DE244030C - - Google Patents

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DE244030C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/182Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by raising or lifting of one of the drafting cylinders, e.g. by removing of the loading means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1910 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Anspinnvorrichtung für Spinn- und Zwirnmaschinen für Flachs, Hanf, Jute ο: dgl. jener Art, bei welchen der von der Vorgarnspule kommende Faden zwischen zwei Lieferungswalzen nach abwärts geführt' wird, die im Falle eines Fadenbruches oder einer Entspannung des Fadens voneinander getrennt werden können, so daß die weitere Lieferung
ίο von Vorgarn unterbleibt, und bei welchen durch einen verschwenkbaren Hebel das zwischen den Lieferungswalzen herabhängende Vorgarnende gegen einen festen Teil der Spinnmaschine gedrückt und festgehalten wird.
Um eine leichte und sichere Vereinigung dieses festgeklemmten Fadenendes und des von der Spindel heraufreichenden zweiten Endes bei Ingangsetzung des Spinnens zu ermöglichen, ist gemäß der vorliegenden Erfin- dung ein zwischen und unter das Streckwalzenpaar greifender Arm mit einer Kerbe zur Aufnahme des nach der Spindel laufenden Fadenendes vorgesehen, wodurch diesem Fadenstück die zum Anspinnen erforderliche Lage gegeben werden kann, wobei das von der Vorgarnspule kommende Fadenende durch einen Hebel unter Trennung der Einzugwalzen festgeklemmt wird, durch dessen von Hand bewirktes Verschwingen das eingeklemmte Fadenende freigegeben und durch die hierbei zur Anlage kommenden Einzugwalzen und das Streckwalzenpaar zum unteren Fadenende befördert wird, das von Hand entsprechend nachgelassen wird. Durch die gleichzeitige Anordnung des Führungsarmes für das untere Fadenende und Festklemmen der Ausrückvorrichtung am oberen Fadenende, welche beide Einrichtungen sich in ihren Wirkungen gegenseitig unterstützen, wird ein leichtes Anspinnen der in ihrer Laufrichtung gesicherten Fadenenden erreicht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, in welcher Fig. ι und 2 eine Seitenansicht derselben einerseits in Arbeitsstellung während des Spinnens bzw. Zwirnens, anderseits bei unterbrochener Fasergutzuführung darstellt. Fig. 3 ist eine Vorderansicht und Fig. 4 eine Draufsicht des dargestellten Ausführungsbeispieles.
Von Gestell zu Gestell (Mittelgestell) der Maschine sind Verbindungsbalken ι angebracht, die, nach unten mit je zwei bis drei Lappen 2 mit Löchern versehen, eine Welle 3 tragen, auf welcher, und zwar für jeden Faden für sich (also so viel als Spindeln), Hebel 4 mit zwei Lappen verschwenkbar aufgehängt sind; zwischen den Lappen ist die Druckwalze -5 gelagert, die auf einem in den Lappen befestigten gußeisernen Stift 6 läuft. Auf dem einen der Lappen sind zwei Nasen 7 und 8 vorgesehen, zwischen denen der Hebel 9 die Aus- und Einschaltung, also die Unterbrechung der Zuführung des Fasergutes und die Wiederzuführung desselben vermittelt. Das geschieht wie folgt.
Fig. ι ist die übliche Stellung während des Ganges (der Arbeit) der Maschine; das Fasergut (Vorgarn 0. dgl.) 10 wird von dem sich drehenden Einzugwalzenpaar gefaßt und nach dem zweiten Walzenpaar, Streckzylinder 11 und Druckwalze 12 weitergeführt. Will man
die Zuführung unterbrechen, so hebt man den Hebel 9, wodurch dessen kurzer Hebelarm auf die Nase 7 drückt und den Hebel 4 so | weit verschwenkt, daß die Berührung zwischen j der Druckwalze 5 mit dem Einzugzylinder aufgehoben wird. Gleichzeitig drückt der in | einem Winkel aufwärts und seillich abge- | bogene Arm 13 des Hebels 9 das Fasergut j gegen den Verbindungsbalken 1 und klemmt es fest, wodurch verhindert wird, das die unteren (Streck-) Walzen das Fasergut weiterziehen können.
Fig. 2 zeigt diese Stellung mit der unterbrochenen Zuführung für das Fasergut, in der auch die Hebel 4 und 9 ohne weiteres infolge der eingeknickten Stellung gehalten werden.
Will man den Faden andrehen, so wird wie folgt vorgegangen. Man sucht das Fadenende auf der Spule, hängt es in die Fadenleitung 15 und weiter über einen knapp an den Streckzylinder und dessen Druckwalze heranreichenden eigenartigen gußeisernen Haken 16, der für die Fadenaufnahme mit einer zweckentsprechenden Einkerbung versehen ist.
Man läßt nun die Spindel (Flügel) laufen
und gibt dem Hebelarm 9 einen sanften Schlag nach abwärts. Durch den Schlag auf den Hebel 9 wird dieser und zugleich der Hebel 4 in die Anfangsstellung gebracht (Fig. 1), wodurch die beiden Einzugwalzen wieder in Berührung kommen und die Zuführung des Faserguts wieder beginnt. Der über den Haken gehängte Faden wird gleichzeitig mit der Hand zweckentsprechend nachgelassen, wodurch er sich selbst andreht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Anspinn vorrichtung für Spinn- und Zwirnmaschinen für Flachs, Hanf, Jute
0. dgl., gekennzeichnet durch einen zwischen und unter das Streckwalzenpaar greifenden Arm, der mit einer Kerbe zur Aufnahme des nach der Spindel (Flügel) laufenden Fadenendes und durch einen das von der Vorgarnspule kommende zweite Fadenende unter Trennung der Einzugwalzen festklemmenden Hebel, bei dessen von Hand bewirktem Verschwingen das eingeklemmte Fadenende freigegeben und durch die hierbei zur Anlage kommenden Einzugwalzen und das Streckwalzenpaar zum unteren Fadenende befördert wird, das von Hand entsprechend nachgelassen wird.
2. Anspinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Druckwalze und Streckzylinder greifende Arm mit einem seitlichen, nach vorn ge-^ richteten Fortsatz versehen ist, der den Faden beim Einführen zwischen den Streckzylinder und die Druckwalze führt und das Einhängen erleichtert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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