DE2442155B2 - Durchflussmesser, insbesondere benzin-durchflussmesser fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Durchflussmesser, insbesondere benzin-durchflussmesser fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Durchflußmesser, insbesondere Benzin-Durchflußmesser
für Kraftfahrzeuge, mit einem vom strömenden Medium betätigten Differenzdruckmesser mit zwei
durch eine Membran getrennten Druckkammern und einem mit der Membran gekuppelten Metallteil, das bei
Druckänderung im Bereich einer in einem Schwingkreis eines Oszillators liegenden Induktivität bewegbar ist
und damit in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit M/t die Funktion des Oszillators beeinflußbar
ist Ein derartiger Durchflußmesser ist aus der GB-PS12 05 311 bekannt
Hierbei bewirkt die Membran des Differenzdruckmessers über ein Hebelsystem die Verschiebung einer
Metallplatte zu einer Induktivität, die Teil eines Oszillatorkreises ist. Der von der Membran wegführende
Hebel ist in der einen Wand des Differenzdruckmessers durch einen Faltenbalg schwenkbar gelagert. Eine
derartige Lagerung besitzt jedoch keine exakt festgelegte Schwenkachse. Zur Verdeutlichung sei nur darauf
hingewiesen, daß sich der Faltenbalg bei verschiedenen Drücken ausdehnt oder zusammenzieht, so daß allein
dadurch eine Verlagerung der Schwenkachse auftritt. Abgesehen davon treten immer Reibungskräfte auf, die
zwangsläufig zu einer Verminderung der Empfindlichkeit des gesamten Systems führen und damit bei sehr
kleinen Durchflußmengen zu hohen Ungenauigkeiten führen muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, mit möglichst wenig Aufwand eine genügend genaue Durchflußmessung,
insbesondere der Durchflußmenge des vom Motor eines Kraftfahrzeugs verbrauchten Benzins vorzunehmen.
Dabei soll vor allem auch im unteren Drehzahlbereich des Motors bei sehr geringem Durchfluß eine
brauchbare Aussage über den Verbrauch gemacht werden können. Hierdurch soll der Fahrer immer einen
Überblick über den momentanen Kraftstoffverbrauch erhalten, damit er seine Fahrweise so einrichten kann,
daß er bei den gegebenen Verhältnissen mit möglichst wenig Kraftstoff auskommt. Schließlich soll in Weiterführung
der Erfindung auch eine Anzeige in Liter pro 100 Kilometer ermöglicht werden, da diese Anzeige
manchem Kraftfahrer mehr zusagt als eine Angabe 4Pr
5 6
Menge pro Zeiteinheit. erzielbaren Anzeigebereich,
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, F i g. 20 eine Schaltung zur Umwandlung der Anzeige
daß das Metallteil im Differenzdruckmesser vorgesehen Menge pro Zeiteinheit in Liter pro Weglänge, z. B. 1 pro
und unmittelbar mit der Membran verbunden ist bzw. 100 km,
diese bildet und daß die Induktivität an einer der 5 Fig.21 ein Schaltglied für die Schaltung nach
Membran gegenüberliegenden Abschlußwand einer Fig.20,
Druckkammer vorgesehen ist Bei der Erfindung sind F i g. 22 die Kennlinie Liter pro Zeiteinheit bzw. (Jose
zur Betätigung des Metallteils keinerlei Übertragung- in Abhängigkeit von der Zeit bei verschiedenen
mittel vorgesehen, so daß eine genauere Anzeige Drehzahlen der Abtriebswelle des Getriebes eines
besonders bei kleineren Durchflußmengen möglich ist 10 Kraftfahrzeugs,
und ein störungsfreier Betrieb gewährleistet ist. F i g. 23 eine Anzeige gemäß F i g. 20 durch Konden-
Beispielsweise können Verunreinigungen in der Flüssig- satorentladung,
keit in einem Faltenbalg Ablagerungen bilden, die die F i g. 24 und 25 eine hierzu geeignete Ausbildung der
Wirkung desselben nachteilig beeinflussen. Derartige Kontaktfläche einer rotierenden Schaltwalze.
Effekte werden durch die Erfindung vermieden. 15 Fig. 26 das zugehörige Mengen pro Zeiteinheit —
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin- Zeit-Diagramm,
dung kann die Oszillatorspannung von einem von der F i g. 27 zeigt eine Schaltung zur Linearisierung der
augenblicklichen Geschwindigkeit des Fahrzeugs ab- vom Oszillator abgegebenen Spannung mit einer
hängig gesteuerten Schaltglied getaktet werden und die gegenüber der Schaltung nach F i g. 20 verbesserten
getaktete Spannung einem Anzeigeinstrument züge- 20 Ladeschaltung eines Kondensators zur Umwandlung
führt werden. Ein derartig vom Tachoantrieb gesteuer- der Anzeige M/t in eine Anzeige Ml Wegstrecke und
tes Schaltglied /um getakteten Entladen eines Konden- F i g. 28 ein Diagramm der Kurven Uosc= f(M/t) ohne
sators, der bei jedem Membranhub einer Benzinpumpe ' und mit Linearisierung der Oszillatorspannung,
aufgeladen wird, ist bekannt aus der DT-AS 11 72 054. Die F i g. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform
Aus dieser ist es auch bekannt, die getaktete Spannung 25 eines Differenzdruckmessers. Mit 1 ist ein Venturirohr
über ein Integrierglied dem Anzeigeinstrument zuzulei- bezeichnet, von dessen Stauraum 2 eine Druckleitung 3
ten. zu einer Druckkammer 4 einer Membrankammer 5
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung führt.
besteht darin, das Schaltglied zwischen der Tachometer- Von der Engstelle 6 des Venturirohres 1 geht eine
welle und dem Tachometer anzubringen, wie es an sich 30 Unterdruckleitung 7 zur Unterdruckkammer 8 der
aus der US-PS 36 35 079 für einen Taktgeber zur Membrankammer 5.
