DE247194C - - Google Patents
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- DE247194C DE247194C DENDAT247194D DE247194DA DE247194C DE 247194 C DE247194 C DE 247194C DE NDAT247194 D DENDAT247194 D DE NDAT247194D DE 247194D A DE247194D A DE 247194DA DE 247194 C DE247194 C DE 247194C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J11/00—Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
- B41J11/02—Platens
- B41J11/04—Roller platens
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- Handling Of Cut Paper (AREA)
- Registering Or Overturning Sheets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Papierführungsvorrichtung
für Schreibmaschinen, bei welcher in bekannter Weise mehrere Sätze von
Papierführungsrollen zur Anwendung kommen. Die Papierführungsvorrichtung gemäß der Erfindung
ist zur Weiterschaltung einer -Anzahl von auf der Papierwalze nebeneinanderliegenden
Papierbogen bestimmt. Sie ist derart eingerichtet, daß die einzelnen Bogen unabhängig
ίο voneinander vorwärts bewegt werden können,
wobei Klemmglieder zur Anwendung kommen, um den einen Bogen festzulegen, während der
andere weiter vorbewegt wird. Die Vorrichtungen zum Vorwärtsbewegen und zum Festlegen
der beiden Bogen sind besonders für sich ausgebildet und voneinander unabhängig. Diese
Vorrichtungen stehen in solcher Verbindung miteinander, daß sie abwechselnd in Wirkung versetzt
werden können, d. h. die eine Vorrichtung kann außer Wirkung gesetzt werden, wenn
die andere sich in Tätigkeit befindet, und umgekehrt. Beispielsweise wird die Papierführungsvorrichtung
gemäß der Erfindung zum Ausschreiben von Eisenbahnfrachtbriefen verwendet.
Hierbei werden die Eintragungen in die einzelnen Frachtbriefe nacheinander in bekannter
Weise auf einen die Durchschlage aufnehmenden Sammelbogen übertragen, und zwar beispielsweise auf der linken Seite der Papierwalze,
während auf der rechten Seite des Sammelbogens nur die Gesamtsummen der Frachtbriefe
niedergeschrieben werden. Beim Ausfüllen von derartigen Frachtbriefen kann irgendein
einzelner eine beliebige Anzahl von Zeilen auf der linken Seite des Sammelbogens benötigen,
die von der Anzahl der Eintragungen abhängig sind. Es muß demzufolge der ^Frachtbrief
mehrere Male entsprechend den einzelnen Eintragungen weitergeschaltet werden. Während
dieser Arbeit wird auf dem auf der rechten Seite der Papierwalze liegenden Bogen nicht
geschrieben bzw. es werden auf demselben keine Eintragungen gemacht. Dieser Bogen
braucht daher auch nicht weitergeschaltet zu werden. Um dies zu ermöglichen, kommen
gemäß der Erfindung besondere Papierführungsrollensätze und Klemmglieder zur Anwendung,
welche gestatten, daß der auf der Papierwalze rechts liegende Papierbogen so lange festgeklemmt wird, bis er an der letzten
Zeile des Frachtbriefes ebenfalls gebraucht wird. Nachdem die Gesamtsumme auf dem Sammelbogen
niedergeschrieben ist, wird sie nochmals auf den rechts liegenden Bogen niedergeschrieben
und alsdann die Papierwalze um einen Schritt weitergeschaltet, so daß nunmehr beide
Bogen vorbewegt werden. Darauf wird der rechts liegende Bogen wiederum festgelegt, so
daß der nächste Frachtbrief und der darunterliegende Sammelbogen in üblicher Weise beschrieben
werden kann, ohne daß der rechts Hegende Bogen beeinflußt wird. Die Papier-
führungsvorrichtung gemäß der Erfindung kann auch für andere Arbeiten als die angegebene
verwendet werden.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in Verbindung mit einer Papierwalze der
bekannten Monarch-Schreibmaschine in den Fig. ι bis 7 veranschaulicht.
