DE246230C - - Google Patents

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DE246230C
DE246230C DENDAT246230D DE246230DA DE246230C DE 246230 C DE246230 C DE 246230C DE NDAT246230 D DENDAT246230 D DE NDAT246230D DE 246230D A DE246230D A DE 246230DA DE 246230 C DE246230 C DE 246230C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/30Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being fed one by one from storage place to a display position
    • G09F11/32Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being fed one by one from storage place to a display position the feeding means comprising belts or chains, e.g. endless belts or chains
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 246230 KLASSE 54g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reklamevorrichtung derjenigen Art, bei welcher eine Anzahl mit Reklamen oder änderen Anzeigen versehener Blätter einzeln eine ber stimmte Zeitlang zur Schau gestellt werden, wobei das Auswechseln der Blätter selbsttätig erfolgt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß jedes der Blätter während der Zeit von
ίο einer Vorführung bis zur nächsten zweimal umgedreht wird und zweimal den Weg von der Hinterfront zur Vorderfront der Vorrichtung oder umgekehrt macht. Hieraus ergibt sich die Wirkung, daß ein Blatt, das jeweils im Verlauf der einen Versetzung von vorn nach hinten oder umgekehrt auf den Kopf gestellt und umgedreht wird, infolge der zweimaligen Versetzung wieder in die richtige Lage gelangt, in der sich die Reklame ordnungsmäßig aufrecht darbietet.
Bei der Vorrichtung wird immer die gleiche Seite der Blätter zur Schau gestellt, infolgedessen können die Blätter zum Unterschied von anderen Vorrichtungen, bei welchen beide Blattseiten Aufdrucke tragen und abwechselnd zur Schau gestellt werden, von hinten beleuchtet werden, wenn sie aus durchsichtigem Stoff hergestellt sind. Die Blätter hängen mittels Stangen, die an den Querrändern befestigt sind, in seitlichen Führungen derart nebeneinander, daß sich jedes Blatt, verglichen mit den unmittelbar benachbarten Blättern, in umgekehrter Lage befindet sowohl hinsichtlich dessen, was oben und unten ist, als auch hinsichtlich dessen, was vorn und hinten ist.
Die Vorrichtung arbeitet so, daß jeweils das hinterste Paar der Blätter über die verbleibenden Blätter hinweg vor die vordersten befördert wird, derart, daß die vorher oberen Ränder des geförderten Blattpaares sich unten befinden, wenn das Blattpaar seine neue Lage vor den anderen Blättern eingenommen hat. In der neuen Lage ist also das Blatt, das vorher das letzte war, das erste, und das Blatt, das vorher das vorletzte war, das zweite von vorn.
Jeweils zwischen dem vordersten und dem zweiten Blatt ist in bekannter Weise ein freier Zwischenraum vorhanden, um das vorderste Blatt von hinten zu beleuchten, wenn die Blätter aus durchsichtigem Stoff bestehen.
Im Laufe der Zeit rückt das nach vorn beförderte Blattpaar wieder an die Hinterfront der Vorrichtung, aber dann ist das Blatt, das vorher das letzte war, das vorletzte, während das vorher vorletzte das letzte ist. Da indes die Blätter während ihres Weges über die Vorderseite der Vorrichtung umgekehrt worden sind und ihre Seiten umgedreht sind, so befindet sich jetzt das letzte Blatt in der rieh-
tigen Stellung, um seine Reklame in der richtigen Lage zu zeigen, wenn das hinterste Blattpaar wiederum nach vorn befördert wird. . Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt eine Vorderansicht unter Fortlassung der Vorderwand und der Blätter selbst. Fig. 2 zeigt eine innere Seitenansicht von rechts gesehen, Fig. 3 eine innere Seitenansicht von links gesehen, wobei einige Teile in anderer Lage dargestellt sind als in Fig. 1 und 2.
In seitlichen Führungen a, die nach" der Rückseite der Vorrichtung hin schräg abwärts geneigt verlaufen, hängen die Blätter b1, b2 an Stangen c, die an den Querrändern der Blätter befestigt sind. Endlose Ketten d laufen an beiden Seiten der Vorrichtung über Kettenräder e1, e2, e3. Ziemlich dicht aufeinanderfolgend sind an jeder Kette zwei Finger f1, f% angebracht, die halbkreisförmigen oder muldenartigen Querschnitt besitzen und deren Bahn die herausstehenden Enden derjenigen Stange c kreuzt, die sich an dem oberen Rande des jeweils letzten oder hintersten Blattes b1 befindet. Der erste Finger f1, wenn er mit der Kette hinten in die Höhe kommt, ergreift die Stange c des letzten Blattes b1 und hebt sie aus der Führung α heraus, worauf die Stange c des vorletzten Blattes b2 an ihre Stelle nachgleitet und nach verhältnismäßig kurzer Frist von dem zweiten Finger f 2 der Kette ergriffen und angehoben wird. Die Ketten d bringen dann die beiden Blätter, und zwar das hintere b1 etwas vor dem anderen δ2, zur Anlage an eine Reibungswalze g, die das Blätterpaar oberhalb der zurückbleibenden Blätter nach vorn fördert, wo sie allmählich niedersinken, mit den gleichen Rändern vornweg wie beim Aufsteigen. Hierbei sind die Enden der vorderen Randstangen von den Fingern f1 und f 2 freigeworden, indem die Ketten über Räder e2 geführt sind, die etwas über und vor der Reibungswalze liegen, so daß die Stangen aus den Fingern f1 und f2 herausfallen, sobald die Rinnen dieser Finger nach unten gerichtet sind.
