DE2445544C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung eines fotografischen Filmes auf Rißstellen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung eines fotografischen Filmes auf Rißstellen

Info

Publication number
DE2445544C2
DE2445544C2 DE19742445544 DE2445544A DE2445544C2 DE 2445544 C2 DE2445544 C2 DE 2445544C2 DE 19742445544 DE19742445544 DE 19742445544 DE 2445544 A DE2445544 A DE 2445544A DE 2445544 C2 DE2445544 C2 DE 2445544C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
cracks
scanning
perforation
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19742445544
Other languages
English (en)
Other versions
DE2445544A1 (de
Inventor
August Dr. 8024 Deisenhofen Hell
Adolf 8043 Unterföhring Höfler
Klaus Dipl.-Ing. 8000 München Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19742445544 priority Critical patent/DE2445544C2/de
Publication of DE2445544A1 publication Critical patent/DE2445544A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2445544C2 publication Critical patent/DE2445544C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/72Investigating presence of flaws
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/84Systems specially adapted for particular applications
    • G01N21/88Investigating the presence of flaws or contamination
    • G01N21/89Investigating the presence of flaws or contamination in moving material, e.g. running paper or textiles
    • G01N21/8914Investigating the presence of flaws or contamination in moving material, e.g. running paper or textiles characterised by the material examined
    • G01N21/8916Investigating the presence of flaws or contamination in moving material, e.g. running paper or textiles characterised by the material examined for testing photographic material

