DE2447663C2 - Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Focussierung eines Objektives auf ein Meßobjekt - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Focussierung eines Objektives auf ein MeßobjektInfo
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- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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- G02B7/28—Systems for automatic generation of focusing signals
- G02B7/30—Systems for automatic generation of focusing signals using parallactic triangle with a base line
- G02B7/32—Systems for automatic generation of focusing signals using parallactic triangle with a base line using active means, e.g. light emitter
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Description
3. Verfahren nach Ansppjch 1. dadurch gekennzeichnet, daß ein im Brennebenenbereich des
Objektives (3) befindliches Gitter (4a) mit lichtdurchlässigen und objektseitig reflektierenden Bereichen
von hinten beleuchtet und daß das unter Autokollimation auf die lichtrefiektierenden Bereiche des to
Gitters (4a) fcjizierie Bild der lichtdurchlässigen
Bereiche über einen zwischen Objektiv (4a) befindlichen teildurchlässigen Spiegel Ja) aus dem Hauptstrahlengang ausgeblendet und auf einen Fotoempfänger (6) geleitet wird (Fig. 2). r>
4. Verfahren nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß ein im Brennebenenbereich des
Objektives befindliches Gitter (4b) mit lichtdurchlässigen und objektseitig reflektierenden, schräg zur
Gitterebene angeordneten Bereichen von hinten ■*<
> beleuchtet und daß das unter Autokollimation auf die reflektierenden Bereiche des Gitters (4b)
projizierte Bild der lichtdurchlässigen Bereiche auf einen Fotoempfänger (6) geleitet wird (F i g. 3).
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- <5
zeichnet, daß ein im Brennebenenbereich des Objektives (3) schräg zur optischen Achse angeordnetes Gitter (4cV mit durchlässigen und objektseitig
reflektierenden Bereichen von hinten mittels eines Schwenkspiegels (8) durch das mit einer Zylinderlinte (9) streifenförmig gebündelte Licht abgetastet
wird und daß das vom Objektiv (3) nach Autokollimation auf die reflektierenden Bereiche des Gitters
(4c)projizierte Bild der beleuchteten lichtdurchlässigen Bereiche auf einen Fotoempfänger (6) geleitet ü
wird (F i g. 4).
b. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß im
Brennebenenbereich des Objektives (3) ein Gitter (4, 4a. 46.4cVmii lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen Bereichen vorgesehen Ist, dessen lichtdurchlässige Bereiche durch eine Lichtquelle (I) beleuchtbar
und unter Autokollimation durch das Objektiv (3) auf die lichtundurchlässigen Bereiche abbildbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- *>
> zeichnet, daß zwischen Gitter (4) und Lichtquelle (1) ein teildurchlässiger Spiegel zur Ableitung des durch
das Gitter (4) fallenden vom Meßobjekt (5)
reflektierten Lichtes auf ein Fotoelement (6)
vorgesehen ist(Fig. 1).
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (4a) lichtdurchlässige und
objektseitig lichtreflektierende Bereiche aufweist und daß zwischen Objsktiv (3) und Gitter (4a) ein
teildurchlässiger Spiegel (Ta) zur Ableitung des von den lichfreflektierenden Flächen kommenden Lichtes auf ein Fotoelement (6) vorgesehen ist (F i j. 2).
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (4b) lichtdurchlässige und
objektseitige lichtreflektierende schräg zur Ebene des Gitters gestellte Bereiche zur Ableitung des vom
Objekt (5) reflektierten Lichtes auf ein Fotoelement (6) aufweist (F ig. 3.3a).
10. Vorrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (4c) lichtdurchlässige
und objektseitig lichtreflektierende Bereiche aufweist und gegen die optische Achse des Objektives
(3) schräg gestellt ist und daß zur streifenweisen Beleuchtung des Gitters (4c) ein Schwenkspiegel (8)
und eine das Licht der Lichtquelle (1) streifenweise bündelnde Zylinderlinse (9) vorgesehen ist (F i g. 4).
