DE2456820C2 - Speiseschaltung für eine Teilnehmerschaltung in Fernsprechanlagen - Google Patents
Speiseschaltung für eine Teilnehmerschaltung in FernsprechanlagenInfo
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- H04M19/001—Current supply source at the exchanger providing current to substations
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Description
Die Erfindung betrifft eine Speiseschaltung für eine
Teilnehmerschaltung, insbesondere für eine solche mit vollelektronischem Aufbau. Der vollelektronische Aufbau ist hauptsächlich aus Platzgründen wünschenswert,
da die sons- üblichen Spulen und Drossein unhandlich
und platzraubend sind: bei solchen Schaltungen wird für die den beiden Leitungsadern vorgeschalteten Induktivitäten ein gemeinsamer Magnetkern verwendet, auf
den in gegensätzlicher Wicklungsrichtung zwei symmetrische Wicklungen aufgebracht sind, so daß Differenzspannungen nur durch Wicklungsunterschiede entstehen können.
Die Erfindung geht von einer symmetrischen, vollelektronischen Speiseschaltung aus. wie sie in der
FR-PS 22 16 733 (73 03 357) beschrieben ist Diese Speiseschaltung trennt wechselstrommäßig die zur
Speisung dienende Gleichspannungsquelle von der Teilnehmerschaltung ab, d. h, sie stellt einen hohen
Widerstand für die Wechselströme der Teilnehmertchaltung und einen niedrigen für den Speisestrom dar.
Dies hat zur Folge, daß evtl. in der Gleichspannungstjuelle vorhandene oder induzierte Wechselspannungen
praktisch ohne Schwächung in die Teilnehmerschaltung übertragen werden. Auf diese Art und Weise können
Übersprechstöningen durch Beteiligung der Gleichspannungsquelle entstehen.
Dies zu vermeiden, ist Aufgabe der Erfindung. Gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 geht die Erfindung im
einzelnen von einer Speiseschaltung aus, die aus einer Regelstufe nach der FR-PS 22 16 733 mit zwei
komplementären Transistoren besteht, deren Basis über einen Kondensator verbunden ist, deren Emitter ein
erstes Anschlußpaar bilden, deren Kollektoren über jeweils einen ersten Widerstand mit der jeweiligen Basis
verbunden sind und ein zweites Anschlußpaar bilden.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs I und somit
dadurch, daß eine identisch aufgebaute zweite Regelstufe vorgesehen ist, daß das erste Anschlußpaar der ersten
Stufe über zweite Widerstände mit dem ersten AnschlußDaar der zweiten Stufe verbunden ist, daß an
das zweite Anschlußpaar der ersten Stufe eine Gleichspannungsquelle angeschlossen ist und daß das
zweite Anschlußpaar der zweiten Stufe mit der Teilnehmerschaltung verbunden ist
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben; dabei sind gleiche Bauelemente in den drei Zeichnungen gleich bezeichnet Es
zeigt
Fig. 1 das Schaltbild der Speiseschaltung der ίο Erfindung,
Fig.2 ein erstes Wechselstromersatzschaltbild der
Speiseschaltung nach F i g. 1 und
F i g. 3 ein zweites Wechselstromersatzschaltbild der Speise-Schaltung nach F i g. 1.
is Das Anschlußpaar A, B in Fig. 1 ist mit einer
Gleichspannungsquelle verbunden, die im Beispiel eine Spannung von 48 Volt besitzt Das Anschlußpaar C. D
ist mit den beiden Speiseanschlüssen (Adern) der zu speisenden Teilnehmerschaltung verbünde»!.
Die Speiseschaltung besteht aus zwei Stufen 51 und 52, die über weitere Anschlußpaare A', B'bzw. C, D'
und über zwei Widerstände R 2 miteinander verbunden
sind.
einen pnp-Transistor T4, deren Basen über einen
von Ti ist außerdem geerdet (positiver Pol der
mit dem negativen Pol der Spannungsquelle verbunden
(Anschluß B). Die zweite Stufe 52 entspricht der im
obengenannten französischen Patent beschriebenen
wurden eingefügt die aber das Wechselstromverhalten
der Schaltungen nicht beeinflussen.
In der zweiten Stufe 51 findet man ebenfalls zwei
komplementäre Transistoren Tt und Γ2, deren Basen
über einen Kondensator Ci miteinander und deren Kollektoren über die Schutzdiot! jn D1 bzw. D 2 mit dem
jeweiligen Speiseanschluß (Ader) der Teilnehmerschaltung verbunden sind (Anschluß C D)
Über einen Widerstand Ri ist die Basis jedes
Transistors mit dem jeweiligen Anschluß C bzw. D verbunden.