Landscapes

  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung zu dessen Durchführung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
Die weitgehend automatische Bearbeitung von Filmmaterial in modernen Filmbearbeitungsgeräten macht besonder^ Vorkehrungen zur Filmrißprüfung notwendig. Sichere Erkennung und Reparatur von beschädigt angelieferten Aufträgen ist eine Voraussetzung, um den erwünschten nahezu störungsfreien Betrieb eines Durchlauf-Filmverarbeitungsgerätes zu garantieren.
Aus der DE-OS 21 46 947 ist ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3 bekannt Mit der aus der DE-OS 21 46 947 bekannten Vorrichtung wird der Film nacheinander gegensinnig über zwei parallele, kreiszylindrische Umlenkwalzen geführt, denen jeweils eine im Infrarotbereich arbeitende fotoelektrische Abtasteinrichtung zugeordnet ist Der Strahlverlauf ist bei beiden an den Walzenmantel tangential, jedoch gegenüber der Walzenachse schräg gestellt. Auf diese Weise sollen im Bereich von Rissen geringfügig abstehende Filmteile den Abtaststrahl stören und fotoelektrisch erkannt werden.
Durch die kreiszylindrische Form der Umlenkwalzen kann ein merkliches Abstehen der Filmränder im Bereich von Schäden allenfalls bei schrägen Einrissen am Filmrand auftreten. Auch bei sehr geringen, senkrecht zur Seitenkante des Films verlaufenden Einrissen ist aufgrund der zylindrischen Krümmung des Films kein sehr starkes Abstehen der eingerissenen Filmteile zu erwarten.
Zur Überprüfung bereits häufig vorgeführter, entwikkelter Filme auf Beschädigung ist es ferner aus der
so US-PS 26 99 676 bekannt, den Film mit entgegengesetzter Krümmung nacheinander um zwei Rollen mit parallelen Walzen umzulenken. Die normale Filmdicke überschreitende Verbiegungen des Films werden durch mechanische Abtaster an diesen Walzen erfaßt und angezeigt Auch bei dieser Anordnung ist der Film im wesentlichen auf einer kreiszylindrischen Bahn geführt, so daß kleinere Beschädigungen ohne Dickenänderung praktisch nicht erkannt werden können.
Die aus der US-PS 26 99 676 bekannte Vorrichtung
du umfaßt eine KicbcSiäiiüii zur Reparatur von Beschädigungen.
Ausgehend von einem Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3 ist es Aufgabe der
Erfindung, eine Überprüfung fotografischer Filme vor dem Entwickeln so durchzuführen, daß unabhängig von der Art des Fehlers alle die Reißfestigkeit des Filmes gefährdenden Schäden mit Zuverlässigkeit angezeigt
und repariert werden können.
Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch die in den Ansprüchen 1 und 3 beschriebene Erfindung.
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und die zu seiner Durchführung erforderlichen und vorteilhaft verwendeten Vorrichtungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung wird anhand der Zeichnung und deren Beschreibung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eirsiii Ausschnitt aus einem beidseitig perforierten Filmband mit den von den erfindungsgemäßen Oberprüfungsverfahren erfaßten Bereichen,
Fig.2 schematisch einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Überprüfungsvorrichtung,
F i g. 3 einen Schnitt HI-III durch den Gegenstand von Fig. 2,
F i g. 4 eine Aufsicht auf den Gegenstand von F i g. 2,
F i g. 5 einen Schnitt V-V durch den Gegenstand von Fig. 4,
F i g. 6 eine Aufsicht auf eine Variante eines Details des Gegenstandes von F i g. 2—4,
F i g. 7 einen Ausschnitt eines Schnitts durch den Gegenstand von F i g. 6,
F i g. 8 eine Variante des Gegenstandes von F i g. 5,
F i g. 9 ein Blockschaltbild der elektronischen Verarbeitungs- und Anzeigevorrichtung für die durch Filmfehler erzeugten elektrischen Impulse,
F i g. 10 schematisch den Einbau der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung in eine Filmverarbeitungsvorrichtung.
F i g. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem beidseitig perforierten Film. Erfahrungsgemäß können verschiedene Arten von Filmrissen unabhängig voneinander auftreten, und zwar das Einreißen des Filmes vom Rade her, das Einreißen der Perforationsstege und Risse im mittleren Bereich des Filmes. Diese Beschädigungen treten beispielsweise durch schadhafte Transportvorrichtungen in der Kamera oder unvorsichtiges Hantieren auf. Wenn durch eine nicht erkannte Beschädigung des Filmes der in großen Längen durch das Filmbearbeitungsgerät gezogene Film an irgendeiner Stelle im Gerät reißt, ist der ganze innerhalb des Geräts befindliche Film verloren und außerdem wird ein hoher Arbeitsaufwand für die Wiedereinfädelung verursacht.
