DE245176C - - Google Patents
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- DE245176C DE245176C DENDAT245176D DE245176DA DE245176C DE 245176 C DE245176 C DE 245176C DE NDAT245176 D DENDAT245176 D DE NDAT245176D DE 245176D A DE245176D A DE 245176DA DE 245176 C DE245176 C DE 245176C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/10—Mixing gases with gases
- B01F23/19—Mixing systems, i.e. flow charts or diagrams; Arrangements, e.g. comprising controlling means
- B01F23/191—Mixing systems, i.e. flow charts or diagrams; Arrangements, e.g. comprising controlling means characterised by the construction of the controlling means
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Accessories For Mixers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 245176 KLASSE 4 c. GRUPPE
GUSTAF DALEN in STOCKHOLM.
Um ein unter Druck stehendes Gas mit einem anderen Gase, ζ. B. Luft, selbsttätig in einem
bestimmten Mengenverhältnis zu mischen und das Gemisch nach seiner Verwendungsstelle zu
befördern, hat man bereits Vorrichtungen verwendet, bei welchen eine durch ein nachgiebiges
Druckglied (Membran, Schwimmerglocke o. dgl.) abgeschlossene Kammer mit Hilfe von durch
das Druckglied gesteuerten Absperrorganen
ίο abwechselnd selbsttätig mit Druckgas gefüllt
und durch Anschluß an die Gasgemischleitung unter der Wirkung eines Gegendruckes entleert
wird, wobei während der Füllung der Druckgaskammer in eine zweite Kammer Luft
eingesaugt wird, die bei der Entleerung der Druckgaskammer in die Gasgemischleitung übertritt.
Diese zweite Kammer ist hierbei durch ein mit dem Druckgliede der Druckgaskammer
verbundenes nachgiebiges Druckglied abgeschlossen.
Die Aufrechterhaltung eines genauen Mischungsverhältnisses zwischen Gas und Luft
während des Betriebes ist z. B. bei Verwendung von Azetylen als Druckgas von besonderer
Bedeutung, da die Flamme beim Austritt aus der Brennermündung entleuchtet brennen muß,
um Rußbildung zu vermeiden. Es ist daher dafür Sorge zu tragen, daß ein Übertreten von
Gasgemisch aus der Gemischleitung in die
Druckgas- oder Luftkammer nach Möglichkeit vermieden wird.
Bei den bekannten Meß- und Mischvorrich-
. tungen ist sowohl die Luftkammer als auch die Druckgaskammer unmittelbar oder unter
Einschaltung einer Mischkammer durch ein Absperrorgan an die Gasgemischleitung angeschlossen.
Die Absperrorgane müssen daher gut abdichten und beim Hubwechsel sehr schnell geschlossen werden, da sonst die Gefahr
vorliegt, daß während der Füllung der Kammern Gasgemisch in diese eintritt und
dadurch das richtige Mischungsverhältnis der Teilmengen des Gasgemisches stört.
Diese Gefahr ist nach der Erfindung dadurch wesentlich verringert, daß die Ableitung
der Druckgaskammer in die zur Abmessung des beizumischenden Gases (Luft)
dienende, an die Gasgemischleitung angeschlossene Kammer mündet. Bei dieser Einrichtung
der Mischvorrichtung besteht lediglich die Gefahr eines Übertretens von Gasgemisch
in die Luftkammer, ein Übertritt von Gasgemisch oder Luft in die Druckgaskammer ist
jedoch ausgeschlossen, da bei Beginn der Füllung der Kammern in der Luftkammer sofort
eine Druckverringerüng eintritt, wodurch ein Sinken des Druckes in der Druckgaskammer
unter den in der Luftkammer herrschenden Druck sicher vermieden wird.
Eine Verringerung der Rauminanspruchnähme der Mischvorrichtung, die insbesondere
bei deren Verwendung für die Beleuchtung von Eisenbahnwagen von Bedeutung ist, kann ferner
dadurch erreicht werden, daß die Druckgaskammer innerhalb der zur Abmessung des beizumischenden
Gases dienenden Kammer angeordnet ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die Vorrichtung.
Fig. 2 ist der Grundriß der Fig. 1 im Schnitt
nach der Linie A-B.
