DE2462811C2 - Pinolenvorrichtung - Google Patents
PinolenvorrichtungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
- F16C19/54—Systems consisting of a plurality of bearings with rolling friction
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B23/00—Tailstocks; Centres
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/26—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
- B23Q1/262—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members with means to adjust the distance between the relatively slidable members
- B23Q1/265—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members with means to adjust the distance between the relatively slidable members between rotating members
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C25/00—Bearings for exclusively rotary movement adjustable for wear or play
- F16C25/06—Ball or roller bearings
- F16C25/08—Ball or roller bearings self-adjusting
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- F16C2322/00—Apparatus used in shaping articles
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Description
Die Erfindung betrifft pine Pi^olenvorrichtung nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Herstellung einer soicher bekannten Pinolenvorrichtung
(Prospektblatt der Firma Röhm GmbH, 7927 Sontheim/Brenz über Laufspindeleinheiten mit
Gamet-Lagerung) ist infolge der Bearbeitungstoleranzen ein unvermeidliches Spiel zwischen der Pinolenspindel
und der Pinolenhülse vorhanden. Wird nun bei einem Spannvorgang die Pinolenspindel mit ihrem
Außenstück, beispielsweise einer Körnerspitze, gegen das eine Ende eines Werkstückes angedrückt, so wiri.t
sich beim Rotieren der das Anpreßstück tragenden Pinolenspindel ein Spiel zwischen der Pinolenhülse und
dieser Spindel in der Weise aus, daß das Anpreßstück ständig innerhalb des Spiels kleine exzentrische Bewegungen
durchführt, die auch ein gewisses Rattern verursachen können. Hierdurch v/ird die Güte der Bearbeitung
erheblich beeinträchtigt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Sp
zwischen der Pinolepspindel und der Pinolenhülse einer Pinolenvorrichtung zu beseitigen. Diese Aufgabe wird bei der eingangs erwähnten Pinolenanordnung gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst Durch diese erfindungsgemäße Konstruktion wird während der Bearbeitung eines Werkstückes eine ständige Anlage der Pinolenspindel gegen die Pinolenhülse erzielt und damit auch die ungünstigen exzentrischen Bewegungen der Pinolenspindel vermieden. Dabei wird eine Beeinträchtigung der Anlage durch einen Leckfluß dadurch vermieden, daß dieser drucklos über die Drucklostasche abfließen kann.
zwischen der Pinolepspindel und der Pinolenhülse einer Pinolenvorrichtung zu beseitigen. Diese Aufgabe wird bei der eingangs erwähnten Pinolenanordnung gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst Durch diese erfindungsgemäße Konstruktion wird während der Bearbeitung eines Werkstückes eine ständige Anlage der Pinolenspindel gegen die Pinolenhülse erzielt und damit auch die ungünstigen exzentrischen Bewegungen der Pinolenspindel vermieden. Dabei wird eine Beeinträchtigung der Anlage durch einen Leckfluß dadurch vermieden, daß dieser drucklos über die Drucklostasche abfließen kann.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß es durch die
GB-PS 8 39 765 bekannt istj mittels einer unter der Wirkung
von Drucköl stehenden Leiste einen Reitstock an das Bett einer Werkzeugmaschine anzupressen. Das
Bett weist dabei V-förmig nach außen Vorstehende Führungsleisten auf, auf denen der Reitstock mit entsprechenden,
die vorstehenden Führungsleisten des Bettes überfangenden Führungsleisten verschiebbar ist Zwischen
den benachbarten Schrägflächen von Bett und Reitstock ist auf einer Seite eine Druckleiste angeordnet,
die durch Schrauben mit der zugehörigen Führungsleiste des Reitstocks so verbunden ist, daß sich Reitstock
und Druckleiste gemeinsam bewegen. Durch die Schrauben wird ferner die Druckleiste zur Anlage
ίο gegen die entsprechende Fläche des Bettes gebracht
An der dem Bett gegenüberliegenden Fläche der Druckleiste ist eine nutartige Längsausnehmung vorgesehen,
die an den Stirnseiten geschlossen ist Diese Ausnehmung ist über eine Druckleitung und einen die Druckleiste
durchdringenden Kanal an eine Drucköiquelle angeschlossen.
Wenn dieser nutartigen Ausnehmung Drucköl zugeführt wird, erfolgt eine Anpressung entsprechender
Flächenpaare von Bett und Reitstock, so daß der Reitstock festgeklemmt wird. Bei Aufnören des
Druckes kann dann der Reitstock wieder verschoben werden. Bei dieser Art der Anpressung ist die Gefahr,
uäu LjFUCKOi VOFi ucF AüäFiciifilüFig ZWi5CucFi uic UFigepreßten
Flächen gelangt und so die Anpreßkraft ganz oder teilweise aufgehoben wird, nicht vorhanden.