Die beiden Stufen 51 und 52 sind über Emitteranschlußpaare A', B' bzw. C", D' und Widerstände /?2
miteinander verbunden. Stellt man sich vor, daß die beiden Widerstände R 2 halbiert wären und jeweils eine
so Hälfte der ersten Stufe 51 und die andere Hälfte der
zweiten Stufe 52 zugeordnet wäre, dann stellt sich die erfindungsgemäße Speiseschaltung dar als die spiegelverkehrte Zusammenschaltung zweier Stufen gemäß
der obigen französischen Patentschrift
Anhand der weiteren Zeichnungen soll die Funktionsweise der Speiseschaltung nach der Erfindung erläutert
werden, wobei die Berechnungen und Ergebnisse der detaillierten Ausführungen in der französischen Patentschrift insoweit zusammengefaßt und benutzt werden,
eo als dies in diesem Zusammenhang möglich ist
F i g. 2 zeigt ein erstes Wechselstromersatzschaltbild der Speiseschaltung nach der Erfindung, ausgehend von
einer angelegten Wechselspannung 2v zwischen den Anschlüssen Cund D. Die Transistoren Ti und Γ2 sind
durch Stromquellen Ci und G 2 mit einem Eingangswiderstand hie ersetzt worden. Die Rückwärtsverstärkung hre der Transistoren wurde vernachlässigt. Da die
Gleichspannungsquelle für Wechselstrom kurzgeschlos-
sen ist, werden die Tr?nii>toren Γ3 und 7*4 nur durch
die Stromquellen G 3 und G 4 dargestellt.
Fig.3 zeigt ein aus Fig.2 abgeleitetes Wechselsiromersatzbild,
das dem in der genannten französischen Patentschrift dargestellten Ersatzschaltbild weitgehend
entspricht; die Schaltung ist in zwei Zweige aufgeteilt, U ist eine Impedanz mit den? Wert 2
Λ/Ρ+2Λ2 (1 +ß), wobei β die Stromverstärkung der
Transistoren ist; Yist eine Impedanz, deren Wert durch
die Widerstände R 2 bestimmt wird; die Stromquellen Gl bis G 4 in F i g. 2 wurden durch äquivalente
Stromvusifen Ci und G'2 ersetzt Damit entspricht
die Schaltung der in F i g. 3 der französischen Patentschrift dargestellten Schaltung, und die dortigen
Ergebnisse können übernommen werden.
U = 2Me+2R2(\+ß)
20
Y = 2R2(l+ß)/ß
kann man berechnen, daß sich für die Impedanz Z3
des Emitter-Kollektorkreises ergibt:
Z3 - (U + 2Rl)/ß+i(2Rl-
mit ω = Wechselstromkreisfrequenz.
Dies entspricht einer virtuellen Induktivität
Dies entspricht einer virtuellen Induktivität
L =
4Rl
Cl,
10
15 deren Mitte geerdet ist und die parallel za sinem
Widerstand 'IR1 mit den beiden Speiseanschlüssen der
Teilnehmerschaltung verbunden ist.
fs» die Bedingung hie**β erfüllt, läßt sich nach
einfacher abschätzen:
L«4Ä1-Ä2-C1
d. h, die (virtuelle) Induktivität L ist in erster Näherung
allein durch die Schaltungsieiie Ri, R 2 und Cl
bestimmt.
Die Schaltung nach der Erfindung verhält sich dementsprechend, d. h. gegenüber Wechselströmen auf
den Leitungsadern der Teilnehmerschaltung bildet sie eine hohe Impedanz. Da aber die Anordnung erfindungsgemäß
symmetrisch aus zwei derartigen Stufen aufgebaut ist, verhält sie sich auch wie eine Induktivität
gegenüber Wechselströmen, die in der Gleichspannungsquelle vorkommen oder in dieser induziert
werden.
Daraus folgt, daß Wechselströme, die sov ohi von den
Leitungen der Teilnehmerschaltung die Gleichspannungsquelle beeinflussen könnten als auch umgekehrt,
von der Speiseschaltung nach der Erfindung stark geschwäch* werden, wodurch eine weitgehende Sicherheit
vor Übersprechstörungen gegeben ist, an denen die Gleichspannungsquelle beteiligt sein könnte.
30
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zum symmetrischen Speisen von Teilnehmerschaltungen in Fernsprechanlagen, über eine elektronische Regelsture mit zwei komplementären Transistoren, deren Basen über einen Kondensator miteinander verbunden sind, deren Emitter ein erstes Anschlußpaar bilden und deren Kollektoren über jeweils einen ersten Widerstand mit der jeweiligen Basis verbunden sind und ein zweites Anschlußpaar bilden, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der ersten Regelstufe eine identisch aufgebaute, zweite Regelstufe (S 2) vorgesehen ist, daß das erste Anschluß paar (A'. B') der ersten Stufe (Si) über zweite Widerstände (R 2) mit dem ersten Anschlußpaar (C, D') der zweiten Regelstufe (S2) verbunden ist, daß an das zweite Anschlußpaar (A, B) der ersten Regelstufe (Si) eine Gleichspannungsquelle angeschlossen ist, und daß das zweite Anschlußpaar (C, D) der zweiten Regelsiufe mit den beiden Speiseanschlüssen der Teilnehmerschaltung verbunden ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7343915A FR2254167B2 (de) | 1973-12-10 | 1973-12-10 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2456820A Expired DE2456820C2 (de) | 1973-12-10 | 1974-12-02 | Speiseschaltung für eine Teilnehmerschaltung in Fernsprechanlagen |
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- 1974-12-03 GB GB5225974A patent/GB1446410A/en not_active Expired
Also Published As
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| FR2254167A2 (de) | 1975-07-04 |
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