DE2437480A1 - Bildtraeger mit rueckwand, insbesondere bilderrahmen - Google Patents

Bildtraeger mit rueckwand, insbesondere bilderrahmen

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DE2437480A1
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MARINA ART PRODUCTS Inc GmbH
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MARINA ART PRODUCTS Inc GmbH
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G1/00—Mirrors; Picture frames or the like, e.g. provided with heating, lighting or ventilating means
    • A47G1/06—Picture frames
    • A47G1/0605—Picture frames made from extruded or moulded profiles, e.g. of plastic or metal

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Bildträger mit Rückwand, insbesondere Bilderrahmen Die Erfindung betrifft einen Bildträger mit Rückwand, insbesondere Bilderrahmen mit Leisten zum Halten des Bildes, der Rückwand und gegebenenfalls einer durchsichtigen Schatzauflage.
  • Oblicherweise sind die Rahmenleisten an den Enden auf Gehrung geschnitten und durch Kleben und/oder Nageln zu einem festen Rahmen miteinander verbunden. Die Leisten haben dabei eine das Bild umrahmende Sichtfläche und sind so im Querschnitt gestaltet, daß das Bild und die Rückwand, gegebenenfalls zuvor auch eine Glasscheibe als durchsichtige Schutzauflage von rückwärts bis zum Anschlag an die die Sichtfläche bildenden Rahmenteile eingelegt und anschließend im Rahmen festgelegt werden.
  • Hierzu verwendet man kleine Nägel, die parallel zur Rückwand in die Rahmenleisten eingeschlagen werden, oder auch Klebeband. Bei dieser altbekannten Konstruktion eines Bilderrahmens kann die Breite der sichtbaren Teile der Rahmenleisten nicht beliebig schmal gemacht werden, was aus geschmacklichen Gründen oft erwünscht ist, da es dann an einer genügend breiten Randauflagefläche für die Einlagen mangelt, besonders dann, wenn es sich um größere Bilderrahmen handelt. Dann ist nämlich eine -sichere Festlegung der unter Umständen gewichtigen Einlagen innerhalb des Bilderrahmens nicht mehr gewährleistet.
  • In neuerer Zeit sind Bildträger bekanntgeworden, die überhaupt keinen eigentlichen Rahmen aufweisen. Diese Bildträger bestehen einfach aus der Rückwand und an der Rückwand gehaltbrten Klammern, die über den Bildrand hinweggreifen. Diese modernen Bildträger sind aber nur in Verbindung mit einer GEhLsscheibe vor dem Bild anwendbar, wie auch der sogenannte "Clip-Rahmen" den Nachteil hat, daß an den Bildrändern Feuchtigkeit eindringen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges Bildträgersystem zu schaffen, das ein Zusammenfügen der Rahmenleisten zu einem festen Rahmen nicht mehr erfordert und damit die Möglichkeit bietet, die Breite der sichtbaren Leistenteile schmal zu halten, um den Rahmen gegenüber dem Bild bei der Betrachtung in den Hintergrund treten zu lassen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die Anwendung von Rahmenleisten mit U-förmigem Querschnitt, zwischen deren Schenkel die Rückwand mit Bild einführbar sind, sowie durch Haltemittel zum Festlegen de-r Rückwand an den Leisten.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Leisten vor dem Einrahmen eines Bildes nicht mehr untereinander zu einem Rahmen verbunden werden müssen, vielmehr bleiben die Leisten an ihren Stoßstellen verbindungslos, wenn sie nacheinander über die Randbereiche der Einlagen geführt, zu einem ununterbrocheneß Rahmen zurechtgerückt und anschließend durch die Haltemittel an der Rückwand festgelegt werden. Je nach der Stabilität der Haltemittel kann das Bild an der oberen Leiste oder aber -wie bekannt zur Entlastung der Rahmenkonstruktion - über die Rückwand aufgehängt werden. Die Rahmenleisten können aus Holz, Kunststoff oder aus einem Aluminiumprofil bestehen.
  • Das einfachste denkbare Haltemittel zum Festlegen der Rückwand an den Leisten ist das bekannte Klebeband.
  • Um das Oberstreifen der einzelnen Leisten über die Randbereiche derE-inlagen, nämlich des Bildes, der Rückwand und gegebenenfalls einer durchsichtigen Schutzauflage zu erleichtern empfiehlt es sich, daß der die Einlage untergreifende Schenkel der U.förmogen Leisten länger als der die Sichtfläche des Bildträgers bildende Schenkel ist. Dieser rückwärtige längere Schenkel der Rahmenprofile hat eine Doppelfunktion insoweit, als er zunächst den Angriff der Haltemittel zum Festlegen der Rückwand an den Leisten erleichtert. Beispielsweise findet das bekannte Klebeband nunmehr eine beliebig breit zu gestaRtende Haltefläche am Rahmen. Die andere Funktion ist ästhetischer Natur, da die Breite der Sichtfläche des Rahmens sehr schmal gehalten werden kann, auch wenn zur Vergrößerung der Stabilität des Rahmens der andere Schenkel sehr lang ausgeführt wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bietet der U-förmige Querschnitt der Rahmenleisten die Möglichkeit, das Klebeband als Haltemittel zu ersetzen durch einen Klemmdruck der Schenkel der U-förmigen Leisten, die zu diesem Zweck in Anpassung an die Gesamtdicke der Einlage entsprechend bemessen oder geformt werden. Bei dieser Lösung kommt es darauf an, daß beispielsweise durch einen etwas konvergierenden Verlauf der beiden Schenkel des Rahmenprofils die Rahmenleisten nur mit Widerstand über die Randbereiche der Einlagen gestreift werden können.
