DE247460C - - Google Patents

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DE247460C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/24Detents, brakes, or couplings for feed rollers or platens

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

Beim Tabellenschreiben durchläuft der Papierwagen jeweils bei dem sogenannten Springen einen mehr oder weniger großen Teil der Wagenbahn. Infolgedessen stößt er je nach der Länge der frei durchlaufenen Strecke mit größerer oder geringerer Kraft gegen den Reiter auf der Tabulatorstange. Diese heftigen Stöße hat man bereits durch Bremsen, Puffer u. dgl. zu bekämpfen gesucht. Es ist auch
ίο bereits vorgeschlagen, einen auf Massenbewegung beruhenden Geschwindigkeitsregler in Gestalt eines Pendels von dem springenden Papierwagen anzutreiben. Bei Benutzung elastischer Puffer kann der springende Wagen
»5 um eine oder mehrere Buchstabenbreiten zurückgeschleudert werden. Die Bremsen sind in ihrer Wirkung von dem auf die Tabellentaste auszuübenden Drück abhängig. Das Pendel, welches zur Vergleichmäßigung der Papierwagenbewegung vorgeschlagen ist, verlangt seinerseits nach Auffangen des Papierwagens eine Abbremsung, um eine schädliche Einwirkung der in dem Pendel aufgespeicherten lebendigen Kraft auf das dazugehörige Getriebe zu verhindern. Gemäß vorliegender Erfindung soll eine Vergleichmäßigung der Bewegung des Papierwagens beim Springen durch Benutzung der bei anderen Maschinen schon bekannten rotierenden Vergleichmäßigungsorgane erzielt werden. Es sind bereits sowohl bei mechanischen Musikwerken wie auch bei den Laufwerken für den Papierstreifen an Morseapparaten, Schlagwerken von Uhren u. dgl. Geschwindigkeitsregler bekannt, welche aus einem Rotationskörper bestehen, der' von dem Laufwerk aus angetrieben wird und vermöge seines Trägheitsmomentes vergleichmäßigend auf den Gang des Musikwerkes oder sonstigen Werkes wirkt. Gemäß vorliegender Erfindung soll der Papierwagen im Augenblick des Springens mit einem solchen Rotationskörper gekuppelt werden, der dann von dem springenden Wagen aus angetrieben wird, so daß der Wagenlauf durch das Trägheitsmoment dieses Rotationskörpers vergleichmäßigt wird. An Stelle des, Rotationskörpers läßt sich auch ein bei Musikwerken vielfach benutzter Windfang anwenden. Hierbei läßt sich das zum Antriebe des Rotationskörpers oder Windfanges dienende Ge- triebe gegen rückläufige Bewegung sperren, so daß der Papierwagen beim Anschlagen gegen Zurückprallen gesichert wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in zwei Ausführungsformen. '
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist eine Aufsicht hierzu.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen Einzelheiten dieser Ausführungsform.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 6 ist eine Aufsicht hierzu, und
Fig. 7 und 8 veranschaulichen Einzelheiten dieser Ausführungsform.
Die Tabulatorstange 1, welche in bekannter Weise die Reiter trägt, gegen welche der Pa-
pierwagen beim Springen anschlägt, wird zum Tabellenschreiben derart gedreht, daß sie mit ihrem unteren Ansatz den Auslösehebel 2 in die in Fig. 1. veranschaulichte Lage bringt. Der Auslösehebel 2 zieht durch Vermittlung der Brücke 3 den losen Schaltzahn 4 aus dem Bereich des Schaltzahnrades, so daß also der Papierwagen, springen kann. An den Auslöseheber 2 ist an einem Zapfen 5 eine Zugstange 6 angelenkt, die durch eine Feder 7 mit einem Lagergestell 9 verbunden ist. Eine Schraube 8 begrenzt den Hub der Zugstange 6, die durch die Feder 7 ständig gegen die Schraube 8 gezogen wird. Das Lagergestell 9 ist mittels einer Schraube 10 (Fig. 1 und 2) drehbar an dem (nicht dargestellten) Schaltschloßkörper befestigt. In dem Lagergestell 9 ist eine Welle 11 drehbar gelagert, die an ihrem oberen Ende ein Zahnrad 12 trägt, welches bei Benutzung der Tabellenschreib-■■ vorrichtung (Fig. 1) mit der Papierwagenzahnstange 16 in Eingriff tritt. Die Welle 11 trägt den zur Vergleichmäßigung des Wagenlaufs dienenden Rotationskörper 15, und zwar zweckmäßig leicht drehbar. Die Verbindung zwischen der Welle 11 und dem Rotationskörper 15 erfolgt durch ein auf der Welle 11 sitzendes Sperrad 13, in welches, wie Fig. 2 zeigt, eine an dem Rotationskörper 15 vorgesehene und unter Federdruck stehende Klinke 14 einfaßt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende. Wird die Tabulatorstange ι derart gedreht, daß ihr Ansatz aus der punktierten in die voll ausgezogene Lage übergeht (Fig. 1), so wird hierbei der Auslösehebel 2 