DE2437127A1 - Vakuumverpackungsmaschine zur herstellung versiegelter packungen aus einer ersten druckmarken aufweisenden und einer zweiten packstoffbahn - Google Patents

Vakuumverpackungsmaschine zur herstellung versiegelter packungen aus einer ersten druckmarken aufweisenden und einer zweiten packstoffbahn

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  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)
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Description

  • Vakuumverpackungsmaschine zur Herstellung versiegelter Packungen aus einer ersten Druckmarken aufweisenden und einer zweiten Packstoffbahn Die Erfindung betrifft eine Vakuumverpackungsmaschine zur Herstellung versiegelter Packungen aus einer ersten, Druckmarken aufweisenden, und einer zweiten Packstoffbahn, mit wenigstens einer in Längsrichtung verschiebbaren Tiefziehstation aus einem Werkzeugoberteil und einem Werkzeugunterteil, die gegeneinander eine Relativbewegung ausführen können, wobei die erste Bahn relativ zu den in der Tiefziehstation aus der zweiten Bahn gefertigten Formen druckmarkengesteuert zugeführt wird.
  • Bei den verwendetenPackstoffbahnen handelt es sich in der Regel um leichte, flexible Materialien. Das Einhalten bestimmter Toleranzgrenzen beim Aufdrucken der Druckmarken ist nur mit großem technischen Aufwand möglich. Bei den üblichen im Handel erhältlichen Packstoffbahnen wird eine Abstandstoleranz von + 1% eingehalten. Die bekannten Vakuumverpakkungsmaschinen der eingangs beschriebenen Art arbeiten aber nur dann einwandfrei, wenn höchstens eine Toleranz von 6o auftritt. Ist der Abstand der Druckmarken zu klein, so wird die Packstoffbahn gereckt. Ist der Abstand der aufeinanderfolgenden Druckmarken dagegen größer als erforderlich, dann fällt die Druckmarkensteuerung völlig aus, weil die Versiegelung jeweils unabhängig von der Erfassung der nächsten Druckmarke bereits erfolgt, sobald die nächste vorgeformte Form in der Versiegelungsstation eingelegt ist. Die Druckmarke erscheint im Verlauf aufeinanderfolgender Versiegelungen immer weiter verzögert, und es findet überhaupt keine Einstellung nach der Druckmarke mehr statt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Vakuumverpackungsmaschine der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß bei einer Abweichung des Rapports der Druckmarken eine Nachführung der einzelnen Arbeitsstationen der Vakuumverpackungsmaschine leicht möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vakuumverpackungsmaschine der eingangs beschriebenen Art gelöst, die gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß bei einer Abweichung des Druckmarkenabstandes von einem Sollwert das TieZziehformwerkzeug so verstellbar ist, daß sich der Abstand zweier aufeinanderfolgender Formen entsprechend ändert.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform erfolgt die Abstandsänderung durch Längsverschiebung des Tiefziehformwerkzeuges.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist ein die Druckmarken überwachender Detektor vorgesehen, über dessen Ausgangssignal die Längsverschiebung geregelt wird.
  • Bei einer besonderen Ausbildung der Erfindung ist ein zweiter Detektor vorgesehen, über den eine Nachführeinrichtung so gesteuert wird, daß die Versiegelungsstation und die Trennstation einen vorgegebenen Abstand zur Tiefziehstation aufweisen.
  • Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer Vakuumverpackungsmaschine, wobei die Arbeitsstationen schematisiert sind; Fig. 2 einen Längsschnitt ähnlich der in Fig. 1 gezeigten Darstellung, wobei die Arbeitsstationen und: die diese bewegende Einrichtung gezeigt sind; und Fig. 3 einen Querschnitt durch die in Fig. 2 gezeigte Darstellung entlang der Linie II-II.
  • Aus Figur 1- ist der prinzipielle Aufbau einer Vakuumverpakkungsmaschine zu erkennen. Von einem Rahmen 4 werden drei Arbeitsstationen, nämlich eine Tiefziehformstation 1, eine Vakuum- und Versiegelungsstation 2 und eine Trennstation 3 getragen. Von einer ersten Rolle 80 wird eine Unterfolienbahn 81 abgezogen und von in Figur 3 erkennbaren Kettengreifern 10, 10' ergriffen und durch die einzelnen Stationen vorwärtsbewegt. In der Tiefziehstation 1 werden Unterformen gezogen, die zu der Versiegelungsstation 2 weiterbewegt werden.