Abgabe von einem oder mehreren Impulsen pro Die Membran 9 der Membrankammer 5 besteht aus
Umdrehung der Tachometerwelle bekannt ist. Metall oder zumindest im inneren Bereich aus Metall
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele ergeben sich aus und kann zu einer Spule 10 hin bewegt werden. Die
den Patentansprüchen. 35 Spule 10 ist von der Unterdruckkammer 8 durch eine als
Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung Abschlußwand der Membrankammer 5 ausgebildete
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es isolierende Platte 59 getrennt. In der Fig. 1 ist diese
zeigt Spule 10 auf der Seite der Unterdruckkammer 8
F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Differenz- vorgesehen. Diese Ausführung soll nachfolgend als
druckgebers. 40 Fall A, eine ebenfalls denkbare Anordnung auf der Seite
F i g. 2 ein Prinzipschaltbild eines Oszillators mit einer der Druckkammer 4 als Fall B bezeichnet werden. An
Bedämpfung des Schwingkreises, sich sind beide Ausführungsarten gleichwertig, jedoch
F i g. 3 in einem Diagramm die Abhängigkeit der ergeben sich bei einigen Anwendungsfällen im einen
Oszillatorspannung vom Abstand der Membran zur oder anderen Fall gewisse Vorteile.
Induktivität, UxS = f(s), 45 D>e Spule 10 ist in einem Schwingkreis eines
F i g. 4 die Verschiebung des Arbeitspunktes des LC-Oszillators vorgesehen, wie F i g. 2 zeigt. Diese
Oszillatortransistors auf der Kennlinie /„>//= /(Durch- Spule 10 besteht dabei aus zwei miteinander gekoppel-
flußmenge/Zeit) bzw. f(s), ten, ζ. B. neben- oder übereinandergewickelten Indukti-
Fig. 5 bis 8 Beispiele für Kurzschlußwindungen, die vitäten, von denen die eine als Kreisinduktivität 11
gleichzeitig als Rückstellfedern für die Membran 50 einem Schwingkreiskondensator 12 parallel geschaltet
wirken, ist und deren gemeinsamer Hochpunkt z. B. über einen
F i g. 9 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Diffe- Widerstand 60 und eine Diode 61 aa der Basis 13 eines
renzdruckgebers, Transistors 14 liegt Die andere Induktivität badet eine
wand der Unterdruckkammer des Druckdifferenzmes- 55 CoUektor 16 und deren anderes Ende, an dem die
sers, Oszillatorspannung abgenommen wird, Ober einen
Maß für die Durchfhißmenge/Zeit (M/t),
Die Betriebsspannung UB ist fiber einen Widerstand
Osziilatorspannungskennlinie U0x=
f(M/t)
durch einen einen weiteren Widerstand 19 an den Abgriff 20 für tue
von Dioden, 65 Abgriff 20 ate umgekehrt proportionales MaB fBr den
gedrängtem oberen Anzeigebereich, steht
»i
¥670
duktivität 11 erfolgt durch eine Kurzschlußwindung 22,
die durch die Metallmembran 9 der Membrankammer 5, durch eine Metallscheibe oder einen metallischen
Kreisring auf einer elastischen nichtleitenden Membran gebildet sein kann. Bei stärkerer Kopplung der S
Kurzschlußwindung 22 an die Kreisinduktivität 11, d. h.
bei Annäherung der Membran 9 an die Spule 10, wird letztere bedämpft. Diese Wirkungsweise sei anhand der
F i g. 3 erläutert.
Im Fall A, d. h. bei Anordnung der Spule 10 auf der Seite der Unterdruckkammer 8 und daher großem
Abstand s zwischen Membran 9 und Spule 10 schwingt bei Ruhelage der Membran 9, also bei schwacher
Dämpfung, der Oszillator frei; es stellt sich beispielsweise der Arbeitspunkt Pi ein. Da hierbei der Transistor 14
weit aufgesteuert wird, fließt über den Widerstand 19 sowie über die Collektor-Emitterstrecke des Transistors
14 ein hoher Strom (Fig.4), der am Widerstand 19 einen hohen Spannungsabfall zur Folge hat. Die
zwischen Abgriff 20 und Masse abgenommene Oszillatorspannung LW hat daher in diesem Fall ihren
kleinsten Wert. Dies zeigt die Fig.3, bei der bei größtem Abstand s der Membran von der Spule 10 die
Oszillatorspannung LWein Minimum hat.
Mit kleiner werdendem Abstand s, d. h. zunehmender *5
Durchflußmenge pro Zeiteinheit, wird die Bedämpfung größer, bis die Schwingung schließlich abreißt. Dabei
fließt jedoch immer noch ein Reststrom durch die Collektor-Emitterstrecke. Durch die jetzt sehr kleine
Aussteuerung des Transistors 14 tritt am Widerstand 19 aufgrund des kleinen Stromes nur ein geringer
Spannungsabfall auf, die Oszillatorspannung LW hat jedoch ein Maximum, der Arbeitspunkt liegt jetzt in den
F i g. 3 und 4 bei P2.
