DE2463461C2 - - Google Patents

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DE2463461C2
DE2463461C2 DE19742463461 DE2463461A DE2463461C2 DE 2463461 C2 DE2463461 C2 DE 2463461C2 DE 19742463461 DE19742463461 DE 19742463461 DE 2463461 A DE2463461 A DE 2463461A DE 2463461 C2 DE2463461 C2 DE 2463461C2
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gripping
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Armando Porcia It D'agnolo
Roberto Pordenone It Meroni
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schneid- und Greifvorrichtung für Garn nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Schneid- und Greifvorrichtungen werden benötigt, um bei einer fertig gewickelten Spule das Garn abzuschneiden und im weiteren den Garnanfang einer Leerspule zuzuführen, die in einer Schwenkbewegung durch den Schwenkarm auf den Wickelzylinder aufgesetzt wird.
Eine Schneid- und Greifvorrichtung für Garn bei einer automatischen Spulmaschine der genannten Art ist bereits aus der DE-OS 21 21 426 bekannt. Als Schneideinrichtung sind dort ein ortsfestes und ein bewegtes Messer vorgesehen, welches über eine Nockensteuerung betätigt wird, wobei das Garn am Ende des Wickelvorganges von einer ersten Schneideinrichtung abgeschnitten wird und im weiteren mittels einer Saugdüse gehalten wird, in der zusätzlich auch das Restgarn aufgenommen wird, das in der Pause zwischen dem Auswerfen der bewickelten Spule und dem Aufsetzen einer Leerspule von dem Garnvorrat abgezogen wird. Bei der bekannten Vorrichtung ist im weiteren dann eine zweite Schneidvorrichtung vorgesehen, welche das in die Saugdüse einlaufende Garn abschneidet und für einen neuen Wickelvorgang der Leerspule zuführt. Nachteilig hierbei entsteht relativ viel Garnabfall und im weiteren gestaltet es sich schwierig, die beiden Schneideinrichtungen in Bezug auf eine erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit zu synchronisieren.
Eine weitere Schneid- und Greifvorrichtung für Garn bei einer automatischen Spulmaschine ist aus der DE-OS 21 57 304 bekannt. Dort ist als Schneidvorrichtung ein elektrisch beheizter Widerstandsdraht vorgesehen, wobei das Garn ebenfalls mittels einer Saugdüse gehalten wird, in der das Garn, was weiterhin kontinuierlich abgespult wird, in Form einer gefalteten Schlinge einläuft. Auch hierbei entsteht relativ viel Abfall und außerdem können sich in Verbindung mit dem elektrisch beheizten Widerstandsdraht zum Abschneiden des Garnes aufgrund dessen Trägheit Störungen, insbesondere bei erhöhten Arbeitsgeschwindigkeiten, ergeben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schneid- und Greifvorrichtung der anfangs genannten Art so auszugestalten, daß bei einer Automatisierung der Spulenbewicklung eine erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit erreicht wird.
Zur Lösung der Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 vorgesehen.
Der Kern der Erfindung liegt darin, daß die Schneid- bzw. Greifbewegungen über Anschläge beim Absenken bzw. Anheben in Verbindung mit der Bewegung des Schwenkarmes ausgelöst werden, der ohnehin für einen Spulenwechsel abgesenkt bzw. angehoben werden muß.
Die weitere Ausgestaltung der Schneid- und Greifvorrichtung ergibt sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellende Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Er­ findung hervor. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der automatischen Spulmaschine mit der Schneid- und Greifvorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Spulenmaschine von der rechten Seite ohne die Wickeleinrichtungen,
Fig. 3 den Schwenkarm der Spulenmaschine,
Fig. 4 die Ausstoßvorrichtung der Spulenmaschine,
Fig. 5 die Greif- und Schneidvorrichtung in gespanntem Zustand,
Fig. 6 die Klingen der Schneid- und Greifvorrichtung in Offenstellung,
Fig. 7 die Schneid- und Greifvorrichtung in Schneid-/Greif­ stellung,
Fig. 8 die Klingen der Schneid- und Greifeinrichtung in Schneid-Greifstellung,
Fig. 9 das Hebegestänge der Spulenmaschine in schematischer Darstellung ohne Schwenkarm und Wickeleinrichtung,
Fig. 10 das Hebegestänge der Schneid- und Greifvorrichtung,
Fig. 11 ein Detail der Schneid- und Greifvorrichtung zum Verschwenken der Betätigungsstange,
Fig. 12 ein weiteres Detail nach Fig. 11.
