DE247193C - - Google Patents

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DE247193C
DE247193C DENDAT247193D DE247193DA DE247193C DE 247193 C DE247193 C DE 247193C DE NDAT247193 D DENDAT247193 D DE NDAT247193D DE 247193D A DE247193D A DE 247193DA DE 247193 C DE247193 C DE 247193C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00—Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVr 2Ä193 — KLASSE 15 «GRUPPE
Vorrichtung zur Herstellung ausgeschlossener Schriftzeilen,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen ausgeschlossener Zeilen. Sie kann sowohl in Verbindung mit einer Schriftsetzmaschine als auch mit einer Registerstreifenlochmaschine benutzt werden. Ihre Anwendung ist besonders zweckmäßig, wenn das Ausschließen der Zeilen mit Hilfe von Ausschlußelementen erfolgt. Sie gestattet, die mit derartigen Elementen erreichbare Ausschlußweite bis zu einem beliebigen Betrag zu ver- ■ großem. Hierzu werden den veränderlichen Ausschluß elementen weitere, in ihrer Breite nicht veränderliche Satzelemente (Zusatz· elemente, Spatien) hinzugefügt, die durch eine von der Maschine betätigte Auswählervorrichtung bestimmt werden. Die veränderlichen Ausschlußelemente können sowohl aus Keilspatien als auch aus zusammendrückbaren Spatien bestehen. Jene werden bekanntlich in Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, diese in Letternsetzmaschinen verwendet. Bei jeder Art von veränderlichen Ausschluß elementen besitzt das einzelne Element eine Minimal- und eine Maximalweite. Die Verwendung der Ausschlüßelemente erfolgt in der Regel nur in den Wortzwischenräumen, so daß das Ausschließen in bekannter Weise unter Veränderung der Weiten der letzteren vor sich geht. Den einzelnen Ausschlußelementen, falls deren Maximalweite zur Erreichung der Zeilenlänge nicht ausreicht, werden besondere, in ihrer Weite nicht veränderliche Zusatzelemente hinzugefügt, die nach Bedarf verschiedene Weiten haben können und die Gesamtweite der einzelnen Wortzwischenräume entsprechend vergrößern. Die Weiten der Zusatzelemente sind systematisch abgestuft. Hierbei ist die Einheit der Abstufung, um innerhalb einer gewissen Grenze jeden möglichen Fehlbetrag bei einer beliebigen Anzahl von Wörtern in einer Zeile ausschließen zu können, kleiner zu wählen als der Unterschied zwischen der Maximal- und Minimalweite eines Ausschlußelementes. Hieraus ergibt sich eine gewisse Toleranz für die Einstellung der Vorrichtung zum Auswählen der Ausschlußelemente, die in dem Grenzfalle notwendig ist, daß eine Zeile mit zwei ihrer Weiten nach aufeinanderfolgenden Zusatzelementen ausgeschlossen werden kann. Werden dann die kleineren Zusatzelemente gewählt, so erlangen beim Ausschließen die veränderlichen Elemente ungefähr ihre Maximalweite; werden dagegen die größeren Elemente gewählt, so haben die veränderlichen Elemente nach dem Ausschließen ungefähr ihre Minimalweite.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, das bei Lochmaschinen zur Herstellung von Registerstreifen für den Betrieb von Schriftsetzmaschinen Verwendung finden kann.
Fig. ι veranschaulicht schematisch die Wirkungsweise bei verschiedenen Einstellungen der Vorrichtung.
Es ist angenommen, daß zur Lochung der zum Steuern der Setzmaschine dienenden Registerstreifen ein mit einer Schreibmaschine verbundener Lochapparat dient, wobei der Papierwagen der Schreibmaschine als Typenraumanzeiger verwendet wird. Es ist ferner
angenommen, daß zwei Zusatzspatien zur Verfügung stehen, von denen die größere die dop-' pelte Weite der kleineren hat.
