DE246884C - - Google Patents

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DE246884C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2035Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsventil für die Gasleitung an Elüssigkeitserhitzern, bei dem in bekannter Weise durch eine vom Wasserdruck bewegte Membran das Gasventil mittels Stift und Hebel unter Mitwirkung einer von einer besonderen Heizflamme bewegten Membrankapsel selbsttätig geöffnet wird.
Das Neue gemäß der Erfindung besteht darin, daß eine besondere, von der Zündflamme vollkommen getrennte Membranheizflamme angeordnet ist und daß deren Größe durch die Membranbewegung geregelt wird. Die Ausmündungen der die beiden Flammen speisenden Röhrchen liegen so in einer die Membran überdeckenden Schutzkappe, daß die Zündflamme die Membran nicht beheizen kann, aber die besondere Heizflamme sicher zum Entzünden bringt.
Ferner ist nach der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß das die Gaszuführung für die besondere Membranheizflamme regelnde Hilfsventil zugleich einen Stütz- und Drehpunkt für den die Bewegung des Hauptgasventils veranlassenden Hebel bildet. Außerdem dient der das Hilfsventil steuernde Hebel als Sperrung für den Gashahngriff derart, daß letzterer erst nach Entzünden der Zündflamme und der Membranheizflamme und nach genügendem Erwärmen der Membrankapsel in die Offenstellung gedreht werden kann.
Mit dem vorliegenden Ventil wird gegenüber bekannten Anordnungen der Fortschritt erzielt, daß durch die von der Zündflamme vollkommen getrennte Anordnung der Membranheizflamme, die sich selbsttätig regelt, jede zu Beschädigungen führende Überhitzung der Membran vermieden wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 1 stellt einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt dar.
An dem .Ventilkörper 1 ist der Gashahn 2 und das Wasserventil 3 angeordnet. In letzterem befindet sich das eigentliche, mit nach oben und unten gehender Stange versehene und durch eine Feder 5 auf seinen Sitz gedrückte Ventil 4. Das Wasser strömt bei 6 ein und gelangt bei 7 nach dem Flüssigkeitserhitzer. Der Ventilkörper 1 ist an seiner dem Wasserventil 3 zugekehrten Seite mit einer Gummimembran 9 verschlossen, die durch eine Auflageschale 8 gehalten und mittels einer Feder 12 gegen das Ventilgehäuse 3 gepreßt wird. Die Gummimembran 9 trägt einen Druckstift 10, an dem ein Hebel 11 schwingbar gelagert ist. Die in dem Ventilkörper 1 gebildeten beiden Kammern 13 und 14 sind durch das durch Federwirkung geschlossen gehaltene Hauptgasventil 15 voneinander getrennt. Die Kammer 14 ist durch eine zwecks Reinigung des Ventils 15 abnehmbare Platte 16 abgeschlossen, während der vor ihr liegende Teil des Ventilkörpers 1 durch eine von einer Schutzkappe 18 überdeckte Membrankapsel 17 mit Federboden 19 begrenzt ist. Vor letzterem liegt der bei 21 in Spitzen gelagerte Steuerhebel 20, der mit seinem unteren Ende sich gegen ein federbelastetes Hilfsgasventil 22 legt und zugleich als Sperrung für den Gashahngriff 26 dient, indem in der Ruhestellung des Hebels 20 dessen unteres Ende hinter eine von dem Hahngriff abstehende Nase 28 faßt und dadurch ein Weiterdrehen des Hahngriffes verhindert. Von dem an geeigneter Stelle mit der Kammer 13 in Verbindung stehenden Gehäuse des Ventils 22
zweigt das Flammenröhrchen 23 ab, das bis zu der in Fig. 1 ersichtlichen Höhe in die Schutzkappe 18 hineingeführt ist und zur Erwärmung der Membrankapsel 17 dient. Von dem Hahngehäuse 2 führt das, wie Fig. 2 zeigt, von dem Flammenrohr 23 vollkommen getrennte Zündflammenrohr 24 in der Schutzkappe 18 nach oben, so daß dessen Flamme aus der Kappenöffnung i8' ohne Erwärmung der Membrankapsel 17 herausbrennt. Am unteren Ende des mit dem Gaseintrittsstutzen 32 versehenen Hahngehäuses 2 ist der ausschwingbare Hebel 25 angeordnet, der bei seinem durch den Daumen 27 bewirkten Ausschwingen das Wasserventil 4 öffnet und es so lange offenhält, bis der Daumen 27 von dem Hebel 25 wegbewegt worden ist. Das Hahnküken 29 wird durch eine zugleich die Skala für die Hahngriffstellungen enthaltende Platte 30 mittels eines Federringes 31
ao festgehalten.