Zunächst wird die Funktion der Spulenmaschine im Zusammen­ wirken mit der Schneid- und Greifvorrichtung erläutert:
Ein Arm (30) mit einer Garnspule (61) kann nach Fig. 1 um eine Achse A geschwenkt werden. Der Arm (30) dient zum Auf­ setzen von Garnspulen (61) auf einen Wickelzylinder (40), wobei aus einem Hülsenspeicher (49) leere Hülsen (50) an den Arm (30) übergeben werden.
Der c-förmige Arm (30) ist nach Fig. 3 mit einer Vorrichtung zum automatischen Wickeln des Garnes (37) versehen, wobei ein Fadenklemmhebel (31) vorgesehen ist um das Garn (35) in Verbindung mit der Greif- und Schneidvorrichtung dem Spulen­ anfang im Bereich des Sockels (36) der Garnspule (50) zuzu­ führen.
Die Drehung des Fadenklemmhebels (31) findet in einer Ebene parallel zur Ebene des Arms (30) statt und während der Drehung wird das Garn (35) erfaßt und dem Sockel (36) der Garnspule (61) nach Fig. 3 zugeführt, wo das Garn fest­ geklemmt und aufgespult wird, um derart den Anfangsbereich oder die Reserve unter dem aufgewickelten Garn zu bilden.
Der c-förmige Arm (30) ist nach Fig. 3 mit zwei frei dreh­ baren Hülsenträgern (38 und 39) versehen, in welchen der Träger (39) axial bewegbar und mit Kuppelelementen (158, 159) zur zeitweiligen Übertragung der Drehbewegung versehen ist, während das Garn (35) im Bereich der Fadenreserve aufgespult wird.
Hierbei ist die Garnspule (61) noch nicht im Drehbereich des Wickelzylinders (40). Der Wickelzylinder (40) führt das Garn (35) und dreht um die Achse (10).
Eine antreibende Walze (41) dreht sich um eine Achse B. Eine weitere antreibende Walze (42) dient zum Umkehren der Dreh­ richtung des geätzten Wickelzylinders (40), wobei die Walze (42) um die Achse D rotiert und eine Übersetzungswalze (43) antreibt, welche die Bewegung der Walze (41) oder der Walze (42) auf den Wickelzylinder (40) überträgt.
Der zweiarmige Hebel (44) bewirkt dabei mittels des Kolbens (45) den jeweiligen Anschlag der Walze (43) oder läßt diese leer laufen.
In dem Gehäuse (46) sind eine Reihe von Steuernocken unter­ gebracht; (47) bezeichnet einen Zusatz zum Gehäuse (46) und innerhalb dessen sind die Hebel und Übertragungselemente, insbesondere von Greif-/Schneid- und zusätzlichen Schwenk­ bewegungen angebracht.
Die ortsfeste Stütze (48) des Hülsenspeichers (49) dient zum Halten; (50) bezeichnet eine leere Hülse in einer Warte­ position in dem Hülsenspeicher (49), welcher um die Achse E schwenkbar angeordnet ist; ein paar Stützen (54), welche um die Achse F im Uhrzeigersinn nach Fig. 1 gedreht werden können, dienen dazu eine Hülse (50) aus dem Hülsenspeicher (49) freizugeben. (55) bezeichnet die Schubstange, welche die Drehung des Hülsenspeichers (49) um die Achse E steuert; (56) bezeichnet einen Zwischenhebel, wobei der Hülsenspeicher (49) über die Schubstange (55) über den Zwischenhebel (56) verschwenkt wird; (57) bezeichnet allgemein die Scheren-/ Greifanordnungen; (58) bezeichnet den Arm, welcher die Scheren trägt, (59) bezeichnet einen Anschlag, der den Weg einer ausgestoßenen Garnrolle (61) nach Fig. 2 und Fig. 7 begrenzt, damit das gespulte Garn auf der Ausstoßrutsche (57) nicht abgewickelt wird. (60) bezeichnet eine Schwenkeinrich­ tung bzw. die Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen der fertig gespulten Garnspule (61), wobei die Schwenkeinrichtung bzw. Ausstoßvorrichtung (60) durch Drehen um die Achse G sicher­ stellt, daß die Garnspule (61) in der erforderlichen Richtung befördert wird und die gleichzeitig sicherstellt, daß das Garn (35) sich vor der Greiferanordnung (57) befindet; (62) bezeichnet ein Zahnsegment, das das Stahl an der Ausstoß­ einrichtung (60) befestigt ist; (63) bezeichnet ein anderes Zahnsegment, welches um eine Achse H schwenkbar gelagert ist und mit dem Zahnsegment (62) kämmt; (64) bezeichnet den Kolben, welcher die Hin- und Herdrehung der zwei Zahnsegmente (62, 63) steuert und die Schwenkeinrichtung (60) anhebt oder absenkt.