Bei der dargestellten Vorrichtung, die z. B.
zur Abmessung und Mischung der Teilmengen eines Gemisches aus unter Druck stehendem
Azetylen und Luft dient, ist die zur Aufnahme des Azetylens dienende Kammer ι oben durch
ein als Membran' ausgebildetes Druckglied 2 abgeschlossen.
Der Druckkammer 1 wird das Azetylen durch eine Leitung 3 unter Druck zugeführt (Fig. 2),
die bis zu einem innerhalb der Kammer 1 angeordneten Bügel 4 führt, der an einem Ende
mit zwei mit Abstand übereinanderliegenden Ventilsitzen 5 und 6 versehen ist. Die Zuleitung
3 ist an den Ventilsitz 5 angeschlossen (Fig. 1), während von dem unteren Ventilsitz 6
die Druckgasableitung 7 ausgeht. Zwischen den beiden Ventilsitzen 5 und 6 spielt eine
Ventilsitzplatte 8, die am anderen Ende des Bügels 4 um Zapfen 9 drehbar gelagert ist
und unter dem Einfluß einer Feder 10 steht, die bestrebt ist, die Platte gegen den zur Absperrung
der Druckgaszufuhr dienenden Ventilsitz 5 anzupressen.
Zum plötzlichen öffnen und Schließen der
durch die Sitze 5, 6 und die Ventilplatte 8 gebildeten Absperrorgane wird die Ventilplatte
zweckmäßig magnetisch gemacht, während die Ventilsitze aus weichem Eisen bestehen, und
zwar ist die magnetische Kraft etwas stärker als der Druck der Feder 10.
An der Ventilplatte 8 sind zwei Anschläge 11, 12 vorgesehen, deren gegenseitiger Abstand
der in die Kammer 1 einzuführenden Druckgasmenge entspricht. Zwischen diesen
Anschlägen, die z. B. durch einen auf der Ventilplatte befestigten Anschlagkörper gebildet werden,
spielt ein um den Zapfen 13 im Bügel 4 drehbar gelagerter Hebel 14, an dessen freiem
Ende eine mit der Membran 2 verbundene Stange 15 angreift.
Die zur Aufnahme der Luft dienende Kammer
16 ist oben ebenfalls von einem als Membran ausgebildeten Druckgliede 17 abgedeckt
und einerseits an die Zuleitung 18 für die Luft, in welcher ein Saugventil 19 eingeschaltet
ist, anderseits unmittelbar an die Gasgemischleitung 20 angeschlossen. Die Mündung
dieser Leitung ist gegen die Kammer 16 durch das Druckventil 21 abgeschlossen.
Die Druckgaskammer 1 liegt bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung innerhalb der Luftkammer 16, und die beiden Membranen 2 und 17 sind durch eine Stange 22 miteinander verbunden. Die Membran 17 ist ferner durch eine Feder 23 o. dgl. belastet, die dem Druck des Azetylengases entgegenwirkt und deren Spannkraft kleiner als der in der Zuleitung 3 herrschende Druck ist.
Die Druckgaskammer 1 liegt bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung innerhalb der Luftkammer 16, und die beiden Membranen 2 und 17 sind durch eine Stange 22 miteinander verbunden. Die Membran 17 ist ferner durch eine Feder 23 o. dgl. belastet, die dem Druck des Azetylengases entgegenwirkt und deren Spannkraft kleiner als der in der Zuleitung 3 herrschende Druck ist.
Die Druckgasableitung 7 der Kammer 1 mündet frei in die Kammer 16 (Fig. 2).
