DE2437359B2 - Statischer mischer fuer stroemende medien - Google Patents
Statischer mischer fuer stroemende medienInfo
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- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
- B01F25/40—Static mixers
- B01F25/42—Static mixers in which the mixing is affected by moving the components jointly in changing directions, e.g. in tubes provided with baffles or obstructions
- B01F25/43—Mixing tubes, e.g. wherein the material is moved in a radial or partly reversed direction
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Description
30
Die Erfindung betrifft einen statischen Mischer für strömende Medien mit einem Hüllrohr und in diesem
angeordneten, bis zum Hüllrohr reichenden, mehrere sich vereinende und wieder aufteilende, um die
Mittelachse des Hüllrohres gewundene Strömungskanä-Ie bildenden, einander überlappenden schraubenflächenartigen
Leitflächen, die an einer kreiszylindrischen, das Hüllrohr koaxial durchsetzenden Halterung befestigt
sind.
Als statische Mischer bezeichnet man Mischer ohne bewegliche Teile. Die zu mischenden Medien (Gase,
Flüssigkeiten oder Pasten niedriger Viskosität) werden im Gleichstrom, z. B. mittels Cebläsen, Pumpen oder
Pressen, durch Hüllrohre getrieben, die Einsätze mit Leitflächen zum Vermischen der Medien enthalten. Die
Wartung dieser Mischer beschränkt sich im wesentlichen auf die Demontage und Montage bei der
Reinigung, die leicht durchzuführen sind. Auch sind Betriebs- und Herstellungskosten gering und die
Einbaumöglichkeiten in Anlagen für chemische Prozesse vielfältig. Statische Mischer können z. B. eingesetzt
werden zur Herstellung von Suspensionen oder Emulsionen, in der Kunststoffindustrie zum Zumischen
von Härtern, Farbstoffen und anderen Additiven zu flüssigen Kunstharzen oder zum Vermischen von
Polymeren und Copolymeren.
Bekannt sind bereits statische Mischer mit Einsätzen aus mehreren Leitflächen, die das strömende Medium in
Schichten aufteilen und die in den Schichten fließenden Teilströme zu einem neuen Gesamtstrom so vereinen,
daß ursprünglich benachbarte Teilströme entfernt voneinander zu liegen kommen. Es werden eine Vielzahl
derartiger Einsätze so hintereinandergesetzt, daß die vom nachfolgenden Einsatz bewirkte Schichtbildung
senkrecht zur am vorhergehenden Einsatz erzeugten Schichtbildung steht. Ein derartiger Mischer ist z. B. in
der Zeitschrift »Chemie-Ingenieur-Technik« 43 (1971), Seite 348 bis 354, beschrieben.
Bei einer weiteren, aus der gleichen Literaturstslle
bekannten Ausführungsform eines statischen Mischers besteht der Einsatz aus mehreren jeweils um 180°
drehenden, abwechselnd links- und rechtsgängigen, koaxial zum Hüllrohr angeordneten Wendeln, deren
Schnittflächen senkrecht aufeinanderstellen. Die Mischwirkung einer solchen Wendel kommt zustande, indem
der Medienstrom an dem einen Ende einer Wendel in zwei Teilströme aufgeteilt wird, diese Teilströme beim
Durchlaufen der Wendel um 180° verdreht und am anderen Ende wieder zusammengeführt werden. An der
nächsten Wendel wird der gerade zusammengeführte Strom senkrecht zur vorherigen Schnittfläche erneut in
zwei Teilströme aufgeteilt
Aus der US-PS 37 43 250 ist ein statischer Mischer bekannt, der in einem zylindrischen Hüllrohr zwei
Scharen paralleler, in Längsrichtung des Hüllrohres hintereinander angeordneter Leitflächen enthält die
jeweils die Hälfte des Hüllrohrquerschnittes ausfüllen und so angeordnet sind, daß der Medienstrom jeweils in
Teilströme aufgeteilt und in einer spiralähnlichen halben Umdrehung um die Hüllrohrachse geleitet wird. Die
Anströmkanten der einen Leitflächenschar sind dabei gegenüber den Endkanten der anderen Schar so
geneigt, daß beim Übertritt des Medienstromes aus der einen Schar in die andere Schar jeweib eine andere
Aufteilung Li Teilströme vorgenommen wird.
Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen, bekannten statischen Mischer beruht demnach auf der sich
an jedem Einsatz wiederholenden Aufteilung der strömenden Medien in Teilströme und der darauffolgenden
Vereinigung. Durch Aneinanderreihung vieler Einsätze entsteht zwar eine gute Mischung, jedoch ist
als Nachteil eine große Baulänge des Mischers in Kauf zu nehmen.
