DE2462017A1 - Rotationstiefdruckeinrichtung - Google Patents

Rotationstiefdruckeinrichtung

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DE2462017A1
DE2462017A1 DE19742462017 DE2462017A DE2462017A1 DE 2462017 A1 DE2462017 A1 DE 2462017A1 DE 19742462017 DE19742462017 DE 19742462017 DE 2462017 A DE2462017 A DE 2462017A DE 2462017 A1 DE2462017 A1 DE 2462017A1
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rotogravure
plate
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Harvey Franklin George
Robert Hans Oppenheimer
Jitendra Narrotamdas Shah
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GRAVURE RES INST
Gravure Research Institute Inc
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GRAVURE RES INST
Gravure Research Institute Inc
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/04Printing plates or foils; Materials therefor metallic
    • B41N1/06Printing plates or foils; Materials therefor metallic for relief printing or intaglio printing

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  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

1 BERLIN 33 BMUNCHEN
Augusta-Viktoria-StraBe 65 n DIICPUI/C i' DADTMCD Pienzenauerstraße 2
Pat.-Anw. Dr. Ing. Ruschke LT. KUobliNt & TAKNNtK Pat.-Anw.Dipl.-lng.
Pat.-Anw. Pipi.-fng. DATCMTA M \A/ KlTC Hans E. Ruschke
Olaf Ruschke γΑΙ t IN I AIMWALI C 88 03
Telefon:030/ |H^|^ BERLIN-M ONCHEN TelefOn: 089/987268
Telegramm-Adresse: Telegramm-Adresse:
Quadratur Berlin Qudadraiur München TELEXi 183786 TELEX: 522767
ι.Γ
research Inst., Inc., Port Washington, Long Island State of Me".- York (V.St.v.A.)
'otationstiefdruckeinrichbung
Me Erfindung betrifft eine Einrichtung·für den Rotationstiefdruck und insbesondere eine Finrichtung zum Drucken mehrseitiger Vorlagen, wobei eine oder zwei Reiten umfassende Gravierungen durch Ätzen oder Gravieren auf Tiefdruckplatten erzeugt werden.
Bei den zurzeit angewendeten Verfahren werden Gravierungen für eine'Anzahl zu druckender Seiten, beispielsweise für 16, 20, 24, 28 usw. Seiten zusammengestellt und in die Außenseite eines Zylinders eingeä'czt oder eingraviert, der hiernach für den direkten oder den Offsetdruck mehrseitiger Vorlagen benutzt wird. Hiernach werden die mehrere Seiten umfassenden Druckbogen aufgeschlitzt, zugeschnitten und in vorherbestimmter Weise zu Heften zusammengefaltet, die an einer Kante zu einem Buch.gebunden, zusammengeklammert oder auch lose gelassen werden. Die Gravierungen für die einzelnen Seiten werden in -
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die Außenseite eines Zylinders so eingeätzt oder eingraviert, dass nach dem Zusammenfalten der Druckbogen die einzelnen Druckseiten in der ordnungsgemäßen Reihenfolge vorliegen. Der Abdruck einer jeden Vorlage wird daher zu einer Seite des gedruckten und zusammengefalteten Produktes.
Die Vorarbeiten zum Ätzen oder Gravieren von Rotationsdruckzylindern für den Druck mehrseitiger Vorlagen sind teuer, zeitraubend und im Wesentlichen inflexibel. Die Reihenfolge der Seiten des Produktes muß festgelegt werden, bevor mit dem Ätzen oder Gravieren des Druckzylinders begonnen werden kann. Sind diese Arbeiten erst einmal ausgeführt, so müssen bei Änderungen auf einer einzelnen Seite oftmals alle Ätzungen oder Gravierungen aller Seiten auf dem Zylinder entfernt werden, wonach der gesamte Zylinder nochmals plattiert, geätzt oder graviert werden muß. Änderungen, die oftmals erwünscht sind, werden wegen Zeitmangels oder wegen der Kosten nicht durchgeführt. Wegen der Kosten bei der Herstellung der Druckzylinder und der Schwierigkeiten bei der Durchführung von Änderungen hatte der Tiefdruck für diese Zwecke nur eine begrenzte Anwendung gefunden. Dieses Druckverfahren wurde daher nur dann angewendet, wenn eine große Anzahl von Drucken ohne Änderungen hergestellt werden sollte. Dies war der Fall trotz der hohen Druckgüte, die mit dem Rotationstiefdruck im Vergleich zu anderen Druckverfahren erreicht werden kann.
