DE2437657A1 - Druckabhaengige schalteinrichtung zur verwendung an einem luftreifen - Google Patents

Druckabhaengige schalteinrichtung zur verwendung an einem luftreifen

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Takashi Takusagawa
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Description

BRIDGESTOflE TIRE COMPM/ LIMITED, Tokio (Japan) und uIT Ali A IUSTRUlViENT COMPMf LIMITED, Tokio (Japan)
Drucicabhängige Schalteinrichtung zur Verwendung an einem
Luftreifen
Die Erfindung betrifft eine druckabhängige Schalteinrichtung, die insbesondere zum Anzeigen eines DrucKverlustes in einem Luftreifen eines Fahrzeugrades geeignet ist.
Zur Anzeige eines Druckabfalls in Luftreifen von Fahrzeugrädern sind schon verschiedene Einrichtungen vorgeschlagen worden. Beispielsweise ist es bekannt, an einem Reifen eine druckabhängige Schalteinrichtung anzubringen, die in einem Gehäuse einen darin axialbewegli— chen, federbelasteten Kontakt aufweist, der eine Schulter besitzt, die an zwei parallelen ortsfesten Kontaktstiften angreifen iiönnen, die in dem Gehäuse fest angeordnet sind. dine Membran trachtet, den beweglichen Kontakt normalerweise im Abstand von den ortsfesten Kontaktstiften zu halten, doch gelangt er mit den Kontaktstiften in leitende Berührung, wenn der Druck in dem Reifen unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, so daß dann ein Stromkreis einer Warneinrichtung geschlossen wird und diese dem Fahrer des fahrzeuges den Druckverlust anzeigt.
In der bekannten Schalteinrichtung der soeben erv/ίΐη iten Art aient zum Aiidr^Cicen des beweglichen Kontakte gegen die kontaictstifte im allgemeinen eine ge-'.vönriliche, zylindrische Lichraube.ifeder. Bei Verwendung
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einer gewöhnlichen Schraubenfeder wird die Betätigung des beweglichen Kontakts jedoch oft durch einen erhöhten Reibungswiderstand verhindert,' weil die auf die Drehung des Fahrzeugrades zurückzuführende Fliehkraft leicht zu einem Schrägstellen, Ausbiegen oder Ausknicken einer gewöhnlichen Schraubenfeder führen kann. Bei einem Schrägstellen, Ausbiegen oder Ausknicken der Feder kann die auf den beweglichen Kontakt wirkende Druckkraft zu einer der radialen Richtungen hin ausgelenkt werden. Wenn dann einer der ortsfesten Kontaktstifte mit der Schulter des beweglichen Kontakts in Berührung kommt, wird der bewegliche Kontakt angehalten, so daß er nicht mit dem anderen ortsfesten Kontaktstift in Berührung gelangt und nur eine einseitige Kontaktberührung auftritt, die keine zuverlässige Anzeige an den Fahrer des Fahrzeuges gewährleistet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, zur Anzeige eines Druckverlustes in einem Luftreifen eines Fahrzeugrades eine druckabhängige Schalteinrichtung zu schaffen, in welcher der vorerwähnte Nachteil der bekannten Schalteinrichtung vermieden wird.
Eine weitere .Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer druckabhängigen Schalteinrichtung der vorerwähnten Art, in der eine konische Feder einen stabförmigen Kontaktträger im Sinne des Schließens des Stromkreises zu bewegen trachtet.
Ferner besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer druckabhängigen Schalteinrichtung der vorstehend erwähnten Art, in der bei einem stabförmigen Kontaktträger Reibungswiderstände vermieden werden, die bei Verwendung einer gewöhnlichen Druckfeder durch deren Schrägstellung, Ausbiegen oder Ausknicken verursacht werden würden.
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Außerdem besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer druckabhängigen Schalteinrichtung mit Mitteln zürn festen Andrücken eines "beweglichen Kontakts gegen einen ortsfesten Kontakt.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer druckabhängigen Schalteinrichtung, die mit einer Einrichtung zur Anzeige des Druckes in dem Luftreifen versehen ist.