Die beschriebene Vorrichtung in Verbindung mit der Greif- und Schneidanordnung arbeitet wie folgt:
Aus dem Hülsenspeicher (49) nach Fig. 1 und 2 wird eine leere Hülse (50) dem angehobenen Arm (30) übergeben.
Der Arm (30) wird abgesenkt und die Hülse (50) wird nun zum Aufbau einer Garnspule (61) über den Wickelzylinder (40) in Drehung versetzt und nach Fig. 3 mit dem Garn (35) bewickelt.
Am Ende des Spulvorganges wird die bespulte Garnspule (61) aus dem Arm (30) gelöst und von der Ausstoßeinrichtung (60) auf die Ausstoßrutsche (57) befördert.
Gleichzeitig wird dabei das Garn (35) abgeschnitten und der Arm (30) hochgeschwenkt, wobei der Kolben (139) über die Kolbenstange (140) den Hebel (141) verschwenkt, der seiner­ seits starr am Arm (30) befestigt ist. Dadurch wird der Arm (30) um die Achse A gedreht und die Garnspule (61) wird in die Ausstoßstellung gebracht.
Über die Ausstoßeinrichtung (60) nach Fig. 4 wird die Garn­ spule (61) ausgestoßen und auf die Ausstoßrutsche (97) be­ fördert und dort von einem Anschlag gehalten, während das Garn (35) abgeschnitten wird.
Zum Abschneiden des Garnes wird die Rolle (149) angehalten, die starr am Wickelzylinder (40) befestigt ist und zwar durch Betätigung der Bremsschuhe (144).
Zum Abbremsen wird zunächst die Übersetzungwalze (43) ausge­ schaltet, wodurch die Rolle (149), welche den Zylinder (40) antreibt, leerläuft.
Dann werden der Zylinder (40) und die Garnspule (61) abge­ bremst. Jetzt wird die Garnspule (61) ausgestoßen und das Garn (35) abgeschnitten, wobei nach dem Abschneiden der Garn­ rest gehalten wird.
Vor dem Ausstoßen der Spule (50) wird das Garn (35) mit Hilfe der in Fig. 4 gezeigten Einrichtung beim Hochschwenken der Ausstoßeinrichtung (60) vom Fadenklemmhebel (91) erfaßt und zum Abschneiden in den Einschnitt (94) gehalten. Dann senkt sich die Schneid- und Greifvorrichtung (57) und schneidet das Garn (35) ab und hält dabei das Restgarn fest, welches im folgenden einer neuen Spule (5) nach Fig. 3 zugeführt wird.
Die Einrichtung zum Ausstoßen der Spule (50), insbesondere die Ausstoßeinrichtung (60) besteht im wesentlichen aus einer ortsfesten Nocke (82), die eine wesentliche vertikale Abwälz­ fläche (83) aufweist, auf welcher ein Bolzen (84) gleitet, der an der Ausstoßeinrichtung (60) am Ende eines Hebels (85) befestigt ist, der mit zwei in Längsrichtung verlaufenden Führungslanglöchern (86) und mit einer Öffnung (89) versehen ist. In den Langlöchern (86) werden zwei Bolzen (87, 88) ge­ führt, die an der Ausstoßeinrichtung (60) befestigt sind.
Der Hebel (85) arbeitet gem. Fig. 4 mittels eines Bolzens (90), welcher in die Öffnung (89) eingreift, mit einem Faden­ klemmhebel (91), der einen Drehpunkt (92) aufweist, gebildet durch einen Drehzapfen, der an der Ausstoßeinrichtung (60) befestigt ist.
Der Fadenklemmhebel (91) hat die Aufgabe, das Garn in den Wirkungsradius der Scheren-/Greiferanordnung (57) zu bringen. Er wird durch den Hebel (85) verschwenkt und im Uhrzeigersinn um die Achse (92) gedreht. Er ist in Fig. 4 in der Stellung dargestellt, in der das Garn (35) abgeschnitten wird.
Wenn der Fadenklemmhebel (91) beim Verschwenken des Hebels (85) abgesenkt wird, führt er das Garn längs des V-förmigen Einschnitts (93) in den Einschnitt (94), wo das Garn (35) festgeklemmt und dabei angehoben der Ausstoßeinrichtung (60) von der Schneid-/Greifanordnung (57) gehalten und abge­ schnitten wird.
Beim Absenken der Schneid- und Greifvorrichtung (57) auf die Ausstoßeinrichtung (60) schlägt ein Spannhaken (118) auf die Schräge (93) auf und löst so die unter Federdruck stehen­ de bewegliche Klinge (120) nach den Fig. 5-8 aus.
Dreht sich die Ausstoßeinrichtung (60) um die Achse G nach Fig. 1 zurück, so gleitet der Bolzen (84) gem. Fig. 4 über den Totpunkt (95) der Festnocke (82) in die Ausgangslage zurück. Dabei läßt die Feder (96), welche die Bolzen (87 und 90) verbindet, den Hebel (91) in seiner Ausgangsstellung zurückkehren, wobei der Hebel (91) entgegen dem Uhrzeiger­ sinn umschlägt, wenn der Hebel (85) sich in Fig. 4 nach links bewegt.
Wenn der Bolzen (84) über den Totpunkt (95) der festen Nocke (82) gesprungen ist, schwenkt die Einrichtung (60) zurück, während in der Zwischenzeit die übrigen Arbeitsgänge statt­ gefunden haben.
Gleichzeitig wird der Anschlag (59) nach Fig. 9 gesenkt und hält die Garnspule (61), welche längs der geneigten Ausstoß­ rutsche (97) rollt. Der Anschlag (59) besteht aus einer ge­ bogenen Stange, dessen Elemente im rechten Winkel zueinander stehen, wobei der Arm unter dem wesentlichen parallel zur Achse der Garnspule (61) ist.
Wenn sich das Garn (35) in dem Einschnitt (94) von Fig. 4 befindet und wenn der Anschlag (59) zum Begrenzen der Weg­ strecke und Halten der Garnspule (61) gesenkt ist und die Garnspule (61) hält, arbeitet die Scher-/ und Greifanordnung (57) und schneidet das Garn ab und hält es danach noch fest. Dann schwenkt die Schneid- und Greifvorrichtung (57) hoch und es wird mit dem festgehaltenen Garn (35) nach Fig. 3 der Anfangsbereich einer neuen Spule (50) bewickelt.
Ist das Garn geschnitten, so ist die Ausstoßeinrichtung (60) verschwenkt und befindet sich in einer Stellung zum Ausstoßen der Garnspule wie in Fig. 4 gezeigt. Die Scheren-/Greifanordnung (57) ist gesenkt und hält das Garn (35).
Der die Garnspule tragende Arm (30) ist in der Stellung, in welcher er die volle Garnspule (61) hält oder in seiner maximalen Verschwenkung.
Der Anschlag (59), welcher die ausgestoßene Garnspule gehalten hatte, ist angehoben und die Garnspule (61) ist auf der Aus­ stoßrutsche (97) weitergerollt.
Die Scheren-/Greiferanordnung (57) heben sich jetzt wieder und halten das Garn (35) weiter, welches noch in dem Ein­ schnitt (94) festgeklemmt ist.
Beim Zurückschwenken der Schwenkeinrichtung (60) nach Fig. 4 gibt der Fadenklemmhebel (91) das Garn frei, welches im wei­ teren für einen erneuten Aufspulvorgang von dem Hebel (31) nach Fig. 3 erfaßt wird. Danach gibt nach Übergange einer Hülse (50) aus dem Hülsenspeicher (49) beim Anhebel des Hülsen­ speichers (49) die Scheren-/Greifanordnung (57), gesteuert durch ein Hebelgestänge das Garn (35) ebenfalls frei.
Das Öffnen der Scher- und Greifanordnung (57) und die Frei­ gabe des eingeklemmten Garnes (35) findet nur statt, nachdem das Garn (35) zwischen der Garnspule (61) und dem axial be­ wegbaren, frei drehenden Hülsenträger (39) in Anfangs­ stellung geklemmt worden ist.
Die Funktion der Schneid- und Greifvorrichtung wird nun näher erläutert:
Die Anordnung der Schneid- und Greifvorrichtung mit der Betätigungsstange (58) nach Fig. 1 wird insbesondere in der perspektivischen Darstellung nach Fig. 2 deutlich, wo in Verbindung mit den Fig. 5-10 erkennbar ist, daß die Betätigungsstange (58) aus einem Zusatz (47) zum Ge­ häuse (46) herausragt, wo die Hebelanordnung und die Nocken (106, 107) für die Betätigung der Schneid- und Greifvor­ richtung (57) untergebracht sind.
Am Ende der Betätigungsstange (58) ist eine Halterung (124) vorgesehen, an der die Klingen (120, 123) nach den Fig. 5 und 7 angeordnet sind.
Aus Fig. 2 ist erkennbar, daß die schwenkbare Klinge (120) beim Anheben der Schneid- und Greifvorrichtung (57) an den Anschlag (125) gelangt, wobei dort die Klinge (120) nach Fig. 5 gespannt wird, entgegen der Federkraft der Feder (121).
Aus Fig. 2 ist ebenfalls der Spannhaken (118) ersichtlich, der beim Absenken der Schneid- und Greifvorrichtung (57) an der Schräge (93) der Ausstoßvorrichtung dach Fig. 4 anschlägt, wobei derart die schwenkbare Klinge (120) über den Spann­ haken (118) zum Schneiden und Greifen unter Federkraft aus­ gelöst wird.
Ausgehend von der Stellung der Ausstoßvorrichtung (60) nach Fig. 4, wo eine Spule (61) nach Fig. 1 fertig gewickelt und bereit ist ausgestoßen zu werden, ist das Garnende der Spule (61) in dem Einschnitt (94) durch den Fadenklemmhebel (91) festgeklemmt.
Die Schneid- und Greifvorrichtung (57) senkt sich nun evt. in Verbindung mit einer Schwenkbewegung bei geöffneten Klingen (120, 123) über den Einschnitt (94), wodurch der Spannhaken (118) auf der Schräge (93) anstößt und aus­ löst.
Hierdurch wird das Garn (35) abgeschnitten, wobei das rest­ liche Garn in Verbindung mit der Klemmstellung der Klingen (120, 123) nach den Fig. 6 und 8 gehalten wird.
In Fig. 7 ist erkennbar, daß der Spannhaken (118) an einer Achse (119) drehbar ist unter der Kraft einer Feder (163).
Die Klingen (120, 123) sind an der Halterung (124) an einer Achse (122) gelagert in Verbindung mit einem Rastbolzen (160) für die feststehende Klinge (123).
Die Fig. 7 zeigt die Schneid- und Greifvorrichtung (57) in Schneidstellung, d. h. die Klinge (120) ist über den Spann­ haken (118) ausgelöst worden.
Die Fig. 5 zeigt die Klinge (120) in eingerastetem Zustand an dem Spannhaken (118) kurz vor dem Auslösen an der Schräge (93), d. h. die Schneid- und Greifvorrichtung befindet sich über dem Einschnitt (94) nach Fig. 4.
Aus den Fig. 6 und 8 wird ersichtlich, daß die Klingen (120, 123) das Garn (35) nicht nur schneiden, sondern auch den Fadenrest festhalten, insbesondere in Verbindung mit der Überlappung der Klingen (120, 123) nach Fig. 8.
