DE244030C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
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- D01H13/16—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
- D01H13/18—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76 c. GRUPPE
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Anspinnvorrichtung für Spinn- und
Zwirnmaschinen für Flachs, Hanf, Jute ο: dgl. jener Art, bei welchen der von der Vorgarnspule
kommende Faden zwischen zwei Lieferungswalzen nach abwärts geführt' wird, die
im Falle eines Fadenbruches oder einer Entspannung des Fadens voneinander getrennt
werden können, so daß die weitere Lieferung
ίο von Vorgarn unterbleibt, und bei welchen
durch einen verschwenkbaren Hebel das zwischen den Lieferungswalzen herabhängende
Vorgarnende gegen einen festen Teil der Spinnmaschine gedrückt und festgehalten wird.
Um eine leichte und sichere Vereinigung dieses festgeklemmten Fadenendes und des
von der Spindel heraufreichenden zweiten Endes bei Ingangsetzung des Spinnens zu ermöglichen, ist gemäß der vorliegenden Erfin-
dung ein zwischen und unter das Streckwalzenpaar greifender Arm mit einer Kerbe
zur Aufnahme des nach der Spindel laufenden Fadenendes vorgesehen, wodurch diesem
Fadenstück die zum Anspinnen erforderliche Lage gegeben werden kann, wobei das von
der Vorgarnspule kommende Fadenende durch einen Hebel unter Trennung der Einzugwalzen
festgeklemmt wird, durch dessen von Hand bewirktes Verschwingen das eingeklemmte
Fadenende freigegeben und durch die hierbei zur Anlage kommenden Einzugwalzen und
das Streckwalzenpaar zum unteren Fadenende befördert wird, das von Hand entsprechend
nachgelassen wird. Durch die gleichzeitige Anordnung des Führungsarmes für das untere
Fadenende und Festklemmen der Ausrückvorrichtung am oberen Fadenende, welche beide
Einrichtungen sich in ihren Wirkungen gegenseitig unterstützen, wird ein leichtes Anspinnen der in ihrer Laufrichtung gesicherten
Fadenenden erreicht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
zur Darstellung gebracht, in welcher Fig. ι und 2 eine Seitenansicht derselben einerseits
in Arbeitsstellung während des Spinnens bzw. Zwirnens, anderseits bei unterbrochener Fasergutzuführung
darstellt. Fig. 3 ist eine Vorderansicht und Fig. 4 eine Draufsicht des dargestellten
Ausführungsbeispieles.
Von Gestell zu Gestell (Mittelgestell) der Maschine sind Verbindungsbalken ι angebracht,
die, nach unten mit je zwei bis drei Lappen 2 mit Löchern versehen, eine Welle 3 tragen,
auf welcher, und zwar für jeden Faden für sich (also so viel als Spindeln), Hebel 4 mit
zwei Lappen verschwenkbar aufgehängt sind; zwischen den Lappen ist die Druckwalze -5
gelagert, die auf einem in den Lappen befestigten gußeisernen Stift 6 läuft. Auf dem
einen der Lappen sind zwei Nasen 7 und 8 vorgesehen, zwischen denen der Hebel 9 die
Aus- und Einschaltung, also die Unterbrechung der Zuführung des Fasergutes und die
Wiederzuführung desselben vermittelt. Das geschieht wie folgt.
Fig. ι ist die übliche Stellung während des
Ganges (der Arbeit) der Maschine; das Fasergut (Vorgarn 0. dgl.) 10 wird von dem sich
drehenden Einzugwalzenpaar gefaßt und nach dem zweiten Walzenpaar, Streckzylinder 11
und Druckwalze 12 weitergeführt. Will man
die Zuführung unterbrechen, so hebt man den Hebel 9, wodurch dessen kurzer Hebelarm
auf die Nase 7 drückt und den Hebel 4 so | weit verschwenkt, daß die Berührung zwischen j
der Druckwalze 5 mit dem Einzugzylinder aufgehoben wird. Gleichzeitig drückt der in |
einem Winkel aufwärts und seillich abge- | bogene Arm 13 des Hebels 9 das Fasergut j
gegen den Verbindungsbalken 1 und klemmt es fest, wodurch verhindert wird, das die
unteren (Streck-) Walzen das Fasergut weiterziehen können.
Fig. 2 zeigt diese Stellung mit der unterbrochenen Zuführung für das Fasergut, in
der auch die Hebel 4 und 9 ohne weiteres infolge der eingeknickten Stellung gehalten
werden.
Will man den Faden andrehen, so wird wie folgt vorgegangen. Man sucht das
Fadenende auf der Spule, hängt es in die Fadenleitung 15 und weiter über einen knapp
an den Streckzylinder und dessen Druckwalze heranreichenden eigenartigen gußeisernen Haken
16, der für die Fadenaufnahme mit einer zweckentsprechenden Einkerbung versehen ist.
Man läßt nun die Spindel (Flügel) laufen
und gibt dem Hebelarm 9 einen sanften Schlag nach abwärts. Durch den Schlag auf
den Hebel 9 wird dieser und zugleich der Hebel 4 in die Anfangsstellung gebracht
(Fig. 1), wodurch die beiden Einzugwalzen wieder in Berührung kommen und die Zuführung des Faserguts wieder beginnt. Der über
den Haken gehängte Faden wird gleichzeitig mit der Hand zweckentsprechend nachgelassen,
wodurch er sich selbst andreht.
Claims (2)
1. Anspinn vorrichtung für Spinn- und Zwirnmaschinen für Flachs, Hanf, Jute
0. dgl., gekennzeichnet durch einen zwischen und unter das Streckwalzenpaar
greifenden Arm, der mit einer Kerbe zur Aufnahme des nach der Spindel (Flügel) laufenden Fadenendes und durch einen
das von der Vorgarnspule kommende zweite Fadenende unter Trennung der Einzugwalzen
festklemmenden Hebel, bei dessen von Hand bewirktem Verschwingen das
eingeklemmte Fadenende freigegeben und durch die hierbei zur Anlage kommenden Einzugwalzen und das Streckwalzenpaar
zum unteren Fadenende befördert wird, das von Hand entsprechend nachgelassen
wird.
2. Anspinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen
Druckwalze und Streckzylinder greifende Arm mit einem seitlichen, nach vorn ge-^
richteten Fortsatz versehen ist, der den Faden beim Einführen zwischen den Streckzylinder und die Druckwalze führt
und das Einhängen erleichtert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244030C true DE244030C (de) |
Family
ID=503103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244030D Active DE244030C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244030C (de) |
-
0
- DE DENDAT244030D patent/DE244030C/de active Active
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