DE246143C - - Google Patents
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- DE246143C DE246143C DENDAT246143D DE246143DA DE246143C DE 246143 C DE246143 C DE 246143C DE NDAT246143 D DENDAT246143 D DE NDAT246143D DE 246143D A DE246143D A DE 246143DA DE 246143 C DE246143 C DE 246143C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D23/00—Single parts for pulling-over or lasting machines
- A43D23/02—Wipers; Sole-pressers; Last-supports; Pincers
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
V. St. A.
Die vorliegende Erfindung betrifft Sohlendrücker für Aufzwickmaschinen und bezweckt,
dieselben so auszubilden, daß der Schuh von Aufwärtsbewegungen abgehalten wird, und daß
Verschiebungen oder Verkrüppelungen der Brandsohle wirksam vermieden werden.
Gemäß der Erfindung schließt der neuartige Sohlendrücker einen Drückerfuß ein, dessen
freies Ende gegen den Leisten gebogen ist, so
ίο daß das vordere Ende des Drückerfußes während
der Abwärtsbewegung des Sohlendrückers zunächst mit der Sohlenspitze zusammentrifft
und einen nach vorwärts gerichteten Druck auf dieselbe ausübt. Hierdurch wird die Sohle
glatt auf dem Leistenboden ausgestrichen, so daß die Kante derselben bündig zur Leistenkante
ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Teil des Sohlendrückers zwischen
den Punkten, an denen derselbe mit dem Zehen- und Ballenteil der Sohle in Berührung tritt,
derart von dem Leisten hinweggebogen ist, daß der Sohlendrücker sich der Sprengung verschiedener
Leisten anpassen kann.
Der Sohlendrücker ist unnachgiebig an einem an einer Seite des Schuhes befindlichen Arm
angebracht, welch letzterer in seiner Längsrichtung in einem senkrecht bewegbaren Block
verstellt werden kann und durch Reibungswiderstand in eingestellter Lage gehalten wird.
Zweckmäßig kann die Winkelstellung des Drückerfußes gegen seinen Träger verändert
werden, um Einstellungen des Drückerfußes entsprechend der Einballigkeit verschiedener
Leisten vornehmen zu können.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, doch ist
es klar, daß auch anderweitige Ausführungsformen möglich sind, ohne aus dem Bereich
der Erfindung zu treten.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Aufzwickmaschine,
teilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist ein Schaubild, den Kopf des Sohlendrückers in wirksamer Lage und die zum Aufzwicken
der Schuhspitze dienenden Uberschieber in unwirksamer Lage darstellend.
Fig. 3 ist eine Einzelansicht im Schnitt der Vorrichtung, mittels der der den Sohlendrücker
tragende Arm mit Bezug auf den Schuh in seitlich eingestellter Lage gehalten wird.
An dem Maschinengestell 2 ist ein bei 4 drehbarer Bund 6 angebracht, durch den eine
Stange 7 hindurchgeführt ist. Eine Muffe 9 bestimmt die Lage des Bundes 6 auf der Stange 7.
Durch den Bund 6 ist eine Stange 8 hindurchgeführt, in deren Schlitz 10 ein Stift 12 eintritt.
Der Stift 12 ist an dem Bund 6 befestigt und verhindert Drehungen der Stange 8,
ohne jedoch längsweise Bewegungen derselben zu beeinträchtigen. Der Sohlendrücker ist an
einem Kopf angebracht, der einen mittels einer Stellschraube 18 an der Welle 8 befestigten
Bund 16 einschließt. Auf dem Bund 16 ruht ein auf der Stange 8 drehbarer Bund 20 auf.
An dem oberen Ende der Stange ist ein dritter Bund 22 befestigt, der einen Anschlagstift 24
trägt.
An einem noch zu beschreibenden Fortsatz des Bundes 20 ist ein Anschlagstift 26 angebracht,
der mit dem Anschlagstift 24 zusam-
mentrifft, wenn der Sohlendrücker in seine unwirksame Lage (Fig. i) geschwungen wird.
Wenn der Sohlendrücker von dem Werkstück abgehoben wird, so führt eine Feder 30 den
Sohlendrücker in seine unwirksame Lage zurück. Die Feder 30 ist einerseits an einen seitlichen
Stift 28 des Bundes. 20 und andererseits an den Bund 16 angehängt.
