DE244885C - - Google Patents

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DE244885C
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clamping
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clamping plate
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Die bis jetzt üblichen Klemmvorrichtungen, bei welchen die Kohlen durch eine oder mehrere mit einem Loch versehene Platten, welche unter dem Einfluß einer Reguliervorrichtung stehen, festgehalten werden, haben den Nachteil, daß die Auslösung nicht mit der wünschenswerten Genauigkeit erfolgt. Es rührt dies davon her, daß die sich gegenüberliegenden Klemmpunkte bei der Auslösung nicht
ίο gleichmäßig von der Elektrode wegbewegen, sondern daß bei Drehung der an ihrem einen Ende anstoßenden Klemmplatte sich der eine Klemmpunkt von der Elektrode weg, der andere dagegen auf die Elektrode zu bewegt.
Nicht der Fall ist dies nur bei solchen Klemmen, die in der Klemmstellung eine horizontale Lage (bei vertikalen Kohlen) einnehmen. Es ist jedoch einleuchtend, daß bereits eine geringe Abweichung im Kohlen-
zo durchmesser von erheblichem Einfluß ist, und durch den unvermeidlichen Verschleiß der Bohrungen schon in kurzer Zeit eine Schiefstellung der Klemmplatten im Sinne der Schwerkraft eintreten muß, durch welche das System hinsichtlich seiner Auslösung auf die mangelhafte Wirkungsweise der einfachen Klemmplatte herabgedrückt wird.
Um die oben erwähnte Forderung der gleichmäßigen Wegbewegung der beiden Klemmstellen von der Elektrode bei der Auslösung mit Sicherheit zu erreichen, wird gemäß der Erfindung der die Auslösung bewirkende Unterstützungspunkt so angeordnet, daß er, in der Horizontalen betrachtet, zwischen den beiden Klemmpunkten liegt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sind derartige Klemmen auf der beiliegenden Zeichnung in einigen Ausführungsformen dargestellt. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Klemmvorrichtung veranschaulicht die einfachste übliche Plattenklemme und wurde nur gezeichnet, um die beiden Auslösungsmöglichkeiten dieser bekannten Klemmvorrichtung zu zeigen. In Fig. 3 ist dagegen der neue Erfindungsgedanke bei dieser Klemmvorrichtung veranschaulicht. Fig. 4 ist eine aus zwei Platten gebildete Klemme, während Fig. 5 eine Klemmvorrichtung darstellt, bei welcher die untere Platte b drehbar an dem äußeren Ende der oberen, ebenfalls drehbar aufgehängten Platte b1 angeordnet ist.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist die Wirkungsweise der bis jetzt üblichen, aus einer Klemmplatte bestehenden Klemmvorrichtung schematisch dargestellt, α ist die Kohle und b die Klemmplatte, c die Stange, welche oben von den Solenoiden in bekannter Weise beeinflußt wird, und d der Brennteller.
Bei der Darstellung nach Fig. 1 soll die Kohle seitwärts wandern, bei der Darstellung nach Fig. 2 dagegen die Klemmvorrichtung. Es sollen nachstehend die beiden Auslösungsarten der bis jetzt üblichen Klemmvorrichtung hier näher erläutert werden.
Angenommen, in Fig. 1 gelangt die Klemmplatte b im Laufe des Abbrennens der Kohlen zum Aufsitzen mit ihrer Kante e auf den Brennteller d, so vollführt das Ende f der Klemmplatte b eine drehende Bewegung mit dem Drehpunkt in e. Der Punkt g schneidet dabei ebenfalls infolge der um e gerichteten kreisförmigen Bewegung noch stärker in die Kohle α ein, während sich der Punkt h von der Kohle entfernt. Die Kohle rückt daher
^■iK-i"
in paralleler Richtung so weit nach rechts (s. Pfeilrichtung), bis der Abstand der zwei Linien, die parallel zu den Kohlenkanten durch die Punkte g und h gezogen werden können, größer ist als der Durchmesser der Kohle a. Die Kohle α muß daher bei dieser Auslösung infolge ihrer Lageveränderung, die durch ihre Führung in dem Gestänge bedingt wird, eine gewisse Reibung überwinden, welche
ίο auf Kosten der leichten Auslösung vor sich geht.