Wie aus den Fig. ι bis 3 ersichtlich, wird die Schiene 3 des Papierwagengestells in üblicher
Weise mittels Kugeln 2 zwischen den Schienen ι des Maschinenrahmens geführt. Das Papierwagengestell
besitzt die Seitenwangen 4 und enthält die Papierwalze 5 mit dem Schaltrad 6. Die Papierwalze 5 ist verhältnismäßig lang
ausgebildet und mit zwei Sätzen der gewöhnlichen Führungs- oder Andrückrollen ausgestattet.
Die Unterstützung für jeden Satz der Führungsrollen erfolgt durch ein Paar an der
Schiene 3 vorgesehene Augenlager 7. Bei 8 ist an jedem Äugenlager ein Arm 9 angelenkt,
die zusammen zwei Paare bilden (Fig. 6). In jedem Armpaar 9 ist eine Welle 10 gelagert, die
die Andrückrollen 11 trägt. Letztere werden durch eine Feder ga gegen die Papierwalze gedrückt.
Bei 12 ist an jedem Äugenlager 7 ein Arm 13 angelenkt. Die Armpaare 13 tragen
eine Welle 14, auf der Rollen 15 sitzen, welche durch Federn 16 an die Papierwalze gedrückt
werden. Die Papierwalze ist an jedem Ende mit einem unter Federwirkung stehenden Papierführungsblech
17 versehen. Es sind also zwei Sätze von Papiereinführungsrollen und
zwei Sätze von Zuführungsrollen vorhanden, von denen jeder Satz mit jedem Ende oder der
Hälfte der Papierwalze zusammenwirkt. Mittels dieser Führungsrollen zusammen mit den Papierführungsblechen
17 wird ein Papierbogen rund um das betreffende Ende der Papierwalze
nach der Zone des Typenabdrucks geführt. Jeder Satz der Papierführungsrollen besitzt
eine Freigabevorrichtung; diejenige für die linke Seite der Papierwalze wird durch eine
Vorrichtung außerhalb der linksseitigen Papierwagenwange 4 beeinflußt, und die Freigabevorrichtung
für die rechte Seite wird durch eine Vorrichtung beeinflußt, die außerhalb der
rechtsseitigen Papierwagen wange liegt. Jede Freigabevorrichtung besteht aus einer Schwingwelle
18, die in dem Papierwagengestell gelagert ist und Ansätze 19 aufweist. Letztere treten bei
Drehung der Schwingwelle 18 mit Ansätzen 20 der Arme 9 in Eingriff, um die Andrückrollen 11
freizugeben. Mittels der Arme 9 werden auch die Rollen 15 und das Papierführungsblech 17
von der Papierwalze 5 abgehoben. Die Drehung der Schwingwelle 18 erfolgt durch einen Arm 21,
der durch eine Schraube 22 mit der Schwingwelle 18 fest verbunden ist. Der Arm 21 wird
durch einen Arm 23 beeinflußt, der an dem Arm 21 bei 24 angelenkt ist und ein Fingerstück
25 aufweist. Der Arm 23 ist bei 26 an dem Arm 27 angelenkt, der bei 28 an der Papierwagenwange
4 drehbar angebracht ist. Die gewöhnliche Stellung der genannten Teile ist in Fig. 3 ,veranschaulicht. Wenn das Fingerstück
25 nach vorn gezogen wird, nimmt es die in Fig. 4 angegebene Lage ein, wodurch die Arme 27 und 23 gestreckt und dadurch in
dieser Stellung gegen unbeabsichtigte Bewegung gesichert sind. Während der Bewegung
der einzelnen Teile aus der Stellung gemäß Fig. 3 in die Stellung gemäß Fig. 4 wird die
Schwingwelle 18 geschwungen, so daß die Ansätze 19 auf die Ansätze 20 einwirken. Hierdurch
werden die Arme 9 nach unten und hinten geschwungen, so daß die Andrückrollen 11 von
der Papierwalze 5 abgehoben werden. Die Arme 9 wirken hierbei auf die Arme 13 behufs
Abhebens der Rollen 15 und der zugehörigen Papierführungsbleche von der Papierwalze 5.