Einige Schwierigkeiten, die zur Erhöhung der Kosten des Rotationstiefdruckes beitragen und diesen im wesentlichen unflexibel machen entstehen durch das Ätzen oder Gravieren der
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Vorlagen mehrerer Seiten auf den Druckzylinder. Bei anderen Arten des mehrseitigen Druckes, beispielsweise beim Buchdruck, wurden ähnliche Schwierigkeiten durch die Verwendung von seitengroßen Platten vermieden. Das Abbild der zu druckenden Vorlage wird zuerst auf den Platten erzeugt, wonach eine Anzahl solcher Platten für den Druck an den Trommeln oder Zylindern angebracht wurde. Beim Buchdruck sowie beim Steindruck wird bei dem Einfärben der Abbildung und bei der Übertragung der eingefärbten Abbildung vom Druckzylinder auf das Druekmaterial ein ganz anderes Verfahren angewendet als beim Rotationstiefdruck.
Beim Buch- oder Typendruck liegen die Druckelemente höher als die niehrdruckenden Teile der Druckplatte. Diese höher gelegenen Druckelemente werden eingefärbt, wonach die Farbe von diesen Elementen auf das den Druck aufnehmende Material übertragen wird. Aufgrund dieses Umstandes wirken sich Unterbrechungen an der Außenseite des Druckzylinders, beispielsweise durch die Plattenkanten oder durch die Befestigungsmittel für die Druckplatten, sofern diese über die höher gelegenen Druckelemente nicht hinausragen, nicht nachteilig für den Druck aus.
Beim lithographischen Druck wird die Abbildung auf der Oberfläche einer Platte, eines Zylinders oder einer Trommel erzeugt. Dies erfolgt durch Sensibilisierung der Oberfläche, wobei im Abbildungsteil die Flächen von der Farbe benetzt wird und zum Drucken zurückhält. Die lithographische Farbe ist dick und viskos und wird von den sensibilisierten Bezirken zurück-
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gehalten. Beim Druck wird die Farbe von diesen Bezirken aus auf die den Druck aufnehmende Unterlage übertragen. Da die Farbe dick und viskos ist, und da die nicht sensibilisierte Fläche farbabstoßend ist, so bestehen bei der Übertragung der Farbe aus den anderen Bezirken keine Schwierigkeiten. Sollte sich die lithographische Farbe in Bezirken absetzen, die unter der Oberfläche der Platte gelegen sind, so wird die Farbe wegen ihrer Dicke und Viskosität beim Druck nicht übertragen. Beim lithographischen Druck wirken sich daher Unterbrechungen an der Außenseite des Zylinders oder der Trommel in Form von Plattenkanten oder Befestigungsmitteln für den Druck nicht nachteilig aus.
Wie bereits ausgeführt, wird beim Rotationstiefdruck die Druckvorlage in die Außenseite des Zylinders eingeätzt oder eingraviert. Hierbei werden an der Außenseite kleine Vertiefungen erzeugt, die zum Drucken mit Farbe ausgefüllt werden. Der Zylinder wird durch einen eine sehr flüssige Farbe enthaltenden Behälter hindurchgeführt oder mit einer solchen Farbe überflutet. Mittels einer Rakel wird die Farbe von der Außenseite des Zylinders abgestrichen, bleibt jedoch in den Vertiefungen zurück und wird aus diesen Vertiefungen auf eine Unterlage übertragen, wenn diese mit dem Zylinder in Berührung gebracht wird. Im Gegensatz zum Typen- oder Buchdruck, bei dem die Druckelemente erhöht liegen und die Farbe tragen, sowie bei der Lithographie, wobei die zurückgehaltene Farbe sich auf der und oberhalb der Oberfläche der Platte befindet, ist beim Tiefdruck die Farbe unterhalb der Oberfläche des Zylinders
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gelegen. ·
Das Eintragen der flussigen Druckfarbe in die Vertiefungen an der Außenseite eines Tiefdruckzylinders und das Hindurchführen des Zylinders durch einen i'arbstoffb ehält er und an einer ttakel vorbei war bisher hinderlich bei der Verwendung entfernbarer seitengroßer Druckplatten am Zylinder für den ttotationstiefdruck, da es bisher schwierig war, mehrere solcher Platten an einem Zylinder so. anzubringen, dass sie während des Drückens am Zylinder ortsfest blieben, während andererseits die Möglichkeit bestehen sollte, einzelne Platten auswechseln zu können, iiin weiteres Problem sind die unerwünschten Doppelbilder, die sich durch an den Plattenkanten und in den Spalten zwischen den .flatten ansammelnde Druckfarbe ergeben, sowie die i'arbspritzer und die Abnutzung beim Vorbeilaufen der Plattenkanten an der Rakelo
Mit der Erfindung werden diese und andere Schwierigkeiten beseitigt, die mit der Verwendung von Platteneinheiten beim Tiefdruck verbunden waren.