Bei der Auslösung gemäß Fig. 2 soll dagegen die Kohle α feststehen und die Klemmvorrichtung wandern. Angenommen, der Punkt e kommt wieder zum Aufsitzen auf den Brennteller d, so muß beim weiteren Sinken der Klemmplatte b das Ende f der Platte b wieder eine kreisförmige Bewegung um den Punkt β beschreiben. Eine rein kreisförmige Bewegung ist aber nicht möglich, weil der Punkt g, da er ebenfalls eine kreisförmige Bewegung vollführt, in die Kohle α eindringt. Der Punkt h dagegen entfernt sich wieder wie in üblicher Weise. Hier muß also die Klemmvorrichtung eine Bewegung nach links in Richtung des Pfeiles vollführen. Diese beiden Bewegungen dauern so lange, bis wiederum der Abstand der beiden Linien, die durch die Punkte g, h parallel zur Kohle gezogen werden, größer als der Durchmesser der Kohle α ist. In diesem Falle muß also bei der Auslösung die Reibungsarbeit überwunden werden, die durch Gleiten der Kante e auf der Platte d entsteht, wodurch natürlich auch wieder die leichte Auslösung ungünstig beeinflußt wird.
Auf Grund dieser Betrachtung wird es nun klar werden, in welcher Weise die Klemmplatte bewegt werden muß, damit möglichst wenig Reibungsarbeit beim Auslösen einer solchen Klemmplatte entsteht.
In Fig. 3 ist wieder die gleiche Klemmplatte dargestellt, nur ist hier die Art und Weise der Auslösung angegeben, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Die Klemmplatte gelangt hier zum Aufsitzen bei einem Punkt i, dessen Lage so gewählt ist, daß die Punkte g und h eine kreis- oder kurvenförmige Bewegung vollführen, die auf jeden Fall von der Kohle weggerichtet ist, denn nur bei einer solchen Bewegung wird gewährleistet, daß der Punkt g nicht in das Material der Kohle eindringt. Die Klemmplatte vollführt also eine Schwingbewegung um den Punkt i, wodurch verhindert wird, daß sie oder die Kohle irgendwelche nennenswerte Reibungsarbeit zu überwinden hat.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird dasselbe Prinzip bei einer Klemmvorrichtung verwirklicht, welche aus zwei übereinander angeordneten Klemmplatten b, b1 besteht. Der Auslösungspunkt i ist hier ebenfalls wieder so angeordnet, daß beide Klemmplatten eine solche oszillierende Bewegung vollführen, daß sich die Punkte g und h bzw. g1, h1 von der Kohle entfernen.
In Fig. 5 ist endlich eine Klemmvorrichtung dargestellt, bei welcher die Klemmplatte δ1 drehbar an ihrem Ende f an der Stange c angeordnet ist, während die andere Klemmplatte b ihren Drehpunkt bei k hat. d ist wieder der Brennteller. Die Ünterstützungsstelle wird dargestellt durch den Anschlag i. Gelangt die Klemmplatte b an diesen Anschlag, so vollführt sie eine Schwingbewegung entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers, d. h. die Punkte g und h entfernen sich von der Kohle. Das Gelenk k vollführt dann ebenfalls eine von der Kohle weggerichtete Bewegung. Das Ende f der Platte b1 vollführt aber ebenfalls eine nach abwärts gerichtete Bewegung, die größer als die Bewegung des Punktes k ist. Infolgedessen kommt für die Platte b1 ebenfalls eine solche Schwingbewegung zustande, daß sich die Punkte g1, A1 von der Elektrode entfernen.
Erreicht wird dieses dadurch, daß der Anschlag i etwa in der Mitte der Platte b auf diese trifft, so daß beim Berühren der Platte b die vorhin genannten Bewegungen gleichzeitig von beiden Platten vollführt werden. Würde der Punkt i bei e sich befinden, so würde, genügende Beweglichkeit im Scharnier k vorausgesetzt, zuerst die Klemmplatte b ausgelöst werden. Würde sich der Unterstützungspunkt i unter k befinden, so würde nur die Klemmplatte b1 ausgelöst werden. Zwischen diesen äußersten Punkten gibt es aber verschiedene Auslösungspunkte, deren günstigster nur durch Versuche festgestellt werden kann, da für die Auslösung Reibungsverhältnisse usw. in Betracht kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Klemmvorrichtung zur Regelung des Elektrodennachschubs bei Bogenlampen mit einer oder mehreren die Elektrode umfassenden Klemmplatten (Lochklemmen), dadurch gekennzeichnet, daß der die Auslösung herbeiführende Unterstützungspunkt (i) der Klemmplatte zwischen den beiden gegenüberliegenden Klemmstellen liegt, so daß sich bei Aufstützung der Klemmplatte beide Klemmstellen (g, h) von der Elektrode entfernen und so eine leichte Auslösung herbeiführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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