DE247251C - - Google Patents

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DE247251C
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/28—Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247251 KLASSE 37/. GRUPPE
ACHILLE ANDRE und ACHILLE RINCHON in MORLANWELZ, Belgien.
versehen ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1911 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein mit Eisen bewehrter Fabrikschornstein, der aus vorher hergestellten und bei dem Aufbau des Schornsteines durch besondere Mittel untereinander zu verbindenden mehrgestaltigen Formsteinen aus Beton besteht, deren eine Sorte in halber Höhe der Seitenflächen mit um die senkrechten Eiseneinlagen greifenden Haken versehen ist.
Um den Schornstein ohne Verschalung ausführen zu können, sollen gemäß der Erfindung die Lagerfugen der in einem senkrechten, mit Mörtel auszugießenden Schlitze die senkrechten Eiseneinlagen aufnehmenden Formsteine der anderen Sorte in Höhe der aus den seitlich benachbarten Formsteinen herausragenden Befestigungshaken liegen, die die senkrechten Eiseneinlagen umfassen.
In der Zeichnung ist die Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
Hierbei ist Fig. 1 die Abwickelung eines Schornsteines gemäß der Erfindung während des Aufbaues, .
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und
Fig. 3 ein wagerechter Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1.
Fig. 4 und 5 zeigen zwei senkrechte Schnitte nach den Linien E-F und G-H der Fig. 1.
Fig. 6 stellt in zwei Ansichten einen der zur Verwendung gelangenden plattenförmigen Formsteine dar,
Fig. 7, ebenfalls in zwei Ansichten, einen der zur Bildung der Rippen des Schornsteines dienenden Formsteine.
Die Platten 2, welche an beliebiger Stelle hergestellt sein können und in fertigem Zustande zur Verwendung gelangen, sind mit Vorsprüngen 3 versehen, welche sich bei dem Aufbau des Schornsteines in entsprechende Nuten 4 der die Rippen des Schornsteines bildenden Formsteine 1 einlegen.
Die Platten 2 sind mit einer oder mehreren Rundeiseneinlagen 5 versehen, von denen die in der Mitte der Platte befindlichen Rundeiseneinlagen über die senkrechte Fläche der Platte herausgeführt und dort zu Haken 6 ausgebildet sind, so daß also die Haken 6 in halber Höhe jeder Platte vorhanden sind.
Die bereits erwähnten Rippensteine 1 kennzeichnen sich durch die Anordnung der ebenfalls schon erwähnten Nuten oder Ausnehmungen 4, durch einen Längskanal 7 und durch einen Längsschlitz 8.
Der Schornstein wird, wie besonders in Fig. ι dargestellt, in nachfolgend beschriebener Weise aufgebaut.
Zunächst werden in das Fundament des Schornsteines Eisenstäbe 9 eingelassen, welche dazu bestimmt sind, durch die Rippenkörper 1 hindurchzugehen und von diesen umschlossen zu werden. Alsdann werden zwei Platten 21 und 22 derart verlegt, daß ihre Haken 61 und 62 die benachbarten Rundeisenstäbe 9 umgreifen und auf der oberen Fläche eines

Claims (1)

  1. Steines ι aufliegen. Dadurch, daß die Rippensteine ι den Längsschlitz 8 besitzen, ist ,man in. der Lage, diese Rippensteine -zu verlegen, ohne daß man nötig hätte, die einzelnen EIemente etwa von oben her über die Rundeisen 9 herüberzustreifen. Man schiebt einfach die Steine ι mit ihrem Schlitz 8 von der Seite her über die Einlagen 9, um welche, wie bereits erwähnt, die Haken 61, 62 der Platten 21, 22 zu greifen haben. Sobald der Stein 1 verlegt ist, wird der Kanal 7 und der Längsschlitz 8, ferner auch jede Stoßfuge 10 (Fig. 2 und 3) mit Zement oder Beton ausgegossen. Unter Umständen kann es vorteilhaft sein, bei mehreren senkrechten Eisen 9, 9 in einen Kanal diese Eisen noch untereinander an einzelnen Stellen durch Bügel, Drähte o. dgl. 11 zu verbinden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
    Um einen möglichst guten Horizontalstoß zwischen den einzelnen Rippensteinen 1 zu erhalten, ist es vorteilhaft, diese Steine auf ihren wagerechten Oberflächen mit kleinen Nuten 12 zu versehen, in welche die Drähte 5 der. Platten 2 zu liegen kommen.
    Dadurch, daß die Befestigungshaken 6 der verschiedenen Platten 2 abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung umgebogen sind, wird einer Trennung der verschiedenen Platten vorgebeugt.
    Pate nt-A ν SPRU ch:
    Schornstein aus mehrgestaltigen Formsteinen, deren eine Sorte in halber Höhe der Seitenflächen mit um senkrechte Eiseneinlagen greifenden Haken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerfugen der anderen Formsteine (1), die in einem senkrechten, mit Mörtel auszugießenden Schlitz die senkrechten Eiseneinlagen (9) aufnehmen, in Höhe der aus den benachbarten Formsteinen (2) herausragenden Befestigungshaken (6) liegen, die die senkrechten Eiseneinlagen (9) umfassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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