DE2456820C2 - Speiseschaltung für eine Teilnehmerschaltung in Fernsprechanlagen - Google Patents

Speiseschaltung für eine Teilnehmerschaltung in Fernsprechanlagen

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DE2456820C2
DE2456820C2 DE2456820A DE2456820A DE2456820C2 DE 2456820 C2 DE2456820 C2 DE 2456820C2 DE 2456820 A DE2456820 A DE 2456820A DE 2456820 A DE2456820 A DE 2456820A DE 2456820 C2 DE2456820 C2 DE 2456820C2
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DE2456820A
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Joel Serge Creteil Colardelle
Marie-Hélène Jouy-en-Josas Comte
Marc André Aulnay-sous-Bois Regnier
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International Standard Electric Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
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    • H04Q2213/1308Power supply
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Description

Die Erfindung betrifft eine Speiseschaltung für eine Teilnehmerschaltung, insbesondere für eine solche mit vollelektronischem Aufbau. Der vollelektronische Aufbau ist hauptsächlich aus Platzgründen wünschenswert, da die sons- üblichen Spulen und Drossein unhandlich und platzraubend sind: bei solchen Schaltungen wird für die den beiden Leitungsadern vorgeschalteten Induktivitäten ein gemeinsamer Magnetkern verwendet, auf den in gegensätzlicher Wicklungsrichtung zwei symmetrische Wicklungen aufgebracht sind, so daß Differenzspannungen nur durch Wicklungsunterschiede entstehen können.
Die Erfindung geht von einer symmetrischen, vollelektronischen Speiseschaltung aus. wie sie in der FR-PS 22 16 733 (73 03 357) beschrieben ist Diese Speiseschaltung trennt wechselstrommäßig die zur Speisung dienende Gleichspannungsquelle von der Teilnehmerschaltung ab, d. h, sie stellt einen hohen Widerstand für die Wechselströme der Teilnehmertchaltung und einen niedrigen für den Speisestrom dar. Dies hat zur Folge, daß evtl. in der Gleichspannungstjuelle vorhandene oder induzierte Wechselspannungen praktisch ohne Schwächung in die Teilnehmerschaltung übertragen werden. Auf diese Art und Weise können Übersprechstöningen durch Beteiligung der Gleichspannungsquelle entstehen.
Dies zu vermeiden, ist Aufgabe der Erfindung. Gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 geht die Erfindung im einzelnen von einer Speiseschaltung aus, die aus einer Regelstufe nach der FR-PS 22 16 733 mit zwei komplementären Transistoren besteht, deren Basis über einen Kondensator verbunden ist, deren Emitter ein erstes Anschlußpaar bilden, deren Kollektoren über jeweils einen ersten Widerstand mit der jeweiligen Basis verbunden sind und ein zweites Anschlußpaar bilden.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs I und somit dadurch, daß eine identisch aufgebaute zweite Regelstufe vorgesehen ist, daß das erste Anschlußpaar der ersten Stufe über zweite Widerstände mit dem ersten AnschlußDaar der zweiten Stufe verbunden ist, daß an das zweite Anschlußpaar der ersten Stufe eine Gleichspannungsquelle angeschlossen ist und daß das zweite Anschlußpaar der zweiten Stufe mit der Teilnehmerschaltung verbunden ist Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben; dabei sind gleiche Bauelemente in den drei Zeichnungen gleich bezeichnet Es zeigt
Fig. 1 das Schaltbild der Speiseschaltung der ίο Erfindung,
Fig.2 ein erstes Wechselstromersatzschaltbild der Speiseschaltung nach F i g. 1 und
F i g. 3 ein zweites Wechselstromersatzschaltbild der Speise-Schaltung nach F i g. 1.
is Das Anschlußpaar A, B in Fig. 1 ist mit einer Gleichspannungsquelle verbunden, die im Beispiel eine Spannung von 48 Volt besitzt Das Anschlußpaar C. D ist mit den beiden Speiseanschlüssen (Adern) der zu speisenden Teilnehmerschaltung verbünde»!. Die Speiseschaltung besteht aus zwei Stufen 51 und 52, die über weitere Anschlußpaare A', B'bzw. C, D' und über zwei Widerstände R 2 miteinander verbunden sind.
Die erste Stufe enthält einen npn-Transistor 7*3 und
einen pnp-Transistor T4, deren Basen über einen
Kondensator C2 miteinander verbunden sind. Der Kollektor jedes der Transistoren ist über einen Widerstand R 3 mit der Basis verbunden, der Kollektor
von Ti ist außerdem geerdet (positiver Pol der
Spannungsquelle, Anschluß AX der Kollektor von TA ist
mit dem negativen Pol der Spannungsquelle verbunden (Anschluß B). Die zweite Stufe 52 entspricht der im obengenannten französischen Patent beschriebenen
Anordnung; lediglich zwei Schutzdioden Di und D 2
wurden eingefügt die aber das Wechselstromverhalten der Schaltungen nicht beeinflussen.
In der zweiten Stufe 51 findet man ebenfalls zwei komplementäre Transistoren Tt und Γ2, deren Basen über einen Kondensator Ci miteinander und deren Kollektoren über die Schutzdiot! jn D1 bzw. D 2 mit dem jeweiligen Speiseanschluß (Ader) der Teilnehmerschaltung verbunden sind (Anschluß C D)
Über einen Widerstand Ri ist die Basis jedes Transistors mit dem jeweiligen Anschluß C bzw. D verbunden.