An dein oberen Ende des Bundes 20 ist ein Fortsatz ausgebildet, in dessen Führungen 36 der Arm 38 des Sohlendrückers gleitet. Zweckmäßig sind Vorkehrungen getroffen, um den Arm durch genügenden Reibungswiderstand in eingestellter Lage zu halten. An dem Fortsatz des Bundes 20 ist eine Kammer ausgebildet, in der ein zylindrischer Block 35 untergebracht ist. Der Bund 35 tritt in einen Schlitz 41 des Armes 38 ein und wird von einer sich gegen eine Schraube 39 stützenden Feder 37 nachgiebig in den Schlitz 41 hineingehalten. Der Druck des Blockes 35 auf den Arm 36 genügt, um den Arm 38 in eingestellter Lage zu halten. Durch den vorderen, abgesetzten Teil 40 des Armes 38 ist ein Bolzen 42 hindurchgeführt, dessen geriffelter Kopf 44 den mit dem Ballenteil der Brandsohle in Berührung tretenden Teil des - Sohlendrückers bildet. Zwischen dem Kopf 44 und dem Ende 40 des Armes 38 befindet sich das rückwärtige, geschlitzte Ende eines federnd ausgebildeten Drückerfußes 48. Auf das obere Ende des Bolzens 42 ist eine Gegenmutter 46 aufgebracht, durch deren Festziehen der Drückerfuß 48 in beliebiger Winkelstellung festgeklemmt werden kann. Das vordere Ende des Drückerfußes 48 ist herabgebogen und mit einer geriffelten Endfläche 50 versehen, die mit der Brandsohlenspitze in Berührung tritt. Der Teil 50 des Sohlendrückers trifft zunächst mit dem Spitzenteil der Brandsohle hinter der Brandsohlenlippe in Berührung, und wenn der Drückerfuß durch weiteres Abwärtsbewegen des Armes 38 gerade gerichtet wird, so preßt das Ende des Drückerfußes gegen die Brandsohlenlippe und sucht die Brandsohle bündig zur Kante des Leistens zu halten.
An dein oberen Ende des Bundes 20 ist ein Fortsatz ausgebildet, in dessen Führungen 36 der Arm 38 des Sohlendrückers gleitet. Zweckmäßig sind Vorkehrungen getroffen, um den Arm durch genügenden Reibungswiderstand in eingestellter Lage zu halten. An dem Fortsatz des Bundes 20 ist eine Kammer ausgebildet, in der ein zylindrischer Block 35 untergebracht ist. Der Bund 35 tritt in einen Schlitz 41 des Armes 38 ein und wird von einer sich gegen eine Schraube 39 stützenden Feder 37 nachgiebig in den Schlitz 41 hineingehalten. Der Druck des Blockes 35 auf den Arm 36 genügt, um den Arm 38 in eingestellter Lage zu halten. Durch den vorderen, abgesetzten Teil 40 des Armes 38 ist ein Bolzen 42 hindurchgeführt, dessen geriffelter Kopf 44 den mit dem Ballenteil der Brandsohle in Berührung tretenden Teil des - Sohlendrückers bildet. Zwischen dem Kopf 44 und dem Ende 40 des Armes 38 befindet sich das rückwärtige, geschlitzte Ende eines federnd ausgebildeten Drückerfußes 48. Auf das obere Ende des Bolzens 42 ist eine Gegenmutter 46 aufgebracht, durch deren Festziehen der Drückerfuß 48 in beliebiger Winkelstellung festgeklemmt werden kann. Das vordere Ende des Drückerfußes 48 ist herabgebogen und mit einer geriffelten Endfläche 50 versehen, die mit der Brandsohlenspitze in Berührung tritt. Der Teil 50 des Sohlendrückers trifft zunächst mit dem Spitzenteil der Brandsohle hinter der Brandsohlenlippe in Berührung, und wenn der Drückerfuß durch weiteres Abwärtsbewegen des Armes 38 gerade gerichtet wird, so preßt das Ende des Drückerfußes gegen die Brandsohlenlippe und sucht die Brandsohle bündig zur Kante des Leistens zu halten.
Der Arm 38 des Drückerfüßes kann von seiner unwirksamen Lage (Fig. 1) in wirksame
Lage (Fig. 2) geschwungen werden. Außerdem kann sowohl die seitliche Stellung als auch die
Winkelstellung des Armes 38 gegen den Schuh verändert werden. Der Drückerfuß 48 ist ebenfalls
mit Bezug auf den Arm 38 einstellbar.
Der Drückerfuß muß mit ausreichender Kraft gegen den Schuh gehalten werden, und zwar
wird dies durch Herabdrücken eines bei 64 drehbaren Trethebels 60 bewirkt. Eine bei 70
mit dem Trethebel 60 verbundene Stange 66 ist an das untere Ende der Stange 8 angelenkt.
Die den Trethebel 60 mit der Stange 8 verbindende Stange besteht aus drei Teilen 72, 66
und 68. Der mittlere Teil 66 besitzt Rechtsund Linksgewinde, die sich in die Teile 72
und 68 hineinschrauben. Durch Drehung der Stange 66 kann somit die Länge der Verbindung
zwischen der Stange 8 und dem Trethebel 60 verändert werden. Eine Mutter 69 sichert die
Teile 72, 66, 68 in eingestellter Lage.
Der Trethebel 60 wird in herabgedrückter Lage durch eine Zahnstange 78 gesperrt, die
in einer Führung eines Blockes 79 des Maschinengestelles gleitet. An der Zahnstange 78
ist ein abgesetzter Teil 81 angebracht, der durch den Trethebel 60 hindurchgeführt ist. Ein durch
das untere Ende des abgesetzten Teiles hindurchgehender Querstift 80 stellt die Verbindung mit
dem Trethebel 60 her. An dem oberen Teil des Blockes 79 sind Augen ausgebildet, die den
Zapfen 86 einer Klinke 84 aufnehmen. Die Zähne der Klinke 84 verlaufen abwärts zu,
und zwar wird die Klinke 84 durch eine Feder 88 mit der Zahnstange 78 in Eingriff gebracht.
An einem Fortsatz der Klinke 84 ist eine Stange 90 angelenkt, die verstellbar mit einer Kniegabel
96 verbunden ist. Der Teil 100 der Kniegabel ist bei 98 drehbar an dem Maschinengestell
angebracht. Die Stange 90 ist durch einen drehbar an der Kniegabel angebrachten Teil 94 hindurchgeführt. Die wirksame Länge
der Stange 90 kann durch Stellmuttern 92 geregelt werden. Wenn der Trethebel herabgedrückt
wird, so wird die Zahnstange 78 mit demselben herabbewegt, und die Klinke fällt in die Verzahnung ein und verhindert Auf- ,
wärtsbewegung des Trethebels. Wenn der Sohlendrücker freigegeben werden soll, so
schwingt der Arbeiter die Kniegabel 100 um den Zapfen 98, wobei die Stange 90 angehoben
und die Klinke 84 aus der Verzahnung der Stange 78 ausgelöst wird. Unmittelbar hierauf
wird der Trethebel freigegeben und von der Feder 76 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt.
Nachdem der Arbeiter den Schuh auf den Schuhträger aufgebracht hat, schwingt er den
vorher in der erforderlichen Weise eingestellten Arm 38 über die Brandsohle des Schuhes und
bewegt dann den Sohlendrücker mittels des Trethebels 60 herab. Das sich herabbewegende
Ende 50 des Drückerfußes 48 tritt zunächst mit dem Zehenteil der Sohle in Berührung.
Während der fortgesetzten Abwärtsbewegung des Drückerfußes wird der letztere gerade gerichtet,
und hierbei bewegt sich der Teil 50 etwas gegen die Spitze des Schuhes. Diese Bewegung wird unterbrochen, sobald der feste
Teil 44 des Sohlendrückers mit dem Ballenteil des Schuhes in Berührung tritt. Durch fortgesetztes
Herabdrücken des Trethebels 40 wird ein fester, unnachgiebiger Druck auf die Sohle
ausgeübt, so daß Aufwärtsbewegungen des Schuhes während der Einwirkung der Überschieber
102 wirksam vermieden werden (Fig. 2).
Die sich aufwärts bewegenden Überschieber können leicht mit der Kante der Brandsohle
zusammentreffen und die letztere von dem Leisten abheben. Demzufolge ist es vorteilhaft,
auf die Sohlenspitze einen nachgiebigen ' Druck auszuüben, so daß die Sohle nicht beschädigt
wird, im Falle sie dennoch von den Auf zwickplatten' erfaßt werden sollte. Hingegen
ist der auf den Ballenteil der Sohle
ίο ausgeübte Druck unnachgiebig, so daß Verschiebungen
der Sohle seitens der Äufzwickvorrichtung wirksam vermieden werden. Wenn
der Aufzwickvorgang so weit vorgeschritten ist, daß die Gefahr des Verschiebens beseitigt
ist, so.gibt der Arbeiter den Drückerfuß mittels der Kniegabel 100 frei. Die Feder 76 bewirkt
dann in beschriebener Weise das Anheben der Stange 8 und des Drückerfußes. Sobald der
Drückerfuß von der Sohle abgehoben ist, so dreht die Feder 30 den Kopf 20 auf der Stange 8,
bis der Anschlagstift 26 mit dem Anschlagstift 24 zusammentrifft. Der Drückerfuß verbleibt
in unwirksamer Lage, bis er wieder in Gebrauch genommen werden soll.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Sohlendrücker für Aufzwickmaschinen,dadurch gekennzeichnet, daß er einen Drückerfuß (48) einschließt, dessen freies Ende gegen den Leisten gebogen ist, so daß das vordere Ende des Drückerfußes (48) während der Abwärtsbewegung des Sohlendrückers zunächst mit der Sohlenspitze zusammentrifft und einen nach vorwärts gerichteten Druck auf dieselbe ausübt.
- 2. Sohlendrücker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des Sohlendrückers (44, 48) zwischen den Punt ten (50,44), an denen derselbe mit dem Zehen- und Ballenteil der Sohle in Berührung tritt, derart von dem Leisten hinweggebogen ist, daß der Sohlendrücker sich der Sprengung verschiedener Leisten anpassen kann.
- 3. Sohlendrücker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der. Sohlendrücker (44, 48) unnachgiebig an einem an einer Seite des Schuhes befindlichen Arm (38) angebracht ist, welch letzterer in seiner Längsrichtung in einem senkrecht bewegbaren Block verstellt werden kann und durch Reibungswiderstand in eingestellter Lage gehalten (37, 35) wird.
- 4. . Sohlendrücker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstellung des Drückerfußes (48) gegen seinen Träger (44) verändert werden kann, um den Drückerfuß entsprechend der Einballigkeit verschiedener Leisten einzustellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246143C true DE246143C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT246143D Active DE246143C (de) |
Country Status (1)
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- DE DENDAT246143D patent/DE246143C/de active Active
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