DE245802C - - Google Patents
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- DE245802C DE245802C DENDAT245802D DE245802DA DE245802C DE 245802 C DE245802 C DE 245802C DE NDAT245802 D DENDAT245802 D DE NDAT245802D DE 245802D A DE245802D A DE 245802DA DE 245802 C DE245802 C DE 245802C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/28—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam
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- Thermal Sciences (AREA)
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- Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vl 245802 KLASSE 13 b. GRUPPE
JOSEF MUCHKA in WIEN.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren samt Vorrichtung zum Vorwärmen von Kesselspeisewasser
durch Dampf, mit dem das vorzuwärmende Wasser mittels einer Hilfspumpe von größerer Leistungsfähigkeit, als der
aus dem Vorwärmer entnehmenden Kesselspeisepumpe , wiederholt in Berührung gebracht
wird. Von den bekannten Verfahren dieser Art unterscheidet sich das vorliegende
ίο dadurch, daß dem wiederholt durch den Vorwärmer
getriebenen Speisewasser nach jedesmaligem Eintritt in den Vorwärmer und Mischen mit Dampf Ruhepausen gewährt werden,
in denen das Wasser Zeit findet, die durch die vorangegangene Dampfeinwirkung ausgefällten festen Stoffe abzulagern, während
die ausgeschiedenen gasförmigen Stoffe von Dampf mitgeführt urid an höchster Stelle der
Vorrichtung in beliebiger Art abgeführt wer-
ao den. Auf diese Weise findet neben einer stufenweisen Vorwärmung auf hohen Temperaturgrad
gleichzeitig und in demselben Arbeitsvorgange ein nach und nach erfolgendes Reinigen
des Wassers ohne Beihilfe von anderen Vorrichtungen, als des Vorwärmers selbst, und
ohne Anwendung von Fällmitteln statt.
Ein zur Durchführung des Verfahrens geeigneter Vorwärmer ist auf der Zeichnung im
Höhenschnitt dargestellt.
Mit ι ist der Dampfzylinder der Speisepumpe bezeichnet und mit 2 das Dampfzuführungsrohr
für den Frischdampf zum Betriebe der Pumpe, deren Abdampf durch die Leitung 3 vorerst in einen Entöler 4 und von
dort durch die Leitung 5 in den Speisewasservorwärmer 6 strömt. Mit 7 ist die. KesselSpeisepumpe bezeichnet, welche durch das
Saugrohr 8 aus dem Vorwärmer 6 entnimmt und durch das Druckrohr' 9 in den Kessel
speist. 10 ist eine Hilfspumpe, welche mit der Speisepumpe 7 vorteilhaft unmittelbar gekuppelt
ist und in an sich bekannter Weise größere Leistungsfähigkeit (etwa um die Hälfte
mehr) als die Speisepumpe besitzt; 11 ist das Saugrohr und 12 das Druckrohr derselben,
welches letztere im Wasservorwärmer 6 unter einer Blende 13 mündet. In den Vorwärmer
führt außerdem das Abdampfrohr 5, welches ebenfalls von einer Blende 14 überdacht ist,
ferner das Saugrohr 8 der Kesselspeisepumpe 7 und das Saugrohr 11 der Hilfspumpe 10. In
die Saugleitung 11 der Hilfspumpe ist ein
Umstellventil 15 eingebaut, welches durch den Schwimmer 16 im Vorwärmer 6 gesteuert wird
und es möglich macht, daß bei niederem Wasserstand im Vorwärmer die Hilfspumpe 10
mittels des an das Ventilgehäuse 15 angeschlossenen Saugrohres 17 unmittelbar aus dem
Brunnen 18 oder einem Rohwasserbehälter saugt; bei hohem Wasserstand im Vorwärmer
ist die Saugleitung 17 abgeschlossen und die Pumpe nur auf die Saugleitung 11 eingestellt.
Im unteren Teil des Vorwärmers ist oberhalb der Mündungen der Saugleitungen 8 und 11
eine Filterschicht eingebaut, welche nicht nur reinigend, sondern insbesondere auch beruhigend
auf die im Vorwärmer befindliche Wassermenge einzuwirken hat.