Um solche Pannen zu vemeiden, sind demnach die Bereiche BX, B2 nach Fig. 1 auf seitliche Einrisse, die Bereiche ß4, B5 auf Perforationsrisse und der Bereich B 3 auf Mittelrisse zu prüfen. Dies geschieht mit der Vorrichtung, deren mechanische Bestandteile in den F i g. 2—8 dargestellt sind.
Der Film F wird von einer Abwickelrolle 1 auf eine Aufwickelrolle 12 umgewickelt Dazwischen liegt die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung, deren einzelne Bestandteile in der Reihenfolge des Durchlaufs, also nach F i g. 2 und 3 von rechts nach links beschrieben werden.
Nach Passieren eines Führungsrollenpaares 2 gelangt der Film F auf eine Laufrolle 3, welche im Randbereich des Filmes konisch verdickt ist. Der Film wird dadurch am Rande verspannt, was zum Auseinanderklaffen .selbst kleinster seitlicher Einrisse führt. Ein Erkennen eines solchen Einrisses erfolgt durch eine Lichtschranke 8, welche in an sich bekannter Weise die Randbereiche des Filmes F mit je einem Element 8a und 8b abtastet Selbstverständlich arbeitet diese Lichtschranke im infraroten Spektralbereich, für den der Film nicht empfindlich ist. Das gleiche gilt auch für die im folgenden beschriebenen photoelektrischen Abtastvorrichtungen.
Die Lichtschranke 8 weist außer den beiden Randelementen 8a und 8b ein mittleres Element 8c auf, welches zur Erkennung der Mittelrisse dient Um diese sichtbar zu machen, drückt ein federnd gelagerter Fühlerstift 5 den Film Fan der betreffenden Stelle nach oben, so daß ein vorhandener Riß aufgespreizt wird.
Der Kopf des Fühlers 5 trägt dabei auch das zweite Element der Lichtschranke, also entweder den Detektor oder die Lichtquelle, welche im Kopf versenkt sein kann.
Nach Passieren der Lichtschranke 8 gelangt der FiImabschnitt Fin die Station zur Prüfung der Perforation. Diese besteht aus zwei Rollenpaaren 9, weiche zu beiden Seiten der Perforation den Film niederhalten. Im Bereich der Perforation drücken die Köpfe zweier federnd gelagerter Tasthebel 6 gegen den Film. Diese Köpfe sind an den kürzeren Armen der Hebel angeordnet
Da Perforationsschädigungen erst beim Durchriß von mehr als einer Perforation kritisch für die Weiterverarbeitung des Filmes sind, ist der Kopf des Fühlers 6 in Filmlaufrichtung so lang, daß er erst in einen Riß in der Perforation eindringt, wenn dieser mehr als einen Steg umfaßt In diesem Falle wird der zweite, längere Hebelarm des Fühlers 6 um einen der Hebelübersetzung entsprechenden Betrag verschwenkt und betätigt eine weitere Lichtschranke 7.
Im Ausführungsbeispiel wird bei einem Riß der Strahlengang unterbrochen. Selbstverständlich kann er auch im Normalfall unterbrochen sein und im Falle eines Risses freigegeben werden. Die dargestellte Ausführung wurde lediglich gewählt, um zu zeigen, daß das erfindungsgemäße Verfahren auch in diesem komplizierten Fall — das Signal entspricht nämlich nicht den Signalen der anderen Lichtschranken, bei denen im Schadensfall der Strahlengang freigegeben wird — angewendet werden kann.
Nach Durchlauf dieser Station iäuft der durch Leitbleche 4 und 10 geführte Film F durch ein weiteres Führungsrollenpaar auf die Aufwickelspule 12.
Die F i g. 6 und 7 zeigen eine detaillierte Darstellung der Lichtschranke 8, soweit sie die Randkontrolle betrifft, und die F i g. 8 eine solche, soweit es sich um die Erkennung von Mittelrissen handelt
Die Erkennung kleinerer Risse ist nämlich bei dem einfacher ausgebildeten Ausführungsbeispiel nach den Fig.2—5 dadurch begrenzt, daß die Lichtschranken nicht exakt am Filmrand positioniert werden können. Bewegungsspiel bei der Filmführung und Toleranzen in der Filmbreite bedingen nämlich einen relativ hohen Sicherheitsabstand vom Filmrand. Vorteilhaft werden so also die Lichtschranken flexibel am Filmrand positioniert. Die konstruktiven Einzelheiten sind aus den F i g. 6 und 7 zu ersehen.