Die stangenbelasteten Vorderränder der Blätter b1 und b2 sinken an der Vorderseite der Vorrichtung weiter herab, wobei die Enden der Stangen c an Führungsflanschen h und Führungsstangen i entlanggleiten. Die hervorstehenden Enden der Stange c, die mit dem in Bewegungsrichtung hinteren Rand des nun vordersten Blattes b1 verbunden ist, der jetzt der obere Rand geworden ist, gleiten von der Walze auf zweiarmige Hebel / über, die an beiden Seiten der Vorrichtung drehbar angebracht sind. Durch diese Hebel / werden die Enden der Stange c am jetzt oberen Ende des Blattes b1 verhindert, in die Führungen a einzutreten, da diese Enden durch die unteren Arme der Hebel / abgeleitet werden. Hierbei verdreht das Gewicht des vordersten Blattes b1 die Hebel j um einen gewissen Winkel in die in Fig. 3 dargestellte Lage, wobei die oberen Hebelarme aus der Bahn der hinteren Stange c des zweiten Blattes b% des Paares heraustreten; die letztere kann also ohne weiteres in die Führungen α hinter dem Vorderblatt b1 niederfallen. Das Blatt b2 gleitet dann sogleich in den Führungen α weiter nach hinten,' da letztere nach hinten geneigt sind, bis das Blatt an dem vordersten der zurückgebliebenen Blätter anliegt. So entsteht ein freier Zwischenraum zur Beleuchtung der Hinterseite des vordersten Blattes, wobei die weiße Oberfläche des jetzt zweiten Blattes als wirksamer Reflektor dient.
Die gesteuerten Enden der Aufhängestange c des Vorderblattes b1 können nun von den unteren Ableitungsarmen der Hebel / auf die Führungen α niederfallen, sobald diesen Ableitungsarmen der Hebel / gestattet wird, unter Wirkung des Blattgewichts sich noch weiter nach unten zu verdrehen. Während einer bestimmten Zeit sind diese Arme durch das vorstehende Ende eines zweiten Hebels k an weiterer Abwärtsdrehung verhindert. Diese zweiten Hebel k werden dann aber durch Eingriff der Führungsfinger f1 der Kette ausgerückt.
Eine Walze m ist in frei drehbar aufgehängten Gelenken m1 gelagert und drückt die Blätter während ihrer Förderung nach vorn gegen die Walze g. So werden die Blätter, wenn die vorderen Querränder von den Ketten frei werden, an der Walze g festgehalten.
Die hinteren Ränder der Blätter werden beim Anheben und Überführen über die Walze dadurch geführt, daß die Enden der hinteren Stange c in seitliche Führungen η eintreten.
Die Reibungswalze g und die Kettenräder e1 werden von einem Elektromotor 0 unter Vermittlung der Wellen o1, o2 und eines Kegelradgetriebes, wie Fig. ι zeigt, angetrieben.
An einer der Ketten d ist ein Stift p vorgesehen, der an der entgegengesetzten Seite sitzt wie die Finger fl, f2. Beim Umlauf um die betreffenden unteren Kettenräder e3 verstellt der Stift p den Hebel q1 des Zeitschalters q und unterbricht dadurch den Stromkreis des Motors 0, so daß die Vorrichtung zeitweilig zur Ruhe gelangt und darin verharrt, bis der Zeitschalter q abgelaufen ist und seinerseits den Motorstromkreis wieder herstellt,
Vor dem Anhalten der Vorrichtung hat die lebendige Kraft des in Bewegung befindlichen Getriebes den Stift p noch zum Anschlag an einen Hebel r gebracht, so daß dieser nach oben verstellt wird. Der Hebel r ist durch ein Gelenks mit einem Schalthebeln verbunden, der also ebenfalls verstellt wird und mit
den Klemmen u eines Schalters in Berührung gelangt, der den Stromkreis der elektrischen Lampen ν zur Beleuchtung des zur Schau ge-· stellten Blattes regelt. Beim Wiederingangtreten des Getriebes gelangt der Stift p zum Anschlag an den Schwanz des Schalthebels t und entfernt den anderen Arm dieses Hebels wieder aus den Schaltklemmen u, so daß der Beleuchtungsstromkreis unterbrochen wird.
ίο Es kann auch die andere Seite der Vorrichtung als Schauseite dienen, wobei dann die Anzeigen nach oben hin entfernt werden. Bei dieser Benutzungsart werden die Ketten zweckmäßig so geleitet, daß hinter dem jeweils vordersten Blatt ein freier Raum entsteht, um die Beleuchtung des Blattes von hinten bewirken zu können.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Reklame vorrichtung, bei der einzelne
in Führungen hängende Blätter im Kreislauf mit unterbrochener Bewegung zur Schau gestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Blatt von einer Vorführung bis zu seiner folgenden die Kreisbahn zweimal durchläuft und zweimal umgekehrt wird.
2. Reklamevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blätter paarweise befördert werden, wobei das vordere Blatt nach seiner Umkehrung auf kippbare. Leithebel (j) fällt und so lange in der Schauöffnung verweilt, bis das hintere Blatt umgekehrt und vor ihm in die Führung gefallen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT246230D Active DE246230C (de)

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DE246230C true DE246230C (de)

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ID=505127

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DENDAT246230D Active DE246230C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE246230C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0287268A3 (en) * 1987-04-16 1990-08-16 Jewell Poster Machines Limited Improved display device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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