Bei einem in der US-PS 32 23 388 beschriebenen Mischer ist in ein sich trichterförmig erweiterndes
Hüllrohr ein sich verjüngender Konus koaxial eingesetzt, an dem schraubenflächenartige, bis zum Hüllrohr
reichende Leitflächen befestigt sind, durch die ein Schraubengang gebildet wird, in dem die strömenden
Medien aufgrund der in ihnen auftretenden Scherkräfte turbulent vermischt werden.
Ein aus der US-PS 16 26 487 bekannter Emulgator enthält ein Mischteil, das in ähnlicher Weise aus einem
Hüllrohr mit einer koaxial eingesetzten Halterung und daran befestigten schraubenflächenartigen Leitflächen
besteht. Die Leitflächen können beispielsweise zwei gleichläufige Schraubengänge bilden und ihr an die
Hüllrohrwand anschließender Rand mehrere Einkerbungen tragen. Bei einem ähnlichen, in der US-PS
37 09 468 beschriebenen Mischer sind in einer als eingängige Schraubenfläche ausgebildeten Leitfläche an
Stelle der Einkerbungen auch Löcher vorgesehen, wobei diese Einkerbungen oder Löcher in der Weise
etwas versetzt hintereinander angeordnet sein können, daß ein spiralartiger Strömungsweg durch das Hüllrohr
gebildet wird, der kurzer ist als der von der Leitfläche
gebildete Schraubengang und diesen mehrfach kreuzt.
Aus der OE-PS 42 206 ist eine Vorrichtung bekannt, die einen statischen Mischer aus einem Hüllrohr, einer
kreiszylindrischen, das Hüllrohr koaxial durchsetzenden Halterung und an der Halterung befestigten, bis zum
Hüllrohr reichenden Leitflächen enthält. Die Leitflächen sind dabei als zwei gegenläufige, eingängige
Schraubenflächen ausgebildet und an den Stellen, an denen sie sich kreuzen würden, jeweils unterbrochen.
Dadurch werden zwei um die Hüllrohrachse gewundene
Strömungskanäle gebildet, in denen die zu mischenden Medien an den Kreuzungen aufeinander zugeleitet
werden, aufeinanderprallen, umgelenkt und dabei turbulent vermischt werdea Die beiden Schraubenflächen besitzen dabei unterschiedliche Steigungen, so daß
die Kreuzungen nicht hintereinander längs einer Geraden zu liegen kommen, sondern die Leitflächen
lieh gegenseitig überlappen und einen geradlinigen Durchgang durch das Hüllrohr verstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem itatischen Mischer der eingangs erwähnter. Art unter
Beibehaltung einer guten Mischwirkung eine geringere Baulänge zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Leitflächen eine mehrgängige Schraube mit
gleichläufigen Schraubengängen bilden und abwechselnd unterbrochen sind.
Die Leitflächen bilden um die Mittelachse des Hüllrohres laufende Schraubengänge aus, wobei sich an
den Unterbrechungen der Leitflächen in benachbarten Schraubengängen fließende Teilströme vorübergehend
vereinen können. Die Leitflächen überlappen einander derart, daß in Achsrichtung des Hüllrohres unmittelbar
hintereinanderliegende Leitflächenwindungen jeweils
an unterschiedlichen Stellen unterbrochen sind, um einen direkten, zur Hüllrohrachse parallelen Stromweg
zu versperren und die Teilströme auf schraubenartige Bahnen zu zwingen. Auf eine Unterbrechung einer
Leitflächenwindurig folgt also in Achsrichtung jeweils ein durchgehender Bereich der dahinterliegenden
nächsten Leitflächenwindung. An den Unterbrechungen der Leitflächen findet ein sich mehrfach wiederholendes
Aufteilen und Vereinigen der Teilströme statt. Die besondere Mischwirksamkeit wird dadurch hervorgerufen,
daß an den Unterbrechungen stets ein Teil eines Teilstromes in eine im Strömungssinn zurückliegende
Windung abgelenkt wird und so ein kontinuierliches Rückführen stattfindet.
Die Zahl der von den Leitflächen gebildeten Schraubengänge entspricht bei einer bevorzugten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mischers der Zahl der zu mischenden Medien bzw. Komponenten.
Besonders vorteilhaft ist es, die Halterung mit den daran befestigten Leitflächen als hei ausnehmbaren
Einsatz auszubilden. Ein derartiger Einsatz kann einfach und billig hergestellt und leicht montiert, demontiert und
gereinigt w erden.
Der erfindungsgemäße Mischer kann auch leicht in Rohrleitungen mit sich verringerndem oder erweiterndem
Querschnitt eingesetzt werden. Der Übergang vom Durchmesser eines die zu mischenden Medien führenden
Zuleitungsrohres auf den Durchmesser eines in einer Anlage für chemische Prozesse folgenden
Bauteiles wird vorteilhafterweise erreicht, indem das Hüllrohr sich in Strömungsrichtung trichterförmig
erweiternd oder verjüngend ausgebildet ist.
Anhand zweier Ausführungsbeispiele und einiger Figuren soll die Erfindung nun näher erläutert werden.
Die
F i g. I und 2 zeigen schema'.isch zwei Seitenansichten
einer beispielhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Mischers;
Fig. 3 zeigt den Mischer nach F-" ig. 1 und 2 in Draufsicht;
F i g. 4 und 5 zeigen schematisch zwei Seitenansichten <
>s einer weiteren beispielhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Mischers.
Der Übersicht wegen ist bei den Seitenansichten das
Der Mischer nach Fig. 1 bis 3 besteht aus dem
Hüllrohr 1 und den hier als doppelgängige unterbrochene Schraubenflächen ausgebildeten Leitflächen 2 und 3.
Das Hüllrohr t ist an den Enden mit je einem Flansch 4 und 5 versehen. Die innere Wandung des Hüllrohres
trägt bei dem auslaßseitigen Flansch 5 einen ringförmigen Wulst 6, auf welchem der aus den Leitflächen 2 und
3 und der sie tragenden Halterung 7 gebildete Einsatz aufliegt Die Anströmkanten 8 und 9 der beiden
schraubenartigen Leitflächen 2 und 3 teilen die anströmenden Medien in zwei Teilströme 10 und 11.
Jede Leitfläche beschreibt eine schraubenartige Windung um 270° und ist längs einer weiteren Umdrehung
von 90° unterbrochen. Die von der Kante 8 ausgehende Leitfläche 2 würde, ohne Unterbrechungen ausgebildet,
eine durchgehende Schraubenfläche, die von der Kante 9 ausgehende Fläche 3 eine zweite durchgehende
Schraubenfläche bilden. In F i g. 1 sind die Unterbrechungen der Fläche 2 von der zylindrischen Halterung 7
weitgehend verdeckt; die Fläche 2 erscheint als nahezu durchgehende Schraubenfläche, während die Unterbre
chungen der Fläche 3 voll sichtbar sind. Das wechselseitige Überlappen der Leitflächen ist auch in
F i g. 2 deutlich, wo rechts auf die Unterbrechungen der Fläche 3 durchgehende Flächen 2 folgen, während in der
linken Hälfte die durchgehenden Flächen 3 und die Unterbrechungen der Flächen 2 sichtbar sind. Die Pfeile
A und B in F i g. 3 zeigen die Blickrichtungen der F i g. 1 bzw. 2.
Die Fig.4 und 5 zeigen die Seitenansichten eines
erfindungsgemäßen Mischers mit kegelförmigem Hüllrohr 14 und an einer zylindrischen Halterung 15
befestigten Leitflächen 16 und 17. Das Hüllrohr weist an der Einlaßöffnung einen Flansch 18, an der Auslaßöffnung
einen Flansch 19 auf. Auf einem an der Auslaßöffnung befindlichen Sprengring 20 sitzt der aus
der Halterung 15 und den Leitflächen 46 und 17 gebildete Einsatz auf. Die Leitflächen 16 und 17 bilden
eine doppelgängige Schraube mit konstanter Steighöhe der Schraubenflächen.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Mischers sei an einem von oben nach unten durchströmten
vertikalen Mischer nach F i g. 1 bis 3 verdeutlicht. Die in zwei Teilströme 10 und U aufgeteilten anströmenden
Medien vereinigen sich z. B. an einer Unterbrechung der sie trennenden Schraubenfläche 3. Bei der anschließenden
Wiederaufteilung gelangt ein Teil 13 des Teilstromes 10 in die höhergelegene, vom Teilstrom 11
durchflossene Windung. Dadurch muß dieser Teil 13 auf seinem Weg zum Auslaß eine halbe Umdrehung mehr
um die Mittelachse umlaufen als der unabgelenkte Teil 12 des Teilstromes 10.
