DE246556C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE246556C DE246556C DENDAT246556D DE246556DA DE246556C DE 246556 C DE246556 C DE 246556C DE NDAT246556 D DENDAT246556 D DE NDAT246556D DE 246556D A DE246556D A DE 246556DA DE 246556 C DE246556 C DE 246556C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- die
- rail
- collector
- setting
- matrices
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/18—Devices or arrangements for assembling matrices and space bands
Landscapes
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-. JVi 246556 KLASSE 15«. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 9. November 1908 anerkannt.
Die bekannten A^orrichtungen zum Einführen
der Matrizen mit mehreren Schriftzeichen übereinander in verschiedener Höhe in den Sammler
erlauben eine ganze Zeile oder eine größere Anzahl benachbarter Matrizen in der Zeile mit
dem einen oder anderen Schriftzeichen auf den Matrizen zu setzen, ohne daß sich ein erheblicher
Zeitverlust durch die erforderlichen Umschaltungen ergibt.
Beim Setzen in solchen Sprachen, in welchen insbesondere die Zahl akzentuierter Schriftzeichen
sehr groß ist, werden viele von diesen mit dem ihnen ähnlichen Schriftzeichen zusammen
auf denselben Matrizen in der Weise untergebracht, daß. sie sich auf den betreffenden
Matrizen unter dem gewöhnlich von der Matrize dargebotenen Schriftzeichen befinden.
Der Satz erfordert daher oft die Einführung von einzelnen Schriftzeichen in die Zeile, die
sich in der ungewöhnlichen Lage auf der Matrize befinden. Da nun die Einrichtungen,
welche bisher hierfür in Gebrauch waren, sowohl die Einschaltung der Weichenvorrichtung,
um das Schriftzeichen in der ungewöhnlichen Stellung auf der Matrize in die zu setzende
Zeile zu bringen, als auch die Rückbewegung der Weichenvorrichtung zum Setzen der folgenden
Matrize, in der gewöhnlichen Stellung von Hand erfordern, so hat der Setzer für jeden
einzelnen Buchstaben schon zwei Handgriffe an der Weichenvorrichtung auszuführen. Die
oftmalige Wiederholung dieser Handgriffe in geringen Zeit abständen ergibt einen großen
Zeitverlust und eine Verminderung der Setzgeschwindigkeit. Dazu treten noch öftere Irrturner
beim Ein- und Ausschalten der Weichenvorrichtung.
Diese Schwierigkeiten sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden, bei welcher
die Ausschaltung der durch Fingerdruck eingeschalteten Weichenvorrichtung augenblicklich
und zwangsweise beim Loslassen der zu ihrer Einschaltung dienenden Taste erfolgt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und. zwar in Verbindung mit einem
an sich bekannten Sammler mit Weicheneinrichtung zum Wechsel der Schriftart. Die
Zeichnung ist auf den Sammler und die unmittelbar mit ihm in Verbindung stehenden
und zur Erfindung gehörenden Teile beschränkt. Alle anderen Teile der Maschine sind bekannt
und bedürfen deshalb hier nicht der Erwähnung.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht des Sammlers und der zugehörigen Teile mit der Verbesserung,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht des Sammlers mit einer gesetzten Zeile und mit der
Auffangvorrichtung in der Stellung, in welcher sie die letzte Matrize in höherer Lage aufnimmt,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht in größerem Maßstabe, welche die Wirkung der Auffangvorrichtung
zum Aufhalten der Matrize zeigt, Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht mit der
Auffangvorrichtung in zurückgezogener Stellung, in der sie einer Matrize das Niedergleiten
bis in die untere Stellung gestattet,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht, welche zeigt, wie die Auffangvorrichtung die aufgenommene
Matrize mitnimmt.
A ist der Sammler, der in seinem oberen Teile in bekannter Weise einen wagerechten Kanal
zum Aufnehmen und Tragen der eingelieferten Matrizen B besitzt. C ist das um eine wagerechte
Achse umlaufende Sternrädchen.
Der Sammler A ist durch einen Lenker D mit einem Ende eines Kurbelarmes E verbunden,
der auf einer Schwingwelle -F im Hauptgestell der Maschine befestigt ist. Auf der
Welle F befindet sich ein Handgriff G, um diese drehen zu können, wenn der Sammler A
gehoben werden soll, sobald die gesetzte Zeile
in die Höhe des Überführungsschlittens gelangt ist, der sie nach der Gießvorrichtung bringt.
Jede Matrize B ist, wie in Fig. 5 ersichtlich, mit zwei Schriftzeichen b und δ1 versehen, die
in der Regel in Form und Größe verschieden sind. Wenn die Matrizen keinem Hindernis begegnen,
werden sie in der üblichen Weise in den Sammler abgeliefert und von einer Schulter
α getragen, welche sie in der gewöhnlichen Höhe hält. Das ist ihre tiefste Stellung,. in
welcher ihre oberen Schriftzeichen b vor den Gießformschlitz treten. Im Sammler A ist
ein wägerechtes Blatt oder eine wagerechte Schiene H derart angeordnet, daß sie in der
Längsrichtung der Zeile gegen das Sternrad C-vor und zurück bewegt werden kann, so daß
die eintretenden Matrizen durch die Schiene oder das Blatt H aufgefangen werden können.
Das vordere Ende der Schiene H besitzt einen dünnen, aufrechtstehenden Finger h, über
den, wenn die Schiene H gegen das Sternrad in ihre äußerste Stellung bewegt wird (Fig. 2
und 3), die eintretende Matrize durch das Sternrad geschoben wird und links von ihm auf die
Schiene H gelangt (Fig. 3). Diese Einrichtung ist an sich ebenfalls bekannt.
