DE2459613C2 - Vorrichtung zur Reproduktion des Halbtonbildes einer abgetasteten Vorlage - Google Patents
Vorrichtung zur Reproduktion des Halbtonbildes einer abgetasteten VorlageInfo
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Description
liesem Verfahren des »Halhion-Rasterns« möglichen
?unktgrößcn, ohne dall die Punklformen und die
Punktlagen in einer Weise verzerrt würden, die für die Ausführbarkeit des Druckganges schädlich wäre oder
iur sichtbaren Musterbildung am Endprodukt führen würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der vorstehend genannten An so auszubilden,
daß im BetrieD eine nicht-inkrementale Änderung
der Segmentbreite ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Vorteil einer Änderung der Beltchtungsintensltät
einer angeschalteten LlchtqueUenelnheit neben einer nicht leuchtenden Lichtquelleneinheit liegt bei der
erfindungsg?mäßen Vorrichtung darin, daß der Lichtabfall neben der letzten, voll leuchtenden Lichtquelleneinheit
gesteuert werden kann. Besitzt der Aufzeichnungsträger eine bestimmte Ansprechschwelle für die Belichtung,
wie beispielsweise ein lithografischer Film, se kann mit der Änderung der Lichtintensität am Ende
des Segments der leuchtenden Llchtquelleneinhelitn die
Länge der Linie verändert werden, die in diesem Teil des erforderlichen Punktbereiches gedruckt wird. Mit
anderen Worten ermöglicht die Erfindung, daß die Länge einer solchen Linie stelig und nicht mehr Inkremental
veränderbar ist. Damit ist eine Im wesentlichen kontinuierliche Änderung der Punktgröße möglich.
Die Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Verschiedene Ausführungsformen sind anhand der beigefügten Zeichnungen genauer beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematischc Darstellung der Vorrichtung.
Fig. 2 mit den Teilfiguren 2A und 2B das bekannte und neue Intensitätsprofil von Lichtquellencinheltcn in
einem Belichtungskopf.
Fig. 3 mit c.;n Tellflgurcn 3A, 3B und 3C das Intensiiätsprofil
für ein Segment einer Ablastllnle mit unterschiedlicher
Bellchlungsintcnsität der ersten Lichtquellen-Einheit,
das sich hieraus jeweils ergebende kombinierte Intensitätsprofil und die zugehörige Belichtung
auf dem Aufzeichnungsträger.
Fig. 4 ein Blockschaltbild für dii Steuerung der
Intensitäten der Lichtquellen-Einheiten.
Fig. 5 mit den Teilfiguren 5A und 5B Modulator-Systeme
für die Steuerung der Intensitäten der Lichtquellen-Einheiten.
F i g. 6 mit den Teilfiguren 6A, 6B und 6C die Belichtung des Aufzeichnungsträgers mittels mehrerer Lichtquellen-Einheiten
und einer Blende, und
Fig. 7 mit den Teilfiguren 7A, 7B und 7t die Verwendung einer zylindrischen Hllfslinse.