Über die ganze Länge der Papierwalze erstreckt sich eine Stange 29, welche mit ihren
Enden in den Papierwagenwangen 4 gelagert ist. Diese Stange 29 trägt die Papierfinger,
welche die durch die Monarch-Schreibmaschine S5 bekannt gewordene Form besitzen. Jeder dieser
Papierfinger besitzt einen Nabenteil 30, der mit der Stange 29 fest verbunden ist, und einen
Arm 31, der nach vorn über die- Papierwalze 5
von der Nabe 30 aus gekrümmt verläuft. An dem Arm 31 sitzt der eigentliche federnde
Papierfinger 32 und ein Rollenträger 33, der bei 34 schwingbar mit dem Arm 31 verbunden
ist, und in dem die Andrückrolle 35 gelagert ist, welche durch eine öffnung des Papierfingers
32 hindurchtritt und mit der Papierwalze 5 zusammen wirkt.
Wie aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich, besitzt der Rollenträger 33 ein Lager für einen federnden
Kolben 36, der mit Daumenflächen 37 des Armes 31 zusammen wirkt, um die Andrückrolle
35 in oder außer Arbeitsstellung zu halten. Beim Ausführungsbeispiel sitzen auf der Stange
29 vier Papierfinger, welche paarweise angeordnet sind. Das eine Paar wirkt auf den Papierbogen
auf der linken Seite der Papierwalze, wenn dieser von der Schreiblinie aus vorrückt.
Das rechtsseitige Paar der Papierfinger wirkt mit dem rechts liegenden Papierbogen zusammen.
Gewöhnlich werden die Papierfinger auf der Stange 29 verschiebbar angebracht, jedoch
sitzen beim Ausführungsbeispiel die Papierfinger, wie bereits vorstehend angegeben, auf
der Stange 29 fest. Bolzen 37' gehen durch die Naben 30 der Papierfinger und die Stange 29
hindurch und halten somit die Papierfinger derart, daß sie mit den Seitenkanten des Papierbogens
zusammen wirken. Eine Radierplatte 38 ist in üblicher Weise an der Stange 29 angebracht
und erstreckt sich im wesentlichen über
die ganze Länge der Papierwalze. Die Platte 38 . liegt unter den Armen 31 und erstreckt sich
von der Stange 29 aus um ein kurzes Stück schräg nach unten und nach vorn über die Papierwalze.
Gemäß der Erfindung kommen eine Anzahl Klemmglieder zur Anwendung, welche mit dem
hinteren Teil der oberen Fläche der Platte 38 zusammen wirken, um das Papier festzulegen.
Diese Klemmglieder werden durch die oben beschriebene Freigabevorrichtung an der rechten
Seite der Papierwalze von dem rechts liegenden Fingerstück 25 beeinflußt. Dieses Fingerstück
dient also dazu, die rechts liegenden Andrückrollen 35 zu derselben Zeit freizugeben, in der
die rechts liegenden Andrückrollen 11 und Zuführungsrollen
15 freigegeben werden. Das rechts liegende Papierfingerpaar ist behufs
Unterstützung der Klemmglieder mit Naben 39 versehen, welche mit den Armen 31 aus einem
Stück bestehen (s. Fig. 5). Die Naben 39 bilden Lager für eine Schwingwelle 40, die vor und parallel
der Stange 29 verläuft. Die Klemmglieder können als besondere Finger ausgebildet werden,
sind jedoch beim Ausführungsbeispiel als Teile eines gemeinsamen Klemmstückes 41 gedacht,
welches vorteilhaft aus Blech besteht und an der Schwingwelle 40 sitzt. Dieses Klemmstück
41 besteht aus einer Anzahl paralleler federnder Finger 42, welche (s. Fig. 3 und 4)
nach unten und hinten gekrümmt verlaufen und über der. Radierplatte 38 liegen. Beim
Ausführungsbeispiel sind fünf derartige federnde Finger 42 vorgesehen. Das Klemmstück 41
besitzt weiterhin eine Anzahl Lappen 43, welche um die Schwingwelle 40 herumgebogen sind
und durch Bolzen 44 (Fig.i) fest auf der Schwingwelle 40 gehalten werden. Jeder der
federnden Finger 42 ist mit einem Überzug 45 aus Gummi oder einem ähnlichen, starke Reibung
verursachenden Material ausgestattet, um ein besseres Zusammenwirken der federnden
Finger 42 mit der Radierplatte 38 zu ermöglichen. Das in der. Nähe der Papierwagenmitte
liegende Ende der Schwingwelle 40 erstreckt sich durch die Nabe 39 des zugehörigen Armes 31
hindurch und besitzt an dieser Stelle einen nach vorn reichenden, mit einer Nabe 47. versehenen
Arm 46 (s. Fig. 1). ' Die Nabe 47 ist durch eine Schraube 48 auf der Schwingwelle 40 befestigt.