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist fo-gende:
Bei der dargestellten Lage der Ventilplatte 8 ist die Verbindung zwischen den Kammern 1 und
16 abgesperrt, und das Azetylen strömt unter Druck aus der Leitung 3 durch den Ventilsitz
5 in die Kammer 1. Durch den Druck des Azetylens wird die Membran 2 und damit
auch die mit ihr verbundene Membran 17 unter Überwindung der Spannkraft der Feder
23 angehoben, bis der Hebel 14 auf den oberen Anschlag 11 trifft und dadurch die Ventilplatte 8, die während dieses Hubes der Membranen
2 und 17 durch ihren Magnetismus auf dem Ventilsitz 6 gehalten wird, von ihrem Sitz
abhebt. Während hierdurch die Kammer 1 mit der Kammer 16 in Verbindung tritt, wird
die Ventilplatte 8 durch die Mitwirkung der Feder 10 gegen den oberen Sitz 5 geschnellt,
so daß die Zufuhr des Azetylens unterbrochen ist. . ■ "
Bei diesem Füllhube der Membran 2 wird durch die gleichzeitige Aufwärtsbewegung der
Membran 17 in der Kammer 16 ein Unterdruck erzeugt, so daß sich das Saugventil 19 öffnet
und den Eintritt einer gewissen Luftmenge in die Kammer 16 gestattet.
In dem Augenblick, in welchem die Kammer ι mit der Kammer 16 in Verbindung gesetzt
wird, sinkt der Gasdruck in der Kammer I. Sobald dieser Druck unter den der Spannkraft der Feder 23 entsprechenden Druck
gesunken ist, werden durch die Feder die beiden Membranen 2 und 17 in ihre Anfangslage zurückgedrückt.
Hierbei wird einerseits die während des Füllhubes der Membranen in die Kammer 1 eingetretene Azetylengasmenge durch
die Leitung 7 in die Kammer 16 gedrückt, so daß sie sich mit der in dieser enthaltenen
Luft mischt, während anderseits ein Teil der in der Kammer 16 enthaltenen Gasluftmischung
unter öffnung des Druckventils 21 aus der Kammer 16 durch die Gasgemischleitung fortgedrückt
wird.
Gegen Ende des Entleerungshubes trifft der Hebel 14 auf den unteren Anschlag 12, wodurch
die Ventilplatte 8 unter Überwindung der auf sie wirkenden magnetischen Kraft
und der Feder 10 vom Sitz 5 abgehoben und auf den Sitz 6 niedergedrückt wird.. Durch
diese Umschaltung der Ventilplatte wird fast gleichzeitig die Druckgaskammer 1 mit der
Gaszuleitung 3 in Verbindung und mit der Kammer 16 außer Verbindung gesetzt, so daß
der Füllhub sofort wieder beginnt. Hierbei tritt sofort durch die Aufwärtsbewegung der
ziemlich groß bemessenen Membran 17 in der Kammer 16 eine beträchtliche Druckminderung
ein, während in der Druckgaskammer 1 durch die Aufwärtsbewegung der Membran 2 zwar
auch eine gewisse Erniedrigung des Druckes stattfindet, jedoch infolge der Zuströmung des
unter Druck stehenden Azetylens durch die
Leitung 3 der Druck nicht unter den in der Luftkammer 16 herrschenden Druck sinkt.
Das Übertreten von Gasgemisch, in die Druckgaskammer ι, welches zu einer Störung des
Mengenverhältnisses des Gasgemisches führen würde, ist hierdurch sicher vermieden.
Durch die Anordnung der Druckgaskammer 1 innerhalb der Kammer .16 und durch d;e Einführung
des aus der Kammer 1 austretenden Druckgases in die Kammer 16 wird ferner
außer einer besonders guten Durchmischung des Druckgases mit der Luft auch eine sehr
gedrungene Bauart der Vorrichtung erzielt.
Claims (2)
- *5 Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Abmessung und Mischung der Teilmengen eines Gemisches aus Druckgas und einem anderen Gase, bei welcher das Druckglied einer abwechselnd mit der Druckgasleitung und der Gasgemischleitung in Verbindung gesetzten, zur Abmessung des Druckgases dienenden Kammer mit dem . Druckgliede einer zur Abmessung und Überführung des beizumischenden Gases in die Gasgemischleitung dienenden Kammer verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasableitung (7) der Druckgaskammer (1) in die zur Abmessung des beizumischenden Gases dienende Kammer (16) mündet, die durch ein Absperrorgan (21) unmittelbar an die Gasgemischleitung (20) angeschlossen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß die Druckgaskammer (1) innerhalb der zur Abmessung des beizumischenden Gases dienenden Kammer (16) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245176C true DE245176C (de) |
Family
ID=504154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245176D Active DE245176C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245176C (de) |
-
0
- DE DENDAT245176D patent/DE245176C/de active Active
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