In Fig. 9 ist das Hebelgestänge dargestellt, insbesondere in Verbindung mit der Schneid- und Greifvorrichtung (57) innerhalb des Zusatzgehäuses zu dem Gehäuse (46).
Aus Fig. 10 wird das Absenken bzw. Anheben der Schneid- und Greifvorrichtung (57) deutlich, insbesondere in Verbindung mit einer ersten Nocke (106), welche eine Schubstange (109) betätigt, welche ein Zahnsegment (110) verschwenkt.
Dadurch wird ein Ritzel (111) verdreht, welches an der Be­ tätigungsstange (58) befestigt ist, wodurch die Betätigungs­ stange (58) angehoben bzw. abgesenkt wird.
Aus Fig. 10 ist ebenfalls die Anordnung ersichtlich um die Betätigungsstange (58) zu verschwenken evt. um seitlich in den Bereich des Einschnitts (94) zu gelangen.
Hierzu ist eine zweite Nocke (107), die einen Zwischen­ hebel an einer Achse P betätigt vorgesehen, wobei nach Fig. 11 eine Schubstange (113) über eine Verbindung (114) einen Zwischenhebel (115) verschwenkt.
Hierdurch wird nach den Fig. 11 und 12 ein Schieber (116) in einer Führung (117) betätigt, wodurch die Betätigungs­ stange (58) seitlich verschwenkt die an einer Achse S gelagert ist.
Nach dem Abschneiden des Garnes (35) schwenkt die Schneid- und Greifvorrichtung (57) hoch in den Bereich des Armes (30) nach Fig. 3, der aus dem Hülsenspeicher (49) bereits eine neue unbewickelte Spule (50) übernommen hat.
Die Schneid- und Greifvorrichtung (57) schwenkt nun in den Bereich des Sockels (36) nach Fig. 3, wo der Fadenrest ver­ klemmt wird.
Die Schneid- und Greifvorrichtung (57) öffnet nun und läßt das Garn (35) frei in Verbindung mit dem Öffnen der Klinge (120), die bei weiterem Hochschwenken der Schneid- und Greifvorrichtung (57) an den Anschlag (125) nach Fig. 2 anschlägt, wodurch die schwenkbare Klinge (120) für einen weiteren Schneidvorgang erneut gespannt wird.

Claims (3)

1. Schneid- und Greifvorrichtung für Garn zur Verwendung beim Spulenwechsel an einer automa­ tischen Spulmaschine, welche einen zwischen zwei Stellungen schwenkbaren Arm zum Aufsetzen leerer Hülsen aus einem Hülsen­ speicher auf einen Wickelzylinder aufweist, sowie weiterhin eine Ausstoßvorrichtung für die bewickelte Spule, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneid- und Greifvorrichtung (57), deren Funktion mit der Schwenkbewegung des schwenkbaren Armes koordiniert ist, aus einer verschwenk­ baren und einer feststehenden Klinge (120, 123) besteht, die an einer Halterung (124) angeordnet sind, die über eine Betätigungsstange (58) angehoben und abgesenkt bzw. seitlich verschoben wird, wobei für die verschwenkbare Klinge (120) ein Spannhaken (118) vorgesehen ist, der beim Absenken an der Oberkante (93) der Ausstoßvorrichtung (60) auslöst und der beim Anheben der Schneid- und Greifvorrichtung (57) in die verschwenkbare Klinge (120) einrastet, die durch An­ schlagen an einem gehäusefesten Anschlag (125) gegen eine Feder (121) gespannt wird (Fig. 2, 5, 7, 10).
2. Schneid- und Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum An­ heben und Absenken der Betätigungsstange (58) ein erster Nocken (106) vorgesehen ist, an welchem eine Schubstange (109) geführt ist, die in ein Zahnsegment (110) eingreift, welches über ein Ritzel (111) die Betätigungsstange (58) betätigt (Fig. 10).
3. Schneid- und Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum seit­ lichen Verschieben der Betätigungsstange (58) ein zweiter Nocken (107) vorgesehen ist, an dem über einen Zwischenhebel (112) eine Schubstange (113) geführt ist, die über einen weiteren Zwischenhebel (115) einen Schieber (116) betätigt, der am Ende der an einer Achse S gelagerten Betätigungs­ stange (58) angreift (Fig. 10, 11).
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