Gemäß Fig. 1 wird ein lichtempfindlicher blattförmiger Aufzeichnungsträger 10. der auf einem Zylinder 11
befestigt ist. von einem Belichtungskopf !2 abgetastet,
der auf einer angetriebenen Spindel 13 angeordnet ist. Zwischen dem Bellchiungskopf 12 und dem Zylinder
Il wird eine relative Abtastbewegung erreicht, indem
der Zylinder 11 um seine Achse 14 gedreht, sowie die
Spindel 13 gedreht wird, derart, daß der Bcllchtungskopf
12 sich Kings der Spindel in einer Richtung parallel
zur Zylinderachse bewegt. Die Drehung der Spinde! 13
Ist im Vergleich zur Drehung des Zylinders langsam, so
dLi(Λ eine Folge von a.x-.il auf Abstand gehaltenen
l'mfangslinien auf dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 10 abgetastet wird, der um den Zylinder 11
gelegt lsi. Zu dem Bellchiungskopf 12 gehört eine Reihe von Seite an Seite angeordneten Llchtc;uel!cnelnhelten
15. Die Gesamtbreilc des auf die Überfläche des lichtempfindlichen Aufzeichnungsträgers 10 projlzierten
Llchtsireilcns 1st gleich der Breite der erforderlichen
Abtaslllnie. Daher wird bei dem gezeigten Beispiel die Abtastlinie in sechs Seite an Seile liegende Bereiche in
Querrichtung aufgeteilt. Zur Steuerung der Lichtabgabe der Lichtquelleneinheiten 15 werden die von einem
Abtastscanner 16, der von üblicher Bauart sein kann,
herangeführten Signale auf einen Verstärker 17 gegeben. Diese Scanner-Signale sind allen Lichtqueller.einheiten
gemeinsam. Ein Rastermuster-Generator 18 erzeugt Signale, die zusammen das Dichteprofil eines
Halbton-Rasiers über der Breite der Abtastlinie erzeugen.
In der Flg. 2A 1st das Intensitätsprofii von Seite an
Seite angeordneten Lichtquelleneinheiten dargestellt, wie sie In bekannten Anordnungen verwendet werden.
Bei diesen Anordnungen weist jede Lic'-'ijuelle eine im
wesentlichen konstante intensität über de« rereich auf. den sie beleuchtet; es gibt keine Überlappung zwischen
benachbarten beleuchteten Bereichen. Jede der ein rechteckiges Intensilätsprofll aufweisenden Lichtquellen
kann unabhängig ein- und ausgeschaltet werden, so daß
durch das Ein- oder Ausschalten des letzten leuchtenden Elements in einem Segment leuchtender Quellen
(oder der letzten zwei oder drei leuchtenden Quellen in dem Segment) die Länge des leuchtenden Segments in
der Linie geändert werden kann.
Die Fig. 2B zeigt die entsprechenden Intensitäisproflle,
die erfindungsgemäß erzeugt werden sollen. Jedem beleuchteten Bereich Ist ein dreieckiges Intensitätsprofil
zugeordnet und die Lichtquelleneinheiten sind so angeordnet, daß jeder beleuchtet«; Bereich die benachbarten
Bereiche nlt der halben Bereichsbreite überlappt. Das
kombinierte Intensitätsprofil führt zu einer Im wesentlichen konstanten Beleuchtung in den überlappenden
Bereichen, jedoch füllt die intensität an den Enden eines beleuchteten Segments stetig auf Null ab.
In der Flg. 3A sind drei Intensitätsprofile für einen Bereich dargestellt, der von einer Lichtquelle am Ende
einer Reihe solcher Lichtquellen beleuchtet w'rd. Im
linken Diagramm weist die Lichtquelle. t"e links von
der letzten mit voller Intensität leuchtenden Lichtquelle
angeordnet Ist, eine Null-lntensltät auf, während bei
den beiden anderen Diagrammen diese Lichtquelle eine Zwischenintensität aufweist. Die Flg. 3B zeigt die
kombinierten Intensitälsprofile der Einzel'ntensitätspro-Tile
gemäß Fig. 3A, wobei in der Flg. 3B die Empflndllchkeltsschwelle des verwendeten Aufzeichnungsträgers,
vorzugsweise eines Films, in diesen Diagrammen als gestrichelte Linie dargestellt Ist. In der Flg. 3C 1st die
Erstreckung der Bildpunktbereiche auf dem Film darpestellt,
die auf die entsprechende Beleuchtung zurückzuführen
ist. Die Punktberciche beginnen dort, wo die Linie des Kombinalionsprofils gemäß Fig. 3B die Filmschwelle
schneidet. Aus der Betrachtung der Flg. 3A, 3B ist ersichtlich, da'i durch Steuerung der Intensität der letzten
Lichtquelle bzw. des letzten Modulators in einer stetigen Welse eine stetige Variation der blldpunktdlmension
erreicht werden kann.