Die im Diagramm der F i g. 3 gezeigte Kurve U0Si = f(s) kann direkt zur Anzeige Durchflußmenge M
pro Zeiteinheit '., z. B. angegeben in Liter pro Stunde, verwendet werden. Dabei entspricht der Arbeitspunkt
Pi der Strömungsgeschwindigkeit Null und Pi der
maximalen Durchflußmenge pro Zeiteinheit. Φ
Im Fall B, also Spule 10 auf der Druckkammerseite 4,
beginnt die Anzeige beim Spannungsmaximum und endet etwa bei P\.
Der Kurvenverlauf der Oszillatorspannung (Jose ist
weitgehend abhängig von der Charakteristik oer Membran 9. Einer Metallmembran kann zum Beispiel
durch bestimmte Formgebung eine bestimmte Federcharakteristik gegeben werden, die eine gewünschte
Kurve LW= f(s) gewährleistet Vorteilhaft kann gemäß F i g. 5 eine als Kurzschlußwindung 22 wirkende
Metallscheibe 23 an drei oder mehreren radial oder im Winkel bis tangential angeordneten flachen oder
gegebenenfalls gewellten Armen 24, die die Rückstellkraft erzeugen, aufgehängt sein, deren Querschnitt
zusätzlich entsprechend der gewünschten Charakteri- 5S
stik kontinuierlich vergrößert oder verkleinert sein kann. Die Arme 24 sind an einem Einspannring 25
befestigt Zusätzlich zu einer derartigen Metatischeibe 23 ist eine dünne dichtende nichtleitende Membran 26
vorgesehen, wie die F i g. 6 und 7 andeuten, die auf der *>
Metallscheibe 23 und deren Armen 24 aufliegt und die die Membrankammer 5 der F i g. 1 in die Druckkammer
4 und die Unterdruckkammer 8 unterteilt
Als besonders zweckmäßig hat sich eine metallische Membran mit zusätzlicher dichtender Membran 26 6S
herausgestellt bei der die metallische Scheibe 23 vom Einspannrand 25 durch zwei oder mehrere konzentrisch
angeordnete Schlitze 27 in Form von Kreisring-Segmenten getrennt ist, so daß die Verbindung durch
radiale Stege 28 und tangentiale ringförmige Streifen 29 erfolgt. Durch entsprechende Querschnitte lassen sich
gewünschte Federcharakteristika in weiten Bereichen verwirklichen.
Zur Beeinflussung der Federcharakteristik der Membran 9 bzw. 26 in Verbindung mit der Metallscheibe 23
und den gleichzeitig die Rückstellfeder bildenden Armen 24 und zur Vermeidung einer vorzeitigen
Zerstörung derselben durch hohe Druckunterschiede in der Unterdruckkammer 8 und der Druckkammer 4,
insbesondere bei häufigem und raschem Wechsel zwischen geringem und hohem Druckunterschied, kann
die Unterdruckkammer 8, wie anhand der F i g. 9 bis 13
beispielsweise dargestellt, derart ausgestaltet sein, daß mit zunehmender Auslenkung der Membran vom
Einspannrand 25 nach innen sich immer größere Auflageflächen für die federnden Arme 24 bzw. die
radialen Stege 28 und tangentialen Streifen 29 ergeben.
Die in den F i g. 9 bis 11 dargestellte Treppenbildung
der Gehäusewand der Unterdruckkammer 8 durch im Durchmesser von innen nach außen immer größer
werdende scheibenförmige konzentrisch zueinander angeordnete Aussparungen 63, durch die konzentrische
Auflageringe 64 gebildet werden, bewirkt daß bei geringer bis mittlerer Auslenkung der Membran 26 die
äußeren tangentialen an der Metaljscheibe 23 vorgesehenen Streifen 29 zum Aufliegen kommen (F i g. 10) und
somit als Feder unwirksam werden. Bei weiterer Auslenkung (F i g. 11) der Membran 26 legen sich immer
mehr tangentiale Streifen 29 auf die konzentrischen Treppen, so daß die Federwirkung immer härter wird.
Dies hat den Vorteil, daß die geringe Federkraft zu Beginn der Auslenkung die Messung kleiner Durchflußmengen
ermöglicht und bei größeren Durchflußmengen durch ansteigende Federkraft die Membranauslenkung
verringert wird, so daß der Teil 23 der Membran praktisch linear im Bereich des magnetischen Feldes der
Spule 10 arbeitet.
Außerdem bilden die konzentrischen Auflageringe 64 einen Schutz gegen Deformierung der federnden Teile
24 bzw. 28,29 bei extrem starken Druckunterschieden in beiden Kammern, und es wird ebenfalls verhindert daß
sich hierbei die Membran 26 bei Ausbildung derselben aus einer Folie zwischen die Schlitze 27 pressen kann.