Die beiden Stufen 51 und 52 sind über Emitteranschlußpaare A', B' bzw. C", D' und Widerstände /?2 miteinander verbunden. Stellt man sich vor, daß die beiden Widerstände R 2 halbiert wären und jeweils eine so Hälfte der ersten Stufe 51 und die andere Hälfte der zweiten Stufe 52 zugeordnet wäre, dann stellt sich die erfindungsgemäße Speiseschaltung dar als die spiegelverkehrte Zusammenschaltung zweier Stufen gemäß der obigen französischen Patentschrift Anhand der weiteren Zeichnungen soll die Funktionsweise der Speiseschaltung nach der Erfindung erläutert werden, wobei die Berechnungen und Ergebnisse der detaillierten Ausführungen in der französischen Patentschrift insoweit zusammengefaßt und benutzt werden, eo als dies in diesem Zusammenhang möglich ist
F i g. 2 zeigt ein erstes Wechselstromersatzschaltbild der Speiseschaltung nach der Erfindung, ausgehend von einer angelegten Wechselspannung 2v zwischen den Anschlüssen Cund D. Die Transistoren Ti und Γ2 sind durch Stromquellen Ci und G 2 mit einem Eingangswiderstand hie ersetzt worden. Die Rückwärtsverstärkung hre der Transistoren wurde vernachlässigt. Da die Gleichspannungsquelle für Wechselstrom kurzgeschlos-
sen ist, werden die Tr?nii>toren Γ3 und 7*4 nur durch die Stromquellen G 3 und G 4 dargestellt.
Fig.3 zeigt ein aus Fig.2 abgeleitetes Wechselsiromersatzbild, das dem in der genannten französischen Patentschrift dargestellten Ersatzschaltbild weitgehend entspricht; die Schaltung ist in zwei Zweige aufgeteilt, U ist eine Impedanz mit den? Wert 2 Λ/Ρ+2Λ2 (1 +ß), wobei β die Stromverstärkung der Transistoren ist; Yist eine Impedanz, deren Wert durch die Widerstände R 2 bestimmt wird; die Stromquellen Gl bis G 4 in F i g. 2 wurden durch äquivalente Stromvusifen Ci und G'2 ersetzt Damit entspricht die Schaltung der in F i g. 3 der französischen Patentschrift dargestellten Schaltung, und die dortigen Ergebnisse können übernommen werden.
U = 2Me+2R2(\+ß)
20
Y = 2R2(l+ß)/ß
kann man berechnen, daß sich für die Impedanz Z3 des Emitter-Kollektorkreises ergibt:
Z3 - (U + 2Rl)/ß+i(2Rl-
mit ω = Wechselstromkreisfrequenz.
Dies entspricht einer virtuellen Induktivität
L =
4Rl
Cl,
10
15 deren Mitte geerdet ist und die parallel za sinem Widerstand 'IR1 mit den beiden Speiseanschlüssen der Teilnehmerschaltung verbunden ist.
fs» die Bedingung hie**β erfüllt, läßt sich nach einfacher abschätzen:
L«4Ä1-Ä2-C1
d. h, die (virtuelle) Induktivität L ist in erster Näherung allein durch die Schaltungsieiie Ri, R 2 und Cl bestimmt.
Die Schaltung nach der Erfindung verhält sich dementsprechend, d. h. gegenüber Wechselströmen auf den Leitungsadern der Teilnehmerschaltung bildet sie eine hohe Impedanz. Da aber die Anordnung erfindungsgemäß symmetrisch aus zwei derartigen Stufen aufgebaut ist, verhält sie sich auch wie eine Induktivität gegenüber Wechselströmen, die in der Gleichspannungsquelle vorkommen oder in dieser induziert werden.
Daraus folgt, daß Wechselströme, die sov ohi von den Leitungen der Teilnehmerschaltung die Gleichspannungsquelle beeinflussen könnten als auch umgekehrt, von der Speiseschaltung nach der Erfindung stark geschwäch* werden, wodurch eine weitgehende Sicherheit vor Übersprechstörungen gegeben ist, an denen die Gleichspannungsquelle beteiligt sein könnte.
30
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaltungsanordnung zum symmetrischen Speisen von Teilnehmerschaltungen in Fernsprechanlagen, über eine elektronische Regelsture mit zwei komplementären Transistoren, deren Basen über einen Kondensator miteinander verbunden sind, deren Emitter ein erstes Anschlußpaar bilden und deren Kollektoren über jeweils einen ersten Widerstand mit der jeweiligen Basis verbunden sind und ein zweites Anschlußpaar bilden, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der ersten Regelstufe eine identisch aufgebaute, zweite Regelstufe (S 2) vorgesehen ist, daß das erste Anschluß paar (A'. B') der ersten Stufe (Si) über zweite Widerstände (R 2) mit dem ersten Anschlußpaar (C, D') der zweiten Regelstufe (S2) verbunden ist, daß an das zweite Anschlußpaar (A, B) der ersten Regelstufe (Si) eine Gleichspannungsquelle angeschlossen ist, und daß das zweite Anschlußpaar (C, D) der zweiten Regelsiufe mit den beiden Speiseanschlüssen der Teilnehmerschaltung verbunden ist
DE2456820A 1973-12-10 1974-12-02 Speiseschaltung für eine Teilnehmerschaltung in Fernsprechanlagen Expired DE2456820C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR7343915A FR2254167B2 (de) 1973-12-10 1973-12-10

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DE2456820A1 DE2456820A1 (de) 1975-06-12
DE2456820C2 true DE2456820C2 (de) 1983-01-05

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ID=9128941

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DE2456820A Expired DE2456820C2 (de) 1973-12-10 1974-12-02 Speiseschaltung für eine Teilnehmerschaltung in Fernsprechanlagen

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US (1) US3943432A (de)
DE (1) DE2456820C2 (de)
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GB (1) GB1446410A (de)

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US3943432A (en) 1976-03-09
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