Dabei wird eine Laufrolle 14 der Abtasteinheit über eine Feder 16 direkt an den Filmrand angefedert. Der Abstand d der Tastspur vom Filmrand ist über einen Exzenter 13 justierbar. Über ein Langloch 15 wird eine Wegbegrenzung der Abtasteinheit erreicht. Da das Filmband beidseitig nach seitlichen Einrissen abgetastet wird, sind zwei konstruktive Varianten für die Meßan-λλ nrfjnijncT IHO0^iCh närnüch dsß die Abissieinheitsii beidseitig angefedert werden oder daß nur eine der Abtasteinheiten einseitig angefedert und die gegenüberliegende zweite Abtasteinheit starr angeordnet wird. Wegen der einfacheren Justierung wird die letzte Variante vorgezogen.
Im Bereich der Tastspur B3 nach Fig. 1 werden Grobbeschädigungen absolut sicher, Haarrisse dagegen unter Umständen erst ab einer eewissen Länee erkannt.
Die Erkennung von Haarrissen ist weiterhin sehr stark von deren Verlauf abhängig, wobei Risse senkrecht zum Filmrand am sichersten erfaßt werden. Es wird eine Verbesserung der Mittelrißerkennung dadurch vorgenommen, daß zusätzlich zur Spur 53 zwei 5 weitere Tastspuren angeordnet werden.
F i g. 8 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform, durch die die Rißöffnung verbessert werden kann. Durch das Federelement 5 wird auf die zu prüfende Filmfläche eine Kraft ausgeübt, die so dimensioniert ist, daß Kratzer am durchlaufenden Film vermieden werden. Diese Kraft stützt sich im Normalfall an zwei Lagerrollen 17 ab, die ihrerseits in dem Gehäuse 18 der Lichtschranke 8 aufgenommen sind. Bei Vorliegen einer Filmbeschädigung werden die durch das Federelement hervorgerufenen Biegespannungen frei und bewerkstelligen die Rißöffnung. Der geöffnete Riß wird von den Infrarotlichtschranken durchstrahlt und somit erkannt
Es ist weiterhin möglich, daß Filmbeschädigungen im Bereich der Tastspur 3 durch Druckluft geöffnet werden, wobei nachgeschaltete druckempfindliche Elemente den Nachweis der Beschädigungen vornehmen. Das Filmmaterial kommt in diesem Fall mit keinerlei mechanischen Tastelementen in Berührung.
Fig.9 zeigt ein Blockschaltbild der elektronischen Verstärkereinrichtung und der Zählvorrichtung, mittels der die erkannten Filmrisse angezeigt und registriert werden.
Für die Abtastung der Filmbeschädigungen werden für alle fünf Tastspuren einheitlich Infrarotlichtschranken Li —L 5 verwendet. Sie bestehen aus einer Kombination je einer Luminiszenzdiode mit einem Photodarlingtonverstärker. Beim Tastvorgang auf den Spuren Bi, B2 und B3 sprechen die Lichtschranken auf den Übergang dunkel/hell an, während aus den oben erwähnten Gründen auf den Spuren 4 und 5 der Obergang hell/dunkel einen Schaltimpuls liefert Jedoch können wie eben erwähnt, auch diese Spuren auf den Übergang dunkel/hell umgestellt werden, um eine einheitliche Signalabgabe und vereinfachte Weiterverarbeitung zu er- halten. -
Das mit einem Schmitt-Trigger aufbereitete Signal wird zur Aktivierung des nachfolgenden Mono-Flop verwendet mit dem wiederum ein Zähler, der ein mechanischer Zähler oder selbstverständlich auch ein elek- tronischer Zähler sein kann, zum Ansprechen gebracht wird.
Als Abwandlung der dargestellten Zählvorrichtung, welche die von verschiedenen Prüfstellen herkommende Impulse ohne Unterscheidung anzeigt und zählt, kann natürlich für jede einzelne Station ein eigener Verstärkerkanal und eine eigene Zählvorrichtung vorgesehen werden. Dies ist aber zu praktischen Zwecken nicht erforderlich, sondern lediglich zu statistischen Zwecken vorteilhaft
Die Prüfstation wird vorzugsweise eine an sich bekannte automatische Klebestation KL (vgl. Fig. 10) nachgeordnet Durch die dem Zähler zugehenden Impulse kann auch in einfacher Weise diese Klebestation KL gesteuert werden, so daß die erkannten Filmbeschädigungen, welche bei Nichtbehebung — wie bekannt ist — erhebliche Schäden durch Reißen des Filmes in der Entwicklungsmaschine verursachen können, gleich nach Erkennen selbsttätig repariert werden.
F i g. 10 zeigt eine solche Anordnung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung in einem Filmverarbeitungsgerät im Zusammenhang mit vor- und nachgeschalteten Stationen.