Fin für die erläuterte Vorrichtung besonders geeignetes Steuersystem Ist .;■>
der Flg. 4 dargestellt. In der Fig. 4 stellen die Leitungen .Vl bis 57 Leitungen für die
Signale dar. die von einem elektronischen Raster-Generator herangeführt werden. Solche Signale können durch
das Abtasten, eines üblichen vlgnetlerien Rasters mit
einer Auflösung erzielt werden, die In diesem Beispiel
- sechs Mal feiner Ist als die Bildauflösung.
Benachbarte Signale werden paarweise kombiniert /ur Erzeugung eines Ausgangssignals für eine Lichtquelle
Im Belichtungskopf und daher sind sieben Signale für <
die Ansteuerung der sechs Lichtquellen Im Belichtung*-
kopf erforderlich. Das Signal Sl wiederholt die Sequenz,
die auf das Signal Sl bei der vorhergehenden Umdrehung
erfolgt.
In der Flg. 4 Ist das Signal P das Bildsignal und in
dieses Signal wird auf eine jede der Einrichtungen 21
bis 27 zum Summleren gegeben. Die relativen Pegel des
Bildsignals und des Rastcrslgnals werden so ausgewählt, daß das Schallen zwischen schwarz und weiß der Vorzeichenänderung
von (P+ S) entspricht.
Die Cha'akieristlken der den Summlerverblndungcn
nachgeschalteten und In Reihe liegenden Rechenblöcke 28 und 29 sind In der Flg. 4 dargestellt. Bekannte
Analogrechenclemenie können für die Realisierung der
Rechenblöcke benutzt werden. Jede Lichtquelle des Bcllchtungskopfes wird In Abhängigkeit von zwei
benachbarten (P + SJ-Slgnalen In einer solchen Welse
angesteuert, daß die Lichtquelle entweder voll ausgeschaltet oder voll abgeschaltet Ist, wenn beide Signale
dasselbe Vorzeichen aufweisen, während die Lichtquelle :<
bei verschiedenen Vorzeichen teilweise geschaltet Ist. In
der Flg. 4 werden die Ausgangssignale der Summierglieder 21 und 22 mit α und b bezeichnet und der
Rechenblock 28 (Funkilonsgeneraiorkrels) erzeugt ein
Ausgangssignal c. das durch die folgende Gleichung in
gegeben ist:
a + b
la-61
.15
Wenn α und b die gleiche l'oiaritat besitzen, muii
\a- b\ stets posttiv und kleiner als (a + b) sein; damit Ist
aber das Signal c größer als 1. wobei es aber positiv oder
negativ sein kann. Wenn α und b entgegengesetzter
Polarität sind, muß la-ti stets positiv und größer
als (a + b) sein. Dementsprechend liegt das Ergebnissignal c zwischen + 1 und - 1. Das Signal r wird dann auf den
Rechenblock 29 (Steuerverstärker) gegeben, der die zugeordnete Lichtquelle ansteuert. Die Charakteristik
des Rechenblocks 29 Ist in dem ersten Block dargestellt. Wenn sowohl α als auch b negativ sind (d. h. ein
»Schwarz«-Wert an beiden Enden des der In Rede stehenden Lichtquelle zugeordneten elementaren Bereichs)
und wenn somit das Eingangssignal c =-1 oder einen noch negativeren Wert aufweist, leuchtet die 5η
Lichtquelle nicht. Wenn sowohl α als auch b beide positiv
sind (d. h. ein »weiß«-Wert an beiden Enden des elementaren Bereiches) und wenn damit das Eingangssignal
c = + 1 oder gleich einem größeren positiven Wert ist. leuchtet die Lichtquelle mit voller Intensität. Wenn
ein positiver Wert an einem Ende und ein negativer Wert an dem anderen Ende des elementaren Bereichs
vorhanden 1st und damit das Signal c zwischen - 1 und + 1 liegt, wird die zugeordnete Lichtquelle so angesteuert,
daß 1 lcht In einer proportionalen Menge abgestrahlt (,(i
wird. Die Ausgangsslgnalc der Rechenblöcke 29 auf den Leitungen 30 bis 35 steuern die sechs Lichtquellen an.