  • Eine Oberfolienbahn 82 wird von einer zweiten Rolle 83 über einen geeigneten Mechanismus mit Führungsrollen 84, 85, 86, 87 abgezogen und über den unteren Formen ebenfalls durch die Versiegelungsstation 2 geführt. Ein solcher Abzugs- und Zuführungsmechanismus ist beispielsweise in der älteren deutschen Patentanmeldung P 22 62 815.5 vorgeschlagen worden.
  • Die in der Versiegelungsstation 2 versiegelten Packungen werden dann in der Trennstation 3 durch geeignete Messer oder Stanzwerkzeuge voneinander getrennt und in der gezeigten Ausführungsform nach links ausgeworfen.
  • Im weiteren wird zunächst eine besondere Ausführungsform der Arbeitsstationen und des zugehörigen Bewegungsmechanismus sowie der damit verbundenen Vorschubeinrichtung für die untere Packstoffbahn anhand der Figuren 2 und 3 beschrieben.
  • Die in Figur 2 gezeigte Ausführungsform einer Vakuumverpakkungsmaschine weist einen Maschinenrahmen 4, 25 auf, von dem die dem Betrachter zugewandte Seite 25 zur Verdeutlichung weggelassen ist. Über Gleitlager 26, 27, 28 sind Stangen 5, 18 mit dem Maschinenrahmen 4,25 und gegen diesen hin- und herschiebbar verbunden. Die Stangen 5, 18 werden von einer Vorschubzylindereinrichtung 11 aus einem Zylinder 12, einem Kolben 13, einer Kolbenstange 14 und einem mit den Stangen festverbundenen Verbindungsglied 15 relativ zum Rahmen hin- und herbewegt.
  • Die Stangen tragen Arbeitsstationen 1, 2, 3. Die Arbeitsstationen sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in der am besten aus Figur 2 zu ersehenden Weise über Klemmverbindungen 29, 30, 31, 32 mit den Stangen verbunden.
  • Bei den drei in dem Ausführungsbeispiel in Figur 2 gezeigten Arbeitsstationen handelt es sich um die Tiefziehstation 1, die Vakuumstation 2, die Trennstation 3. Der Aufbau einer erfindungsgemäßen Ausuhrung einer Arbeitsstation ist am besten in Figur 3 zu erkennen, in der die Vakuumstation 2 schematisch im Schnitt dargestellt ist. Die Arbeitsstation weist ein Werkzeugoberteil 21 und ein Werkzeugunterteil 22 auf. Das Werkzeugoberteil 21 bildet mit zwei Seitenwänden 19, 20 und einem Joch 23 einen festen Rahmen. An den Seitenwänden 19, 20 sind in Höhe der Stangen 5, 18 auf der Innenseite des Rahmens Klemmen 29, 32 fest mit den Seitenwänden verbunden. Die Klemmen wiederum sind über eine Klemmverbindung fest mit den Stangen 5, 18 verbunden, wodurch der Rahmen von den Stangen getragen und bei einer Hin- und Herbewegung der Stangen relativ zum Maschinenrahmen 4, 25 hin-und herbewegt wird.
  • Unterhalb des Werkzeugoberteiles 21 ist das Werkzeugunterteil 22 vorgesehen. Das Werkzeugunterteil 22 wird von einer Kolben-Zylindereinrichtung 24 aus Zylinder 33, Kolben 34, Kolbenstange 35 und einer Hubplatte 36 relativ zum Werkzeugoberteil hin- und herbewegt. Das Werkzeugoberteil 21 und das Werkzeugunterteil 22 bilden die Vakuumkammer. Die Kammer ist in üblicher Weise über nichtdargestellte Verbindungsleitungen mit einer Vakuumpumpe verbunden. Die Kolben-Zylindereinrichtung 24 ist mit einer nichtgezeigten Druckmittelzuführung verbunden.
  • Durch Betätigen der Kolben-Zylindereinrichtung 24 wird die Vakuumstation geöffnet bzw. geschlossen. Die Hub- und Schließkraft wirkt dabei nur auf den Rahmen aus densSeitenteilen 19, 20, dem Werkzeugoberteil 21 und dem Joch 23, nicht aber auf den Maschinenrahmen. Dadurch wird die Stabilität der Maschine wesentlich erhöht.
