DE247139C - - Google Patents

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DE247139C
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balloons
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
    • B64B1/62—Controlling gas pressure, heating, cooling, or discharging gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 247139-KLASSE 77 h. GRUPPE
Verfahren zum Nachfüllen von Luftballons. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Nachfüllung von Ballons u. dgl. durch flüssigen Wasserstoff während der Fahrt und besteht darin, daß der Wasserstoff durch Wärmezufuhr vergast und dem Ballon zugeführt wird.
Flüssiger Wasserstoff kann bei geeigneter Behandlung in der Luftschiffahrt eine wichtige Rolle spielen. Die Vorteile, welche sich dadurch ergeben, daß man flüssigen Wasserstoff mit dem Ballon hochnimmt, liegen auf der Hand. Bei dem Vergasen von ι kg Wasserstoff wird nicht nur die Belastung um ι kg geringer, sondern gleichzeitig werden ii cbm Wasserstoffgas gewonnen, welche ihrerseits 14 kg Ballast zu tragen imstande sind. Beim Vergasen flüssigen Wasserstoffs erhöht sich also die Tragkraft des Ballons um das Fünfzehnfache des vergasten Wasserstoffgewichtes.
Beispiel.
Ein Ballon von 500 cbm Inhalt wird mit
einem kugelförmigen Sack aus Ballonstoff versehen, welcher etwa 100 1 faßt und zur Aufnahme von 7 kg flüssigem Wasserstoff be-
'. stimmt ist. Dieser Sack kann mit Watte oder einem anderen aufsaugungsfähigen Ma-' terial von geringem Gewicht und geringer spezifischer Wärme beschickt werden. Außen ist er mit einer geeigneten Wärmeschutzmasse umkleidet, z.. B. Eiderdaunen, die von einer konzentrischen Hülle aus Ballonstoff umschlossen sind. Diesen Sack mit flüssigem Wasserstoff befestigt man zweckmäßig über der Godel in der Nähe des Füllaufsatzes des Ballons. Solange man nur einen langsamen Ersatz des aus dem Ballon diffundierenden Füllgases (z. B. Leuchtgas) durch den abdestillierenden Wasserstoff beabsichtigt, muß die Doppelwandung des Wasserstoffsackes mit gasförmigem Wasserstoff gefüllt gehalten werden. Wünscht man dagegen eine schnelle Erhöhung der Tragkraft, so genügt es, zwischen die Doppelwandung Luft durchzublasen, um eine rasche Verflüchtigung des in dem Sack eingeschlossenen flüssigen Wasserstoffes zu erreichen. In jedem Falle wird das erhaltene Wasserstoffgas dem Ballon zugeführt, eventuell nach Passieren eines Rippenkörpers, in welchem es sich auf Lufttemperatur erwärmt,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Nachfüllen von Luftballons, dadurch gekennzeichnet, daß flüssiger Wasserstoff während der Fahrt vergast und das absiedende Gas dem Ballon zugeführt wird.
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