DE247159C - - Google Patents

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DE247159C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/30Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using combinations of springs covered by more than one of the groups A47C23/02 - A47C23/12; Frames therefor
    • A47C23/32Combinations of nets with springs in compression; Frames therefor

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Sprungfedermatratzen bekannt, welche sich dem jeweils auf lastenden Körpergewicht gemäß nachstellen lassen.
Die Erfindung besteht in einer neuen Art dieser Nachstellung, die einfach ist und mit der eine sehr gleichmäßige Druckverteilung erzielt wird.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht der Matratze und
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-B der
• Fig. i.
α bezeichnet die obere Gurtfläche und b die untere. Zwischen diesen beiden Flächen liegen die bekannten Sprungfedern c, die an beiden Enden mit den Gurten verbunden sind. Die untere Gurtfläche ist in einen besonderen Rahmen d eingespannt und dieser ist mit den Schmalseiten an mehrere Zugfedern e angehängt.
Bei Belastung der Matratze wird zunächst ein Teil des Druckes von den Sprungfedern aufgenommen, der andere Teil dagegen verliert sich in die Zugfedern e. Hieraus ergibt sich der Vorteil einer weichen Liegefläche; wenn die Sprungfedern allein den Druck aufzunehmen haben, so müssen sie sich nach der vollen Druckstärke zusammengeben und werden hart, während sie viel weicher bleiben, wenn ein Teil des Druckes an anderer Stelle aufgenommen wird. Das Wesentlichste ist aber noch, daß sich jeder Druck über die ganze Fläche ausgleicht, denn jedesmal, auch beim Druck auf nur eine kleine Stelle, geht der Boden im ganzen herunter, und es werden jedesmal sowohl sämtliche Zugfedern wie auch sämtliche Sprungfedern zur gemeinsamen Mitarbeit veranlaßt. Es werden dadurch die unangenehmen kurzen Rückstöße vermieden und eine weiche, lang auslaufende Federung herbeigeführt.
Um die Federung schnell auf jedwedes Körpergewicht einstellen zu können, sind die Zugfedern e jeder Stirnseite an je einer Stange f befestigt. Ferner sind am Gestell je zwei Zahnleisten g angeordnet, in deren Kerben je eine der Stangen f eingehängt werden kann. Ist mit schwerem Körpergewicht zu rechnen, so hängt man die beiden Stangen um die entsprechende Anzahl Kerben höher. Man drückt damit die Sprungfedern zusammen und die Zugfedern werden ausgezogen; also findet bei beiden eine Anspannung statt, welche einen gesteigerten Widerstand gegen das größere Gewicht bedeutet. Umgekehrt wird man bei leichteren Körpergewichten die Stangen abwärts verstellen.

Claims (1)

  1. 60 Patent-Anspruch :
    Matratze mit zwischen zwei Gurtböden eingesetzten, nachstellbaren Sprungfedern, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Gurtboden (b) in einen besonderen Rahmen (A) eingespannt ist, welcher mit Zugfedern (e) an Stangen (f) aufgehängt ist, die in Zahnleisten o. dgl. (g) am Matratzenrahmen in gewünschter Höhe eingesetzt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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