Es sei ä (Fig. i) der Papierwagen, an dem sich bei b die Typenanscblagstelle befindet. An dem Papierwagen α ist ein Mitnehmer c angebracht, der bei seiner Bewegung über eine bestimmte Stellung hinaus gegen einen Stab d stößt und ihn mitnimmt. Der Stab d
ίο ist senkrecht zur Ebene der Fig. ι stehend zu denken. Ihm gegenüber und quer zu ihm stehen zwei in ihrer Längsrichtung verschiebbare Schienen e und f, die durch zwei auf einer gemeinschaftlichen Achse i angebrachte Zahnräder g und h in an sich bekannter Weise bewegt werden können, und eine feste Anschlagschiene k.
Der Papierwagen α wird bei jedem Anschlag einer Taste in der Richtung des Pfeiles m um einen Betrag fortbewegt, der proportional der Weite des Schriftzeichens oder Satzelementes ist, das durch den Tastenanschlag mittelbar gesetzt wird. Somit entspricht die Stellung des Papierwagens α stets der Summe der sämtlichen Breiten aller Satzelemente, aus denen die Zeile zusammengesetzt ist. Wenn der Wagen so weit vorgeschritten ist, daß die notwendige Minimallänge der Zeile angezeigt wird, so berührt sein Anschlag c den Stab d und fängt an, diesen in der Richtung der Wagenbewegung zu verschieben. Dabei wird also der Stabd ebenfalls proportional der Weite der gesetzten Elemente aus der Ruhelage verschoben. Bei einem Anschlag der Wortzwischenraumtaste wird der Papierwagen und mit ihm, nach Überschreitung der Minimalzeilenlänge, der Stab d um einen Betrag fortgeschaltet, der proportional ist der Summe. aus der Maximalweite des Ausschließelementes und der Weite des größten Zusatzspatiums. Der Papierwagen der Lochmaschine registriert somit die größte mögliche Weite der Wortzwischenräume und damit auch die größte mögliche Länge einer gegebenen Zeile von Schriftzeichen. Die gesetzte und ausgeschlossene Schriftzeile kann in. diesem Falle nur die gleiche oder eine kleinere Länge wie die vom Papierwagen angezeigte haben. Beim Ausschließen kann die Länge der Schriftzeile mithin nur verkleinert werden. Da alle Zeilen auf eine der gewählten Format- oder Spaltenbreite entsprechende Länge, die als Normallänge bezeichnet werden soll, auszuschließen sind, so geht hieraus hervor, daß der Papierwagen bei jeder ausschließbaren Zeile mindestens diese Normallänge anzeigen muß., und daß ein etwa angezeigter Überschuß in der Länge durch das Ausschließen zu beseitigen ist. Bei jedem Anschlag einer Wortzwischenraumtaste, der das Setzen des Ausschlußelementes zur Folge hat, werden außer dem Papierwagen auch die beiden Schienen β'und f verschoben, und zwar beide um verschiedene Beträge., was am einfachsten in an sich' bekannter Weise durch zwei Zahnräder g und h geschieht, deren Durchmesser im Verhältnis der Breiten der Zusatzspatien stehen und die auf der gemeinschaftlichen, mittels einer Schaltvorrichtung schrittweise gedrehten Achse i befestigt sind. Die Zahnräder g und h greifen in entsprechende Zahnungen der Schienen e und f ein. Dann muß bei jedem Anschlage der Wortzwischenraumtaste die Achse i eine bestimmte Winkeldrehung erfahren In der Ruhelage liegen die Enden der Stäbe e und f in einer Ebene, die mit der Ruhestellung des Stabes d so zusammenfällt, daß der letztere bei einer Bewegung in der Richtung des Pfeiles p an den Stabenden ungehindert vorbeigleitet. Die Bewegung der Schiene e stellt denjenigen Betrag dar, um den die mit den größeren Zusatzspatien gesetzte Zeile dadurch verkleinert werden kann, daß für jeden Wortzwischenraum der betreffenden Zeile an Stelle des größeren Zusatzspatiums das kleinere gesetzt wird. Die Bewegung der Schiene f stellt den Betrag dar, um den die Zeile dadurch verkleinert werden kann, daß keine Zusatzspatien, sondern nur die Ausschlußelemente gesetzt werden. . go
Wird eine genügend lang gesetzte Zeile beendet, so wird der Stab d durch Druck auf eine Zeüenschlußtaste zunächst in der Richtung des Pfeiles p gegen die Schienen e, f und k verschoben. Sobald der Stab d an eine dieser drei Schienen anstößt, ändert sich seine Bewegungsrichtung, und er bewegt sich nunmehr in seiner Längsrichtung (senkrecht zu der Zeichnungsebene) und stößt auf eine der unterhalb der Schienen e, f, k gelegenen längliehen Tasten' L, L, L, über welche er sich vorher frei hinwegbewegen konnte. Durch diese Bewegung des Stabes d wird diejenige der Tasten I1,12,I3, auf welche der Stab aufstößt, abwärts gedrückt; sie wirkt wie eine gewöhnliche Schriftzeichentaste auf die Loch Vorrichtung der Maschine und veranlaßt dort das Lochen eines entsprechenden Symbols.