  • Eine besonders stabile Rahmenkonstruktion insbesondere für schwere Bilder besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Haltemittel aus mit der Rückwand verbundenen, in Ausschniste der Leisten eingreifende Federhaken bestehen, wie überhaupt jedes bekannte Befestigungsmittel, z.B. auch kurze Schrauben oder Nieten zum Festlegen der Rückwand an den Leisten verwendet werden können. In der Ausbildung als Wechselrahmen jedoch empfiehlt es sich, als Haltemittel leicht lösbare Federhaken zu verwenden.
  • Es ist im Rahmen der Erfindung auch denkbar, daß die Haltemittel aus die gegenüberliegenden Leisten miteinander verbindenden bandartigen Federhaken bestehen, deren beide hakenförmige Enden in Ausschnitte der Leisten eingreifen. Für je zwei gegenüberliegende Leisten sind dabei mindestens zwei im Abstand voneinander angeordnete bandartige Federhaken zweckmäßig aus Federstahl erforderlich,so daß beim eingerahmen Bild sich auf der Rückseite je zwei Paare von bandartigen Federhaken kreuzen.
  • Es versteht sich, daß der Bildträger gemäß der Erfindung nicht unbedngt vier zu einem Rahmen vereinigte Rahmenleisten umfassen muß, sondern auch aus zwei gegenüberliegenden U-förmigen Leisten bestehen kann.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausfüiirungsbeispiele eines Bildträgers gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 die Draufsicht auf die Sichtfläche eines Bilderrahmens gemäß der Erfindung mit eingelegter Rückwand, Fig. 2 einen Teilschnitt durch einen Bildrand nach der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 eine teilweise Rückansicht einer Rahinenecke zur Darstellung zweier möglicher Haltemittel.
  • Der in Fig. 1 fertig montierte Bilderrahmen besteht aus vier auf Gehrung geschnittenen Rahmenleisten 1 aus Aluminiumyrofil, die den aus Fig. 1 ersichtlichen U-förmigen Querschnitt mit einem kurzen Schenkel la und einem langen Schenkel ib haben.
  • Der kurze Schenkel 1a ist die Sichtfläche des Bilderrahmens, die in Fig. 1 sichtbar ist, wogegen der lange Schenkel lb des U-Profils 1 eine breite Unterlage für die einzulegende Rückwand 2 aus Pappe oder dergleichen darstellt. In Fig. 2 umfassen die beiden Schenkel ia und ib nicht nur die Rückwand 2, sondern auch das Bild 3 sowie eine Glasscheibe 4. Statt der Glasscheibe kann selbstverständlich auch eine durchs ichtige Kunststoff-Folie verwendet werden.
  • Zum Einrahmen des Bildes liegen die vier auf entsprechende Länge zugeschnittenen U-förmigen Leisten 1 lose vor und werden nacheinander über die Randbereiche der aus Rückwand 2, Bild 3 und Glasscheibe 4 bestehenden Einlage gestreift und so zurechtgerückt, daß die Leisten an den Ecken fugenlos aneinanderliegen. Sie werden indessen an ihren Stoßstellen nicht miteinander verbunden, vielmehr werden sie gemäß der Erfindung gegenüber der Rückwand 2 festgelegt. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 geschieht dies - wie an sich bekann - durch ein umlaufendes Klebeband 5, das aufgrund der Erfindung nunmehr jedoch auch bei schweren-Bildern angewendet werden kann, da es durch den langen Schenkel lb des Rahmenprofiis 1 eine breite Aufklebefläche findet. Bei Bildträgern kleinerer Abmessung kann das Klebeband 5 entfallen, wenn die Schenkel 1a und ib des Rahmenprofils dafür ausgelegt sind, die Verbindung zwischen der Einlage 2 bis 4 und den Rahmenleisten 1 durch Klemmdruck herzustellen. Bei festliegenden Abmessungen der Rahmenleisten kann dieser Klemmdruck auch durch Wahl einer entsprechend dicken Rückwand 2 eingestellt werden.
  • In Fig 3 erkennt man die rückwärtigen langen Schenkel ib zweier Rahmenleisten im Bereich einer Rahmenecke. Als Haltemittel sind hier Federhaken 6 und 7 vorgesehen, die bei 8 mit der Rückwand 2 vernietet sind und mit hakenförmigen Enden in Ausschnitte 9 der Rahmenschenkel lb eingreifen. Diese Federhaken 6 und 7 sind zweckmäßig aus Federstahl hergestellt und üben beim Einführen ihre Haken in die Ausschnitte 9 einen nach innen gerichteten Zug auf die Rahmenleisten aus.
  • Fig. 3 zeigt noch eine weitere Möglichkeit der Ausbildung eines Haltemittels im Sinne der Erfindung. Der Rahmenverbund der an sich losen Rahmenleisten kann auch durch zwei gegenüberliegende Rahmenleisten verbindende Federhaken 10 hergestellt werden, die an beiden Enden mit Haken versehen s-ind, die in Einschnitte 9 der Rahmenleisten eingreifen. In Fig. 3 ist nur das eine Ende eines bandartigen Federhakens 10 dargestellt.
  • Es versteht sich, daß für jede der vier Rahmenleisten ein Paar von Federhaken 6 bzw. 7 oder bandartigen Doppel-Federhaken 10 verwendet werden sollten, um die zu einem fugenlosen Rahmen vereinigten losen Rahmenleisten 1 in ihrer Lage gegenüber der Rückwand 2 bzw. den Einlagen zu fixieren. Die bandartigen Doppel-Federhaken 10 sind selbstverständlich paarweise in bezug auf zwei gegenüberliegende Leisten erforderlich, so daß sie sich auf der Rückseite des Rahmens paarweise kreuzen.
  • - Patentansprüche -