Dabei wird der Film Firn Dunkeln in bekannter Weise von einer Spule Sp 1 in einer Abwickelstation A entnommen und der erfindungsgemäßen Prüfstation P zugeführt Die durch diese ermittelten Ergebnisse werden in der elektronischen Steuervorrichtung St verarbeitet. Die Steuervorrichtung St steuert eine Klebevorrichtung KL, deren Aufbau nicht Gegenstand dieser Anmeldung ist. Nach Durchlauf der beschriebenen Station wird der geklebte Film auf die mit dem Motor M angetriebenen Aufwickelspule Sp 2 aufgewickelt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur kontinuierlichen Oberprüfung eines fotografischen, belichteten, aber noch nicht entwickelten Filmes auf Rißstellen, bei dem zur Feststellung der Rißstellen der Film in aufeinanderfolgenden Stationen einer Transportvorrichtung aufgespreizt und dort mit im infraroten Spektralbereich arbeitenden fotoelektrischen Abtastvorrichtungen geprüft wird und die erkannten Rißstellen registriert werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überprüfung auf seitliche Einrisse der Film an seinen Rändern mittels einer im Bereich der Filmränder konisch erweiterten Laufrolle (3) aufgespreizt und dort abgetastet (8a, Sb) wird und daß zur Überprüfung auf mittlere Einrisse der Film (F) mittels eines federnd gegen seine Mitte gerichteten Abtastfühlers (S) gespannt und dort abgetastet wird (Sc) und zur Überprüfung auf Risse im Bereich der Perforation der Film (F) mechanisch durch Fühler (6) abgetastet wird, welche beim Vorliegen eines Einrisses von mehr als einem Perforationssteg Abstastvorrichtungen (7) betätigen, und daß die registrierten Rißstellen durch Überkleben (KL) mit Klebeband repariert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels der fotoelektrischen Abtastvorrichtungen (7,8a— c) bei Vorliegen eines Risses erzeugten Impulse verstärkt und mindestens einem Impulszähler (Z,) zugeführt werden, welcher Lage und Anzahl der Defekte im Film ^7-^ anzeiget.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Transportvorrichtung für den Film und mit an Stationen der Transportvorrichtung angeordneten, im infraroten Spektralbereich arbeitenden fotoelektrischen Abtastvorrichtungen für die durch Verformung des Filmes an den Umlenkstationen der Transportvorrichtung erkennbar gemachten Beschädigungen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erkennen der seitlichen Einrisse des Filmes eine im Bereich der Filmränder konisch erweiterte, die Filmränder aufspreizende Laufrolle (3) vorgesehen ist und zur Überprüfung auf mittlere Einrisse des Filmes (F) ein federnd gegen die Mitte des Filmes (F) gerichteter, den Film (F) spannender und Risse aufspreizender Abtastfühler (5) und zur Überprüfung auf Perforationsrisse des Filmes (F) für jede Perforationsspur ein die Perforation abtastender, federnder Fühlerhebel (6) vorgesehen ist, dessen kürzerer Hebelarm den Abtastkopf trägt, welcher in Laufrichtung des Films gesehen länger als der Abstand zwischen zwei durch einen dritten Perforationssteg getrennten Perforationsstegen ist und dessen längerer Hebelarm einen Fortsatz zur Betätigung der fotoelektrischen Abtastvorrichtung (7) aufweist, und daß eine Klebevorrichtung (KL) zum Überkleben der erkannten Defekte mit Klebeband mittels der von den Abtastvorrichtungen (7; 8a, Sb, Bc) gewonnenen Signale durch sine Steuervorrichtung (Sf,! steuerbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den federnden Fühlerhebeln (6) auf den gegenüberliegenden Seiten des Filmes den Film (F) in der Nähe des Abtastbereiches niederhaltende, jedoch im Berührungsbereich der Fühlerhebel (6) nicht angreifende Doppelrollen (14) zugeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die fotoelektrische Abtastvorrichtung (Sa) zur Abtastung des Filmrandes auf seitliche Einrisse auf einer seitlich federnd gegen den Filmrand gelagerten, den Filmrand umgreifenden Gabel angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der von den fotoelektrischen Abtastvorrichtungen (7; 8a, 86, Sc) erzeugten Impulse eine elektronische Verstärkungseinrichtung und zur Registrierung und Anzeige der Impulse ein mechanischer oder elektronischer Impulszähler vorgesehen ist
DE19742445544 1974-09-24 1974-09-24 Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung eines fotografischen Filmes auf Rißstellen Expired DE2445544C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742445544 DE2445544C2 (de) 1974-09-24 1974-09-24 Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung eines fotografischen Filmes auf Rißstellen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742445544 DE2445544C2 (de) 1974-09-24 1974-09-24 Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung eines fotografischen Filmes auf Rißstellen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2445544A1 DE2445544A1 (de) 1976-04-01
DE2445544C2 true DE2445544C2 (de) 1986-12-18