Die Unteransprüche enthalten vorteilhafte Merkmale zur Weiterbildung der Erfindung.
In der nachfolgenden Beschreibung wird an Hand einer Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert In der Zeichnung zeigen
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Pinolenvorrichtung unter Verwendung der Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der F i g. 1,
Fig.3 einen Hydraulikplan der Pinolenvorrichtung nach F i g. 1 und 2.
F i g. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der F i g. 1,
Fig.3 einen Hydraulikplan der Pinolenvorrichtung nach F i g. 1 und 2.
Die in F i g. 1 und 2 dargestellte Pinolenvorrichtung dient zur Lagerung einer eine Körnerspitze 50 tragenden
Pinolenspindel 52, die mit Hilfe eines vorderen Spindellagers 54 und eines hinteren Spindellagers 56
sowie mit Hilfe eines Radiallagsrs 58 in einer Pinole 60 drehbar gelagert ist Mit 74 ist ein ih die Pinole eingearbeiteter
Zylinder bezeichnet, in dem ein feststehender Kolben 76 angeordnet ist, dessen Kolbenstange 78 aus
dem Verschlußdeckel 80 dieses Zylinders herausgeführt und an einem stationären Halter 82 befestigt ist Die
Kolbenstange 78 ist in Längsrichtung von zwei Kanälen 84, 86 durchdrungen, wobei der eine Kanal in den
einen und der andere Kanal in den anderen, durch den Kolben 76 gebildeten Druckraum 85 bzw. 87 mündet,
die als Zylinderkanrnern ausgebildet sind.
Die Pinole 60 ist in einer Zylinderführung 90 axial verschiebbar geführt Wie aus F i g. 2 deutlich hervorgeht,
weist hierbei diese Zylinderführung 90 an einander gegenüberliegenden Teilen ihrer Umfangsfläche jeweils
eine in diese eingeformte Tasche 94,96 auf, wobei in die erste, als Drucktasche bezeichnete Tasche über einen
Zuführkanal 98 Drucköl zuführbar ist, während die zweite, als Drucklostasche bezeichnete Tasche an einem
Abflußkanal 100 zu dem Zweck angeschlossen ist, aus der Drucktasche 94 verdrängtem und in den zwischen
der Zylinderführung und der Pinole vorhandenen Ringspalt eindringendes Drucköl zu sammeln und abzuleiten.
Die Anordnung der beiden einander diametral gegenüberliegenden Taschen ist Vorzugsweise derart getroffen,
daß die aus dem in der Drücktasche 94 erzeugbare
Druck resultierende und auf die Pinole 60 wirkende Radialkraft in Richtung der Schnittkraft gerichtet
ist.
Fig,3 zeigt einen Hydraulikplan, wobei jedoch die
Fig,3 zeigt einen Hydraulikplan, wobei jedoch die
Pinolenvorrichtung vereinfacht dargestellt ist Hier wird
dem Druckraum 85 der Piriolenvorrichrung Drucköl ober eine am Kanal 84 des feststehenden Kolbens 76
bzw. dessen Kolbenstange 78 angeschlossene Leitung zugeführt An diesem Kanal 84 bzw. der Leitung 112
kann gleichzeitig eine Zweigleitung 114 zum Zuführkanal 98 der der Pinole 60 zugeordneten Drucktasche 94
führen, während der Kanal 86 an eine Leitung 116 angeschlossen werden kann. Eeide Leitungen 112, 116
können mit Hil'c eines Vierwege-Zweistellungsventils
118 wechselweise mit dem Hydropumpaggregai 110 verbunden werden, um einmal dem Druckraum 85 zum
Beaufschlagen des Kolbens 72 und damit zum Vorschieben der Pinole 60 und zum anderen dem gegenüberliegenden
Druckraum 87 zum Zurückziehen der Pinole 60 Druck zuzuführen. Wenn der Druckraum 85 mit Druck
beaufschlagt wird, gelangt das im Druckraum 87 vorhandene Öl über den Kanal 86 und das Ventil 118 zurück
in den Tank des Hydropumpaggregats. Dabei verschiebt sich die Pinole gemäß Fig.3 so lange nach
links, bis deren Körnerspitze 50 im Zentrum eines nicht dargestciiten Werkstückes auftrifft
Beim Auftreffen der Pinole auf das Werksück baut
sich der eingestellte Arbeitsdruck (beispielsweise 10 bis 60 bar) im Druckraum 85 und in den Leitungen 112,114
auf. Dieser Druck wirkt nun in der Drucktasche 94 (F i g, 2), während von der Drucklostasche 96 das eventuell
von der Drucktasche 94 kommende Öl über der. Abflußkanal 100 abgeführt wird. Durch den sich in der
Drucktasche 94 aufbauenden Druck entsteht eine Radialkraft Fr (siehe Fi g. 2), die sich aus dem jeweils eingestellten
Druck an einem mit 122 bezeichneten Druckregelventil ergibt Diese Radialkraft legt die Pinole in
Schnittkraftrichtung an die gegenüberliegende Wand an und sorgt somit für eine definierte spielfreie Anlage.