Das Ergebnis Ist eine flache Iniensilätsvcrteilung über
das Segment mit Ausnahme des gesteuerten Abfalls an den Enden des leuchtenden Segments.
Es 1st auch möglich, die Blöcke 28 und 29 fortzulassen
und die Anzahl der das Raster darstellenden Signale und der Summicrglieder auf sechs zu reduzieren und
tile Ausgänge tier .Summierglieder direkt auf die Steuerkrdsc
tur die Lichtquellen /u geben Wenn die Werte
der das Raster darstellenden Signale einer sinusförmigen Kasierlniunsltiltsverteilung entsprechen, wird das
Ergebnis eine sinusförmige Variation des Bellchtung:.-llchtcs
über dem /u belichtenden Punktbereich sein.
Die Lichtquellen-Einheiten können von verschiedener Ausführungstorm sein. In der Flg. 5A ist ein Lichtmodulator
und In der F Ig 5B ein System dargestellt. In
dem ein solcher Modulator verwendet wird. In diesem Falle wird /um Aufbau des Modulators ein elektrooptlschcs
Material benutzt, das als PL.7.T bekannt ist. Wenn
eine dünne Scheibe aus einem solchen Material einem /wischen Elektroden aufgebauten elektrischen Querfeld
ausgesetzt wird, zeigt es einen quadratischen elektrooptischen
Effekt und wenn es zwischen gekreuztem Pollsatoren eingebracht wird, kann damit die Llchtdurchlasslgkelt
gesteuert werden.
Die !-"Ig. 5Λ zeigt In einem stark vergrößerten
Maßstab einen Modulator, wie er zusammen mit Inkohärenten Lichtquellen benutzt werden kann, der aber
einen besonderen Vorteil aufweist, wenn er zusammen mit einer kohärenten Lichtquelle benutzt wird. Der
Modulator weist sechs Signaiclektroden 36 bis 41 auf, die von den über die Leitungen 30 bis 35 der Fig. 4
herangeführten Signale beaufschlagt werden.
Eine gemeinsame Elektrode 42 der In der Fig. 5A
gezeigten Form wird bezüglich der einzelnen Slgnalelektrodcn
so angeordnet, daß zwischen den Elektroden ein elektrisches Feld aufgebaut werden kann. Zwischen der
gemeinsamen Elektrode und den Signalelektroden 36 bis 41 sind jeweils einzelne »Fenster« (Modulatoren 43
bis 48) aus dem elcKtrooptischen Material PLZT ausgebildet.
Indem eine Maske aus nicht leitendem Material zwischen den Elektroden auf das PLZT aulgebracht
wird, Hinsichtlich der geometrischen Konfiguration der
gemeinsamen Elektrode, der Signalelektroden und der parallelogrammariigen Fenster wird ausdrücklich auf
die Flg. 5A verwiesen. Insbesondere auf die Schräganordnung bezüglich der Relatlvbewegungsrlchtung des
Films, die in der Flg. 5A als Pfeil 49 dargestellt lsi.
Das Licht durchsetzt die Modulatoren In einer Richtung senkrecht zur Zeichenebene, wenn der Aufzeichnungsträger
belichtet werden soll. Wie aus der Fig. 5.-\ zu ersehen Ist, sind die Elektrodenanordnungen und die
PLZT-Fcnstcr In der Richtung der Abtastlinie gegeneinander
versetzt und sind auch in einer Richtung quer zur Abtasteinrichtung auf Abstand gehalten. Die dargestellte
Formgebung führt dazu, daß auf jederr Punkt auf dem Film während dessen Bewegung an dem
Modulator vorbei eine Aufbellchtung erfolgt, die ein dreieckiges Profil In einer Richtung quer zur Richtung
der Abtastlinie besitzt (vergleiche Fig. 2B). Um sicher /u stellen, daß die Signale, die gleichzeitig auf den
Leitungen 30 bis 35 anstehen, zu sechs Seite an Seite
angeordneten belichteten Bereichen führen, werden die auf den Leitungen 30 und 33 anstehenden Signale
direkt auf die Signalelcktroden 36 und 39 gegeben, wahrend die auf den Leitungen 31 und 34 anstehenden
Signale aiii die Slgnalcleklroden 37 und 40 über zugeordnete
Ver/ügcrungsschallungen 50 b/v.. 51 gegeben
werden, die jeweils eine Verzögerung um eine Einheit (Wl) ermöglichen; die auf den Leitungen 32 und 35
anstehenden Signale werden auf die zugeordneten Signalelektroden 38 bzw. 41 über zugeordnete Verzögerungsschaltungen
52 bzw-, 53 gegeben, die jeweils eine Verzögerung um zwei Einheiten (Ü2) ermöglichen.
Obwohl die in der Fig. 5A gezeigte Ausführungsform
7
mil gegeneinander versetzten Modulatoren bereits vorteilhaft mit anderen Lichtquellen Ist. so hat diese
Ausführungsform Im Zusammenhang mit den Vcr/ögcrunKsschaltungen
einen besonderen Vorteil, wenn als Lichtquelle ein Laser benutzt wird, der für alle Modulalorcn
gemeinsam benutzt wird. Die Überlappung von glekh/cli.^ kohärenten Lichtstrahlen auf der Fllmober-
liache würde zu Intcrtcrcn/cn führen. Du mit der ,
AuslUhrungsform gemäß I Ig. 5A aber Maßnahmen :j r
getroffen worden sind, daß benachbarte LlchUfodulato- 10 j
ren Im Film nacheinander beleuchten, werden Interfe- i
renzerschelnungen In den Überlappenden Bereichen .j
vermieden. i
Bei der Anordnung gemäß den Fig. 6A bis 6C geben i
Punktllchtquellen wie Kraterlampen, getrennt modullerte
Laserstrahlen oder Leuchtdioden Licht ab. das auf einen Aufzeichnungsträger In Form des Films 66 fällt,
nachdem es uun.ii eine Linac 65 und eine Blende 67
mil rautenförmiger Öffnung gelaufen Ist (vergleiche Flg. 6A und 6B). Die Bildebene Ist als gestrichelte
Linie 68 dargestellt. Aus der Flg. 6B Ist ersichtlich, daß
die Linse bezüglich der Fllmcbene defokussleri lsi, so
daß sich das Licht entsprechend der Formgebung der Blende auf einen püritilelogrammartlgcn Bereich von Im
wesentlichen gleichmäßiger Beleuchtung verielli. Diese Bereiche sind In der In der Flg. 6C gezeigten Welse auf
Abstand angeordnet. Wenn durch die Abtastbewegung eine Integralion erfolgt, wird das gewünschte Llchtelngangsprofll
auf dem Film erzielt.
Bei einer anderen Ausführungsform, die In den
Flg. 7A bis 7C dargestellt Ist, werden großflächige Leuchtdioden 70 als Lichtquellen benutzt. Diese Dioden
sind angenähert quadratisch und werden so dicht aneinander angeordnet, wie es ohne Schwierigkelten möglich
Ist. In diesem Falle werden die Dioden auf den Film 66
durch eine Linse mit einer quadratischen Apertur abgebildet.