Family

ID=5926586

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742445544 Expired DE2445544C2 (de) 1974-09-24 1974-09-24 Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung eines fotografischen Filmes auf Rißstellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2445544C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3716389A1 (de) * 1987-05-15 1988-11-24 Bayerische Motoren Werke Ag Pruefvorrichtung fuer gelochte blechteile

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2699676A (en) * 1952-06-14 1955-01-18 Grunwald Robert Testing device for film
GB1343114A (en) * 1970-06-08 1974-01-10 Agfa Gevaert Apparatus for the detection of irregularities in a material
CH543088A (de) * 1970-09-23 1973-10-15 Ciba Geigy Ag Vorrichtung zur kontinuierlichen Überprüfung eines photographischen Filmes auf Rissstellen
GB1379593A (en) * 1971-05-21 1975-01-02 Agfa Gevaert Device for sensing a moving sheet material for imperfections

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3716389A1 (de) * 1987-05-15 1988-11-24 Bayerische Motoren Werke Ag Pruefvorrichtung fuer gelochte blechteile

Also Published As

Publication number Publication date
DE2445544A1 (de) 1976-04-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3325125C1 (de) Anordnung zur Markierung von Fehlstellen an schnell laufenden Materialbahnen
EP0952082B1 (de) Vorrichtung zum Prüfen von Zigarettengruppen
EP0650911B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Erkennen von Überlappungen von biegbaren flachen Sendungen
DE3138071C2 (de)
DE2821868A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum feststellen, protokollieren und zaehlen von mechanischen beschaedigungen an laufenden baendern z.b. filmen
DE4004755C2 (de)
DE102017115534A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Überwachung eines Zustands eines Sprühstrahls
DE2726162B2 (de) Vorrichtung zum Identifizieren einer Form
DE2445544C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung eines fotografischen Filmes auf Rißstellen
DE3832984C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Fadenbruchanzeige in Fadenscharen
DE6900449U (de) Vorrichtung zum pruefen von filmbahnen
DE3718616A1 (de) Auflaufspulenpruefvorrichtung
EP0895860B1 (de) Vorrichtung zur Verhinderung von Druckwerksbeschädigungen
DE1648495A1 (de) Fehleridentifizierungsvorrichtung fuer Stahlstreifen
DE2146947C3 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Überprüfung eines photographischen Filmes auf Rißstellen
DE2305962A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von bahnfoermigem material
DE1648635B1 (de) Vorrichtung zum auffinden von fehlern in flachmaterial
DE2519231C2 (de) Vorrichtung zur Überwachung von Kettfäden bei Schärmaschinen auf Flusen und Kapillarbrüche
DE3942864C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Überprüfen der Arbeitsweise einer pneumatischen Spleißvorrichtung
DE3942864C9 (de) Verfahren und vorrichtung zum ueberpruefen der arbeitsweise einer pneumatischen spleissvorrichtung
EP0266614B1 (de) Vorrichtung zur automatischen Bestimmung von Kenngrössen von textilen Prüfgut
DE1648571A1 (de) Einrichtung zum Pruefen von optischen Eigenschaften bewegter Bahnen
DE10237767C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung von Fremdeinschlüssen in einer Folienbahn
EP0536695A1 (de) Kontinuierlich perforationskontrollierte Endlosformulare sowie Vorrichtung und Verfahren zu deren Herstellung
DE3248782A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum pruefen von oberflaechen

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
8120 Willingness to grant licences paragraph 23
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition