueinander stehen. Der Umriß der Grundplatte 10 entspricht somit im wesentlichen der Umrißform der Leiste bzw. des gekrümmten Leistenabschnitts derselben. Mit R\ und R 2 sind die Krümmungsradien der Außenränder 26 und 28 der Grundplatte bezeichnet welche den gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt Λ aufweisen.
Die gestrichelten Linien 36 bezeichnen den Übergang zwischen dem gekrümmten Teil 34 der Grundplatte IC zu den beiden geradlinigen Schenkelabschnitten 30 unc 32. Die gedachten Linien 36 schließen in den Krümmungsmittelpunkt X einen Winkel von 90l oder jeden anderen Winkel ein. Die Grundplatte ist durch die gedachten Linien 38. 40 und 42. die zueinander und zi den Außenrändern der Grundplatte parallel verlaufen in parallele streifenförmige Felder A, B. C und / unterteilt, auf denen jeweils eines der gebogener Leistenelemente aufgelegt wird. Die Breite diese: gedachten Felder kann entsprechend der Breite de: einzelnen Leistenelemente selbstverständlich unter schiedlich sein. Die einzelnen Leistenelemente 12.14, If und 18 werden, wie in den F i g. 4 und 5 dargestellt, mi der Grundplatte 10 durch Kleben oder Schweißet verbunden, derart, daß sie die Grundplatte vollständii abHecken. Die Verbindung der Leistenelemente mit de Grundplatte kann in jeder gewünschten Weise, ζ. Β durch Kleben oder vorzugsweise durch dielektrische: Verschweißen, erfolgen. Dabei können die Leistende mente auf ihrer gesamten ebenen Unterseite mit de: Grundplatte verbunden werden. Statt dessen kann abei auch eine Punktverbindung an einzelnen in Längsrich tung der Leistenelemente im Abstand angeordnete! Stellen vorgesehen werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform werden du Leistenelemente 12,14,16 und 18 durch Extrudieren au Polyvinylchlorid gefertigt, wobei sie ebene Bodenflä chen erhalten und auf ihrer Oberseite von Zierfilme od. dgl. abgedeckt werden. Wie die F i g. 4 und 5 zeiger weisen die äußeren Leistenelemente 12 und 18 jeweil einen metallisierten, transparenten Kunststoffilm 4^ wie z. B. einen Polyäthylenterephthalatfilm. auf. Di dazwischenliegenden Leistenelemente 14 und 16 trage
dagegen einen bedruckten, mit einem Holzmaserungseffekt versehenen Kunststoffen 46 sowie einen seitlich danebenliegendcn Film 48 aus transparentem metallisierten Kunststoffmaterial.
Fig. 5 zeigt,daß die äußeren Leislenelemente 12 um! 18 sowie die inneren Leistenelemente 14 und 16 jeweils dasselbe Profil aufweisen. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die äußeren Seitenränder der Leistenclemente 12 und 18 über die Außenränder 26, 28 der Grundplatte 10 seitlich vorspringen, so daß die Grundplatte 10 nach außen abgedeckt ist. Um sicherzustellen, daß die seitlich über die Außenränder 26, 28 der Grundplatte 10 vorspringenden Lcistenelemente 12 und 18 eine ausreichend große Auflage- und Haftfläche auf der Grundplatte 10 finden, weisen die Leistenelemente 12 und 18 an ihrer Bodenseite Flansche 50 und 52 auf, welche die inneren Leistenelementc 14 und 16 unterfassen und dadurch die Breite der Auflageflächen der Leistenelementc 12 und 18 vergrößern. Die inneren Leistenelemente 14 und 16 sind an der Unterseile mit entsprechenden Ausnehmungen 54 und 56 versehen, in welche die Flansche 50 und 52 seitlich hineinfassen. Auf diese Weise wird die Haflfläche der äußeren Leistenelemente 12 und 18 an der Grundplatte 10 und außerdem die Bindung zwischen den Lcistenelemenien 12, 14, 16 und 18 erhöht, wobei zugleich die äußeren Lcistenelcmente auf Grund der formschlüssigen Verbindung mit den inneren Leistcnclcmenten gegen Abheben von der Grundplatte gesichert werden. Wie erwähnt, können die Abmessungen der Leisicnelemente sowie deren Krümmungsradien innerhalb der Beanspruchungsgrenzen beliebig gewählt werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird als Grundplatte eine Stahlplatte von etwa 0,5 mm Dicke und mil
