DE244902C - - Google Patents

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DE244902C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/30Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/14Details or accessories

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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244902 KLASSE 5Od. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1910 ab.
Bei den bekannten Sortier- und Auslesemaschinen (Paddy-Auslesern) ist der obere Teil, der sogenannte Auslesetisch, in seiner Längsachse in Zapfen drehbar gelagert. Dies ist deshalb geschehen, weil durch den veränderten Charakter des Aufschüttguts es öfter erforderlich wird, die Neigungsebene der Grundfläche des Tisches verschiedenem Aufschüttgut anzupassen, um eine stets gleichbleibende gute
ίο Sortierung zu erzielen.
Bisher geschah das Wechseln der Stellung des Tisches dadurch, daß man gemäß Fig. 4 der Zeichnung die Feststellschrauben c3 löste und durch Rechts- oder Linksdrehungen der Flügelschraube die Stellung des Tisches a so lange veränderte, bis die neue Arbeitsweise befriedigte. War dies erreicht, so wurden die Feststellschrauben c3 wieder angezogen, um den Tisch a in seiner Stellung unverändert zu erhalten. Diese Verstellung wird jedoch in ihrer Vornahme sehr ungenau, da der Tisch während der Lüftung der Stell- und Befestigungsschrauben mit der Hand gehalten werden muß, und der Tisch daher beim Anziehen der einzelnen Schrauben wieder einseitig etwas gehoben oder gesenkt werden, mithin die Tischfläche eine windschiefe Lage erhalten kann. Es ist ferner bekannt, zwecks genauen Einstellens mehrere gleichzeitig angetriebene Stellspindeln anzuordnen. Diese Vorrichtung wird jedoch mittels Schneckenübersetzungen angetrieben, sie benötigt daher zu einer größeren Verstellung des Tisches, wie dies z. B. zum Entleeren erforderlich ist, eine viel zu große Zeit.
Demgegenüber bietet der Gegenstand der Erfindung den Vorteil, daß das Entleeren plötzlich und während des Betriebes erfolgen kann.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 eine gemäß der Erfindung eingerichtete Auslesemaschine in Längsansicht, in Fig. 2 in Stirnansicht, in Fig. 3 im Grundriß darstellt, während die schon erwähnte Fig. 4 die frühere Einrichtung zeigt.
Es ist α der Auslesetisch, welcher mit den Zapfen a1 in Lagern ruht, die auf den Hölzern des Rahmens δ δ1 befestigt sind; dieser Rahmen und mit ihm der Auslesetisch α können durch die angegebenen Antriebsvorrichtungen in schwingende Bewegung, quer zur Neigungsrichtung des Tisches, versetzt werden. Auf den Enden der Rahmenhölzer δ1 sind die Böcke c c1 befestigt; diese sind mit kreisbogenförmigen Schlitzen versehen, deren Krümmungsmittelpunkt in der Achse des Drehzapfens a1 liegt. In diese Schlitze greifen Schraubenbolzen, die am Auslesetisch befestigt sind. Mittels Flügelmuttern c3 können diese Stellschrauben in den Schlitzen der Böcke c c1 festgestellt werden. Die Böcke c1 sind nach oben hin mit Zahnsegmenten c2 versehen, welche ebenfalls zentrisch zu den Zapfen a1 gebogen sind. In die Zähne dieser Segmente greifen zwei Triebe f, deren Welle g auf dem Auslesetisch gelagert und mit einem Handrad h versehen ist.
Löst man also die Stellschrauben der vier Böcke c c1 und dreht am Handrad h, so wird je nach der Drehungsrichtung die Neigung der
Auslesefläche vergrößert oder verringert, wobei sämtliche Punkte der Fläche ganz gleichförmig bewegt werden und eine windschiefe Einstellung des Auslesetisches völlig unmöglieh wird, da der Auslesetisch beim Feststellen der Schrauben c3 durch den Zahneingriff in der gegebenen Lage festgehalten werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stellvorrichtung für Auslesemaschinen, bei welchen der Auslesetisch um Zapfen drehbar in veränderlicher Neigung eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten neben dem Auslesetisch am einen Ende desselben Zahnsegmente (c 2J zentrisch zu den Drehzapfen (a1) befestigt sind und am Auslesetisch (a) eine Welle (g) gelagert ist, welche mit Zahnrädern (f) in die beiden Segmente (c2) greift, so daß durch Drehung der Welle (g) die Neigung des Auslesetisches schnell geändert und durch geeignete Mittel gesichert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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