Die Erfindung sieht eine Druckplatte für den Rotationstiefdruck mit einer unelastischen Unterlage aus einem magnetisch anziehbaren Material vor, mit dem die Platte an einem magnetischen Zylinder angebracht und festgehalten werden kann, wälche Platte an einer üeite mit Vertiefungen zur Aufnahme von Druckfarbe versehen werden kann. Wach dem Anbringen der Druckplatte am magnetischen Zylinder wird während des Rotationstiefdruckes die in den Vertiefungen sitzende Farbe auf eine Druckunterlage übertragen, die mit der gewünschten Abbildung bedruckt werden soll«.
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Nachdem die Platten an den Zylinder angelegt worden sind und von diesem magnetisch festgehalten werden, bilden die Platten mit dem Zylinder eine fest zusammenhängende Einheit in der gleichen Weise, als wenn die zu druckende Abbildung direkt in die Zylinderfläche eingeätzt oder eingraviert wäre. Dies ist sehr wichtig, da mit Sicherheit ein Druck hoher Güte in der ordnungsgemäßen Ausrichtung erfolgt, wenn die zu bedruckende Unterlage mit den Platten am Zylinder in Berührung gebracht wird. Zugleich können eine oder mehrere Platten ausgewechselt werden, wenn Änderungen notwendig oder erwünscht sind, so dass in einem solchen Falle nicht die gesamte Ätzung oder Gravierung auf dem Zylinder erneuert zu werden braucht. Die zum Durchführen solcher Änderungen erforderlichen Arbeitszeiten und Kosten werden durch die Erfindung wesentlich vermindert. Ferner können Drucke in hohen Auflagen durchgeführt werden, selbst wenn auf einer oder mehreren Seiten Änderungen vorgenommen werden sollen oder müssen.
Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschrieben. In den beiliegenden Zeichnungen ist die
Fig.I eine schaubildliche Darstellung einer für die Zwecke der Erfindung verwendbare Platte,
Fig.2 ein senkrechter Schnitt durch die Platte nach der Linie 2-2 in der Fig.I mit eingeätzten oder eingravierten Vertiefungen zur Aufnahme der Farbe für den Rotationstiefdruck,
Fig.3 eine schaubildliche Darstellung eines Rotationstief-
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druckzylinders mit den an diesem befestigten Druckplatten nach den Figuren I und 2,
Fig.4 ein Ausschnitt aus einer Schnittzeichnung nach der Linie 4 - 4 in der Fig.3, die eine Ausführungsform der Erfindung zeigt, bei der der Zwischenraum zwischen den Druckplatten nach der Fig.3 mit einem Füllmaterial ausgefüllt ist,
Fig.5 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung, die für den direkten Rotationstiefdruck ver- wendet wird,
Fig.6 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Frfindung, die bei dem Offsetdruck verwendet wird, und die
Fig.7 eine Darstellung der unterschnittenen Tuchwalze, die bei der Ausführungsform nach der Fig.6 als Übertragungswalze bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens benutzt wird.
