DE246224C - - Google Patents
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- Publication number
- DE246224C DE246224C DE1910246224D DE246224DD DE246224C DE 246224 C DE246224 C DE 246224C DE 1910246224 D DE1910246224 D DE 1910246224D DE 246224D D DE246224D D DE 246224DD DE 246224 C DE246224 C DE 246224C
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- DE
- Germany
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- needle
- arms
- segment
- projection
- shaft
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D59/00—Equipment for binding harvested produce
- A01D59/06—Needles
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bindemechanismus für Mähmaschinen, welcher in
bekannter Weise mit einer Vorrichtung versehen ist, die das Ansammeln von Korn hinter
der Nadel verhütet. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zu dem angegebenen
Zwecke zu beiden Seiten der Nadel miteinander verbundene Armpaäre vorgesehen
sind, welche direkt von der Nadel beeinflußt
ίο werden, und die zu beiden Seiten derselben
eine Schutzwand herstellen und so in der sichersten Weise ein Ansammeln von Korn
hinter der Nadel verhüten. Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist darin zu
erblicken, daß die Nadel zusammen mit den Abscheidearmen zusammengeklappt wird und
in der unwirksamen Stellung unterhalb des Bindetisches liegt, so daß sie. sehr wenig Raum
einnimmt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 5 veranschaulicht.
Bei der garbenbindenden Mähmaschine befindet sich in üblicher Weise oberhalb des
Bindetisches 44 die Knüpfvorrichtung, welche von der Hauptwelle der Bindevorrichtung aus
beeinflußt wird. Die mit genannter Knüpfvorrichtung zusammenwirkende Nadel wird unterhalb des Bindetisches unterstützt gehalten
und liegt in ihrer Ruhestellung vollkommen unter dem Bindetisch. Nach dem Hochgehen
in ihre Arbeitslage befindet sich die Nadel über dem Bindetisch und in wirksamer
Beziehung mit der Knüpfvorrichtung.
Die Nadel, welche selbst von beliebiger Konstruktion sein kann, besitzt im Ausführungsbeispiele
(s. Fig. 2) einen geraden Schaft go, der auf einer Welle 91 gelagert ist. Diese
Welle sitzt in Lageraugen g2, die auf jeder Seite der Nadel an der Stange 48 angebracht
sind (s. Fig. 1 und 3). Durch einen an dem einen Ende der Welle gi sitzenden Kurbelarm
wird die Welle gi in geeigneter Weise von der Hauptwelle des Bindemechanismus aus
beeinflußt, und zwar derart, daß die Nadel zu dem richtigen Zeitpunkte während der
Wirkung der Bindevorrichtung nach ihrer Arbeitsstellung geführt wird.
Der wirksame Teil oder die Spitze der Nadel verläuft im wesentlichen rechtwinklig zu
dem Schafte go, wie dies bei gy in den Fig. 1
und 2 angedeutet ist. Die Spitze ist von einer derartigen Länge, daß, wenn die Nadel
sich in ihrer untersten Stellung befindet, ihre Spitze zum größten Teile unter dem Bindetische 44 liegt. Die Vorrichtung, welche ein
Ansammeln von Korn an der Hinterseite des Nadelschaftes verhindern soll, wenn der Schaft
sich in seiner oberen Arbeitsstellung befindet, besteht gemäß der Erfindung aus zwei Paar
radial verlaufenden Armen g8 und gg, die auf der Welle gi auf jeder Seite des Nadelschaftes
90 sitzen. Ein jeder der genannten Arme besitzt an seinem äußeren Ende einen segmentförmig
gestalteten Finger 100 und 101, der in Gestalt und Größe der Spitze 97 der
Nadel entspricht (s. Fig. 2). Die Arme 98
Claims (1)
- und 99 sitzen lose auf der Nadelwelle, und die Naben eines jeden Armpaares sind miteinander durch Stangen 102 verbunden, welche quer zur Nadel liegen (s. Fig. 5). An der Nabe des Nadelschaftes sitzt ein Vorsprung oder Ansatz 103 (s. Fig. 2 und 5).„Wenn die Nadel in ihrer Ruhelage unter dem Bindetische liegt, befinden sich die Querstangen 102 in einem bestimmten Abstande voneinander und die oberste derselben liegt in einiger Entfernung von dem Vorsprung 103 (s. Fig. 5). Die segmentförmig gestalteten Teile der Arme 98, 99 und die Nadelspitze verlaufen parallel. Wenn nun die Nadel ihre Aufwärtsbewegung beginnt, bewegt sich der Vorsprung 103 nach unten und tritt mit der obersten der Querstangen 102 in Eingriff und bewirkt, daß die mit dieser Querstange in Verbindung stehenden Arme 98 sich aufwärts bewegen. Die Anordnung dieser Querstange 102 in bezug auf den Vorsprung 103 der Nadel ist derart, daß die oberen Enden der segmentförmigen Armteile und das untere Ende der Nadelspitze sich stets überlappen. Wenn die Nadel in ihrer Aufwärtsbewegung fortfährt, wird die zweite Querstange 102 ergriffen und das andere Armpaar 99 aufwärts bewegt. Hier ist wiederum die Beziehung des Vorsprunges 103 zu der zweiten Querstange 102 derart, daß die segmentförmigen Teile des ersten und zweiten Armpaares sich stets überlappen. Wenn also die Nadel sich in ihrer obersten Stellung befindet, werden die Nadelspitze und die segmentförmigen Teile der verschiedenen Arme eine fortlaufende Schutzwand bilden, welche sich von der Nadelspitze bis zu einem Punkte unterhalb des Bindetisches erstreckt. Diese Schutzwand verhindert also in wirksamer Weise eine Ansammlung von Korn unterhalb des Nadelschaftes.Pate ν τ-An SPEU ch:Bindemechanismus für Mähmaschinen mit einer das Ansammeln von Korn hinter der Nadel verhütenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Nadel (90) miteinander verbundene Armpaare (98, 99) vorgesehen sind, welche direkt von der' Nadel beeinflußt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE246224T | 1910-03-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246224C true DE246224C (de) | 1912-04-26 |
Family
ID=34584515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910246224D Expired DE246224C (de) | 1910-03-30 | 1910-03-30 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246224C (de) |
-
1910
- 1910-03-30 DE DE1910246224D patent/DE246224C/de not_active Expired
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