Das am Papierwagenende liegende Ende der Schwingwelle 40 erstreckt sich ebenfalls durch
die Bohrung der Nabe 39 des entsprechenden Armes 31 behufs Aufnahme eines Hebels 49.
Letzterer besitzt eine Nabe 50, die durch eine Stellschraube 50s auf der Schwingwelle 40 festgelegt
ist. Der vordere Arm des Hebels 49 entspricht dem Arm 46. Der hintere Arm des Hebels
49 (s. Fig. 3 und 4) verläuft nach hinten und liegt seitlich über der Papierwalze. An
dem hinteren Ende des Hebels 49 ist bei 51 eine herabhängende Stange 52 angelenkt, deren unteres
Ende schwingbar bei 53 mit einem Kurbelarm 54 verbunden ist. Dieser Kurbelarm erstreckt sich von der rechts liegenden Schwingwelle
18 aus, Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt der Kurbelarm 54 eine Nabe 55, welche auf der
! Schwingwelle 18 mittels einer Stellschraube 56 j befestigt ist. Die beschriebenen Verbindungsj
glieder zwischen den Schwingwellen 18 und 40, also der Kurbelarm 54, die Stange 52 und der
Hebel 49, übertragen eine Drehung der Schwingwelle 18 auf die Schwingwelle 40. Wenn also
die Schwingwelle 18 gedreht wird, so wird auch die Schwingwelle 40 um den entsprechenden
; Betrag in entgegengesetzter Richtung gedreht. Hierdurch werden die federnden Finger 42 in
■ die bzw. aus der Klemmstellung zu der Radierplatte 38 gebracht. Um die rechts liegenden
Andrückrollen 35 von dem rechts hegenden Fingerstück 25 aus zu beeinflussen, ist jeder der
entsprechenden Rollenträger 33 mit einem seitlich vortretenden Bolzen 57 versehen, der in
! eine erweiterte kreisförmige Bohrung 58 des Armes 46 bzw. des Hebels 49 eintritt. Nachdem
' sich also die Schwingwelle 40 aus ihrer gewöhnlichen Lage um einen gewissen Betrag gedreht
hat, treten die Wandungen der Bohrungen 58 mit den Bolzen 57 in Eingriff und schwingen
die Andrückrollen 35 von der Papierwalze hinweg. Die Andrückrollen 35 werden alsdann
durch die federnden Kolben 36 in der gewöhnlichen Weise verriegelt. Das Spiel zwischen den
Bohrungen 58 und den Bolzen 57 kommt infolge der verschiedenen Ausschwingungen der
Welle 40 und des Rollenträgers 33 -zustande. ■ Aus der Fig. 3, in welcher die Teile in der
j gewöhnlichen Lage dargestellt sind, ist zu er-
sehen, daß für das Papier zwischen den federnden Fingern 42 und der Radierplatte 38 ein
beträchtlicher Zwischenraum vorhanden ist, so daß das Papier infolge der vorhandenen Führungsvorrichtungen
zwischen der Radierplatte 38 und den federnden Fingern 42 hindurchgehen kann. Wenn das Fingerstück 25 nach
vorn in die Stellung gemäß Fig. 4 gezogen wird, wird die Schwingwelle 18 nach vorn gedreht,
und die Andrückrollen 11 und die Rollen 15 werden, wie oben beschrieben, freigegeben.