Die in der Fig.I dargestellte und als Ganzes mit 2 bezeichnete Platte weist eine Unterlage 4 aus einem magnetisch anziehbaren Material, wie Stahl, auf sowie eine Oberfläche 6 aus einem zum Ätzen oder Gravieren geeigneten Material. Zu diesem Zweck hat sich Kupfer als besonders gut geeignet erwiesen, das daher für Zylinder für den Rotationstiefdruck allgemein verwendet wird,
Die Platte 2 soll eine ausreichende Dicke aufweisen, so dass sie bei der Handhabung, beim Ätzen oder Gravieren sich nicht verwirft oder verformt. Die Platte darf andererseits nicht so
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dick sein, dass deren Krümmung zwecks Anpassung an die Krümmung des magnetischen Zylinders erschwert wird. Eine Platte mit einer Gesamtdicke von im wesentlichen nicht weniger als 0,2 mm und nicht mehr als 0,3 mm und mit einem Kupferbelag zum Ätzen oder Gravieren mit einer Dicke von im wesentlichen nicht weniger als 0,o5 mm und nicht mehr als 0,075 mm hat sich als befriedigend erwiesen.
Wie.am besten aus der Fig.2 zu ersehen ist, wird der Kupferbelag 6 der Platte 2 geätzt oder graviert, wobei die Farbe aufnehmende Vertiefungen 8, II, 12 erzeugt werden, deren Weite und Tiefe in der Fig.2 vergrößert dargestellt ist. Für die Zwecke der Erfindung kann das Ätzen oder Gravieren in der herkömmlichen Weise ausgeführt werden. Die Abmessungen dieser eingravierten Vertiefungen werden üblicherweise in Mikron gemessen und weisen je nach der Helligkeit oder Dunkelheit des zu drukkenden Farbtones an der betreffenden Stelle eine unterschiedliche Weite und Tiefe auf. Der Kupferbelag 6 kann bei ebenliegender Platte 2 geätzt oder graviert werden, wonach die Platte 2 gebogen und an die Krümmung des magnetischen Zylinders angepasst wird. Andererseits kann die Platte auch zuerst gebogen werden, wonach der Kupferbelag 6 geätzt oder graviert wird. Nach dem Ätzen kann die Oberfläche der Platte 2 mit Chrom plattiert werden, wie allgemein üblich, wenn eine verschleißfeste Oberfläche und eine lange Lebensdauer der Platte erwünscht ist.
Wie am besten aus der Fig.3 zu ersehen ist, werden die an die Krümmung des Zylinders angepassten Platten an diesen angelegt
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und dadurch festgehalten, dass die magnetisierte Außenseite des Zylinders IO die Unterlage 4 der Platten 2 magnetisch anzieht. Je nach dem Format der zu druckenden Vorlage können die Platten 2 unterschiedlich groß bemessen werden. Wie am besten aus der Fig.3 zu ersehen ist, werden die Platten 2 an die Außenseite des Zylinders IO so angepasst, dass nach deren Anlegen an den Zylinder IO dessen Außenseite, die andernfalls mit dem das Farbbild aufnehmende Material in Berührung gelan gen würde, von den Platten 2 bedeckt ist. Die Platten 2 werden vorzugsweise für eine einzelne Druckseite bemessen, so dass die zusammenstoßenden Kanten der Platten beim Totationsdruck mit dem die Farbabdrücke aufnehmenden Material zwischen den gedruckten einzelnen Seiten in Berührung gelangen. Je nach der Anordnung der Druckseiten auf dem zu bedruckenden Material können die Platten 2 gekrümmt und am magnetischen Zylinder IO festgehalten werden, so dass die Seiten Oberkante an Unter kante, Unterkante an Oberkante oder Seitenkante an Seiten « kante gedruckt werden. Wie am besten aus der Fig.3 zu ersehen ist, werden in jedem Falle die vorderen und rückwärtigen, am Zylinder axial zusammenstoßenden Kanten der Platten so züge schnitten, dass sie mit der Drehachse des Zylinders 10 einen Winkel von beispielsweise 5 bilden. Wie später noch beschrieben wird, können für einige Rotationstiefdruckverfahren die zusammenstoßenden Kanten der Platten 2 (wie aus der Fig.4 zu ersehen ist) mit einem Füllmaterial 12 ausgefüllt werden. Ein rasch trocknendes Material, wie ein Epoxidmaterial, das mit dem Material der Platten 2 und des Zylinders 10 kompatibel
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ist, das sich in der Druckfarbe nicht auflöst, das verschleißfest und nicht porös ist, und das als zähe Flüssigkeit oder als Paste aufgetragen werden kann und eben und glatt trocknet, ist als Füllmaterial zu bevorzugen.