Claims (5)

  1. P A T E N T A N S P R 0 C H E (i. Bildträger mit Rückwand, insbesondeve Bilderrahmen flil Leistea zum ilalten des Bildes, der Rückwand und gegebenenfalls einer durchsichtigen Schutzauflage, g e k e n n z e i c h n e t durch Leisten (1) mit U-förmigem Querschnitt, zwischen deren Schenkel (la, 1b3 die Rückwand (2) mit Bild (3) einführbar sind, und durch Haltemittel (5, 6,7,9) zum Festlegen der Rückwand an den Leisten.
  2. 2. Bildträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rückwand (2) untergreifende Schenkel (lb) der U-förmigen Leisten (1) länger als der die Sichtfläche des Bildträgers bildende Schenkel (la) ist.
  3. 3. Bildträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (la, lb) der U-förmigen Leisten (1) zum Festlegen der Rückwand (2) mit Bild (3) durch Klemmdruck ausgebildet sind.
  4. 4. Bildträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel aus mit der Rückwand (2) verbundenen in Ausschnitte (9) der Leisten (1) eingreifende Federhaken (6,7) bestehen.
  5. 5. Bildträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel aus die gegenüberliegenden Leisten miteinander verbindenden, bandartigen Federhaken (10) bestehen, deren beide hakenförmige Enden in Ausschnitte (9) der Leisten eingreifen.
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