Befindet sich der Stab d bei Beendigung einer Zeile z. B. auf der mit d' bezeichneten no Stelle, während die Enden der Stäbe e und f bei ^1 und f1 stehen, so ist der Betrag, um den die Zeile durch Ausschließen verkürzt werden muß. kleiner als die Verschiebung des Stabes e und mithin kleiner als der Gesamtbetrag, um den die Zeile verkürzt würde, wenn an Stelle der größeren Zusatzspatien die kleineren eingefügt würden. Mithin müssen die größeren Zusatzspatien in der Zeile verwendet, und der vorhandene Überschuß muß durch entsprechende Einstellung der Weite der gewöhnlichen veränderlichen Ausschluß-
elemente beseitigt werden. Wird der Stab d aus der Stellung d' in der Richtung des Pfeiles p bewegt, so stößt er zunächst gegen die Schiene e und trifft nach Änderung =einer Bewegungsrichtung auf die Taste I1. Hierdurch veranlaßt er die Lochung eines Symbols, das in der Setzmaschine das Setzen der größeren. Zusatzspatien in dem Wortzwischenraum der betreffenden Zeilen bewirkt.
ίο Ist der Stab d dagegen bei der Beendigung einer Zeile bis in die Lage d" gekommen, so ist der Überschuß der Zeilenlänge größer als die Verschiebung des Stabes e, jedoch kleiner als die Verschiebung des Stabes f. In diesem Falle ist die Zeile mittels der gewöhnlichen Ausschlußelemente ausschließbar, wenn an Stelle der größeren die kleineren Zusatzspatien verwendet werden. Wird der Stab d aus der Lage d" gegen die Anschlagschienen bewegt, so trifft er gegen die Schiene f undweiterhin auf die Taste I2, welche die Lochung eines Symbols bewirkt, das in der Setzmaschine das Setzen des kleineren Zusatzspatiums veranlaßt.
Erreicht der Stab d bei Beendigung einer Zeile die Lage d'", so ist der Längenüberschuß .so groß, daß die Verwendung von Zusatzspatien in der Zeile nicht zulässig ist. Bei der Bewegung gegen die Schienen e, f, k trifft der Stab d jetzt auf die Schiene k und sodann auf die Taste ^3. In diesem Falle wird ein Lochsymbol hervorgebracht, das in der Setzmaschine ausschließlich das Setzen eines gewöhnlichen' Ausschließelementes veranlaßt.
In den beiden ersten Fällen bleibt beim Setzen des ausgewählten Zusatzspatiums,. in letztem Falle auch ohne Zusatzspatium, in der betreffenden Zeile noch ein kleiner Längenüberschuß, der dadurch beseitigt wird, daß die gewöhnlichen Ausschlußelemente in der betreffenden Zeile nicht ihre Maximalweite, sondern eine kleinere Weite erhalten.