  • Im folgenden wird die Verbindung zwischen Stangen 5, 18 und der Zuführungseinrichtung 10 anhand der Figur 3 beschrieben. Die Zuführungseinrichtung besteht in dem AùsEuhrungsbeispiel aus einem Kettenpaar 10, 10' (Figur 3). Die in Figur 3 gezeigte Kette 10 wird über freilaufende Führungskettenräder 39, 40 und über Kettenräder 7, 9 auf einer geschlossenen Bahn geführt. Die Kettenräder sind jeweils auf in den Maschinenrahmen gelagerten Wellen 41, 42, 43, 44 gelagert.
  • Die Stange 5 weist an ihrem den Kettenrädern 7 und 9 zugewandten Ende eine obere und eine untere Zahnstange 16, 17 auf. In dem Ausführungsbeispiel sind die beiden Zahnstangen als eine eine Einheit bildende Doppelzahnstange ausgebildet.
  • Die Zahnstangen befinden sich mit teilweise hinter den teils gebrochen dargestellten Kettenrädern 7, 9 zu erkennenden ersten und zweiten Zahnrädern 6, 8 in Eingriff. Das erste untenliegende Zahnrad 8 ist über einen Freilauf so mit dem Kettenrad 9 verbunden, daß bei einer Bewegung der Stange 5 nach links das Kettenrad 9 in der durch den Pfeil 45 gezeigten Richtung angetrieben, bei einer Bewegung der Stange 5 in entgegengesetzter Richtung aber nicht angetrieben wird.
  • Das obenliegende zweite Zahnrad 6 ist über einen Freilapf mit dem Kettenrad 7 so verbunden, daß das Kettenrad bei einer Bewegung der Stange 5 und damit der mit dieser festverbundenen Zahnstange 16 nach rechts das Kettenrad 7 in der durch den Pfeil 46 angezeigten Richtung antreibt, nicht aber bei einer Bewegung der Stange 5 nach links. Auf diese Weise wird bei der durch die Kolben-Zylindereinrichtung 11 erzeugten linearen Hin- und Herbewegung der Stange 5 die Kette 10 kontinuierlich angetrieben.
  • Die Kettenräder 7, 9 haben eine Teilung, die der Teilung der verwendeten Ketten entspricht.
  • Der gleiche in Figur 2 für die Stange 5 und die Kette 10 beschriebene Mechanismus ist auch für die Stange 18 und die Kette 10' vorgesehen. Es soll auch noch darauf hingewiesen werden, daß der Vorschubzylinder 11 über entsprechende nichtdargestellte Leitungen mit einer Druckluftquelle verbunden ist. Ferner sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Arbeitsstationen 1 und 3 vom Prinzip her den gleichen Aufbau wie die in Figur 3 gezeigte Arbeitsstation aufweisen. Sie bestehen ebenfalls aus einem Werkzeugoberteil, welches mit Seitenwänden und einem Joch einen Rahmen bildet, und einem Werkzeugunterteil, welches über eine Kolben-Zylindereinrichtung, die im Joch befestigt ist, relativ zum Werkzeugoberteil hin- und herbewegt wird. Die Kolben-Zylindereinheit ist jeweils mit einer Druckmittelzufuhr verbunden.
  • Die Maschine arbeitet in der Weise, daß die Packstoffbahn in der in Figur 2 gezeigten Darstellung von rechts kommend von den Führungsketten 10, 10' auf beiden Seiten ergriffen und in kontinuierlicher Bewegung bei Hin- und Herbewegung der Stangen 5, 18 nach links geführt wird. Im ersten Arbeitstakt werden die Stangen 5, 18 nach rechts zurückgeführt. Dabei sind die Werkzeugunterteile in die geöffnete Stellung nach unten abgesenkt. In der rechten Endstellung der Stangen 5, 18 werden die Werkzeugunterteile durch die Kolben-Zylindereinrichtungen nach oben bewegt und die Werkzeuge geschlossen. Gleichzeitig bewegen sich dann die Werkzeuge 1, 2, 3 in geschlossener Stellung mit der durch die Ketten 10, 10' geführten Materialbahn von rechts nach links.
  • Während dieser Bewegungsphase werden in Station 1 die Behälter tiefgezogen. In Station 2 findet die eigentliche Vakuumverpackung (Erzeugen des Vakuums, Verschweißen der Ränder der Verpackung aus Ober- und Unterbahn) und in Station 3 das Trennen der nebeneinander angeordneten Packungen statt. An dem in der Figur 2 auf der linken Seite liegenden Ende des Bewegungsweges der Stangen 5, 18 werden die Werkzeuge durch Absenken der Unterteile geöffnet. Dadurch können die Arbeitsstationen relativ zur Materialbahn frei bewegt werden.
  • Durch die anschließende Rückwärtsbewegung der Stangen 5, 18 nach rechts werden die Arbeitsstationen in die Ausgangsstellung zurückbewegt, und der Arbeitsgang kann von neuem beginnen. Die Länge des Bewegungsweges der Stangen 5, 18 wird dabei so gewählt, daß von der Freigabe der Materialbahn durch die Arbeitsstationen am linken Totpunkt des Bewegungsweges der Stange bis zum rechten Totpunkt des Bewegungsweges der Stangen die Materialbahn gerade um so viel weiterbewegt ist, daß die Arbeitsstationen das jeweils noch nicht verarbeitete Material erfassen. Dabei kann die Länge des Hin- und Herbewegungsweges der Stangen durch Steuerung der Druckmittelzufuhr zu der Vorschubeinrichtung 11 eingestellt werden. Die Vorschublänge der Materialbahn ist jeweils gleich der Länge der zwei Hübe eines Arbetszyklus.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform ist die Vorschubeinrichtung 11 in der Mitte zwischen den beiden Stangen 5, 18 so angebracht, daß sie über das Verbindungselement 15 mit beiden Stangen 5, 18 in Verbindung steht und so die Stangen gleichzeitig bewegt.
  • Der Abstand der Arbeitsstationen 1, 2, 3 zueinander kann verändert werden, indem die Klemmverbindungen 29 , 32 gelockert und die Rahmen aus Werkzeugoberteil, Seitenwänden und Joch relativ zu den Stangen verschoben werden. Auch bei Verschiebung der Arbeitsstationen auf diese Weise bleiben die Werkzeuge mittig zu den aus den Seitenwänden 19, 20 und dem Joch 23 gebildeten Werkzeugträger angeordnet. Dadurch wird die Stabilität der Arbeitsstationen erhöht.
  • Durch die Verschiebung der Arbeitsstationen gegeneinander wird es möglich, den Abstand der Werkzeugstationen jeweils einem bestimmten Rapport anzupassen.
  • Wie aus Figur 1 zu erkennen ist, weist die obere Packstoffbahn 82 Druckmarken 88 auf. Die Druckmarken werden von einem ersten Detektor 89, bei dem es sich beispielsweise um eine Photozelle handeln kann, erfaßt. Der Detektor gibt ein Ausgangssignal an eine nichtgezeigte Steuerschaltung, durch die die Länge der linearen Rückbewegung der Stange 5 durch die Vorschub-Zylindereinrichtung 11 in der gezeigten Ausführungsform nach rechts bestimmt wird. Durch die Veränderung der rechten Endstellung der Stange 5 und damit der Tiefziehformstation 1 wird die Breite des Steges 90 zwischen zwei aufeinanderfolgenden tiefgezogenen Formen 91 und 92 verändert.
  • Die Länge jeder einzelnen unteren Form 91, 92 ist gleich der Länge des eigentlichen becherförmigen Schnittes 1 plus zwei halben Stegbreiten. Der Detektor 89 ist so angeordnet, daß er stets gerade die Druckmarke 93 erfaßt, die dem Deckfolienabschnitt entspricht, der zu der gerade in diesem Maschinenzyklus geformten unteren Form gehört.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel bedeutet das, daß der Detektor 89 die siebente Druckmarke nach der Versiegelungsstation 2 erfaßt, während in der Tiefziehformstation 1 gerade die siebente Unterform der Versiegelungsstation 2 geformt wird.
  • Sobald der Detektor 89 feststellt, daß der Abstand der aufeinanderfolgenden Druckmarken kleiner als der Sollwert ist, wird über die Steuerung ein Signal erzeugt, durch welches die Vorschubeinrichtung 11 die Stange 5 und damit das Werkzeug 1 weniger als bei Normalabstand der Druckmarken nach rechts in die Ausgangsstellung zurückführt. Auf diese Weise wird die Breite des nachfolgenden Steges verkleinert.
  • Stellt der Detektor 89 fest, daß der Abstand aufeinanderfolgender Druckmarken größer als der Sollwert ist, dann wird durch die Steuerung bewirkt, daß der Vorschubzylinder 11 die Stange 5 und das damit festverbundene Werkzeug 1 über die Normalstellung hinaus nach rechts zurückführt, sodaß der Steg zwischen der zuletzt geformten Unterform und der als nächstes zu formenden Unterform größer als normal wird. Auf diese Weise wird die laufende Abweichung im Abstand aufeinanderfolgender Druckmarken ausgeglichen.
  • Der Ausgleich kann sowohl in dem Fall erfolgen, in den der Rapport auf der ganzen auf einer Rolle 83 aufgerollten Packstoffbahn eine vom Sollwert abweichende Größe besitzt, als auch in dem Fall, in dem sich der Abstand aufeinanderfolgender Druckmarken einer Packstoffbahn für verschiedene aufeinanderfolgende Druckmarken in verschiedener Weise oder mit einer gleichmäßigen Tendenz ändert.
  • In einer einfachen Ausführungsform kann die Steuerung so ausgebildet sein, daß die Rückwärtsbewegung der Stangen 5, 18 in die am weitesten gelegene rechte Endstellung jeweils dann stoppt, wenn der Detektor 89 die nächste Druckmarke 93 erfaßt. Anschließend beginnt ein neuer Arbeitszyklus.
  • Bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform der Arbeitsstation mit dem zugehörigen Antriebsmechanismus sind anders als bei dem in den Figuren 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel die Versiegelungsstation 2 und die Trennstation 3 relativ zur Tiefziehformstation 1 mit den Stangen 5, 18 anstelle der Klemmverbindungen über Gleitlager relativ zu den Stangen verschiebbar mit diesen verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, die beiden Stationen 2, 3 bei einer vom Sollwert abweichenden rechten Endausgangsstellung der Tiefziehformstation 1 und einem sich daraus ergebenden geänderten Abstand (Stegbreite) aufeinanderfolgender Formen die Stationen 2 und 3 so zu verschieben, daß die durch die Versiegelungsstation 2 erzeugten Siegelnähte auch bei veränderter Breite der Stege 90 an der gewünschten Stelle gebildet werden und daß die Querschneidung durch die Trenneinrichtung 3 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Packungen an der richtigen Stelle des Steges stattfinden.
  • Figur 1 zeigt eine Nachführeinrichtung 96 ntt einem Stellgetriebemotor und Gewindespindeln 97, 98 für die Nachführung der Arbeitsstationen 2 und 3. Der Stellmotor ist über eine Klemm- oder Schraubverbindung 101 fest mit den Stangen 5, 18 und gleichzeitig über die Gewindespindeln 97, 98 und mit diesen in Eingriff stehenden Elementen 99, 100 mit den Arbeitsstationen 2, 3 verbunden. Die Elemente 99, 100 sind mit dem jeweiligen Joch 23 fest verbunden. Auf diese Weise werden die Arbeitsstationen trotz der Gleitlager bei Hin-und Herbewegungen der Stangen 5, 18 in Längsrichtung mitgeführt.
  • In der gezeigten Ausführungsform ist ein zweiter Detektor 94, der ebenfalls durch eine Fotozelle realisiert werden kann, vorgesehen, welcher über einen Verbindungsbügel 95 mit der Versiegelungsstation 2 fest verbunden ist und vqn dieser einen konstanten Abstand besitzt. Der Detektor ist so eingerichtet, daß er erkennen kann, ob die von der Versiegelungsstation 2 an den Rändern jeder Packung erzeugten querverlaufenden Siegelnähte relativ zur Unterform an der richtigen Stelle beugen oder ob die Versiegeluqpstation 2 und damit auch die Trennstation 3 infolge einer veränderten rechten Ausgangsstellung der Tiefziehformstation 1 zu weit rechts oder zu weit links steht. Das Ausgangssignal des Detektors 94 wird einer nichtgezeigten Steuerschaltung zugeführt, die den Betrieb des Stellmotors steuert. Ergibt das Ausgangssignal des Detektors 94, daß eine Verschiebung der Stationen 2 und 3 erforderlich ist, dann bewegt der Stellmotor über die Spindeln 97, 98 die Stationen 2, 3 während aufeinanderfolgender Arbeitszyklen jeweils so lange um einen vorbestimmten Schritt nach rechts bzw. nach links, bis der Detektor 94 anzeigt, daß die Siegelnaht an der gewünschten Stelle erzeugt wird. Die Korrekturbewegung durch den Stellmotor erfolgt jeweils während der Rückbewegung der Stangen 5, 18 und Arbeitsstationen 1, 2, 3 in die Ausgangsstellung.