Dieses zunächst geringfügige Rückführen überlagert sich der Mischwirkung, die schon mit Mischern mit
durchgehenden schraubenflächenartigen Leitflächen erzielbar ist, und hat bereits nach wenigen Umläufen
eine überraschend vollkommene Vermischung der Teilströme 10 und 11 zur Folge. Die Mischwirkung
beruht demnach nicht auf der Ausbildung von Turbulenzen, und kann insbesondere auch bei Strömungsgeschwindigkeiten
erreicht werden, bei denen, abgesehen von möglicherweise auftretenden geringfügigen
Störungen beim Anströmen der Leitflächenkanten, keine Turbulenzen auftreten. Dadurch verringert
sich auch, der beim Durchströmen des Mischers auftretende Druckverlust.
Zur Erprobung der Mischwirkung wurde ein Mischer
Zur Erprobung der Mischwirkung wurde ein Mischer
nach F i g. 1 bis 3 mit Wasser beschickt und auf den Einlauf eines Windungsganges ein Strahl wäßriger
Kristallviolettlösung gerichtet. Der Innendurchmesser des Hüllrohres betrug 50 mm, der Durchmesser der
zylindrischen Halterung 20 mm. Bei einer Steighöhe von 20 mm besaßen die Leitflächen eine Dicke von 3 mm.
Bei fünf Umdrehungen betrug die Länge des Mischers 100 mm. Das austretende Medium zeigte eine homogene
Färbung ohne Schlieren oder andere Inhomogenitäten. Zum Vergleich wurde ein eingangs beschriebener,
Einsätze aus Wendeln enthaltender käuflicher Mischer mit gleichem Innendurchmesser des Hüllrohres und
doppelter Baulänge herangezogen. Die mit diesem Mischer erzielte Mischwirkung war jedoch geringer als
die des erfindungsgemäß ausgebildeten Mischers.
Die Steighöhe der Schraubenflächen wird man bei größerer Zähigkeit der zu mischenden Medien etwas
größer wählen. Um Pasten niedriger Viskosität ohne Gefahr des Verstopfens (Selbsthemmung) über einen
erfindungsgemäßen Mischer zu schicken, wird man steilere Schraubenflächen ausbilden.
Ein Mischer mit sich trichterförmig erweiterndem oder verringerndem Hüllrohr gemäß F i g. 4 und 5 kann
beispielsweise vorteilhaft verwendet werden als Reaktionskammer für miteinander unter Änderung des
Gesamtvolumens reagierende Flüssigkeiten oder Gase. Dabei werden erstens die Reaktionspartner gut
gemischt, zweitens kann durch Veränderung des Strömungsquerschnittes eine gewünschte Strömungsgeschwindigkeit
aufrechterhalten werden, und drittens kann durch den guten konvektiven Wärmeaustausch mit
der Rohrwand die Reaktionstemperatur von außen aufrechterhalten werden.
Ferner läßt sich ein Mischer mit sich trichterförmig erweiterndem Hüllrohr auch vorteilhaft als Mischer und
Verteiler für ein aus einem engen Zuleitungsrohr strömendes, einer zylindrischen, mit Katalysator gefüllten
Kammer größeren Querschnitts zuzuführendes Gemisch von miteinander umzusetzenden Gasen
verwenden. Nach den Berechnungen von Hagen und Poiseuille fällt die Geschwindigkeit eines in einem Rohr
slrömenden Mediums in der Nähe der Rohrwand stark ab. In den Leitungsrohren von chemischen Anlagen is
der Fluß der strömenden Medien daher weitgehend un die Mittelachse konzentriert. Soll ein Gemisch reak
tionsfiiihiger Medien jedoch einer Katalysatorkamme: so zugeführt werden, daß der Katalysator gleichmäßig
belastet wird, so muß der Medienstrom auf der Eingangsquerschnitt der Kammer aufgeweitet unc
gleichmäßig verteil! werden.
Ein Anwendungsbeispiel ist die katalytische Umset
ίο zung von gasförmigen Brennstoffen, etwa verdampften·
bleifreien Benzin niedriger Octarizahi, und sauerstoff
haltigen Gasen, etwa Luft oder Abgas, zu Brennga; (Spaltgas). Generatoren zur Erzeugung von Spaltga;
sind beispielsweise in den deutschen Offenlegungs Schriften 2103 008 und 2135 650 beschrieben. Bein
Einsatz eines Mischers bei einem derartigen Generatoi werden die umzusetzenden Gase in die Einlaßöffnung
des trichterförmigen Mischers geleitet, auf kurzei Strecke gut durchmischt und gleichmäßig über dei
ganzen Äustrittsquerschnitt verteilt, der gleichzeitig Eintrittsquerschnitt der Generatorkammer ist. Durch
die kompakte Bauweise und die billige Herstellung isi der Mischer gut geeignet für den Einbau in Spaltgas
generatoren, insbesondere für Kraftfahrzeug-Brenn· kraftmaschinen.