Das Bild Ist In einer Richtung längs der Reihe
der Lichtquellen durch eine zylindrische Hllfsllnse 71 defokusslert. welche positiv oder negativ ausgelegt sein
kann. Die Flg. 7C zeigt die Lichtquellen, wie sie ohne
zylindrische Linse abgebildet sind und die Fl g. 7D zeigt
das Bild einer einzelnen Lichtquelle, das durch die zylindrische Linse abgebildet worden Ist. Der Defokusslerungsgrad
wird so eingestellt, daß die Blldspreizung
verdoppelt wird, so daß die gespreizten Bilder jeder
zweiten Quelle sich gerade treffen. Die Flg. 7 zeigt das
Intensitätsprofil des gespreizten Bildes. Die zylindrische Linse kann In Fortfall kommen, wenn die Hauptllnse In
dem selben Maße defokusslert Ist. jedoch wird hierdurch
eine unerwünschte Defokussierung in Richtung der Abtastlinie eingeführt.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
55
60
65
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Reproduktion des Halbtonbildes einer abgetasteten Vorlage, mit einem Beiich- j
lungskopf für die Belichtung eines auf einem Trüger angeordneten Aufzeichnungsträgers, wobei der
Belichtungskopf bezüglich des Trägers relativ beweglich zur Ausführung einer Abtastbewegung angeordnet
Ist, mit einer Reihe von Lichtquelleneinheiten im Belichtungskopf, die sich derart erstrecken, daß
die entsprechenden belichteten Bereiche des Aufzeichnungsträgers In Querrichtung zur Abtastrichtung
verlaufen, und mit einer Bellchtungssteuerelnrlchtung,
die auf die Dichteänderungen der abgetasteten Vorlage und auf das gewünschte Halbton-Rastermuster
anspricht und hiernach bestimmt, welche Lichtquellenelnhelten aktiviert werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Intensität in der Erstreckangsrlchtung der Lichlquellenelnhelten
In jedem einer Lichtquelleneinheit zugeordneten Bellchtungsberelch derart veränderbar Ist, daß die
Intensität an den Enden des Bellchtungsberelch.es geringer ist als in dessen Mitte und sich die Belichtungsbereiche
benachbarter Lichtquelleneinheiten überlappen, und daß die Benchtungssteuerelnrichtung
die Intensität wenigstens einer aktivierten Lichtquelleneinheit auswählt, die einer nicht aktivierten
Lichtquelleneinheit benachbart Ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Llchtquellenelnhelt einen Modulator (43 bis 48) für die «ntensltätsveränderung
aufweist und alle Modulatoren In einem elektrooptischen Modulator zusammengefi. Jt sind, der einzelne
Signalelektroden (36 bis 41) aufweist, wobei benachbarte
Signalelektroden sowohl In Abtasirlchtung als
auch In Querrichtung In Abständen angeordnet sind,
und daß benachbarte Lichtquelleneinheiten zum Erzeugen der sich überlappenden Bereiche auf dem
Aufzeichnungsträger zu verschiedenen Zeiten aktlvierbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Verzögerungselnrlchlungcn (50 bis S3)
vorgesehen sind, mit denen das Aktivieren der
Lichtquellenelnhelten mit Modulatlonssteuersignalen für die in Abtastrichtung aufeinanderfolgenden
Lichtquelleneinheiten verzögert werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Modulatoren von einem
gemeinsamen Laser bestrahlt werden.
5. Vofrlchtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Llchtquellenelnhelt auf dem Aufzeichnungsträger einen Beilchtungsberelch
überdeckt, der ein Bellchtungslntensllätsprofll
derart aufweist, daß die Gessmtbellchtung zwischen den Mittelpunkten der überlappenden
Bereiche, die von benachbarten der mit voller Intensität
abstrahlenden Llchtquelleneinhelten beleuchtet werden, Im wesentlich gleichförmig Ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtungssteuereinrichtung
folgende Einrichtungen aufweist.
a) Einrichtungen (21 bis 27) zum Erzeugen zusammengesetzter
Signale (a. b) aus der Bllddlchtc (P) ()5
für einen abgetasteten Teil der Abiaitllnlc und
zugeordneten Rastermustcriinderungcn (S\ bis
.S7) für eine Reihe von Punkten über die Abtastlinic.