Ferner besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer druckabhängigen Schalteinrichtung, die sich durch einfachen Aufbau und Zuverlässigkeit im Betrieb auszeichnet.
Die druckabhängige Schalteinrichtung der Erfindung besitzt einen zylindrischen oberen Gehäuseteil, einen zylindrischen unteren Gehäuseteil, der am einen Ende mit einer Einrichtung zum Anschluß an ein Luftventil des Reifens versehen ist, einen zylindrischen Verbinder, der den oberen und den unteren Gehäuseteil miteinander verbindet, eine in dem unteren Gehäuseteil montierte Membran, die auf der einen Seite mit dem im Innern des Reifens herrschenden Luftdruck beaufschlagbar ist, einen Stab, der in einem von dem oberen und dem unteren Gehäuseteil begrenzten Hohlraum axialbewegbar gelagert ist und der bei einem normalen Innendruck in dem Reifen von der Membran in einer Rückzugsstellung gehalten wird, einen lose auf dem Stab sitzenden Kontaktring, der normalerweise auf einer radialen Fläche des Stabes ruht, einen an der Innenwandung des oberen Gehäuseteils vorgesehenen, ortsfesten Kontakt und eine konische Druckfeder, die auf dem Stab montiert ist und trachtet, ihn zu der Membran hin zu bewegen, wobei die konische Feder den Stab in eine ausgefahrene Stellung bewegt, wenn der
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Innendruck des Reifens unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, so daß dann der Kontaktring mit dem ortsfesten Kontakt in dem oberen Gehäuseteil in Berührung gelangt und dadurch der Stromkreis einer Warneinrichtung geschlossen wird.
In einer Ausführungsform der Erfindung besitzt die druckabhängige Schalteinrichtung einen zylindrischen oberen Gehäuseteil, einen zylindrischen unteren Gehäuseteil, der am einen Ende mit einem Innengewinde für den Anschluß an ein Luftventil des Reifens versehen ist, einen zylindrischen Verbinder zum Verbinden des oberen und des unteren Gehäuseteils, eine in dem unteren Gehäuseteil befestigte Membran, die auf der einen Seite durch einen an dem mit einem Innengewinde versehenen Ende des unteren Gehäuseteils vorgesehenen Ventilschaft-Niederhalter hindurch mit dem Luftdruck im Innern des Reifens beaufschlagbar ist, einen Stab, der in einem von dem oberen und dem unteren Gehäuseteil begrenzten, zylindrischen Hohlraum axialbewegbar gelagert ist und bei normalem Innendruck in dem Reifen von der Membran in einer Rückzugsstellung gehalten wird, einen lose auf dem Stab sitzenden Kontaktring, der normalerweise auf einer radialen Fläche des Stabes ruht, zwei halbkreisförmige ortsfeste Kontakte, die auf einer Ringschulter an der Innenwandung des oberen Gehäuseteils montiert sind, und eine vorgespannte konische Druckfeder, die auf dem Stab montiert ist und diesen zu der Membran hin zu bewegen trachtet,} wobei die konische Feder den Stab in eine ausgefahrene Stellung bewegt, wenn der Luftdruck im Innern des Reifens unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, und dadurch die Membran umgestülpt und der Kontaktring mit den ortsfesten halbkreisförmigen Kontakten des oberen Gehäuseteils in Berührung gebracht und infolgedessen ein Stromkreis einer Warneinrichtung geschlossen wird.
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In einer anderen Ausführungsform der Erfindung besitzt die druckabhängige Schalteinrichtung einen zylindrischen oberen Gehäuseteil aus Isoliermaterial, eine aus leitendem Material bestehende Federkappe, die einen in ein Ende des zylindrischen oberen Gehäuseteils eingeschraubten Mantel und eine Stabführungshülse aufweist, einen aus leitendem Material bestehenden, zylindrischen unteren Gehäuseteil, der am einen Ende mit einem Innengewinde zum Anschluß an ein Luftventil des Reifens versehen ist, einen aus leitendem Material bestehenden, zylindrischen Verbinder, der an seinen entgegengesetzten Enden fest in den anderen Enden des oberen bzw. unteren Gehäuseteils sitzt, eine fest in dem unteren Gehäuseteil montierte Membran, die durch einen an dem mit einem Innengewinde versehenen Ende des unteren Gehäuseteils vorgesehenen Ventilschaft—Niederhalter mit dem Luftdruck im Innern des Reifens beaufschlagbar ist, einen Stab, der in einem von dem oberen und unteren Gehäuseteil begrenzten, zylindrischen Hohlraum axialbewegbar gelagert ist und von der Membran normalerweise in einer Rüekzugsstellung gehalten wird, einen lose auf dem Stab sitzenden Kontaktring, der normalerweise auf einer radialen Fläche des Stabes ruht, und eine konische Druckfeder, die unter Vorspannung zwischen der Federkappe und dem Kontaktring angeordnet ist und den Stab zu der Membran hin au bewegen trachtet 9 wobei die konische Feder den Stab in eine ausgefahrene Stellung bewegt, wenn der Innendruck des pneumatischen Reifens unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, und dadurch die Membran umgestülpt und der Kontaktring mit der ringförmigen Kontaktfläche des Verbindungsgliedes in Berührung gebracht und infolgedessen ein Stromkreis einer Warneinrichtung gesohloss.en wird.
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Die in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendeten Richtungsangaben, wie "oben", "unten", "aufwärts" und "abwärts" sollen'nur die Beschreibung vereinfachen und das Verständnis der Erfindung erleichtern, sind aber für die tatsächliche Anwendung der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung nicht maßgebend.
Die vorstehend angegebenen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung und den Ansprüchen hervor. Dabei ist auf die beigefügten Zeichnungen bezuggenommen, in denen bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht, teilweise geschnitten, eine Schalteinrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie A-A* in Fig. 1,
Fig. 3 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. 1 eine abgeänderte Ausführungsform,
Fig. 4 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. 1 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung und
Fig. 5 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. 4 eine Abänderung der Ausführungsform gemäß Fig. 4.
In der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform besitzt die erfindungsgemäße Schalteinrichtung einen zylindrischen oberen Gehäuseteil 11, der aia einen Ende mit einem
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abnehmbaren Deckel oder Stöpsel 12 geschlossen ist. Das andere oder untere Ende des oberen Gehäuseteils 11 ist durch einen zylindrischen Verbinder 14 fest mit einem Ende eines ähnlich wie der Gehäuseteil 11 ausgebildeten, zylindrischen unteren Gehäuseteils 13 verbunden. Der Verbinder 14 sitzt an seinem einen Ende fest in dem unteren Gehäuseteil 13 und ist mit seinem anderen Ende verstellbar in den oberen Gehäuseteil 11 geschraubt. In dem unteren Gehäuseteil 13 ist eine Membran 15 zusammen mit einem Dichtungsring 17» einem Druckring 18 und einem Ventilschaft-Niederhalter 19 zwischen dem unteren Ende des zylindrischen Verbinders 14 und einer Stufe 16 eingespannt, die an dem mit einem Innengewinde versehenen anderen Ende des unteren Gehäuseteils 13 ausgebildet ist. Der Niederhalter 19 kann mit einem Schaft des nicht gezeigten Reifenventils verbunden werden und besitzt eine zentrale Bohrung 20, durch die hindurch die eine Seite der Membran 15 mit dem Luftdruck im Innern des Reifens beaufschlagbar ist. Der obere und der untere Gehäuseteil 11 und 13 begrenzen einen zylindrischen Hohlraum, in dem ein Stab 21 axialbewegbar gelagert ist. Zwischen einer Schulter 24 des Stabes 21 und einer Ringrippe'25 an der Innenwandung des oberen Gehäuseteils 11 ist eine konische Feder 23 eingespannt, die einen Kopf 22 des Stabes 21 gegen die andere Seite der Membran 15 drückt.
Lose auf -dem Stab 21 sitzt ein Kontaktring 26, der normalerweise auf einer radialen Fläche einer Stufe 27 des Stabes 21 ruht und gegen diese Fläche von einer Schraubenfeder 28 gedruckt wird, die zwischen dem Kontaktring 26 und einem Ringflansch 29 a einer auf den oberen Endteil des Stabes 21 aufgeschraubten Federkappe 29 eingespannt ist. Auf der Innenrippe 25 des oberen Gehäuseteils 11 sind zwei halbkreisförmige Kontakte 30, 31 befestigt. Die halbkreisförmigen Kontakte 30 und 31 sind durch Isolierelemente 32 und 33 (Fig. 2) elektrisch voneinander isoliert und sind mit je einer der Leitungen 34 und 35 verbunden.
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Bei normalem Innendruck im Reifen ist die von der konischen Feder 23 auf die Schulter 24 des Stabes 21 ausgeübte Kraft schwächer als die Kraft, die von der Membran infolge ihrer Luftdruckbeaufschlagung auf den Stabkopf 22 ausgeübt wird. Infolgedessen wird der Stab 21 dann gegen die Wirkung der konischen Feder 23 in einer oberen Stellung gehalten, in welcher der Kontaktring 26 von den halbkreisförmigen Kontakten 30 und 31 auf der Innenrippe 25 des oberen Gehäuseteils 11 abgerückt ist. Bei einem abnormalen Druckverlust dagegen wird der Stab 21 zu dem Schaftniederhalter 19 hin in die in Fig. 1 gezeigte Stellung· bewegt, in der die Membran 15 umgestülpt ist und der Kontaktring 26 an den halbkreisförmigen Kontakten 30 und 31 angreift und infolgedessen der Stromkreis der Warneinrichtung geschlossen ist. In diesem Ausführungsbeispiel bestehen der obere Gehäuseteil 11 und der Stab 21 aus Isoliermaterial, während die halbkreisförmigen Kontakte 30, 31 und der Kontaktring natürlich aus leitendem Material bestehen. Die übrigen Teile, wie der untere Gehäuseteil 13 und die Federkappe 29, können aus leitendem oder nichtleitendem Material bestehen. Durch Verdrehen des mit dem Verbinder 14 verschraubten, oberen Gehäuseteils 11 in der einen oder anderen Richtung kann man die Vorspannung der konischen Feder 23 in eine geeignete Beziehung zu dem normalen Luftdruck im Reifen bringen.
Im Gebrauch der Einrichtung hält bei normalem Luftdruck im Reifen die Membran den Stab 21 gegen die Wirkung der konischen Feder 23 in einer Rückzugsstellung, in welcher der Kontaktring 26 von den halbkreisförmigen Kontakten 30 und 31 abgehoben ist. Infolgedessen ist der Stromkreis der Warneinrichtung offen und wird diese nicht betätigt. Wenn nun der Innendruck des Reifens unter einen
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vorherbestimmten Wert sinkt, bewegt die konische Feder 23 den Stab 21 zu dem Schaft-Niederhalter 19 hin, bis der Kontaktring 26 die halbkreisförmigen ortsfesten Kontakte 30 und berührt, so daß der Stromkreis der Warneinrichtung geschlossen wird und diese daher dem Fahrer des Fahrzeuges den Druckverlust anzeigt. Bei der Abwärtsbewegung des Stabes 21 in Fig. 1 bewegt sich die radiale Fläche 27 des Stabes 21 über die Ebene der ortsfesten Kontakte 30 und 31 hinaus abwärts, so daß der Kontaktring 26 von der Feder 28 fest gegen die Kontakte 30 und 31 gedrückt wird. Die konische Feder trachtet, den Stab zu der Membran und gleichzeitig zu der Längsachse des Gehäuses hin zu bewegen und vermeidet dadurch eine einen Reibungswiderstand bewirkende Berührung des Stabes mit der Innenwandung des Gehäuses. Die Schraubenfeder 28 ist vorzugsweise ebenfalls konisch, so daß sie dieselbe Wirkungsweise hat .wie die konische Feder 23.
Eine Abänderung der Ausführungsform gemäß den Figuren 1 und 2 ist in Fig. 3 gezeigt. Unter den halbkreisförmigen Kontaktelementen 30 und 31 ist ein Dauermagnet 36 eingebettet, der die Wirkung der konischen Feder 23 unterstützt und dadurch den Schaltvorgang beschleunigt. In jeder anderen Hinsicht ist die Anordnung gemäß Fig. 3 ebenso aufgebaut wie die gemäß Fig. 1 und 2, so daß deren Beschreibung hier nicht wiederholt zu werden braucht.
In der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform der Erfindung besitzt die druckabhängige Schalteinrichtung einen zylindrischen oberen Gehäuseteil 51» der an seinem einen Ende mit einem zylindrischen Mantel einer Federkappe 52 verschraubt ist. Auf die mit einer zentral angeordneten Stabführungshülse 54 versehene Federkappe 52 ist eine Mutter 53 aufgeschraubt. Der obere Gehäuseteil 51 ist an. seinem anderen Ende durch einen
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zylindrischen Verbinder 56 mit einem zylindrischen unteren Gehäuseteil 55 verbunden. Der Verbinder 56 ist an seinem einen Ende mit dem oberen Gehäuseteil 51 verschraubt und sitzt mit seinem anderen Ende fest im oberen Ende des unteren Gehäuseteils 55. In dem unteren Gehäuseteil 55 sitzt eine Membran 57» die zusammen mit einem Dichtungsring 59, einem Druckring 60 und einem Ventilschaft-Niederhalter 61 zwischen dem unteren Ende des' Verbinders 56 und einer Stufe 58 des unteren Gehäuseteils 55 eingespannt ist. Die Unterseite der Membran 57 wird durch ein nicht gezeigtes Luftventil des Reifens und eine zentrale Bohrung 62 in dem Ventilschaft-Niederhalter 61 mit dem Luftdruck im Reifen beaufschlagt.
In dem zylindrischen Hohlraum, der von dem oberen und dem unteren Gehäuseteil 51 und 55 angeordnet ist, befindet sich ein axialbewegbarer Stab 63. Eine konische Feder 65 hat einen divergierenden Endteil, der an der Pederkappe 52 angreift, und einen konvergierenden Endteil, der an einem Kontaktring 66 angreift. Die Feder 65 drückt den Kopfteil 64 des Stabes 63 gegen die andere, obere Seite der Membran 57. Der Kontaktring 66 sitzt lose auf dem Stab 63 und wird von der konischen Feder 65 normalerweise gegen eine radiale Fläche einer Stufe 67 des Stabes 63 gedrückt. Der Stab 63 besitzt an seinem oberen Ende einen im Durchmesser abgesetzten Teil 68, der durch die Stabführungshülse 54 der Federkappe 52 hindurch auswärts vorsteht und· mit einer Skala 69 versehen ist, von welcher der Druck abgelesen werden kann. Zwischen der Federkappe und der Mutter 53 ist eine Anschlußöse 70 eingespannt, die mit einer Zuleitung 71 verbunden ist.
In der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform bestehen der obere Gehäuseteil 51 und der Stab 63 aus Isoliermaterial und der untere Gehäuseteil 55, der zylindrische Verbinder 56,
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der Kontaktring 66, die konische Feder 65 und die Federkappe aus leitendem Material. Durch Drehen der mit dem oberen Gehäuseteil 51 verschraubten Federkappe 52 in der einen oder anderen Richtung kann die Druckkraft der konischen Feder 65 in. eine gewünschte Beziehung zu dem Luftdruck im Innern des Luftreifens gebracht werden.
Bei normalem'Druck des Luftreifens hält die Membran den Stab 63 gegen die Wirkung der konischen Feder 65 in einer Rückzugsstellung, in welcher der Kontaktring 66 von der oberen Endfläche des zylindrischen Verbinders 56 abgehoben ist, so daß der Stromkreis einer nicht gezeigten Warneinrichtung offen und diese daher ausgeschaltet ist. Dieser Stromkreis umfaßt den über die Karosserie des Fahrzeuges geerdeten, unteren Gehäuseteil 55, den zylindrischen Verbinder 56, den Kontaktring 66, die konische Feder 65, den Federsitz 52, die Anschlußöse 70 und die Leitung Wenn der Druck in dem Luftreifen unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, wird der Stab 63 zu dem Schaft-Niederhalter 61 hin in die in Fig. 4 gezeigte Stellung bewegt. Dabei wird die Membran 57 umgestülpt und gelangt der Kontaktring 66 mit der oberen Endfläche des' zylindrischen Verbinders 56 in Berührung, so daß der Stromkreis geschlossen wird, der von einer Stromquelle über die Leitung 71, die Anschlußöse 70, die Federkappe 52, die konische Feder 65, den Kontaktring 66 und den zylindrischen Verbinder 56 zu dem unteren Gehäuseteil 55 führt, der über die Fahrzeugkarosserie geerdet ist. Dadurch wird eine geeignete, nicht gezeigte Warneinrichtung betätigt, die dem Fahrer des Fahrzeuges den Druckverlust anzeigt. Jetzt befindet sich die radiale Fläche 67 unterhalb der oberen Endfläche des Verbinders 56 und drückt die konische Feder 65 den Kontaktring 66 fest gegen die obere Endfläche des Verbinders 56.