Darüber hinaus kann das Gasgemisch wirksarr vorgewärmt werden, wenn das Hüllrohr in Wärmeaus
tausch mit den Abgasen der Brennkraftmaschine steht. Der an einem erfindungsgemäßen Mischer auftratende
Dmckverlust wurde an einem Ausführungsbeispiei nach F i g. 5 und 6 gemessen. Das Hüllrohr wies bei einei
Baulärige von 100 mm einen sich in Strömungsrichtung von 32 mm auf 100 mm erweiternden Innendurchmesser
auf. Die zylinderförmige Halterung besaß einen Durchmesser von 20 mm, die Leitflächen zeigten bei
einer Dicke von 3 mm eine konstante Steighöhe vor 20 mm. Bei einem Durchsalz von 17,4 Nm3 Luft/h tral
ein Druckverlust von 40 mm Wassersäule auf. Der erfindungsgemäße Mischer ist damit durch die Kombination
von einfacher Bauweise, niedrigen Kosten geringem Druckverlust und kleinen Ausmaßen den
bekannten Mischvorrichtungen überlegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Statischer Mischer für strömende Medien, mit einem Hüllrohr und in diessm angeordneten, bis zum S
Hüllrohr reichenden, mehrere sich vereinende und wieder aufteilende, um die Mittelachse des Hüllrohres
gewundene Strömungskanäle bildenden, einander überlappenden schraubenflächenartigen Leitflächen,
die an einer kreiszylindrischen, das Hüllrohr ίο
koaxial durchsetzenden Halterung befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen
(2, 3) eine mehrgängige Schraube mit gleichläufigen Schraubengängen bilden und abwechselnd
unterbrochen sind.
2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Schraubengänge gleich
der Zahl der zu mischenden Komponenten ist
3. Mischer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (7) mit den
Leitflächen (2, 3) einen aus dem Hüllrohr (1) herausnehmbaren Einsatz bildet.
4. Mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein sich in Strömungsrichtung
trichterförmig erweiterndes oder verjüngendes Hüllrohr (14).
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742437359 DE2437359C3 (de) | 1974-08-02 | Statischer Mischer für strömende Medien | |
| FR7520692A FR2280420A1 (fr) | 1974-08-02 | 1975-07-01 | Melangeur statique pour fluides en ecoulement |
| GB2837375A GB1477257A (en) | 1974-08-02 | 1975-07-04 | Static mixer for flowing media |
| US05/596,838 US4053141A (en) | 1974-08-02 | 1975-07-17 | Static mixer for flowing media |
| IT25738/75A IT1040132B (it) | 1974-08-02 | 1975-07-25 | Miscelatore statico per fluidi in movimento |
| CA232,486A CA1026742A (en) | 1974-08-02 | 1975-07-29 | Multiple start interrupted screw threads in a static mixer |
| JP50094121A JPS5140654A (de) | 1974-08-02 | 1975-08-01 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742437359 DE2437359C3 (de) | 1974-08-02 | Statischer Mischer für strömende Medien |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2437359A1 DE2437359A1 (de) | 1976-02-19 |
| DE2437359B2 true DE2437359B2 (de) | 1976-08-05 |
| DE2437359C3 DE2437359C3 (de) | 1977-03-17 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3328530A1 (de) * | 1983-08-06 | 1985-02-21 | Mathias 4815 Schloss Holte Mitter | Schaumgenerator |
| DE4338426C2 (de) * | 1993-05-11 | 2003-10-30 | Graco Minnesota Inc | Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten |
| DE10324886A1 (de) * | 2003-05-30 | 2005-01-20 | Framatome Anp Gmbh | Mischelement und statischer Mischer mit einer Anzahl derartiger Mischelemente |
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| DE10324886B4 (de) * | 2003-05-30 | 2008-02-28 | Framatome Anp Gmbh | Mischelement und statischer Mischer mit einer Anzahl derartiger Mischelemente |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2280420A1 (fr) | 1976-02-27 |
| CA1026742A (en) | 1978-02-21 |
| IT1040132B (it) | 1979-12-20 |
| GB1477257A (en) | 1977-06-22 |
| DE2437359A1 (de) | 1976-02-19 |
| FR2280420B1 (de) | 1979-09-14 |
| US4053141A (en) | 1977-10-11 |
| JPS5140654A (de) | 1976-04-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |