DE244146C - - Google Patents

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DE244146C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung von Kraftmaschinen, bei denen der Hub der Einlaß- bzw. Auslaßorgane abhängig von einer durch den Fliehkraftregler unter Zwischenschaltung einer Hilfsmaschine beeinflußten längs verschiebbaren Steuerscheibe o.dgl. eingestellt wird.
Bei derartigen Regelungsvorrichtungen wurde bisher die die Bewegungen des Reglers auf ίο die Nockenscheibe übertragende Hilfsmaschine außerhalb des Reglers angebracht, was unnötig Platz in Anspruch nahm. Gemäß vorliegender Erfindung werden nun dieser Nachteil und die auftretenden Reibungswiderstände dadurch vermieden, daß die Hilfsmaschine in die Steuerwelle des Reglers selbst eingebaut ist und an der Umdrehung der letzteren teilnimmt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung veranschaulicht, worin
Fig. ι einen Regler mit eingebauter Hilfsmaschine im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. ι darstellen.
Die Schwungmassen α werden von Winkelhebeln getragen, welche durch Schneiden b in einem mit der Reglerspindel c verbundenen Gehäuse d schwingbar gelagert sind. Die Schwunghebel bewirken unter Vermittlung von Stelzen e und einer Zwischenscheibe f eine Verschiebung des Federtellers g. Dieser Federteller
ist mit einem in bekannter Weise mit Ringnut versehenen Steuerschieber h verbunden, dessen zugehöriges Gehäuse i beweglich in der in ihrem oberen Teil hohl ausgeführten Reglerspindel c geführt und gleichzeitig als Kraftkolben ausgebildet ist. Die Druckölzufuhr zu der durch den gleichzeitig als Kraftkolben wirkenden Schieberspiegel * gebildeten Druckkammer k erfolgt durch in der Spindel c vorgesehene Bohrungen m, Nuten η und Bohrungen 0 im Schieberspiegel. Der Zutritt zu letzteren wird durch den Schieher h geregelt. An der unteren Seite des Schieberspiegels ist eine Entlastungskammer I vorgesehen, welche das beim Anheben des Kolbenschiebers h durch die Kanäle 0, ft aus der Druckkammer k abfließende Drucköl aufnimmt.
Der untere Teil des Schieberspiegels i läuft in einen Zapfen q aus, welcher mit der in einer Längsnut der Reglerspindel geführten Brücke r einer entgegen der Wirkung einer Feder s auf der Spindel c verschiebbar angeordneten Nockenscheibe t im Eingriff steht. Durch Vermittlung der Steuerungsrolle u wird abhängig von der jeweiligen Stellung der konisch ausgebildeten Nockenscheibe dem Einlaß- bzw. Auslaßorgan der Kraftmaschine ein der Belastung derselben entsprechender Hub erteilt.
Die Wirkungsweise der Regelungsvorrichtung ist folgende:
Die in Fig. 1 ersichtliche Stellung der Nockenscheibe entspricht der Stellung bei Vollbe- 6g lastung der Kraftmaschine. Sinkt nun die Belastung, so tritt eine Erhöhung der Umdrehungszahl ein, und die Schwungmassen des
Reglers bewirken infolge erhöhter Fliehkraft eine Abwärtsbewegung des Steuerschiebers h, wodurch die Kanäle ο freigelegt werden. In diesem Augenblick tritt Drucköl in die Kammer k über und drückt den Schieberspiegel i. nach unten, wodurch unter gleichzeitiger Wiederabschließung der Kanäle ο eine Verstellung der Nockenscheibe t bewerkstelligt wird, so daß das Steuergetriebe der Kraftmaschine der geringeren Belastung derselben entsprechend einen kleineren Hub erhält.
Nimmt die Belastung wieder zu, so wird die Muffenfeder infolge geringerer Fliehkraft entlastet und der mit dem beweglichen Federteller g fest verbundene Kolbenschieber h emporgehoben, so daß Drucköl aus der Druckkammer k durch die Kanäle 0, p in die Entlastungskammer I übertreten kann, von wo es zweckmäßig der Saugleitung der Druckölpumpe zugeleitet wird. Infolge der Entlastung des als Kraftkolben wirkenden Schieberspiegels wird durch Einwirkung der Feder s die Nockenscheibe nach oben verschoben und dadurch dem Einlaß- bzw. Auslaßorgan der Kraftmaschine ein größerer Hub erteilt.
Anstatt der Nockenscheibe t kann natürlich auch irgendeine andere Scheibe verwendet werden, welche z. B. unter Vermittlung von entsprechenden Hebeln bei Verstellung des Fliehkraftreglers eine entsprechende Hubveränderung des Einlaß1 bzw. Auslaß organs der Kraftmaschine bewerkstelligt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Übertragungsvorrichtung mit Hilfsmaschine für Fliehkraftregler von Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmaschine in der Reglerwelle angeordnet ist und an deren Umlaufsbewegungen teilnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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