Die konzentrische Treppe kann auch durch eine konische, parabelförmige oder andere Kontur ersetzt
werden, wie dies in den Fig. 12 und 13 beispielhaft dargestellt ist
Eine Grundschaltung zur Anzeige des Signals zeigt die Fig. 14. Der Signalgeber 30, der den Oszillator
gemäß Fig.2 und den Druckmesser enthält und die Oszillatorspannung in Abhängigkeit von der Durchflußmenge pro Zeiteinheit abgibt, liegt in Reihe mit einem
Widerstand 31 und bildet einen Brückenzweig, und eir dazu parallelgeschaltfcter Einstellregler 32 bildet den
zweiten Brückenzweig. Im Diagonalzweig, also zwischen Verbmdungspunkt 33 von Signalgeber 30 one
Widerstand 31 und dem Abgriff 34 eines Einsteilregien 32 liegt die Reihenschaltung eines Meßgerätes 35 one
eines Einstellwiderstandes 36. Der Einstellregler 37 dient zum Einstellen des Nullpunktes, also zu
Festlegung des Punktes P1 der Fig.3, FaBA, an
Meßgerät 35 und der Einstellwiderstand 36 dient zun Eichen des Meßgerätes, d.h. zur Zuordnung eine!
bestimmten DurchfhiBmengen-Wertes zu einem be
stimmten Skalenpunkt der Anzeigeskala des Meßgerfi tes.
M9 582/39
H
Da normalerweise bei Durchflußmengenmessern der vorliegenden Art im Anfangsbereich bei geringer
Strömungsgeschwindigkeit die Auslenkung der Membran sehr klein und die Zunahme der Auslenkung nicht
linear sondern weniger als proportional zunimmt und erst bei höherer Geschwindigkeit in eine annähernd
lineare Auslenkung übergeht (vgl. Fig. 16), besteht vor
allem bei der Verwendung in der Kraftfahrzeugtechnik das Bedürfnis, den Anfangsbereich zu Iinearisieren, d. h.
nach niedrigeren Werten zu strecken.
Dies kann gemäß Fig. 15 durch Verwendung eines Transistors erreicht werden. Das vom Signalgeber 30
abgegebene Signal, nämlich die Oszillatorspannung U0Sc
ist zwischen den Pluspol einer Betriebsspannung und über einen Widerstand 37 nach Masse geschaltet. Der
Verbindungspunkt der beiden ist mit der Basis eines npn-Transistors 38 verbunden, dessen Collektor über
einen Widerstand 39 am Pluspol liegt und dessen Emitter über einen Widerstand 40 nach Masse
geschaltet ist, wobei der Widerstandswert des ersteren, 39, größer ist als derjenige des letzteren, 40. Das
Meßinstrument 35 liegt zwischen Collektor und Masse. Bei Verwendung eines pnp-Transistors sind die
Anschlüsse des Signalgebers 30 sowie Pluspol und Masse entsprechend zu vertauschen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Der Betriebsbereich im Kurvenverlauf M/t=f(Uoic)
soll dem der Fig. 16 zwischen Pi und P2 entsprechen.
Dazu ist in Fig. 16 die Transistorkennlinie lcoii=f(UBE)
gestrichelt dargestellt, die im vorliegenden Fall von P\ nach Pi durchfahren wird. Bei geringer Strömungsgeschwindigkeit,
also im Bereich von Pi ist die Oszillatorspannung
ein Minimum, die Basis wird nach Plus hochgezogen, der Transistor 38 läßt einen großen
Collektorstrom /«,//fließen entsprechend dem momentanen
Arbeitspunkt, z. B. Pi, und das Meßinstrument 35 zeigt nur den geringen Spannungsabfall zwischen Masse
und Collektor an, da der Widerstand 40 klein ist. Mit zunehmender Oszillatorspannung, d. h. entsprechend
größerer Menge pro Zeiteinheit, verschiebt sich der Arbeitspunkt des Transistors 38 nach Pi. Da die
Transistorkennlinie in ihrem gekrümmten Teil ausgenutzt wird, kann damit die gegenläufige Kennlinie
M/t=f(UOsc) linearisiert werden, so daß z. B. von einem
bestimmten Ansprechwert ab eine lineare Skalenteilung möglich ist
Eine in gleicher Weise wirkende Linearisierungsschaltung zeigt die F i g. 17, wobei jedoch zur Linearisierung
die Kennlinie einer oder mehrerer in Reihe liegender Dioden 41 ausgenutzt wird. Die Diode bzw.
Dioden 41 liegen in Durchlaßrichtung in Reihe zum Widerstand 40 und anstelle eines npn-Transistors ist ein
pnp-Transistor 42 verwendet dessen Arbeitspunkt durch einen Einstellregler 43 festgelegt werden kann.
Der Collektor liegt dementsprechend über den Widerstand 40 und die Dioden 41 an Masse und der Emitter
über den Widerstand 39 und 43 am PluspoL Das Meßinstrument 35 liegt über einen Widerstand 44 am
Collektor.
Bei geringer Durchflußmenge pro Zeiteinheit liegt eine kleine Spannung an der Basis, der Einstellregier 43
ist so eingestellt, daß ab einer bestimmten Durchflußmenge der Transistor 42 einen geringen Strom zieht
Dabei sperren die Dioden 41 noch, wobei der Spannungsabfall an diesen und dem Widerstand 40
relativ hoch ist so daß schon bei sehr geringer Durchflußmenge eine gute Anzeige möglich ist
Mit steigender Durchflußmenge und damit zunehmender Oszillatorspannung wird der Transistor 42
immer weiter aufgesteuert und ab einem bestimmten Spannungsabfall zwischen Collektor und Masse kommen
die Dioden 41 in den Durchlaßbereich, so daß eine Verringerung der Anzeigespannung auftritt. Wie
ersichtlich, tritt hierdurch eine Linearisierung im Anfangsbereich (Bereich Pi ,.F ig. 16) ein.