In den Grenzfällen, in denen der Stab d den Enden <?3 und /"-, der Schienen e und f gerade gegenübersteht, ist, da ein Mechanismus nicht mit absoluter mathematischer. Genauigkeit arbeiten kann, eine gewisse Unsicherheit in der Wahl des Zusatzspatiums vorhanden. Wird in solchem Falle das größere gewählt, se werden die Ausschlußelemente in der Setzmaschine im Augenblick des Ausschließens annähernd auf ihre geringste Breite gebracht ; wird dagegen das kleinere Zusatzspatium gesetzt, so weisen die Ausschlußelemente in den fertigen Satzzeilen ungefähr die größte mögliche Breite auf. Um hierbei eine gewisse Toleranz für die Einstellung der Schienen e und f und des Stabes d zu gewinnen, müssen, wie vorstehend angenommen, die Weite des kleineren und die halbe Weite des größeren Zusatzspatiums kleiner sein als der Unterschied zwischen der Maximal- und der Minimalweite des veränderlichen Ausschluß'elementes.
Die Fig. 2 und 3 zeigen schematisch, wie die Bewegung des Stabes d nach drei verschiedenen Richtungen in einfacher Weise erreicht werden kann. Der Stab d bildet den Arm eines Hebels 1, welcher um die Achse 2 drehbar ist. Letztere ist in den Schlitzen 3 eines Bockes 4 gelagert, der auf einem Schlitten 5 befestigt ist. Der Schlitten 5 ist von. links nach rechts verschiebbar (Fig. 2) und wird von dem Papierwagen 15 mitgenommen, sobald der letztere einen gewissen Punkt überschritten hat.
Der Papierwagen 15 ist mittels Kugellager auf einem Träger 16 geführt und besitzt eine Zahnstange 17, in die ein Zahnrad 18 eingreift. Dieses ist durch eine Welle 19 mit einem geeigneten, nicht dargestellten Schaltwerk verbunden. Das Schaltwerk bewirkt, daß der Papierwagen bei jedem Tastenanschlag um einen Betrag fortgeschaltet wird, der proportional der Breite des Druckbuchstabens ist, dessen Setzen durch den betreffenden Tastenanschlag vorbereitet wird. Der Papierwagen 15 trägt an seinem unteren Teil einen verstellbaren Anschlag 20, der durch eine Klemmschraube 21 auf einem aiii Papierwagen 15 befestigten , Stab 22 festgeklemmt werden kann. Durch eine Verschiebung des Anschlages 20 in der Längsrichtung des Stabes 22 wird eine Änderung der Zeilenlänge möglich gemacht. Der Anschlag 20 wirkt auf einen zweiten Anschlag 24, der an dem Schlitten 5 angebracht ist. Jedoch findet die Einwirkung erst dann statt, wenn der Papierwagen 15 diejenige Stelle erreicht hat, die der kleinsten unausgeschlossenen Zeilenlänge entspricht. Der Schlitten 5 befindet sich vor diesem Zeitpunkt in der Ruhelage, wo ein Anschlagstift 25 seine durch die Feder 26 unter Vermittlung des Übertragungshebels 27 hervorgerufene Bewegung nach links (Fig. 2) begrenzt.