Soll die Einrichtung benutzt werden, so dreht man zunächst den Hahngriff 26 so weit herum, bis seine Nase 28 an den Steuerhebel 20 antrifft und dadurch der Hahngriff am Weiteras drehen gehindert ist. Nach der ersten Drehung gelangt das durch den Stutzen 32 zugeleitete Gas durch das Hahnküken 29 hindurch in die Kammer 13, aus der es in das Zündflammenrohr 24 und gleichzeitig, durch das Gehäuse des Ventils 22 hindurchgehend, in das Rohr 23 strömt. Wird nun das aus dem Rohr 24 ausströmende, die Zündflamme ergebende Gas bei 18' entzündet, so entzündet sich an ihr gleichzeitig das aus dem Röhrchen 23 austretende Gas, um die die Erwärmung der Membrankapsel 17 bewirkende Heizflamme zu bilden. Bei der forschreitenden Erwärmung der Kapsel 17 wird der Federboden 19 nach außen gedrückt und dadurch der Hebel 20 so ausgeschwungen, daß er das Ventil 22 in sein Gehäuse hineinschiebt. Dadurch wird der Gaszutritt zu dem Rohre 23 verringert und somit die aus dem Röhrchen 23 brennende Membranheizflamme in ihrer Größe so geregelt, daß ein Überhitzen der Membrankapsel 17 nicht stattfinden kann. Bei der Vorwärtsdrängung des Hebels 20 wird er aus der Bahn der Nase 28 gebracht, so daß nun der Gashahn durch Weiterdrehen des Griffes 26 völlig geöffnet und hierbei auch durch den Daumen 27 und Hebel 25 das Wasserventil 4 geöffnet werden kann. Durch den dann an die Gummimembran 9 gelangenden Wasserdruck wird erstere mit ihrem Stift 10 und dem an ihm schwingbar aufgehängten Hebel 11 zunächst so weit vorbewegt, daß die vorgeschobene Spindel des Ventils 22 mit dem Hebel 11 in Berührung kommt. Letzterer wird hierauf durch den Wasserdruck gegen den Hebel 33 gedrückt, und dieser öffnet das Gasventil 15, so daß das Gas nach dem Hauptbrenner strömt und von der Zündflamme 24 entzündet wird.
Wird der Wasserzufluß während des Betriebes unterbrochen, so hört der Wasserdruck gegen die Membran 9 auf; sie wird durch die Feder 12 in ihre Ruhelage zurückgebracht ebenso wie das Gasventil 15, so daß ein Zerschmelzen oder Verbrennen des Erhitzers nicht eintreten kann.
■ Beim Außerbetriebsetzen des Erhitzers wird der Hahngriff 26 nach rechts gedreht, bis.der Gashähn ganz abgeschlossen ist, so daß sämtliche Flammen verlöschen. Hierbei hat der Daumen 27 den Hebel 25 freigegeben, und der Wasserzufluß ist durch Niederdrücken des Ventils 4 mittels seiner Feder 5 abgestellt worden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsventil für die Gasleitung an Flüssigkeitserhitzern, bei welchem der das Gasventil öffnende, vom Wasserdruck bewegte Hebel erst dann einen Stützpunkt findet, wenn eine Membrankapsel durch Beheizung ausgedehnt wird, dadurch gekenn-
. zeichnet, daß eine besondere, von der Zündflamme getrennte Membranheizflamme (23), deren Größe durch die Membranbewegung geregelt wird, in einer die Membrankapsel (17) überdeckenden Schutzkappe (18) liegt, go vor deren oberer Öffnung die Zündflamme brennt.
2. Sicherheitsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Gaszufuhr zu der besonderen Membranheizflamme regelnde Ventil (22) zugleich den Stütz- und Drehpunkt für den die Bewegung des Gasventils (15) veranlassenden Hebel (11) bildet.
3. Sicherheitsventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Ventil (22) steuernde Hebel (20) sich vor die Nase (28) des Gashahngriffes (26) legt, welche er erst nach Entzünden der Zündflamme und der Membranheizflamme freigibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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