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur automatischen Fokussierung eines
Objektives auf ein Meßobjekt, wobei mittels des Objektives ein Gitter auf das Meßobjekt abgebildet und
das durch Autokollimation erzeugte Bild des Bildes des Gitters fotoelektrisch «air Erzeugung eines elektrischen
Signales zur motorischen Fokussierung des Objektives ausgewertet wird.
Es wurde bereits mehrfach, beispielsweise in der DE-OS 19 08 687. vorgeschlagen, zur Einstellung von
fotografischen oder kinematografischen Handkameras im Autokollimationsstrahlengang eji JRaster auf das
Meßobjekt abzubilden und dieses Bjkl auf ein zweites
Raster zu projizieren und die Deckung des Rasterbildes mit dem zweiten Raster fotoelektrisch zur Gewinnung
eines Signales zur elektromotorischen Fokussierung des Objektives auszuwerten.
Diese Vorschläge haben bis jetzt, soweit bekannt,
noch zu keiner Verwertung geführt. Das dürfte zum guten Teil daran liegen, daß die Verwendung von zwei
verschiedenen Rastern verhältnismäßig umständlich und kostspielig ist. da sie relativ zu einander justiert sein
und bleiben müssen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und
eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei denen eine automatische Fokussierung mit
einem einzigen Raster im Ajtokollimationsstrahlengang möglich ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das
Bild von lichtdurchlässigen Teilen des auf das Meßobjekt abgebildeten Gitters im Autokollimationsstrahlengang auf dasselbe Gitter wieder abgebildet wird.
Damit wird das zweite Gitter gespart und die Justierung zweier Gitter in der Vorrichtung zueinander
überflüssig.
Zweckmäßige Weiterbildungen und Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens und Vorrichtungen zu
seiner Durchführung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig.' schematisch νιο:· Entfernung<?einste|ivorrichtung
mit einem lichtdurchlässigen/lichtundurchlässigen Gitter,
F i g. 2 eine Entfernungseinstellvorrichtung mit einem durchlässigen/liehtreflektierenden Gitter,
F i g. 3 eine Entfernungseinsteilvorrichtung mit einem lichtdurchlässigen/schräg lichtreflektierenden Gitter
F i g. 3a ein Detail des Gitter, nach F i g. 3,
F i g. 4 eine Entfernungseinstellvorrichtung mit einem schrägen lichtdurchlässigen/reflektierenden Gitter.
Aus F i g. 1 ist die grundsätzliche Anordnung zur Dürchn'hning des erfindungsgemäßen Entfernungseinstellverfahrens
ersichtlich. Eine modulierte Strahlungsquelle 1 durchstrahlt über einen Kondensor 2 ein
Transmissionsgitter 4. Eine Optik 3 entwirft ein vergrößertes Bild dieses Gitters in den Objektraum. Das
vom Meßobjekt 5 remittierte Licht wird durch die Optik 3 wieder auf das Gitter 4 abgebildet und fällt durch die
lichtdurchläisigen Partien desselben auf einen teildurchlässigen Spiegel 7, der es zu einem Fotoempfänger 6
umleitet Dieser liefert in bekannter Weise ein elektrisches Signal an eine Regelvorrichtung 10, welche
das Objektiv 3 in Richtung des Doppelpfeiles ti zur Fokussierung verstellt und über eine weitere Stellvorrichtung
das Kameraobjektiv 12 entsprechend nachstellt.
Die Trennung der Strahlengänge erfolgt also nach Fig. 1 erst nach dem zweiten Durchgang durch das
Gitter 4. Die Einstellung erfolgt hier prinzipiell auf das Intensitätsmaximum des Lichtes bzw. das Maximum des
Fotostromes.
In Fig.2 ist das Absorptions-Transmissionsgitter
nach Fig. 1 durch ein Transmissions-Reflexionsgitter ersetzt, das reflektierende Streifen und durchlässige
Zwischenräume aufweist. Der Fotoempfänger 6 erfaßt das nach Rückabbildung am Gitter 4a reflektierte Licht;
die Einstellung erfolgt auf das Intensitätsminimum des Licl.ies bzw. Jas Minimum des Fotostromes.