wobei die Punktzahl um Eins größer ist als die Anzahl der Lichiquelleneinheiten, und
b) Einrichtungen (28) /.um Erzeugen eines Steuersignals (c) aus den zusammengesetzten Signalen (a. b) für jedes Paar jenachbarter Punkte, wobei bei gleicher Polarität jeweils zweier zusammengesetzter Signale das Steuersignal (c) die zugeordnete Lichiquelleneinheil entweder voll durchschaltet oder voll abschaltet, während bei unterschiedlichen Polaritäten der beiden zusammengesetzten Signale das Steuersignal die zugeordnete Lichtquelleneinheit zur Abgabe einer geringeren Intensität ansteuert.
b) Einrichtungen (28) /.um Erzeugen eines Steuersignals (c) aus den zusammengesetzten Signalen (a. b) für jedes Paar jenachbarter Punkte, wobei bei gleicher Polarität jeweils zweier zusammengesetzter Signale das Steuersignal (c) die zugeordnete Lichiquelleneinheil entweder voll durchschaltet oder voll abschaltet, während bei unterschiedlichen Polaritäten der beiden zusammengesetzten Signale das Steuersignal die zugeordnete Lichtquelleneinheit zur Abgabe einer geringeren Intensität ansteuert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (28) der Bellchtungssteuerelnrlchtung
ein Steuersignal (c) erzeugt, das durch i'.r folgende Gleichung gegeben ist:
0 + b
a-b
worin α und b die zusammengesetzten Signale für über die Breite der Abtastlinie gesehen benachbarte
Punkte sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reproduktion
des Halbtonbildes einer abgetasteten Vorlage mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen.
Bei einer derartigen Vorrichtung wird die Anzahl der
leuchtenden Lichtquellenelnhelten und damit die Länge der leuchtenden Segmente aus dem Bildsignal und aus
Abtastsignalen eines vignettieren Kontaktrasters berechnet, das eine feinere Auflösung aufweist als die
für die Bildabtastung benutzte Autiosung. Jede Llchtquellencinhelt
des Belichtungskopfes erzeugt Licht von einer Im wesentlichen konstanten Intensität über die
Breite des von der Llchtquellenelnhelt überdeckten Bereiches der Abtastlinlc, wie dies In Fig. 2A dargestellt
Ist, so daß beim Aufleuchten aller Lichtquellenelnhelten
In der Reihe über die gesamte Linienbreite
eine gleichförmige Bellchiungslntensliäi erzielt wird.
Liegt ein Halbtonrasterpunkt symmetrisch bezüglich der
Abtastlinie, werdet· eine oder mehrere mittig liegende
Lichtquellen-Einheiten wahrend der Perlode aufleuchten.
In der die Reihe der Licmquellen-Elnhelten sich
über die dem Punkl zugeordnete Fläche bewegt und
andere Lichtquelleneinheiten werden unabhängig voneinander an jedem Ende des beleuchteten Segmentes
entsprechend den Erfordernissen an- oder abgeschaltet. Wenn der erforderliche Punklberelch den seitlichen
Rand der Abtastllnle schneidet, wird das Segment an leuchtenden Einheiten nicht mittig In der Reihe der
Lichtquellen-Einheiten lokalisiert sein, sondern zu einer Seite hin verschoben sein. In manchen Fällen können
In einer einzelnen Abtastllnle des Aufzeichnungsträgers zwei Segmente an leuchtenden Einheiten vorhanden
sein, wobei die Breite eines jeden Segmentes sich Inkremental
ändert Typlscherwclse sind sechs Llchtquellenelnhcllcn
der Ablasllinle zugeordnet; die An/ahl der
Elemente lsi durch den Kostenaulwand und den komplexen Aufbau des erforderlichen optischen
Systems begrenzt. Es gibt daher eine praktische Grenze
für die Anzahl der Gradationsstufen für die nach
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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