Wie am besten aus den Figuren 5 und 6 zu ersehen ist, kann ein magnetischer Zylinder IO mit an diesem magnetisch festgehaltenen Platten 2 für den direkten Rotationsdruck benutzt werden, wie in der Fig.5 dargestellt, oder für den Offsettiefdruck, wie in der Fig.6 dargestellt. Wie in der Fig.i? dargestellt, wird der magnetische Zylinder IO mit den an diesem magnetisch festgehaltenen Platten 2 in den Rahmen 20 einer Rotationstiefdruckpresse eingesetzt und von einem'herkömmlichen, nicht dargestellten Antrieb in Richtung des Pfeiles in Umdrehung versetzt.
Ein Druckzylinder 22 mit dem herkömmlichen, beispielsweise aus Gummi bestehenden Außenbelag 24 wird in den Rahmen 20 eingesetzt und in Richtung des Pfeiles in Umdrehung versetzt. Zwischen den Platten 2 am Zylinder IO und dem Druckzylinder wird z.B. aus Papier bestehendes Druckmaterial 26 in Richtung der Pfeile eingeführt. Bei der Bewegung des Druckmaterials 26 zwischen den Platten 2 und dem Druckzylinder 22 wird Farbe aus den Vertiefungen an der Außenseite der Platten 2, wenn die Vertiefungen mit dem Druckmaterial 26 in Berührung gelangen, auf das Druckmaterial 26 übertragen und auf diesem ein gedrucktes Abbild der Vorlage erzeugt. Der elastische Außenbelag 24 am Druckzylinder 22 kann mit Unterschneidungen in denjenigen Bezirken versehen werden, die während des Drückens unter den
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Plattenspalten gelegen sind, so dass der Druck in diesen Bezirken während des Druckvorganges gering gehalten wird.
Bei der in der Fig.5 dargestellten Ausführungsform wird der magnetische Zylinder IO bei seiner Drehung in Richtung des Pfeiles durch einen Farbstoffbehälter 28 geführt. Die auf der Oberseite der Platten 2 am Zylinder IO zurückbleibende Druckfarbe wird von der Rakel JO abgestrichen wobei in den Vertiefungen 8, II, 12 nach der Fig.2 Farbe zurückbleibt, die auf das Druckmaterial 26 übertragen wird, wenn die Vertiefungen an " den Platten 2 mit dem Druckmaterial 26 am Druckzylinder 22 in Berührung gelangen.
Bei dem Abstreifen der Farbe von der Außenseite der Platten 2, wobei in den Vertiefungen, wie 8, II, 12 Druckfarbe zurückbleibt, streift bei der Ausführungsform nach der Fig.5 die Rakel 30 Farbe in die Spalte zwischen den Platten 2 hinein, sofern nicht diese Spalte mit einem Füllmaterial 13 (Fig.4) ausgefüllt ist. Bleibt Farbe in den nicht ausgefüllten Spalten zurück, so erfolgt eine Übertragung dieser Farbe von den Platten 2 am Zylinder IO aus auf das Druckmaterial 26, wenn dieses'mit den Plattenspalten in Berührung gelangt. Aufgrund der Größe der Platten und der Orte der Spalte zwischen den einzelnen Druckseiten kann der Abdruck des Spaltes beim Beschneiden der Druckseiten weggeschnitten werden. Wie bereits ausgeführt, können die Plattenspalte mit einem Füllmaterial ausgefüllt werden, wie in der Fig.4 dargestellt, so dass kein Spalt mehr vorhanden ist und zu einem Abdruck führen kann. 2u
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gleich entfällt in diesem Falle auch das Wegschneiden des Abdruckes.