Verwendet man an Stelle des Gitters 4a nach F i g. 2 ein teilweise verspiegeltes Gitter 4b mit Sägezahnprofil üadi Art der F i g. 3, so wird das reflektierte Licht unter einem bestimmten Winkel seitlich abgelenkt und der halbdurchlässige Spiegel 7 nach F i g. 2 kann entfallen.
Verwendet man an Stelle des Gitters 4a nach F i g. 2 ein teilweise verspiegeltes Gitter 4b mit Sägezahnprofil üadi Art der F i g. 3, so wird das reflektierte Licht unter einem bestimmten Winkel seitlich abgelenkt und der halbdurchlässige Spiegel 7 nach F i g. 2 kann entfallen.
ίο Die Fig.3a zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus
dem Gitter 4b.
In einer weiteren Ausführuiigsform nach Fig 4 wird
ein schräggestelltes Gitter 4b mit dem Drehspiegel 8 und einer Zylinderlinse 9 streifenförmig ausgeleuchtet
is Der Neigungswinkel des Gitters 4b ist bezüglich der
optischen Achse des Objektives 3 dabei so festgelegt, daß bei jeder Periode der Spiegelschwingung der
gesamte Entfernungsbereich durchfahren wird. Da dieser Neigungswinkel bei kurzbrennweitiger Optik 3
im allgemeinen nicht ausreicht, um das auf dem Fotoempfänger 6 reflektierte Licht im hinreichenden
Maße abzulenken, verwendet man auch hier im allgemeinen vorteilhafterweise die AusfLhrungsform
des Gitters nach Fig.3a, in Kombination mit einer Feldlinse 13, die in bekannter Weise eine Steigerung der
Lichtstärke bewirkt.
Währeiid in den Ausführungsformen 1—3 in einem
Regelkreis das Meßobjektiv 3 auf optimale Fokussierung eingestellt wird, bleibt dieses in Ausführungsform 4
so starr; die elektrische oder mechanische Steuergröße für
die Einstellung der Kameraoptik 12 wird aus der Momentanlage des Drehspiegels 8 zum Zeitpunkt des
Photostrom-Minimums abgeleitet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur automatischen Fokussierung eines Objektives auf ein Meßobjekt, wobei mittels
des Objektives ein Gitter auf das Meßobjekt abgebildet und das durch Autokollimation erzeugte
Bild des Bildes des Gitters fotoelektrisch zur Erzeugung eines elektrischen Signales zur motorischen Fokussierung des Objektives ausgewertet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Bild von lichtdurchlässigen Teilen des auf das
Meßobjekt abgebildeten Gitters (4, 4a, 4b, 4c) im AutokoHimationsstrahlengang auf dasselbe Gitter
(4,4a, 4b, 4c) wieder abgebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Brennebenenbereich des
Objektives (3) befindliches Gitter (4) mit lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Bereichen von
hinten durch einen teildurchlässigen Spiegel (7) und eine Lichtquelle (1) beleuchtet und daß das vom
Gitter (4) durchgelassene, vom Meßobjekt (5) reflektierte Licht über den teildurchlässigen Spiegel
(7) auf einen Fotoempfänger (6) geleitet wird
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2447663A DE2447663C2 (de) | 1974-10-05 | 1974-10-05 | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Focussierung eines Objektives auf ein Meßobjekt |
| US05/619,396 US4009386A (en) | 1974-10-05 | 1975-10-03 | Method and arrangement for automatically focussing an objective onto a subject, using autocollimation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2447663A DE2447663C2 (de) | 1974-10-05 | 1974-10-05 | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Focussierung eines Objektives auf ein Meßobjekt |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2447663A1 DE2447663A1 (de) | 1976-04-15 |
| DE2447663C2 true DE2447663C2 (de) | 1983-01-13 |
Family
ID=5927684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2447663A Expired DE2447663C2 (de) | 1974-10-05 | 1974-10-05 | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Focussierung eines Objektives auf ein Meßobjekt |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2447663C2 (de) |
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-
1975
- 1975-10-03 US US05/619,396 patent/US4009386A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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