DE247105C - - Google Patents

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DE247105C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/46Locking several wings simultaneously
    • E05B77/50Locking several wings simultaneously by pneumatic or hydraulic means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 247105 KLASSE 20 c. GRUPPE
GIUSEPPE MAZZOLINI in NEAPEL, Italien.
Riegelvorrichtung für Eisenbahnwagentüren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Riegelvorrichtung für Eisenbahnwagentüren, welche aus der Ferne in Tätigkeit gesetzt werden kann und es ermöglicht, gleichzeitig mehrere Türen zu verschließen und zu öffnen.
Riegel- und Schließvorrichtungen ähnlicher Art, die von einer Stelle aus sämtlich gleichzeitig durch Druckluft, Dampf oder irgendein anderes geeignetes Übertragungsmittel in
ίο Tätigkeit gesetzt werden, sind bereits vielfach bekannt.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht demgegenüber in der besonderen Art der Verbindung zwischen dem Riegel und dem Antriebsgestänge, die es ermöglicht, daß der quer durch die ganze Tür geführte Türriegel in der Entriegelstellung außer Eingriff kommt mit dem ihn verschiebenden Gestänge.
Eine Ausführungsform der vorstehend gekennzeichneten Schließvorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. ι zeigt in Ansicht eine Eisenbahnwagentür geschlossen und mit der Schließvorrichtung versehen, Fig. 2 diese Tür geöffnet in perspektivischer Ansicht. Fig. 3 zeigt den Riegel in seiner Verschlußstellung. Fig. 4 zeigt den Riegel in der zurückgezogenen Stellung' bei noch geschlossener Tür, Fig. 5 denselben bei geöffneter Tür. Fig. 6 zeigt in Aufsicht die als Schließvorrichtung dienende Metallschiene.
In dem Zylinder 1 wird der Kolben 2 durch Druckluft o. dgl. verschoben, und auf dem vorderen Ende der Kolbenstange 3 sitzt ein Kopfstück 4, das nasenförmig ausgeschnitten und mit einem Hakenfortsatz 5 versehen ist. Dieser Haken greift in einen Gegenhaken 6 ein, der mittels Gelenkverbindung am hinteren Ende des durch die Tür hindurchgeführten Riegels 7 drehbar befestigt ist. Genannter Riegel ist nahezu so lang wie die Tür breit ist. Am Kopfstück 4 befindet sich eine Anlagefläche 12, die den Haken 6 und dadurch bei der Schließbewegung den Riegel 7 zurückstößt. Beim Hineinschieben des Riegels 7 ist das gelenkig mit ihm verbundene Hakenstück in der Tür geradlinig geführt, während es diese Führung verliert, wenn der Riegel zurückgezogen wird, so daß es von dem Kopfstück abgleiten kann.
Sämtliche Zylinder 1 können mit einer gemeinsamen Kraftquelle, beispielsweise einer Druckluftleitung, in Verbindung stehen, die durch einen einzigen Zentralhahn derart angestellt wird, daß sich beim öffnen dieses Hahnes sämtliche Kolben in gleicher Richtung bewegen und das Öffnen oder Schließen sämtlicher Türen gleichzeitig bewirken.
Gleichzeitig mit der Verriegelungseinrichtung soll auch eine Schließbewegung zur Wirkung kommen. Zu diesem Zwecke ist an der Unterfläche des Kopfstückes 4 eine sehr biegsame, federnde Metallschiene 8 befestigt, deren freies Ende mit einem Langschlitz 9 (Fig. 6) versehen ist. Die durch diesen hindurchgeführte Schraube 10 verbindet die Metallschiene mit der Tür.
Durch die Metallschiene 8 soll nach Ansicht des Erfinders die Kolbenbewegung auf die

Claims (1)

  1. Tür übertragen werden, um sie für die Überführung in ihre Offen- und Verschlußstellung um ihre Scharniere zu drehen.
    Die Wirkungsweise der beschriebenen Schließvorrichtung ist folgende:
    Angenommen, das Zeichen zur Abfahrt eines Zuges seitens des Zugführers ist gegeben, so öffnet der Lokomotivführer den oben genannten Zentralhahn, wodurch die Druckluft
    ίο mittels der Rohranschlüsse ii in jeden der Zylinder ι übertritt und den Kolben 2 in demselben vor sich herstößt. Bei der Vorwärtsverschiebung des Kopfstückes 4 nach links trifft die Anlagefläche 12 auf den Haken 6 auf, und der Riegel 7 wird in die Schließkappe der Tür eingeschoben (Fig. 3), wodurch die Tür verschlossen gehalten wird.
    Durch die Kolbenstange 3 wird auch die Metallschiene 8 verschoben, die mit ihrem Langschlitze an dem Knopfe 10 vorbeigleitet, wonach der dem Kopfstück 4 zugekehrte Rand dieses Schlitzes gegen den Knopfstiel antrifft und diesen sowie auch — unter gleichzeitiger Wirkung der federnden Metallschiene 8 — die offen stehende Tür nach Ansicht des Erfinders so lange vor sich herschiebt, bis letztere in ihre Schließstellung (Fig. 4) übergegangen ist. Zum Entriegeln der Türen läßt der Lokomotivführer mittels eines zweiten Hahnes Druckluft durch die Anschlüsse 11 * einströmen, infolgedessen die Kolbenstange 3 an jeder Tür mit dem Kopfstück 4 zurückbewegt wird, dessen Haken 5 in Eingriff mit dem Haken 6 am Riegel 7 kommt, demzufolge letzterer aus der Schließkappe herausgezogen wird. Bei der fortgesetzten Verschiebung des Kopfstückes 4 nach rechts schiebt sich die vom Klotz 4 mitgenommene Metallschiene 8 am Knopf 10 entlang, bis das linksseitige Ende des Schlitzes in dieser Schiene gegen den Knopfstiel antrifft. Durch die hierbei auftretende Zugkraft kann die Tür sich um ihre Scharniere aus der Stellung Fig. 4 in die Stellung Fig. 5 drehen.
    Wenn Bestimmungen über den Fahrdienst das mechanische gleichzeitige Öffnen und Schließen sämtlicher Türen in einem Zuge nicht verlangen, so können die biegsamen, federnden Metallschienen in Wegfall kommen. Die Sicherheitsvorrichtung wirkt dann genau wie vorher, nur muß nach dem Heraustreten des Riegels aus seiner Schlicßkappe die Tür durch einen mittels Griffes an derselben auf sie ausgeübten Zug geöffnet werden. Das gleiche gilt natürlich auch für das Schließen.
    Paten τ-Anspruch:
    Riegelvorrichtung für Eisenbahnwagentüren, bei der der Türriegel quer durch die ganze Tür hindurch verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das den Riegel verschiebende, in bekannter Weise durch Druckluft o. dgl. bewegte Gestänge (3) ein mit einem hakenförmigen Fortsatz (5) versehenes Kopfstück (4) besitzt, das sich beim Vorwärtsschieben mit einer Nase (12) gegen das Ende (6) des Türriegels (7) anlegt und diesen in die Riegelstellung schiebt, während es beim Zurückziehen mit dem Hakenfortsatz (5) das ebenfalls hakenförmig ausgebildete Riegelende (6) faßt und mit dem Riegel zugleich in die Entriegelstellung zurückzieht, wobei schließlich das Gelenkstück (6) wieder von dem Haken (5) abgleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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