Die Schaltung gemäß Fig. 17 kann auch zweckmäßigerweise
so abgewandelt bzw. erweitert werden, daß im oberen Anzeigebereich, also bei Personen-Kraftfahrzeugen
z. B. ab 20 Liter pro Stunde, die Anzeige gerafft, d. h. die Skala zusammengedrückt wird.
Dies kann, wie die Fig. 18 zeigt, durch eine den
Dies kann, wie die Fig. 18 zeigt, durch eine den
Dioden 41 parallelgeschaltete Zenerdiode 45 erreicht werden, der gegebenenfalls Widerstände 65, 66
vorgeschaltet sind, an deren Verbindungspunkt das Meßinstrument 35 angeschlossen ist. Die Zenerdiode 45
ist so gewählt, daß sie erst beim Überschreiten einer bestimmten Durchflußmenge bzw. Oszillatorspannung
leitend wird und dadurch den Anzeigebereich des Meßinstrumentes 35 nach oben immer mehr zusammendrückt.
Eine so erhaltene Skala zeigt die F i g. 19.
Eine Umwandlung des Signals Menge pro Zeiteinheit
Eine Umwandlung des Signals Menge pro Zeiteinheit
in Menge pro Wegstrecke kann gemäß F i g. 20 durch ein dem Signalgeber 30 bzw. einem nachgeschalteten
Lineansierungsglied 46 folgendes Integrierglied 47
erfolgen, das aus einem Reihenwiderstand 48 und einem nach Masse geschalteten Kondensator 49 besteht, sowie
durch ein von der Drehzahl der Abtriebswelle des Getriebes (Tachowelle T) gesteuertes Schaltglied 50,
das dem Kondensator 49 parallel geschaltet ist. Dieser Schalter 50 kann z. B. zweckmäßig gemäß Fig.21 aus
einer von der Tachowelle 51 angetriebenen, als
Schaltwalze 52 dienenden Isolierstoffwalze bestehen, die an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der
zylindrischen Oberfläche Kontaktsegmente 53 aufweist,
die jeweils zwei Kontakte x, y kurzschließen können. Gegebenenfalls, besonders bei höher drehenden Tachowellen,
kann es zweckmäßig sein, nur ein Kontaktsegment 53 vorzusehen oder besonders bei Tachowellen
mit niedriger Drehzahl können auch mehr als zwei Verwendung finden. Die Kontaktabnahme kann an der
Mantelfläche und/oder an der Stirnfläche(n) der
Schahwa ze 52 vorgenommen werden. Anstelle einer bcnaltwalze kann auch eine Schaltscheibe vorgesehen
sein. 6
Die Wirkungsweise dieser Schaltung und Schaltvorrichtung
ist folgende:
Bei einer bestimmten Durchflußmenge, z.B. 10l/h.
entsprechend einer Oszillatorspannung des Signalgebers 30 von z. B. U1, wird der Kondensator 49 für die
Öffnungszeit i, des Schalters 50 nach einer e-Funktion
über den Widerstand 48 geladen (F i g. 22) und über das
Meßgerat 35 und den Vorwiderstand die Spannung am
Kondensator 49 angezeigt Während der Schließzeit fe wd der Kondensator 49 kurzgeschlossen und auf
Nuupoter.! dl gebracht Die im Kondensator 49 in einer
bestimmter Zeiteinheit gespeicherte Energie ist also einerseits abhängig von der Durchfloßmenge pro
Zeiteinheit und außerdem von der Winkelgeschwindigkeit Ω mit der der Schalter 50 durch die Tachowefle 51
geflossen und geöffnet wird. Da diese Wmkelge-Sü?
g u * T der Fahrzeaggeschwindigfceit ab-ÄEl"?"^
£* 8^*9" Dnrchflußmen^ aber
höherer Geschwmdigkeii ein geringerer Energieinhalt
und damit eine geringere Anzeige des Meemstramentes
35. das den jeweiligen Mittelwert der ZeitintegraJknrve
«s
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Z4 4Z 100
anzeigt. Durch entsprechende Eichung der Instrumentenskala kann daher mit wenig Aufwand eine Anzeige in
z.B. Liter/100 km vorgenommen werden. Die Fig. 22 zeigt zwei Vorgänge, nämlich einmal bei hoher
Durchflußmenge pro Zeiteinheit z. B. 20 l/h (2 U\) und geringerer Geschwindigkeit Ω] und einmal bei halber
Durchflußmenge/Zeit, z.B. 10l/h (Ui) und nahezu
doppelter Geschwindigkeit Si2. Zur Beruhigung des
Zeigers des Meßinstrumentes 35 kann diesem ein Kondensator 54 parallel geschaltet werden. ro
Eine weitere zweckmäßige Schaltung und Vorrichtung zur Umwandlung des M/f-Wertes in einen
M/Weg-Wert zeigen die Fig.23 bis 26. Hierbei wird über einen Umschalter 55 mit den Kontakten a, b, cder
Kondensator 49 während der Zeit fi geladen (Stellung
a), während einer kurzen Zeitspanne t2 über das
Meßinstrument 35 entladen (Stellung ~ät>) und anschließend
nach kurzer Zeit h innerhalb der Zeitdauer ti voll
entladen (Stellung Hc).
