DE244798C - - Google Patents

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0009Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes

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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
244798 KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Verteilvorrichtung, die zu Verteil- und Mischzwecken verschiedenster Art benutzt werden kann. Sie besteht aus zwei übereinander liegenden Scheiben, einer Durchlaßscheibe α und einer Verteilungsscheibe b (vgl. die Zeichnung Fig. ι bis 4). Erst ere bewegt sich als rotierender Schieber zwischen der Ausflußöffnung einer Zuführungsvorrichtung c und der Verteilungs-
scheibe b. Durch Öffnungen d in der Scheibe a fällt die zu verteilende Masse aus dem Zufuhrbehälter, der in der Zeichnung als Fülltrichter dargestellt ist, unter Benutzung beliebiger Hilfsvorrichtungen in die Kanäle e der Scheibe b, sobald sich die Öffnungen d vor dem Trichtermund vorüberbewegen. Es erfolgt also eine periodische Entleerung der Behältermasse in die Kanäle der Verteilungsscheibe b. Hier wird die Masse von Schaufeln f erfaßt, die
ao an der Unterseite der Scheibe α in der Drehrichtung ein Stück hinter den Öffnungen d befestigt sind und mit geringem Spiel in den Kanälen der unteren Scheibe laufen. Die Schaufeln schieben die Masse bis zu den öffnungen g, unter denen sich die Verteilungsvorrichtungen h (Röhren o. dgl.) befinden.
Durch Wahl des Abstandes und der Größe der Öffnungen d können ersichtlich die zu verteilenden Stoffe in beliebigem Mengenverhältnis in die Kanäle e gebracht werden. Ferner läßt sich durch Anordnung der Durchlaßöffnungen auch die Zeitfolge der Zuführung der Mengstoffe periodisch regeln. Die periodische Regelung könnte erfolgen durch Versetzen der auf dem gleichen Kreise liegenden Durchlaßöffnungen, derart, daß die Verbindungslinien ihrer Mittelpunkte entweder gebrochene Linien bilden oder in ihrer Verlängerung nicht mehr durch den Mittelpunkt der Scheibe gehen, oder aber bei einer Anordnung, in der die Verbindungslinien der Öffnungsmittelpunkte radial gerichtet sind, durch eine verschiedene Anzahl von Öffnungen auf den einzelnen Verbindungsradien. Außerdem ist durch entsprechende Anordnung der Ausflußöffnungen g eine beliebige räumliche Verteilung im Bereich des Umfanges der Verteilungsscheibe b möglich. So läßt sich beispielsweise mit Hilfe der neuen Vorrichtung bei Bogenlampen für unfeste Brennstoffe (Pulverlampen) eine gleichmäßige Verteilung des Brennstoffes auf dem Fangteller erzielen, wenn man statt einer Brennstoffzuleitung h deren drei oder mehr gleichmäßig verteilt über dem Fangteller vorsieht.
In Fig. 4 ist der Erfindungsgegenstand an einer solchen Bogenlampe angebracht dargestellt. Es ist darin η die mit einem Fangteller 0 versehene untere Elektrode, m die obere Elektrode, die von einem Sparer ft mit trichterförmigem Ansatz q umschlossen ist. In letzteren münden die Verteilungsrohre h. Die Teile α bis g sind dieselben wie in den Fig. 1 bis 3. Die Welle r der Scheibe α liegt konachsial über der Elektrode m. Das ist praktisch leicht durchführbar, weil die Elektrode m in der Regel schwer verbrennlich ist und daher nur sehr kurz zu sein braucht. Die
Drehung der Scheibe α erfolgt in Abhängigkeit von den elektrischen Vorgängen in der Lampe mittels eines Elektromagneten v, durch dessen bei u gelagerten und unter Wirkung einer Feder s stehenden Anker t' mit Hilfe einer Schaltklinke w das auf der Achse y sitzende gezahnte Schaltrad χ fortgeschaltet wird, das seinerseits über ein Kegelradgetriebe ζ die Welle r dreht.
ίο Außer in der Bogenlampentechnik ist die Vorrichtung überall dort anwendbar, wo die Zufuhr verschiedener Stoffe in verschiedenen Mengenverhältnissen und zu ungleichen Zeitpunkten erforderlich ist; denn sie gestattet, wie oben ausgeführt, nicht nur eine beliebige Wahl des Mengenverhältnisses der pro Zeiteinheit zugeführten Stoffe, sondern in einfacher Weise auch die Wahl eines bestimmten Zeitpunktes zu ihrer Zuführung und ermöglicht ferner mittels verschiedener Abteilungen in dem Zuführungstrichter c bzw. durch Anwendung mehrerer getrennter Zuführungstrichter auch die Zufuhr ganz verschiedenartiger Stoffe (trockene Pulver, Breie, Flüssigkeiten). Bei Anwendung der Vorrichtung für Flüssigkeiten müssen natürlich geeignete Anordnungen zum Abdichten der Abfluß- und Zuflußöffnungen getroffen werden. Die Vorrichtung wird bei der Herstellung von pharmazeutischen Mitteln, beim Farbenmischen oder bei der Herstellung von chemischen Erzeugnissen von Vorteil sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verteil- und Mischvorrichtung für mengbare (grob zerteilte, pulverförmige) feste oder flüssige Stoffe, insbesondere für Bogenlampen mit pulverförmigem Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß eine vor den Mündungen der Zuführungstrichter (c) rotierende Scheibe (a) vorgesehen ist, welche mittels passend verteilter, im wesentlichen senkrecht zur Scheibenebene verlaufender Durchlaßöffnungen (d) das Mengenverhältnis der zu verteilenden oder zu mischenden Stoffe regelt.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung mehrerer Reihen von auf konzentrischen Kreisen liegenden Durchlaßöffnungen diese in tangentialer Richtung gegeneinander versetzt oder auf den einzelnen Reihen in verschiedener Zahl angebracht sind, um sowohl den Zeitpunkt der Zuführung als auch das Mengenverhältnis der Stoffe beliebig regeln zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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