Dadurch, daß die Radialkraft proportional zum am Druckregeiventil 122 eingestellten Druck und damit
auch proportional zu der damit eingestellten Axialkraft
(s. Fi g. 1) ist, kann durch geeignete Wahl der Abmessungen der Drucktasche 94 bei jedem beliebig eingestellten
Druck ein spielfreies radiales Anlegen der Pinole erfolgen. Beim Rücklauf der Pinole wird das Ventil
118 umgeschaltet so daß das öl aus dem Druckraum 85
über den Kanal 84 und ein Rückschlagventil 124 drucklos abfließen kann. Zur Rücksteuerunr der Pinole wird
dann der Druckraum 87 über den Kandl 86 mit Drucköl
gefüllt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Pinolenvorrichtung, beispielsweise Reitstock
einer Drehmaschine, mit einem Pinolenträger, in dem eine Pinole angeordnet ist, die eine äußere, in
einer zylindrischen Führung des Pinolenträgers verschiebbare Pinolenhülse hat, in der eine Pinolenspindel
drehbar, jedoch unverschiebbar gelagert ist und die einen Abflußkanal und einen Druckraum
hat, der zum Vorschub der Pinole und zum Ausüben eines Axialdruckes durch diese an eine Druckmediumquelle
anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Innenwand der Zylinderführung (90) des Pinolenträgers (92) sowohl eine an
eine Druckmediumquelle anschließbare, der Pinolenhülse zu offene Drucktasche (94) als auch diametral
gegenüber der letzteren eine an einen Abflußkanal (100) angeschlossene, ebenfalls der Pinolenhülse
zu offene Drucklostasche (96) angeordnet ist
2. Pinole ^vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abmessungen der beiden Taschen (94, 96) ungefähr gleich groß sind.
3. Pinolenvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktasche (94)
und der Druckraum (85) der Pinole (60) durch Anschluß an die gleiche Druckmediumquelle unter
dem gleichen Druck stehea
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2462811A DE2462811C2 (de) | 1974-03-06 | 1974-03-06 | Pinolenvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2410540A DE2410540C3 (de) | 1974-03-06 | 1974-03-06 | Pinolenvorrichtung |
| DE2462811A DE2462811C2 (de) | 1974-03-06 | 1974-03-06 | Pinolenvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2462811C2 true DE2462811C2 (de) | 1982-11-18 |
Family
ID=25766738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2462811A Expired DE2462811C2 (de) | 1974-03-06 | 1974-03-06 | Pinolenvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2462811C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4234049A1 (de) * | 1992-10-09 | 1994-04-14 | Ravensburg Maschf | Reitstock für eine Drehmaschine |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB839765A (en) * | 1955-11-26 | 1960-06-29 | Birmingham Small Arms Co Ltd | Improvements in or relating to turning and like machine tools |
| AT254657B (de) * | 1964-07-31 | 1967-06-12 | Rheinstahl Henschel Ag | Hydrostatisch gelagerte Führung von Werkzeugmaschinen |
-
1974
- 1974-03-06 DE DE2462811A patent/DE2462811C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB839765A (en) * | 1955-11-26 | 1960-06-29 | Birmingham Small Arms Co Ltd | Improvements in or relating to turning and like machine tools |
| AT254657B (de) * | 1964-07-31 | 1967-06-12 | Rheinstahl Henschel Ag | Hydrostatisch gelagerte Führung von Werkzeugmaschinen |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Prospektblatt der Fa. Röhm GmbH, 7927 Sontheim/Brenz über Laufspindeleinheiten mit Gamet-Lagerung * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4234049A1 (de) * | 1992-10-09 | 1994-04-14 | Ravensburg Maschf | Reitstock für eine Drehmaschine |
| US5619895A (en) * | 1992-10-09 | 1997-04-15 | Maschinenfabrik Ravensburg Ag | Tailstock for a lathe providing hydraulic axial length compensation |
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|---|---|---|---|
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
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