Die Anlage arbeitet im vollen Betriebe wie folgt: Die Kesselspeisepumpe 7 entnimmt das
Wasser von dem auf einen Mindeststand erhaltenen Vorrat im Vorwärmer 6 und fördert
es in den Kessel; gleichzeitig entnimmt aber auch nach bekanntem Vorgang die Hilfspumpe
io die ihrer Leistungsfähigkeit entsprechende Menge Wasser aus dem Vorwärmer
und fördert es wieder von oben in letzteren, wo es mit dem stetig zuströmenden Dampf in
innige Berührung kommt, vorgewärmt und gleichzeitig teils durch die Hitze, teils durch
die mechanische Einwirkung des Dampfes von
id mitgeführten festen und gasförmigen Stoffen befreit wird. Vor jedem neuen Ansaugen
kommt nun, gemäß der Erfindung, das vorgewärmte Wasser in Ruhe, indem es die Filterschicht im unteren Teile des Vorwärmers
durchfließen muß, wo sich auch die Ausfällungsstoffe
absetzen können; die Speisepumpe entnimmt somit aus dem Vorwärmer nur ein hochgradig vorgewärmtes, gereinigtes
und entlüftetes Speisewasser.
Arbeitet die Speisepumpe langsam, so wird wenig Abdampf vorhanden sein; da aber die
Hilfspumpe 10 mehr als die Kesselspeisepumpe 7 leistet, wiederholt das Speisewasser
den Kreislauf durch den Vorwärmer und kommt immer wieder mit Dampf in innige Berührung; somit wird der Dampf selbst bei
schwacher Belastung oder Leerlauf der Speisepumpe vollkommen zur Wasseranwärmung und
Reinigung ausgenutzt. Ist ein größerer Bedarf an Kesselspeisewasser und volle Leistung
der Speisepumpe vorhanden, so wird der erste Bedarf aus dem Vorrat des Vorwärmers gedeckt.
Die Hilfspumpe 10 zieht, sobald der Wasserstand im Vorwärmer einen bestimmten
Tiefstand erreicht und der Schwimmer 16 das Ventil 15 geöffnet hat, Wasser aus dem
Brunnen nach, welches mit dem nun reichlich vorhandenen Abdampfe der Dampfpumpe
entsprechend hoch erwärmt wird. Sollte der Abdampf nicht ausreichen, um die gewünschte
Temperatur des Speisewassers zu erreichen, so tritt Frischdampf ein. Dies geschieht in an
sich bekannter Art mittels eines Temperaturoder Dampfdruckreglers, der auf der Zeichnung
nicht dargestellt ist.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Verfahren zum Vorwärmen von Kesselspeisewasser durch Dampf, mit dem das Wasser mittels einer Hilfspumpe von größerer Leistungsfähigkeit, als der aus dem Vorwärmer entnehmenden Kesselspeisepumpe, in wiederholtem Kreislauf in Berührung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet , daß der von der Hilfspumpe (10) in den Vorwärmer beförderten Wassermenge vor jedesmaligem Wiederansaugen durch die Hilfspumpe Ruhepausen gewährt werden, in denen sie Zeit findet, die durch die Dampfeinwirkung ausgefällten festen Stoffe abzusetzen.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Sammelraum des Vorwärmers zur Hilfspumpe (10) führende Saugleitung (11) durch ein vom Wasserstand im Vorwärmer beeinflußtes Umstellventil (15) mit einer Frischwassersaugleitung (17) in Verbindung steht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher die Speisepumpe als Dampfpumpe ausgeführt und die Hilfspumpe unmittelbar mit der Speisepumpe gekuppelt ist, gekennzeichnet durch eine Anordnung zur Abführung des Abdampfes der Pumpenantriebsmaschine (1) in den Vorwärmer.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245802C true DE245802C (de) |
Family
ID=504733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245802D Active DE245802C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245802C (de) |
-
0
- DE DENDAT245802D patent/DE245802C/de active Active
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