DE246889C - - Google Patents

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DE246889C
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salts
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01N—PRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N59/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
    • A01N59/16—Heavy metals; Compounds thereof

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher wurde als Pflanzenschutzmittel sowohl, als auch als Spritzmittel gegen die Peronospora hauptsächlich Kupfervitriol verwendet. Denn bei der Verwendung des Kup^ fervitriols zeigte sich, daß die Pflanze nicht leide und deren Wachstum nicht nachteilig beeinflußt werde, während bei der Verwendung anderer fungicid wirkender Desinfektionsmittel, wenn sie auch sicherer und kräftiger wirkten, schädliche Reiz Wirkungen auf die Pflanze festgestellt wurden. Aus der antiseptischen und desinfizierenden Wirkung eines Stoffes konnte daher niemals geschlossen werden, ob der Stoff auch als Pflanzenschutzmittel geeignet sei.
Vorliegende Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß die Salze der seltenen Erden, von welchen bisher nur bekannt war, daß sie stark antiseptische Eigenschaften aufweisen, auch in bezug auf Pflanzen ein eigentümliches Verhalten zeigen, indem dieselben weder das Wachstum der Pflanzen nachteilig beeinflussen, noch schädlich auf die Pflanze wirken, sondern vorteilhafte Wirkungen bei der Pflanze hervorrufen. Nachdem nun auch die fungicide Wirkung dieser Salze eine größere ist als die des Kupfervitriols, so vereinen die Salze der seltenen Erdmetalle jene Eigenschaften in erhöhtem Maße, welche das Kupfervitriol als Pflanzenschutzmittel geeignet machen.
Durch die Verwendung der Salze der seltenen Erdmetalle als Pflanzenschutzmittel wird die Eigenschaft dieser Salze, beinahe völlig ungiftig zu sein, in besonders vorteilhafter Weise ausgenutzt, indem das Pflanzenschutzmittel gegen Menschen und Tiere vollkommen uuschädlich ist, welche Eigenschaft dem Kupfervitriol abgeht.
Die Salze der seltenen Erdmetalle, insbesondere die Ceriterden, bieten auch den Vorteil, daß sie sehr billig sind und insbesondere wesentlich billiger sind als Kupfervitriol. Denn im Gemenge werden sie als Nebenprodukte bei der Glühlichtfabrikation erhalten. Da jedes der Salze eine fungicide Wirkung besitzt, so kann von einer Trennung der EIemente abgesehen werden, indem im Gemenge jedes Element einen wirksamen Bestandteil bildet.
Von den Salzen der seltenen Erdmetalle eignen sich am besten die Sulfate, welche als Nebenprodukt am leichtesten gewonnen werden und daher am billigsten sind.
Die Verwendung dieser Salze als Pflanzenschutzmittel kann in der gleichen Weise wie bei Kupfervitriol erfolgen. So wird beispielsweise aus den Sulfaten eine etwa 1 bis 2 prozentige Lösung hergestellt und der Lösung so viel Kalk zugesetzt, bis eine alkalische Reaktion eintritt. Mit diesem schwach alkalischen Gemenge werden die Pflanzen in üblicher Weise bespritzt.
Die Pflanzenschutzmittel können sowohl in Lösung wie auch in Pulverform in den Handel gebracht werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Insbesondere als Spritzmittel gegen die Peronospora geeignete Pflanzenschutzmittel, dadurch gekennzeichnet, daß sie Salze der seltenen Erdmetalle, zweckmäßig der Sulfate, enthalten, die gegebenenfalls mit Kalk oder anderen alkalischen Mitteln neutralisiert sind.
  2. 2. Pflanzenschutzmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus dem Gemenge der Ceriterden hergestellt sind, das bei der Glühlichtfabrikation als Nebenprodukt erhalten wird.
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