  • Der Detektor 94 besitzt einen Abstand von einer halben Packungslänge von der Versiegelungsstation 2. Ist der Abstand der Trennstation 3 von dem Detektor 94 größer als eine halbe Packungslänge, dann wird die Steigungeder Spindel 98 größer gewählt als die Steigung d der Spindel 97, um so sich trendartig ändernde Abweichungen aufeinanderfolgender Druckmarkenabstände auszugleichen. Dabei wird das Steigungsverhältnis bestimmt gemäß der Gleichung e = d(1+a/b), wobei a die Zahl der Packungen zwischen Versiegelungsstation 2 und Trennstation 3 und b die Zahl der Packungen zwischen Tiefziehformstation 1 und Versiegelungsstation 2 angibt.
  • Anstelle der Spindeln können auch Kolben-Zylindereinrichtungen zum Verstellen des Abstandes der Arbeitsstationen 2 und 3 relativ zur Tiefziehstation 1 verwendet wrden. Die unterschiedliche Nachführung der Versiegelungsstation 2 und der Trennstation 3 in der oben beschriebenen Weise erfolgt dann über eine geeignete Steuerung der Druckmittelzufuhr zu den jeweiligen Zylindern.

Claims (12)

  1. Patentansprüche
    44/ Vakuumverpackungsmaschine zur Herstellung versiegelter Packungen aus einer ersten, Druckmarken aufweisenden Packstoffbahn und einer zweiten Packstoffbahn mit wenigstens einer in Längsrichtung verschiebbaren Tiefziehstation aus einem Werkzeugoberteil und einem Werkzeugunterteil, die gegeneinander eine Relativbewegung ausführen können, wobei die erste Bahn relativ zu den in der Tiefziehstation aus der zweiten Bahn gefertigten Formen Druckmarken-gesteuert zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Abweichung des Druckmarkenabstandes von einem Sollwert das Tiefziehformwerkzeug (1) so verstellbar ist, daß sich der Abstand zwexraufeinanderfolgender Formen (91, 92) entsprechend ändert.
  2. 2. Vakuumverpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsänderung durch Längsverschiebung des Tiefziehformwerkzeuges (1) erfolgt.
  3. 3. Vakuumverpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Versiegelungsstation t) vorgesehen ist.
  4. 4. Vakuumverpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnt, daß eine Trennstation (3) vorgesehen ist.
  5. 5. Vakuumverpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsstation (1, 2, 3) über eine von dem Maschinenrahmen (4, 25) getragene und gegen diesen linear hin- und herbewegbare Stange (5, 18) mit dem Rahmen (4, 25) verbunden ist und die Stange (5) eine Einrichtung (6, 7; 8, 9) aufweist, über die die Zuführungseinrichtung (10, 10') für das Verpackungsmaterial bei Bewegung der Stange (5) antreibbar ist.
  6. 6. Vakuumverpackungsmashine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (5, 18) von einem mit dem Rahmen (4, 25) verbundenen Vorschubzylinder (11) hin- und herbewegbar ist.
  7. 7. Vakuumverpackungsmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Druckmarken (88, 93) überwachender Detektor (89) vorgesehen ist.
  8. 8. Vakuumverpackungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandes Detektors (89) von der letzten geschlossenen Packung einer der Anzahl der vorgeformten Formen (91, 92) entsprechenden Anzahl Deckfolienabschnitte gleich ist.
  9. 9. Vakuumverpackungsmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung der Stange &,18) in Abhängigkeit vom Ausgangs signal des Detektors (89) steuerbar ist.
  10. 10. Vakuumverpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, zu dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Versiegelungsstation (2) und Trennstation (3) ein weiterer, die Druckmarken erfassender Detektor (94) vorgesehen ist.
  11. 11. Vakuumverpackungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Detektorausgangssignal über eine Steuerung eine Nachführeinrichtung (96) so steuert, daß die Versiegelungsstation (2) und Trennstation (3) zur Tiefziehstation (1) einen vorbestimmten Abstand aufweisen.
  12. 12. Vakuumverpackungsmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor an der Versiegelungsstation (2) befestigt und mit dieser in Längsrichtung verschiebbar ist.
    L e e r s e i t e
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