Die Achse 2 des Hebels 1 wird durch eine Feder 6 in dem oberen Teil der Schlitze 3 gehalten. Eine andere, schwächere Feder 7 greift unter einen Stift 8 des Hebels τ und dreht ihn in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung so lange, bis sein Ansatz 9 unter eine Platte 10 stößt. Diese ist mit Armen
11 an der Achse 12 befestigt. Auf dieser Achse
12 ist ferner ein Arm 29 angebracht, der durch eine Zugstange 30 mit einem Tastenhebel 31 verbunden ist. Dieser trägt am vorderen Ende eine Taste 32, bei deren Niederdrücken die Zugstange 30 eine Bewegung des Hebels 29, der Achse 12, der Hebel 11 und der Platte 10 veranlaßt. Letztere drückt dabei auf den Ansatz 9 des Hebels 1. Unterhalb der Spitze d des Hebelarmes befinden sich die Tasten I1, I2, Ix, die oben mit Einkerbungen versehen sind, um den Eingriff des Hebelarmes d zu
sichern. Die Schienen e, f, k erscheinen in Fig. 2 im Querschnitt und sind so gestellt, daß der Hebelarm d je nach dem Anschlag an eine der Schienen e, f, k einer der Tasten I1, I1, I3 gegenüberstellt. Diese Tasten sind mit Fortsätzen 33, 34, 35 versehen, welche auf kurze Hebel 36, 37, 38 wirken. Zetztere sind auf den Wellen 39, 40, 41 angebracht. Ein Niederdrücken einer der Tasten I1, I2,I3 veranlaßt infolgedessen die Drehung einer der Wellen 39, 40, 41. Die Wellen führen zu geeigneten Gliedern eines Lochapparates und veranlassen in bekannter Weise die Herstellung eines Lochsymbols im Registerstreifen.
Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Während des Setzens der Zeile wird der Papierwagen 15 in der schon erwähnten Weise fortgeschaltet, indem bei jedem Tastenanschlag eine der Buchstabenbreite proportionale Bewegung stattfindet. Sobald die normale Zeilenlänge erreicht ist, berührt der Anschlag 20 am Papierwagen 15 den Anschlag 24 am Schlitten 5. Von jetzt ab nimmt der Schlitten 5 an der Bewegung des Papierwagens 15 teil und wirkt, bei jedem Tastenanschlag um den gleichen Betrag weiterbewegt, wie der Papierwagen 15. Die Bewegung des Schlittens 5 hat eine entsprechende Verschiebung des Hebels 1 zur Folge, da der letztere in den auf dem Schlitten 5 befestigten Teilen gelagert ist.
Gleichzeitig findet die Einstellung der Schienen e und f statt, indem die Zahnräder g und h auf der Achse i mittels eines Schaltwerkes schrittweise gedreht werden. . Dieses Schaltwerk wird bei jedem Anschlag der Wort-Zwischenraumtaste betätigt und ist in der Zeichnung nicht mit dargestellt, da es in beliebiger Weise ausgeführt werden kann.
Nach dem Setzen des letzten Schriftzeichens der Zeile bewirkt der Setzer durch die Taste 32 eine Drehung der Achse 12; infolgedessen drückt die Platte 10 auf einen Fortsatz 9 des Hebels 1. ■ Zunächst findet dadurch eine Drehung dieses Hebels statt, da die Feder 7 wesentlich schwächer ist als die Feder 6. Sobald die Bewegung des Hebels 1 gehemmt wird, indem der Arm d gegen eine der Schienen e, f, k stößt, findet eine Längsverschiebung des Hebels ι gegen die Wirkung der Feder 6 statt. Hierbei bewegt sich die Achse 2 in dem Schlitz 3 abwärts, wobei die Spitze des Armes d auf eine der Tasten I1, Z2. I3 trifft und sie abwärts drückt. Die Tasten I1, I2. I3 können in der gleichen Weise wie irgendeine Schriftzeichentaste mit dem Mechanismus der Lochmaschine verbunden werden und die Lochung eines geeigneten Symbols veranlassen.
Man kann die vorstehend beschriebene Vorrichtung bei jeder Art von Registerstreifen- j lochmaschinen zur Ergänzung des normalen ji Ausschlußvorganges benutzen. Dabei ist nicht unbedingt erforderlich, daß das gewöhnliche Ausschließen durch eine stetige Veränderung der Breite der Ausschlußelemente bewirkt wird. Denn auch bei einer stufenweisen Änderung der letzten sind Zusatzspatien verwendbar, falls ihre Breite ein ganzes Vielfaches der Breite einer Stufe beträgt, welche der Änderung der Ausschlußelemente zugrunde gelegt ist. Neben der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung zur Bestimmung der Zusatzspatien ist alsdann noch eine besondere Einrichtung der Zusatzspatien zur Berechnung der Breite der gewöhnlichen Ausschlußelemente erforderlich. Unter allen Umständen kann die letztere aber gegenüber den gebräuchlichen Vorrichtungen wesentlich vereinfacht werden.