Bei der bekannten Ausführungsform ist aber die Schiene oder das Blatt H durch einen
Handgriff gegen das Sternrad beweglich und so angeordnet, daß sie in jeder Stellung so
lange verbleibt, bis sie von Hand in eine andere Lage gebracht wird. Die Schiene H mußte
infolgedessen, wenn die eintretenden Matrizen nicht mehr in der höheren Lage gesetzt werden
sollten, mit der Hand zurückgezogen werden, um den folgenden Matrizen das Niederfallen
in die Tieflage oder Normalstellung in der Zeile zu gestatten.
Sind jedoch beim Setzen die meisten Matrizen in der Tiefstellung und nur einzelne Matrizen
in kurzen Zeitabständen in der Hochstellung zu setzen, so kann das mit der bekannten
Einrichtung nicht rasch genug geschehen.
Gemäß der Erfindung steht die Schiene H, um sie nach ihrer Vorwärtsbewegung zwangsweise
und augenblicklich wieder zurückzubringen, dauernd unter dem Einflüsse einer an
einem am Sammler befestigten Zapfen angeördneten Feder / (Fig. 1 und 2). Zum Vorwärtsbewegen
in ihre wirksame Stellung, entgegen der Wirkung der Feder I, ist die Schiene H
mit einem Winkelhebel K verbunden, der bei k drehbar am Sammler A gelagert ist und
mit einem Tastenhebel N in Verbindung steht, welcher dem gewöhnlichen Tastenbrett der
Maschine benachbart angeordnet ist.
Wird die Taste am Hebel N niedergedrückt, so wird die Schiene H-mit ihrem Finger h vorwärts
in die wirksame Stellung bewegt. Wenn der Tastenhebel N losgelassen wird, treibt die
Feder I die Teile in ihre ursprüngliche Stellung zurück. Dabei wird die Schiene H zurückgezogen,
wie Fig. 4 zeigt, so daß hinter ihrem 90 ■■ Ende die eintretenden Matrizen in die Tiefstellung
gelangen können.
Wenn die Schiene H in der beschriebenen Weise vorwärts bewegt wird, fängt sie die
nächste eintretende Matrize auf (Fig. 2 und 3), wenn sie zurückgezogen wird, hält der Finger h
die gehobene Matrize am unteren Ende, um sie mit nach links gegen das Ende der bereits
gesetzten Zeile zu nehmen (Fig. 2 und 5).
Die zur Bewegung der Schiene H dienenden Hebel M und N sind innerhalb ihrer Längen
an dem Hebel E drehbar, durch welchen der Sammler gehoben und gesenkt wird. Durch
diese Anordnung werden die Verbindungen der Hebel niemals gestört werden.
Die Taste zum Einstellen der Schiene H wird dem Tastenbrett der Maschine so benachbart
angeordnet, daß der Setzer beim Setzen einer Matrize in höherer Lage nur nötig hat, zuerst
mit einer Hand die Taste zum Einstellen der Schiene H und unmittelbar darauf die Taste
niederzudrücken, die die Matrize auslöst. Nach Loslassen der Tasten nimmt die Schiene H
ihre ursprüngliche Stellung ein und das Setzen kann ohne Zeitverlust fortgesetzt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung . für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen zum Setzen von Matrizen mit V-förmiger Ablegeverzahnung und mehreren Schriftzeichen übereinanderund mit einer in der Richtung der Matrizenzeile verschiebbar gegen das Sternrädchen angeordneter Auffangschiene, die an ihrem die Matrizen aufnehmenden Ende einen Finger besitzt, der hinter die eintretende Matrize greifen und sie bei der Rückbewegung mitnehmen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Niederdrücken einer Taste in die Arbeitsstellung bewegte Auffangschiene (H) dauernd unter dem Einflüsse einer Feder steht, welche die Auffangschiene nach Loslassen der Einstelltaste zwangsweise zurückbewegt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen der Einstelltaste (N) und des Übertragungshebels (M) zum Einstellen der Auffangschietie (H) an dem die Verstellung des Sammlers (A) bewirkenden Hebel (E) angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246556C true DE246556C (de) |
Family
ID=505426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246556D Active DE246556C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246556C (de) |
-
0
- DE DENDAT246556D patent/DE246556C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1280888B (de) | Typendruckwerk fuer Schreib-, Schreib-Rechen- und aehnliche Maschinen mit Typenhebeln | |
| DE2348515C3 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Betonformkörpern mit Hohlräumen | |
| DE210996C (de) | ||
| DE586975C (de) | Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf an Draehten gefuehrten Matrizen, die mittels eines Schiebers von der Sammel- zur Giessstelle gebracht und hier ausgeschlossen werden | |
| DE244795C (de) | ||
| DE679610C (de) | Kraftangetriebene Ausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen | |
| DE291673C (de) | ||
| DE246873C (de) | ||
| DE672496C (de) | Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Umschaltvorrichtung fuer den Matrizenabfalltrichter und die Ausloesestaebe | |
| DE183708C (de) | ||
| DE678025C (de) | Schieber mit Kontrollzeiger einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit an Draehten haengenden Matrizenstaeben | |
| DE218304C (de) | ||
| DE289302C (de) | ||
| DE352151C (de) | Addiermaschine | |
| DE904656C (de) | Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen | |
| DE177822C (de) | ||
| DE291816C (de) | ||
| DE205466C (de) | ||
| DE544696C (de) | Ausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen | |
| DE130156C (de) | ||
| DE96994C (de) | ||
| DE222589C (de) | ||
| DE184471C (de) | ||
| DE952000C (de) | Typeneinstellvorrichtung fuer kraftangetriebene Typenzylinderschreibmaschinen | |
| DE87380C (de) |