umgelegt, so daß er die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung einnimmt. Hierbei wird der Papierwagen in bekannter Weise durch Ausrücken des Schaltzahnes 4 freigegeben. Gleichzeitig aber wird durch die Zugstange 6 und die Feder 7 ein Zug auf das Lagergestell 9 derart ausgeübt, daß es um seine Drehachse 10 in die in Fig. 1 veranschaulichte Lage schwingt. Hierbei kommt das Zahnrad 12 mit der Papierwagenzahnstange 16 in Eingriff. Sollten sich die Zähne dieser beiden Teile nicht gleich finden, so wird die Feder 7 ein wenig gespannt, .bis bei der Bewegung des Papierwagens im nächsten Augenblick die Zähne des Zahnrades 12 genau in die Zähne der Papierwagenzahnstange 16 einfassen. Dann wird die Welle 11 in Umdrehung versetzt und nimmt nun vermöge des Sperrades 13 und der Klinke 14 den Rotationskörper 15 mit und versetzt ihn in Umdrehung, so daß eine Vergleichmäßigung des Wagenlaufes eintritt. Wird der Wagenlauf durch einen Tabulatorreiter beendet, so wird das Zahnrad 12 sofort festgehalten. Der Rotationskörper kann nun, da er durch das Sperrad 13 und die Klinke 14 mit der Welle 11 gekuppelt ist, leer auf der Welle 11 laufen, so daß er ohne Einfluß auf den Papierwagen bleibt. Gleichzeitig wird beim Zurückgehen der Tabulatorstange in die Ruhestellung das Lagergestell 9 infolge seines Gewichtes und seiner Belastung durch den Rotationskörper 15 wieder in seine Anfangsstellung zurückbewegt, da der Auslösehebel 2 jetzt keinen Zug mehr auf das Lagergestell 9 ausübt. Die Teile 12 und 16 werden außer Eingriff gesetzt, und der Rotationskörper 15 kommt bei dieser Rückwärtsdrehung des Lagergestelles 9 mit einer am Schreibmaschinengestell fest angeordneten Bremsfläche 17 in Berührung, so daß er schnell zum Stillstand gebracht wird. Ein (nicht dargestellter) Anschlagstift verhindert, daß das Zahnrad 12 zu weit in die Zähne der Papierwagenzahnstange 16 hineingedrückt wird, so daß der Eingriff dieser Teile leicht gelöst werden kann.
Die in den Fig. 5 bis 8 veranschaulichte Aüsführungsfofm der Erfindung stimmt mit der eben beschriebenen in bezug auf die wesentlichsten Teile genau überein. Nur hat bei dieser Ausführungsform das Lagergestell 9 an seiner Unterseite eine etwas andere Gestalt erhalten, weil hier am Ende der Welle 11 auf dieser ein Zahnrad 18 angeordnet ist, das in eine gleichfalls in dem Lagergestell 9 gelagerte Schnecke 19 eingreift, auf deren Achse außerhalb des Lagergestells 9 ein Windfang 20 sitzt.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist die gleiche wie bei der vorher beschriebenen. Durch Umlegen der Tabulatorstange-1 wird mit Hilfe der Teile 2, 5, 6 und 7 das Lagergestell 9 und damit die Welle n derart geschwenkt, daß das Zahnrad 12 der Welle 11 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise in die Papierwagenzahnstange 16 einfällt. Der Papierwagen dreht dann beim Springen die Wellen und setzt das Schneckengetriebe 18, 19 in Umdrehung, bewegt also den Windfang 20. Diese Ausführungsform weist noch den besonderen Vorteil auf, daß ein Zurückspringen oder Zurückprallen des Wagens beim Anschlagen an einen Tabulatorreiter unter allen Umständen verhindert wird, weil das Getriebe eine rückläufige Drehung nicht zuläßt, da in diesem Falle die Schnecke bei geeigneter Ausbildung ihrer Welle und ihrer Lagerung als Sperrglied wirkt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Tabellenschreibvorrichtung für Schreibmaschinen, bei welchen der beim Springen auftretende Stoß des Papier wagens gegen die Tabulatorreiter mit Hilfe von den Lauf des Wagens beeinflussenden Bremsoder Vergleichmäßigungsorganen abge-
    schwächt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Tabellenschreiben von dem springenden Papierwagen ein Rotationskörper oder Windfang angetrieben wird, der durch seine Umdrehung den Wagenlauf beim Springen vergleichmäßigt.
  2. 2. Tabellenschreibvorrichtung für Schreibmaschinen nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (15) mit seiner vom springenden Papierwagen aus angetriebenen Welle (11) durch eine nur in dem einen Drehsinne wirksame Kupplung (13, 14) verbunden ist, so daß beim Anhalten des Papierwagens der Rotationskörper (15) sofort selbsttätig entkuppelt werden kann.
  3. 3. Tabellenschreibvorrichtung für Schreibmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antriebe des Vergleichmäßigungsorgans ein gegen rückläufige Bewegung gesperrtes Getriebe (18,19) benutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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