Die F i g. 24 zeigt eine hierfür geeignete Isolierstoffwalze oder -scheibe 52, die zwischen Tachowelle 51 und
Tachometer eines Kraftfahrzeugs einsetzbar ist und sich dadurch mit der Drehzahl der Tachowelle 51 dreht. Auf
der Walzenoberfläche (Mantel- und/oder Stirnfläche) ist eine Kontaktfläche vorgesehen, die in der Mitte einen
durchgehenden Ring bildet, der dem Kontakt a des Schalters 66 entspricht. An diesem ist nach rechts ein
schmaler Kontaktstreifen 57, der an den Kontakt b führt, und nach links ein breiterer Kontaktstreifen 58,
der an den Kontakt c führt, angebracht. Die Abwicklung der Kontaktfläche 56 ist in Fig.25 dargestellt. Die in
F i g. 26 schraffierte Fläche zeigt den an das Meßinstrument 35 und den diesem gegebenenfalls parallelgeschalteten
Kondensator 54 abgegebenen Energieinhalt für eine bestimmte Durchflußmenge und Drehzahl Ω der
Isolierstoffwalze, die ein proportionales Maß der momentanen Geschwindigkeit des Fahrzeugs darstellt.
Wie bereits bei der Beschreibung der Fig.20 erwähnt, ist dem Signalgeber 30 zwecks Erzielung eines
linearen Spannungsverlaufs Uosc^ffM/t) in einem
möglichst großen Bereich eine Linearisierungsschaltung 46 nachgeschaltet. Dies ist die Voraussetzung für eine
genaue Anzeige in Liter/Wegeinheit, zweckmäßig Liter/100 km, da die vom Durchflußmesser erhaltene
Kennlinie nicht linear verläuft Eine solche Linearisierungsschaltung 46 zeigt die F i g. 27.
Die vom Signalgeber 30 angebotene Spannung ί/ΟΑ·
wird mit zwei Transistorstufen Tr verstärkt, wobei innerhalb jeder Verstärkerstufe Tr der Einsatz der
Gegenkopplungen mit Hilfe der Einstellregler VR und der Dioden D auf einen beliebigen Wert festgelegt
werden kann. Diese Gegenkopplungen sprechen aiso bei bestimmten Geberspannungen an, d. h. die Verstärkung
der einzelnen Transistorstufen Tr kann je nach Höhe der Eingangsspannung auf feste Werte justiert
werden. Die F i g. 28 zeigt die Oszillatorspannung des Signalgebers 30UOSc=f(M/t) ohne Linearisierung anhand
der Kurve I und mit Linearisierung anhand der Kurve II.
Zur Weiterverarbeitung des nun linearisierten Spannungsverlaufs der vom Signalgeber 30 abgegebenen
Spannung in eine Anzeige Liter/100 km dient das gegenüber der Fig.20 erweiterte Integrationsglied 47
der Schaltung gemäß F i g. 27, dessen Kondensator 49 hierzu je nach augenblicklicher Geschwindigkeit und
dieser entsprechenden Winkelgeschwindigkeit Ω der Tachowelle 51 schnell oder langsam aufgeladen bzw.
entladen wird.
Der Lade- und Entladevorgang von Kondensatoren verläuft bekanntlich nach einer e-Funktion. Da dies
einen Fehler in der Anzeige zur Folge hätte, wird der Kondensator 49 unter Vorschaltung einer vorzugsweise
regelbaren Konstantstromquelle 67 aufgeladen, wodurch der Anstieg der Aufladung einen linearen Verlaui
erhält.
Auf diese Weise erhält man aiso entsprechend der momentanen Geschwindigkeit durch lineare Aufladung
bzw. Entladung, deren Größe von der Drehzahl Ω des mit der Tachowelle verbundenen rotierenden Schalters
50 bzw. 55 abhängt, ein Maß für den Verbrauch pro 100 km bzw. pro einer anderen Wegstrecke. Entladen
wird der Kondensator 49 über einen Schutzwiderstand 68 und z. B. den oben beschriebenen Schalter 50, der
proportional zur augenblicklichen Geschwindigkeit in kurzen bzw. langen Zeitabständen öffnet und schließt
Die Höhe der Spannung, auf die der Kondensator 49 aufgeladen wird, ist somit ein Maß für die Anzeige
Liter/100 km. Diese wird dem Meßgerät 35 über einen Vorwiderstand 44 zugeführt Zur Beruhigung der durch
den Schalter 50 pulsierenden Anzeige dient der parallelgeschaltete Kondensator 54.
Die Wirkungsweise entspricht derjenigen, wie sie anhand der F i g. 20 bis 26 erläutert ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (37)
1. Durchflußmesser, insbesondere Benzin-Durchflußmesser
für Kraftfahrzeuge, mit einem vom strömenden Medium betätigten Differenzdruckmesser
mit zwei durch eine Membran getrennten Druckkammern und einem mit der Membran gekuppelten Metallteil, das bei Druckänderung im
Bereich einer in einem Schwingkreis eires Oszillators liegenden Induktivität bewegbar ist und damit in
Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit M/t die Funktion des Oszillators beeinflußbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (9; 23) im Differenzdruckiwsser (5) vorgesehen
und unmittelbar mit der Membran (9) verbunden ist bzw. diese bildet und daß die Induktivität (10; 11,15)
an einer der Membran (9) gegenüberliegenden Abschlußwand einer Druckkammer (4, 8) vorgesehen
ist(Fig. Iund9—11).
2. Durchflußmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (9; 23) über die
Induktivität (10; 11, 15) den Oszillator bedämpft (Fig. 1,2).
3. Durchflußmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Oszillator ein
LC-Oszillator verwendet wird.
4. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Oszillator als Signalgeber (30) und einem Anzeigeinstrument (35) eine Linearisierungsschaltung
(46) zur Linearisierung der Kurve M/t — f(U0SC)
vorgesehen ist (F i g. 20,27).
5. Durchflußmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Linearisierung die Kennlinie
eines Transistors (38) ausgenutzt ist (F i g. 15).
6. Durchflußmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Linearisierung die Kennlinie
wenigstens einer Diode (41) ausgenutzt ist (Fig. 17).
7. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Signalgeber (30) und Anzeigeinstrument (35) ein gegengekoppelter Transistorverstärker
vorgesehen ist
8. Durchflußmesser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplungen) einstellbar
ist bzw. sind.
9. Durchflußmesser nach zumindest einem der so Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Anzeigeinstrument (35) unmittelbar oder mittelbar eine Zenerdiode (45) parallelgeschaltet ist, die derart
bemessen ist, daß sie bei großen Durchflußmengen den Anzeigebereich zusammendrängt (F i g. 18).
10. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Messung des spezifischen Benzin-Verbrauchs eines Kraftfahrzeugs die Oszillatorspannung durch ein in
an sich bekannter Weise von der momentanen Geschwindigkeit des Fahrzeugs abhängig gesteuertes
Schaltglied (50; 55) getaktet wird und die getaktete Spannung dem Anzeigeinstrument (35)
zugeführt wird (F i g. 20,23).
11. Durchflußmesser nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oszillatorspannung einem Integrierglied (47) in an sich bekannter Weise
zugeführt und die so gewonnene Spannung getaktet wird (F i 2.27).
12 Durchflußmesser nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Integrierglied einen Kondensator enthält und zwecks linearer Aufladung
desselben diesem eine Konstantstromquelle (67) vorgeschaltet ist
13. Durchflußmesser nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet daß die Konstaatstromquelle (67)
regelbar ist
14. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannung getaktet nach Masse kurzgeschlossen wird.
15. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schaltglied (50; 55) in an sich bekannter Weise an die Tachometerwelle (51) eines Fahrzeugs
angeschlossen kt (f i g. 24).
16. Durchflußmesser nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaltglied (50; 55) aus einer Schaltwalze (52) oder Schaltscheibe besteht (F i g. 21,24).
17. Durchflußmesser nach zumindest einem der Anspräche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schaltglied (50; 55) in an sich bekannter Weise zwischen Tachometerwelle (51) und Tachometer
einsetzbar ist
18. Durchflußmesser nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze (52) oder Schaltscheibe wenigstens ein Kontaktsegment
(53) aufweist das bzw. die als Kontaktbrücke für zwei feststehende Schaltkontakte (x, y) dient bzw.
dienen (F ig. 21).
19. Durchflußmesser nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (55) eine ringförmige Kontaktbrücke (56) mit auf jeder
Seite mindestens je einem seitlich überstehenden, jeweils paarweise einander zugeordneten und in der
Abwicklung gegeneinander versetzten, sich nicht überlappenden Kontaktstreifen (57,58) aufweist und
im Bereich der ringförmigen Kontaktfkäche (56) und der Umlaufbahnen der Kontaktstreifen (57,58) je ein
feststehender auf diesem schleifender Schaltkontakt (a, b, ^vorgesehen ist (F i g. 24).
20. Durchflußmesser nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kontaktstreifen (57)
derart ausgebildet ist, daß dessen Kontaktzeit (h) mit dem zugeordneten Schaltkontakt (b) wesentlich
kürzer ist als die Kontaktzeit (U) des anderen Kontaktstreifens (58) mit dem ihm zugeordneten
Schaltkontakt (c).
21. Durchflußmesser nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß Kontaktfläche (56) und
Kontaktstreifen (57,58) derart angeordnet sind, daß bei angetriebenem Schaltglied (55) zuerst der
Kontaktstreifen (57) mit der kürzeren Kontaktzeit (t2) mit dem Schaltkontakt (b) zusammenwirken
kann und der Abstand zwischen diesem Kontaktstreifen (57) und dem anderen Kontaktstreifen (58)
kleiner ist als derjenige zwischen letzterem und dem ersteren.
22. DurchfluDmesser nach zumindest einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
der mit der Kontaktfläche (56) zusammenwirkende Schaltkotitakt (a) mit dem Integrierglied (47 bzw.
Kondensator 49), der mit dem die kürzere Kontaktzeit (h) bewirkenden Kontaktstreifen (57) zusammenwirkende
Schaltkontakt (b) mit dem Meßgerät (35) und der mit dem die längere Kontaktzeit (U)
)ewirkenden Kontaktstreifen (58) zusammenwircende Schaltkontakt (c) mit Masse verbunden ist
Tig. 24).
23. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß s
die Schaltkontakte (x, y; a, b, c) die entsprechenden
Gegenkontakte (53; 56,57,58) auf der Mantelfläche und/oder der Stirnfläche des Schaltgliedes (52)
kontaktieren.
24. üurchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schaltglied (50,55) in an sich bekannter Weise auf einer Seite zentrisch zur Drehachse eine
Bohrung (Innenvierkant 69) zur verdrehungssicheren Aufnahme der Tachowelle (51) und auf der
gegenüberliegenden Seite einen Stift (Vierkantstift 70) zum verdrehungssicheren Einstecken in den
Tachometer aufweist
25. Durchfiußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schaltglied (50; 55) mit den Schaltkontakten (x,
y; a, b, c) in an sich bekannter Weise als zwischen Tachowelle (51) und Tachometer einsetzbare,
insbesondere mit diesen verschraubbare Einheit ausgebildet ist.
26. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Seite der Membrankammer (5) an der die Spule (10) angeordnet ist, diese durch eine zumindest
zwischen Spule (10) und Metallscheibe (23) wirksame isolierende Platte (59) abgeschlossen ist (F i g. 9—
11).
27. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die
Membran (9) aus elektrisch isolierendem Material mit einer im Zentrum vorgesehenen Metallscheibe
(23) besteht.
28. Durchflußmesser nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallscheibe (23) mit
federnden, nach außen gerichteten Armen (24) oder Stegen (28) versehen ist (F i g. 5— 11).
29. Durchflußmesser nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (24) oder Stege (28)
mit einem Einspannrand (25) verbunden sind.
30. Durchflußmesser nach Ansprjch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (24) oder
Stege (28) gewellt sind.
31. Durchflußmesser nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallscheibe (23),
die Arme (24) bzw. Stege (28) und der Einspannring (25) einstückig ausgebildet sind und auf der
Druckseite von einer dichtenden Membran (26) bedeckt sind.
32. Durchflußmesser nach zumindest einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß
die Metallscheibe (23) und die Stege (28) durch im Abstand voneinander angeordnete sektorförmige,
einen Ring bildende Schlitze (27) einer Metallplatte gebildet sind (F i g. 8).
33. Durchflußmesser nach Anspruch 32, dadurch c.i
gekennzeichnet, daß die Schlitze (27) mehrere konzentrische Ringe bilden und die Schlitze (27)
derart angebracht sind, daß die die Ringe verschiedenen Durchmessers verbindenden Stege (28) von
einem Ring zum nächsten gegeneinander versetzt sind.
34. Durchflußmesser nach zumindest einem der AnsDrüche 26 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Membran (9; 23) gegenüberliegende Wand der Unterdruckkammer (8) derart ausgebildet ist,
daß mit zunehmender Auslenkung der Membran (9; 23) diese und/oder deren Stege (28) oder Arme (24)
von außen nach innen mit immer größer werdender Fläche auf der Wand aufliegt bzw. aufliegen
(Fig. 10,11).
35. Durchflußmesser nach Acspruch 34, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterdruckkammer (8) die Form eines Kegelstumpfes aufweist, auf dessen
großer Fläche die Membran (9; 23) vorgesehen ist (F ig. 12).
36. Durchflußmesser nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche des Kegelstumpfes konkav oder konvex gewölbt ist (F i g. 13).
37. Durchflußmesser nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche des
Kegelstumpfes stufenförmig abgesetzt ist und konzentrische Auflageringe (64) für die Membran (9;
23) und/oder deren Arme (24) oder Stege (28) bildet (F ig. 9-11).
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742442155 DE2442155C3 (de) | 1974-09-03 | Durchflußmesser, insbesondere Benzin-Durchflußmesser für Kraftfahrzeuge | |
| FR7527042A FR2284105A1 (fr) | 1974-09-03 | 1975-09-03 | Debitmetre, et notamment debitmetre d'essence pour vehicules automobiles |
| IT2688975A IT1042284B (it) | 1974-09-03 | 1975-09-03 | Misuratore della portata di un fluido specialmente misuratore della portata di benzina per autoveicoli |
| GB3630575A GB1519803A (en) | 1974-09-03 | 1975-09-03 | Gluid flow measuring device particularly petrol flow measuring device for motor vehicles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742442155 DE2442155C3 (de) | 1974-09-03 | Durchflußmesser, insbesondere Benzin-Durchflußmesser für Kraftfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2442155A1 DE2442155A1 (de) | 1976-03-11 |
| DE2442155B2 true DE2442155B2 (de) | 1977-01-13 |
| DE2442155C3 DE2442155C3 (de) | 1977-08-25 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0164240A3 (de) * | 1984-06-08 | 1987-06-24 | Borg-Warner Corporation | Differenzdruckmessfühler |
| DE19647408C1 (de) * | 1996-03-21 | 1997-11-13 | Siemens Ag | Druckaufnehmer |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0164240A3 (de) * | 1984-06-08 | 1987-06-24 | Borg-Warner Corporation | Differenzdruckmessfühler |
| DE19647408C1 (de) * | 1996-03-21 | 1997-11-13 | Siemens Ag | Druckaufnehmer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2442155A1 (de) | 1976-03-11 |
| IT1042284B (it) | 1980-01-30 |
| GB1519803A (en) | 1978-08-02 |
| FR2284105B1 (de) | 1979-03-09 |
| FR2284105A1 (fr) | 1976-04-02 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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