Auch ist die Benutzung der beschriebenen Einrichtung nicht auf Streifenlochapparate beschränkt, vielmehr kann sie auch bei Letternsetz- und Matrizensetzmaschinen, welche ohne Lochstreifen betrieben werden, Verwendung finden. In diesem Falle sind während des Setzens der Zeile provisorische Ausschlußelemente in die Wortzwischenräume einzufügen, welche nach Vollendung der Zeile mechanisch ausgewechselt oder ergänzt werden, nachdem die Größe der Ergänzung mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung festgestellt wurde. Das Wählerglied d ist dann zweckmäßig unmittelbar oder mittelbar durch die zur Zeile angesammelten Satzelemente zu bewegen.
Werden beim Setzen die Wortzwischenräume mit der kleinsten statt mit der größten Weite aufgesetzt oder registriert, so ist die Normalzeilenlänge (Format- oder Spaltenbreite) nicht gleich der kleinsten, sondern gleich der größten zulässigen unausgeschlossenen Zeilenlänge. Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird dann so geändert, daß die Anschlagschienen e und f entgegen dem Wählerglied d bewegt werden, und die Wirkung der Lochsymbole, welche von den entsprechenden Tasten I1 und I3 hervorgebracht werden, ist zu vertauschen. Im übrigen ist die Vorrichtung in gleicher Weise anwendbar wie in dem vorher angenommenen Falle.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zur Herstellung ausgeschlossener Schriftzeilen, dadurch gekennzeichnet, daß während des Setzens einer Zeile ein Wählerglied (d) proportional zu dem durch das Ausschließen zu beseitigenden Fehlbetrag der Zeilenlänge weitergeschaltet und parallel zu dem Wählerglied eine Anzahl von Anschlägen (e, f) proportional den Weiten verschiedener Ausschlußelemente eingestellt werden und nach Beendigung der ' Zeile eine Querbewegung des eingestellten Wählergliedes gegen die
    Anschläge (e, f, k) und nach Berührung eines derselben gegen eine der den Anschlägen entsprechend angeordneten Ausschlußtasten (I1,I2, l%) veranlaßt wird, wobei durch die von dem Wählerglied angetriebene Ausschlußtaste unmittelbar oder mittels der Lochung eines Ausschlußsymbols das zur Erzielung der genauen Zeilenlänge erforderliche Ausschluß spatium bestimmt wird.
    ίο 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
    gekennzeichnet, daß das die Auswahl der Zusatzspatien vermittelnde Glied (d) durch den Arm eines Hebels (i) gebildet wird, welcher sowohl um eine Achse (2) drehbar ist als auch mit dieser Achse eine Verschiebung in der. Längsrichtung des einen Armes (d) erhalten kann und auf einen Schlitten (5) gelagert ist, welcher durch den Typenraumanzeiger (Papierwagen α) eine dem Fehlbetrag der gesetzten Zeile entsprechende Verschiebung in der Längsrichtung der Achse (2) des Hebels (1) erfährt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (1) von einer schwingbaren Platte (10) beeinflußt wird, welche durch dieselbe Bewegung zunächst eine Drehung des Hebels (1) und sodann eine Verschiebung des ganzen Hebels in der Längsrichtung des die Auswähltasten (h> h> h) beeinflussenden Armes (d) veranlaßt, wobei die Drehung und die Längsverschiebung durch die Wirkung von Federn so geregelt werden, daß die Längsverschiebung erst eintreten kann, wenn die Drehung des Hebels (1) unabhängig von der ihr entgegenwirkenden Feder (7) durch feste Anschläge (e, f, k) verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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