Die Drehung der Schwingwelle 18 wirkt durch die genannten Verbindungsglieder auf die
Schwingwelle 40 derart, daß letztere nach hinten gedreht und die federnden Finger 42 in Eingriff
! mit der Radierplatte 38 gebracht werden (siehe Fig. 4). Jeder federnde Finger 42 hält das
! Papier auf der Radierplatte 38 fest. Gleichzeitig hiermit wird der Arm 46 und der vordere Arm
des Hebels 49 nach oben geschwungen und dadurch, daß die Bohrungen 58 mit "dem Bolzen 57
■ zusammen wirken, werden die Andrückrollen 35
nach oben und von der Papierwalze weggeschwungen (s. Fig. 4). Wenn also die Teile
sich in der in der Fig. 4 dargestellten Lage befinden, sind die Führungs- und Andrückrollen
nicht in Eingriff mit dem Papier, und dieses wird nur durch die federnden Finger 42 festgehalten,
so daß es durch die Drehschaltung . der Papierwalze nicht vorbewegt wird.
Wie Fig. 6 zeigt, sind zwei Sätze von Klemmgliedern vorhanden. Jeder Satz besteht aus
einer Anzahl von federnden Klemmfingern 42, wobei der eine Satz für den Bogen α auf der linken
Seite der Papierwalze und der andere Satz für den Bogen b auf der rechten Seite der Papierwalze
bestimmt ist. Die Klemmglieder selbst sind in gleicher Weise, wie oben beschrieben,
ausgebildet und werden in gleicher Weise bewegt. Es kann also entweder der Bogen α oder der Bogen b getrennt oder unabhängig
von dem anderen zeilenweise vorgerückt werden, während der andere Bogen festgeklemmt
ist.
Verschiedene Abänderungen in den Einzelheiten der Bauart können vorgenommen werden,
ohne das Wesen der Erfindung zu verändern. So ist beispielsweise eine abgeänderte
Ausführungsform in einer Einzelansicht in der Fig. 7 dargestellt. Diese zeigt einen Teil einer
Radierplatte 59, welche in Zwischenräumen mit parallel verlaufenden Einschnitten 60 versehen
ist. Diese bilden Zungen 61, die mit Überzügen 62 aus Gummi oder einem ähnlichen, starke
Reibung verursachenden Material ausgestattet sind. Jede dieser überzogenen Zungen liegt
jedesmal gegenüber einem Klemmfinger, mit dem sie zusammen wirkt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:ι . Papierführungsvorrichtung für Schreibmaschinen mit mehreren, unmittelbar mit der Papierwalze zusammen wirkenden Sätzen von Papierführungsrollen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Führungsrollensatz nur mit seinem zugehörigen Papierbogen zusammen wirkt und zu keiner Zeit mit einem von einem anderen Führungsrollensatz beeinflußten Bogen in Wirkung tritt.
- 2. Vorrichtung gemäß Anspruch. 1, bei welcher jeder Führungsrollensatz mit Klemmgliedern zusammen arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die den Führungsrollensätzen zugeordneten Klemmglieder getrennt und unabhängig von den Führungsrollen wirken.
- 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der bewegbaren Klemmglieder aus einer Anzahl Klemmfinger (42) besteht, welche mit einem nachgiebigen Überzug (45) aus Gummi oder ähnlichen, starke Reibung verursachenden Stoffe versehen sind.
- 4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks aufeinanderfolgenden Bewegungsanfanges der Klemmfinger und der Führungsrollen jeder Rollenträger (33) einen Bolzen (57) aufweist, der in eine erweiterte Bohrung (58) eines Hebels (49) eingreift, derart, daß nach Drehung einer Schwingwelle (40) behufs Festlegung des Papiers auf einer Radierplatte (38) durch die Klemmfinger (42) die Andrückrollen (35) außer Berührung mit der Papierwalze (5) gebracht werden.
- 5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Klemmfingern zusammen wirkende Radierplatte (59) behufs Herstellung von federnden Zungen (61) mit einer Anzahl parallel verlaufender Einschnitte (60) versehen ist, wobei jeder Klemmfinger mit einer Zunge (61) zusammen wirkt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191008855T | 1910-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=33444740
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| FR (1) | FR414755A (de) |
| GB (1) | GB191008855A (de) |
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1910
- 1910-04-12 FR FR414755A patent/FR414755A/fr not_active Expired
- 1910-04-12 GB GB191008855D patent/GB191008855A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR414755A (fr) | 1910-09-10 |
| GB191008855A (en) | 1910-07-14 |
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