In der in Fig. 5 gezeigten, gegenüber der Fig. 4 abgeänderten Ausfuhrungsform ist an dem Kontaktring 66 ein Dauermagnet 72 befestigt, der die Wirkung der konischen Feder 65 unterstützt und dadurch den Schaltvorgang beschleunigt. In jeder anderen Hinsicht, entspricht die Ausführungs-
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form gemäß Fig. 5 der in Fig. 4 gezeigten, so daß ihr Aufbau und ihre Wirkungsweise nicht noch einmal beschrieben zu werden brauchen. In den Figuren 4 und 5 sind ähnliche Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Die dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung können im Rahmen des Erfindungsgedankens verschiedentlich abgeändert werden.
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Claims (13)

Pat ent ansprüche
1. /Druckabhängige Schalteinrichtung zur Verwendung an einen Säwitreifen, gekennzeichnet durch einen zylindrischen oberen Gehäuseteil, einen zylindrischen unteren Gehäuseteil, der an einen Ende mit einer Einrichtung zum Anschluß an ein Luftventil des Reifens vers'ehen ist, einen zylindrischen Verbinder, der den oberen und den unteren Gehäuseteil miteinander verbindet, eine in dem unteren Gehäuseteil montierte Membran, die auf der einen Seite miyfc dem im Innern des Reifens herrschenden Luftdruck beaufschlagbar ist, einen Stab, der in einem von dem oberen und dem unteren Gehäuseteil begrenzten Hohlraum axialbewegbar gelagert ist und der bei einem normalen Innendruck in dem Reifen von der Membran in einer Rückzugsstellung gehalten wird, einen lose auf dem Stab sitzenden Kontaktring, der normalerweise auf -einer radialen Fläche des Stabes ruht, einen an der Innenwandung des oberen Gehäuseteils vorgesehenen, ortsfesten Kontakt und eine konische Druckfeder, die auf dem Stab montiert ist und trachtet, ihn zu der Membran hin zu bewegen, wobei die konische Feder den Stab in eine ausgefahrene Stellung bewegt, wenn der Innendruck des Reifens unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, so daß dann der Kontaktring mit dem ortsfesten Kontakt in dem oberen Gehäuseteil in Berührung gelangt und dadurch der Stromkreis einer Warneinrichtung geschlossen wird.
2. Druckabhängige Schalteinrichtung zur Verwendung an einem Luftreifen, gekennzeichnet durch einen zylindrischen oberen Gehäuseteil, einen zylindrischen unteren Gehäuseteil, der am einen Ende mit einem Innengewinde für den Anschluß an ein Luftventil des Reifens versehen ist, einen zylindrischen Verbinder zum Verbinden des oberen und des unteren Gehäuseteils, eine in dem unteren Gehäuseteil befestigte Membran, die.auf der einen
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Seite durch einen an dem mit einem Innengewinde versehenen Ende des unteren Gehäuseteils vorgesehenen Ventilschaft-Niederhalter hindurch mit dem Luftdruck im Innern des Reifens beaufschlagbar ist, einen Stab, der.in einem von dem oberen und dem unteren Gehäuseteil begrenzten, zylindrischen Hohlraum axialbewegbar gelagert ist und bei normalem Innendruck in dem Reifen von der Membran in einer Rückzugsstellung gehalten wird, einen lose auf dem Stab sitzenden Kontaktring, der normalerweise auf einer radialen Fläche des Stabes ruht, zwei halbkreisförmige ortsfeste Kontakte, die auf einer Ringschulter an der Innenwandung des oberen Gehäuseteils montiert sind, und eine vorgespannte konische Druckfeder, die auf dem Stab montiert ist und diesen zu der Membran hin zu bewegen trachtet, wobei die konische Feder den Stab in eine ausgefahrene Stellung bewegt, wenn der Luftdruck im Innern des Reifens unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, und dadurch die Membran umgestülpt und der Kontaktring mit den ortsfesten halbkreisförmigen Kontakten des oberen Gehäuseteils in Berührung gebracht und infolgedessen ein Stromkreis einer Warneinrichtung geschlossen wird.
3. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kontaktring und einem Ringflansch des Stabes eine Schraubenfeder angeordnet ist, die in der ausgefahrenen Stellung des Stabes den Kontaktring gegen die halbkreisförmigen ortsfesten Kontakte drückt.
4. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konische Feder zwischen der unteren Fläche der Ringrippe in dem oberen Gehäuseteil und einer Schulter des Stabes angeordnet ist.
5. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden halbkreisförmigen ortsfesten Kontakte mit elektrischen Leitungen verbunden sind, die durch die Wand des oberen Gehäuseteils hindurchgeführt sind.
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6. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mindestens einen unter den halbkreisförmigen Kontakten angeordneten Dauermagneten, der den Schaltvorgang der Schalteinrichtung beschleunigt.
7. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder verstellbar in den oberen Gehäuseteil eingeschraubt ist.
8. Druckabhängige Schalteinrichtung zur Verwendung an einem Luftreifen, gekennzeichnet durch einen zylindrischen oberen Gehäuseteil aus' Isoliermaterial, eine aus leitendem Material bestehende Federkappe, die einen in ein Ende des zylindrischen oberen Gehäuseteils eingeschraubten Mantel und eine Stabführungshülse aufweist, einen aus leitendem Material bestehenden, zylindrischen unteren Gehäuseteil, der am einen Ende mit einem Innengewinde zum Anschluß an ein Luftventil des Reifens versehen ist, einen aus leitendem Material bestehenden, zylindrischen Verbinder, der an seinen entgegengesetzten Enden fest in den anderen Enden des oberen bzw. unteren Gehäuset.eils sitzt, eine fest in dem unteren Gehäuseteil montierte Membran, die durch einen an dem mit einem Innengewinde versehenen Ende des unteren Gehäuseteils vorgesehenen Ventilschaft-Niederhalter mit dem Luftdruck im Innern des Reifens beaufschlagbar ist, einen Stab, der in einem von dem oberen und unteren Gehäuseteil begrenzten, zylindrischen Hohlraum axialbewegbar gelagert ist und von der Membran normalerweise in einer Rückzugsstellung gehalten wird, einen lose auf dem Stab sitzenden Kontaktr'ing, der normalerweise auf einer radialen Fläche des Stabes ruht, und eine konische Druckfeder, die unter Vorspannung zwischen der Federkappe und dem Kontaktring angeordnet ist und den Stab zu der Membran hin zu bewegen trachtet, wobei die konische Feder den
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Stab in eine ausgefahrene Stellung "bewegt, wenn der Innendruck des pneumatischen Reifens unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, und dadurch die Membran umgestülpt und der Kontaktring mit der ringförmigen Kontaktfläche des Verbindungsgliedes in Berührung gebracht und infolgedessen ein Stromkreis einer Warneinrichtung geschlossen wird.
9. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Stabführungshülse der Federkappe eine Mutter aufgeschraubt ist.
10. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab einen durchmesserkleineren, oberen Endteil besitzt, der durch die Stabführungshülse der Federkappe hindurch auswärts vorsteht.
11. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der auswärts vorstehende, obere Endteil des Stabes mit einer Skala versehen ist, von welcher der Druck im Reifen abgelesen werden kann.
12. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Mutter und der Federkappe eine Anschlußöse eingespannt ist, die mit einer elektrischen Leitung verbunden ist.
13. Druckabhängige Schalteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kontaktring ein Dauermagnet zum Beschleunigen des SehaltVorganges befestigt ist.
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Le e rs e j te
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