ίο Krümmungsradien R1 und R 2 von etwa 26.7 bzw 59,7 mm und einer Plattenbreile von etwa 33 mm verwendet. Die Leistenelemente 12, 14, 16 und Ii werden aus Polyvinylchlorid gefertigt und einzeln aiii dielektrischem Wege an der Grundplatte 10 ange
schweißt. Die äußeren Leistenelemente 12 und Ii weisen jeweils eine Breite von etwa 10,2 mm auf während die Breite der inneren Leistcnelemente 14 unc 16 etwa 12,7 mm beträgt. Die Flansche 50 und 52 dci Leistenelemente 12 und 18 sowie die Ausnehmungen 5A
jo und 56 der anderen Leistenelemente 14 und 16 habcr eine Breite von etwa 3,7 mm. Die äußeren Leistende mente 12 und 18 übergreifen die Außenränder 26,28 dei Grundplatte um jeweils etwa 2,5 mm. Die größte Dicke der Leistenelemente 12 und 18 beträgt etwa 3,8 mm unc d;cjenige der Leistenelemente 14 und 16 etwa 6,4 mm.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Kunststoffleiste, insbesondere Zierleiste aus polymeren i iarzmatenal, die in der Draufsicht
*uf die Fläche, in der sie verläuft, gekrümmt ist, gekennzeichnet durch mindestens zwei in der Draufsicht auf die Fläche, in der sie verläuft, nebeneinanderliegende und aneinander anliegende, gleichsinnig gekrümmte Leistenelemente (12,14,16, 18), die mittelbar und/oder unmittelbar miteinander verbunden sind.
2. Kunststoffleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12,14,16, 18) mittels einer gemeinsamen Grundplatte (10) od. dgl. miteinander verbunden sind.
3. Kunststoffleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12,14, 16, 18) mit der Grundplatte (10) durch Kleben oder Schweißen verbunden sind.
4. Kunststoffleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (10) aus Metall besteht und die Leistenelemente (12, 14, 16, 18) durch dielektrische Verschweißung mit der Platte verbunden sind.
5. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmten Leistenelemente (12, 14, 16, 18) an ihren Seitenrändern miteinander verbunden sind.
6. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12,14,16,18) eine ebene Unterseite aufweisen.
7. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12, 14, 16, 18) an ihren einander zugewandten Seitenrändern miteinander verschweißt oder verklebt sind.
8. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmten Leistenelemente (12, 14, 16, 18) an ihren einander zugewandten Seitenrändern einander überlappen bzw. ineinandergreifen.
9. Kunststoffleiste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenelemente (12,14,16, 18) an ihren Seitenrändern mittels Ausnehmungen (54,56) und Flanschen (50,52) ineinandergreifen.
10. Kunststoffleiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihren Außenrändern liegenden Leistenelemente (12,18) an den den benachbarten Leistenelementen (14, 16) zugewandten Seiten jeweils einen ihre jeweilige Bodenfläche verbreiternden Flansch \50, 52) od. dgl. aufweisen, der in eine seitliche Ausnehmung (54, 56) an der Unterseite des jeweils benachbarten Leistenelementes (14, 16) eingreift.
11. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Leistenelemente (12, 14, 16, 18) das gleiche Profil aufweisen.
12. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistencio mente (12, 14, 16, 18) unterschiedliche Profile aufweisen.
13. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an den Außenrändern der Verbundleiste liegenden Leisteneiemente (12, 18) gleiches Profil aufweisen und mindestens ein Leistenelement (14, t6) mit
abweichendem Profil zwischen sich einschließen.
14. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der beiden der an den Außenrändern (26, 28) der Grundplatte (10) liegenden Leisteneiemente (12, 18) über diese Außenränder hinausragt.
15. Kunststoffleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus vier nebeneinanderliegenden Leistenelementen (12, 14, 16,18) besteht, die an der gemeinsamen Grundplatte (10) befestigt sind, wobei die beiden innenliegenden Leisteneiemente (14, 16) stumpf aneinander anliegen, während die äußeren Leisteneiemente (12, 18) und die benachbarten inneren Leisteneiemente (14, IG) sich mit ihren einander zugewandten Seitenrändern überlappen.
DE19742437007 1974-01-03 1974-08-01 Kunststoffleiste, insbesondere Zierleiste aus einem polymeren Harzmaterial Expired DE2437007C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US43041074A 1974-01-03 1974-01-03
US43041074 1974-01-03

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2437007A1 DE2437007A1 (de) 1975-07-17
DE2437007B2 true DE2437007B2 (de) 1976-03-25
DE2437007C3 DE2437007C3 (de) 1976-11-04

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
AU473945B2 (en) 1976-07-08
BR7406725A (pt) 1976-04-06
ES207409U (es) 1976-03-16
JPS5097465A (de) 1975-08-02
GB1446972A (en) 1976-08-18
ES207409Y (es) 1976-07-01
FR2256846B1 (de) 1976-10-22
AU7262874A (en) 1976-02-26
DE2437007A1 (de) 1975-07-17
JPS5238875B2 (de) 1977-10-01
FR2256846A1 (de) 1975-08-01
ZA745399B (en) 1975-08-27
CA1020199A (en) 1977-11-01
IT1018937B (it) 1977-10-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3628448C2 (de) Verstärkender Träger für Zier- und Dichtstreifen
DE2628538C3 (de) Geschlossenes Tragelement aus zwei aneinander befestigten Profilen
EP0839690A2 (de) Stossfänger und Unterfahrschutz für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein Nutzkraftfahrzeug
DE202007005265U1 (de) Montageplatte für einen Türschließer
DE1683009B2 (de) Falttür mit mindestens zwei Tafeln
DE9403833U1 (de) Öffnungsverschluß
WO2008043531A1 (de) Spritzform zum herstellen von scheibeneinheiten aus einer scheibe und einem rahmen
DE2407753B2 (de) Vorrichtung zur herstellung von bauelementen aus gips, beton o. dgl. mit einer giessform aus elastomerem werkstoff
EP0992383A2 (de) Türsystem für Nutzfahrzeuge
DE4007391C2 (de) Befestigungsflansch für eine Abdeckleiste
DE69104445T2 (de) Verstärkungen für flexible Streifen.
DE2239354C2 (de) Scharnierleiste für die schwenkbewegliche Anordnung von Kofferraumdeckeln o.dgl. an der Fahrzeugkarosserie von Omnibussen
DE2437007C3 (de) Kunststoffleiste, insbesondere Zierleiste aus einem polymeren Harzmaterial
DE2437007B2 (de) Kunststoffleiste, insbesondere zierleiste aus einem polymeren harzmaterial
DE2903432C2 (de) Scharnier
DE202013100845U1 (de) Bausatz für einen Verbindungsbügel für verlorene Schalungen
DE4447533C1 (de) Maueranker zum Verbinden zweier einander zugeordneter Bauelmente sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE60318565T2 (de) Fahrzeugdachkonstruktion und Dachreling für solch eine Dachkonstruktion
DE2539788C2 (de) Randabdeckung für einen Flansch durch eine U-förmigen Querschnitt aufweisende elastische Randleiste
DE1159605B (de) Innenlaeufer-Vorhangschiene
EP3395611A1 (de) Verzurrschiene, laderaumfläche, fahrzeug
DE1282261B (de) Einstueckiges Formteil fuer Moebel
DE102023119771A1 (de) Als Doppelstabmatte ausgebildetes Zaunelement mit Sichtschutz, Befestigungselement für Sichtschutz und Verfahren zur Befestigung des Sichtschutzes an einem solchen Zaunelement
DE19629586B4 (de) Türzarge
DE102009047987B3 (de) Vorrichtung für Fahrzeug-Flächenelemente

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977