Bei der in der Fig.6 dargestellten Ausführungsform für den Offset-Rotationstiefdruck wird ein magnetischer Zylinder mit einer Anzahl magnetisch festgehaltener Druckplatten 2 in den Rahmen 52 der Druckpresse eingesetzt und von einem nicht dargestellten herkömmlichen Antrieb in Richtung des Pfeiles in Umdrehung versetzt. Fin mit einem Offsettuch 36 bezogener Übertragungszylinder 34 und ein Druckzylinder 38 werden in den Rahmen 32 eingesetzt und von einem nicht dargestellten, herkömmlichen Antrieb in Richtung der Pfeile in Umdrehung versetzt. Zwischen dem Tuchbezug J>6 am Übertragungszylinder 3^ und dem Druckzylinder 38 wird eine Materialbahn 40, z.B. aus Papier, eingeführt.
Bei dem Offsetdruck nach der Fig.6 wird der magnetische Zylinder IO mit den an diesem festgehaltenen Platten 2 bei der Drehung durch einen Farbstoffbehälter 42 geführt, und wenn der Zylinder mit den Platten sich an einer Rakel 44 vorbeidreht, so wird die Farbe von der Oberseite der Platten 2 abgestrichen. Bei der Drehung des Zylinders IO wird die in den Vertiefungen, z.B. 8, II, 12 an den Platten 2 zurückbleibende Farbe auf das Tuch 36 am Übertragungszylinder J>k und vom Tuch 36 auf das Druckmaterial 40 übertragen, wenn das Druckmaterial auf dem Druckzylinder 38 mit dem die Farbabbildungen tragenden Tuchbelag 36 in Berührung gelangt.
Wie am besten aus der Fig.7 zu ersehen ist, xvird bei dem Offsetdruck nach der Fig.6 der Tuchbezug 36 am Übertragungs-
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zylinder J4 vorzugsweise mit Unterschneidungen in denjenigen Bezirken versehen, die mit den Spalten zwischen den Platten 2 zusammenfallen, wenn der Tuchbezug J>6 mit den Platten 2 am magnetischen Zylinder IO in Berührung gelangt. Ein Ausfüllen der Spalte mit einem Füllmaterial (13 nach der Fig.4), um einen Abdruck der Spalte zu vermeiden, ist daher nicht erforderlich. Wie am besten aus der Fig.7 zu ersehen ist, weist der Tuchbezug J>6 eine bei 50 dargestellte Unterschneidung auf, die quer zum Tuchbezug auf dem Übertragungszylinder verläuft, sowie eine Unterschneidung 52, die umfangsmäßig verläuft. Die Unterschneidung 50 kann etwas schräg zwecks Anpassung an den Winkel der vorderen und der folgenden Plattenkanten ausgeführt oder genügend breit bemessen werden, um eine Anpassung an die schräg verlaufenden Plattenkanten während·des Drückens zu bewirken. Die unterschnittenen Bezirke 50, 52 sind auf die Platten 2 am magnetischen Zylinder 10 so ausgerichtet, dass bei dem Kontakt der Platten 2 am Zylinder 10 mit dem Tuchbezug 36 am Druckzylinder J>K die Spalte zwischen den Platten 2 mit dem Tuchbezug 36 nicht in Berührung gelangen sondern vielmehr von den Unterschneidungen am Tuchbezug 36 überspannt werden. Farbe, die in den Spalten zwischen den Platten 2 abgesetzt, hineingewischt oder zurückgehalten werden könnte, wird daher auf den Tuchbezug J>6 nicht übertragen. Hierdurch wird jede Übertragung von Abbildungen der Spalte an den Platten 2 am magnetischen Zylinder 10 auf den Übertragungszylinder J>K und das Bedrucken des Druckmaterials mit Abbildungen dieser Spalte vermieden.
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Nach der Erfindung werden die Platten 2 am magnetischen Zylinder IO festgehalten durch die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Zylinder IO und der Unterlage 6, wobei Jede Platte unabhängig von anderen Platten am Zylinder festgehalten wird. Es können daher Platten einzeln entfernt und ausgewechselt werden. Sind die Spalte zwischen den Platten mit einem Füllmaterial ausgefüllt worden, wie bei 15 dargestellt, so wird bei einem Auswechseln der Platten auch dieses Füllmaterial entfernt und später nach dem Anbringen einer neuen Platte am Zylinder IO erneuert. Die Möglichkeit einzelne Platten unabhängig von anderen Platten entfernen und pustauschen zu können, gestattet die Durchführung von teilweisen Änderungen bei der Druckvorlage. Dies ist besonders wichtig bei dem Druck von Zeitungen, Magazinen, Zeitschriften und dergleichen, bei denen von Ausgabe zu Ausgabe oder für die Verteilung auf verschiedene Bezirke Änderungen des Inhaltes erwünscht sind.
In der Richtung, in der die Platten 2 nach der Erfindung beim Rotationstiefdruck benutzt werden, werden die vorderen und rückwärtigen Kanten beispielsweise unter einem Winkel von 5° abgeschrägt. Um die Platten an den Zylinder IO mit geringstem Abstand von einander oder kleinstem Spalt anlegen zu können, werden die abgeschrägten vorderen und rückwärtigen Kanten parallel zu einander angeordnet, und alle Platten werden unter demselben Winkel zugeschnitten. Die Platten werden an den Seitenkanten so zugeschnitten, dass diese Kanten parallel zu einander verlaufen und sich am magnetischen Zylinder IO in
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dessen Drehrichtung erstrecken. Der schräge Verlauf der vorderen und rückwärtigen Kanten an den Platten 2 am Zylinder verhindert eine Stoßbelastung der Rakel, wenn der Spalt bei der Drehung des Zylinders IO unter der Rakel yorbeiwandert. Andererseits könnte die Rakel-auch schräg zum; Zylinder IO angeordnet werden. Dies ist besonders für den Fall wichtig, wenn, die Spalte zwischen den Platten nicht mit einem Füllmaterial ausgefüllt sind, wie bei 13 dargestellt, da hierbei ein Verspritzen von Farbe und eine Abnutzung der Rakel verhindert wird. Werden diese Spalte ausgefüllt, so wird besonders bei einem längere Zeit fortgesetzten Rotationsdruck eine ungleiche Abnutzung der Rakel an der Druckfläche vermieden, die von den Plattenflächen und dem Füllmaterial gebildet wird.
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Claims (3)

  1. - I6 -
    Patentansprüche
    I.) Rotationstiefdruckzylinder für die Verwendung beim Rotationstiefdruck, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder magnetisch ist und durch magnetische Anziehung eine Vielzahl von Druckplatten trägt und festhält, die mit ihren Kanten aneinander anstoßen und entlang des Zylinders und um diesen herum - mit Ausnahme der aneinanderstoßenden Kanten - eine ununterbrochene Tiefdruckfläche bilden, wobei jede der Platten eine nichtnachgiebige Unterlage aus einem magnetisch anziehbaren Material, um die Platte auf dem magnetischen Zylinder in einer bestimmten Lage festzuhalten, sowie eine Oberfläche aufweist, in die sich Vertiefungen zur Aufnahme von Druckfarbe einformen lassen, so dass beim Tiefdruck mit auf dem magnetischen Zylinder aufgebrachter und festgehaltener Platte in den Vertiefungen abgelagerte Druckfarbe auf eine farbaufnehmende Fläche übertragen wird, die mit dem von den Vertiefungen auf der Plattenoberfläche ausgebildeten Bild bedruckt werden soll.
  2. 2.) Rotationstiefdruckzylinder nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinanderstoßenden Kanten zwischen den Platten mit einem nichtporösen, von der Druckfarbe nicht lösbaren Füllstoff gefüllt sind.
  3. 3.) Rotationstiefdruckpresse zur Verwendung beim Offset-Rotationstief druck, gekennzeichnet durch einen Druckzylinder
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    • - 17 -
    nach Anspruch I oder 2 aufweist und einen Tuchüberzug auf dem Übertragungszylinder, der die übertragene Druckfarbe von den Platten aufnimmt, magnetisch im Zylinder gehalten wird und unterschnittene Flächenteile aufweist, die auf der Decke die gleichen Abmessungen haben wie die zusammenstoßenden Kanten der Platten auf dem Zylinder, so dass sie die zusammenstoßenden Kanten überlagern, wenn die Druckfarbe von den Platten zur Decke übertragen wird.
    Cl/Se
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