DE247488C - - Google Patents
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12M—APPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
- C12M23/00—Constructional details, e.g. recesses, hinges
- C12M23/34—Internal compartments or partitions
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12M—APPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
- C12M29/00—Means for introduction, extraction or recirculation of materials, e.g. pumps
- C12M29/06—Nozzles; Sprayers; Spargers; Diffusers
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Description
giften »
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247488 -KLASSE 6 b. GRUPPE
MAX STRAUCH in NEISZE, Ob.-Schles.
Lüftungsvorrichtung für Gärbottiche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1910 ab.
Die bisher verwendeten Luftverteiler für Gärbottiche stellen ein System von Rohren
oder Rohrschlangen dar, welche über dem Boden des Gärbottichs liegen und an ihrer
unteren Seite mit kleinen Öffnungen zum Durchtritt der Luft versehen sind. Diese
Vorrichtungen haben den großen Nachteil, daß sich die Öffnungen leicht durch in den Rohren
sich absetzende Verunreinigungen usw. ver-
o stopfen, wodurch der Luftdurchtritt sehr ungleichmäßig
wird. Auch ist eine Reinigung der Rohre nur schlecht oder gar nicht möglich, so daß unreine Gärungen unvermeidlich
sind. Außerdem hat diese Einrichtung den
Nachteil, daß trotz der vielen Öffnungen der Rohre eine gute Belüftung nicht erreicht wird.
Die Luft soll nämlich möglichst gleichmäßig durch die ganze Flüssigkeitsmenge verteilt
werden, damit eine kräftige, rasche und gleich-
o mäßige Belüftung und Vergärung eintritt. Betrachtet
man unter diesen Gesichtspunkten die Wirkung der nach unten gerichteten Öffnungen
der bisherigen Rohre, so erkennt man sofort, daß trotz der vielen verteilten Öffnungen
in einem Rohre die zugeführte Luft doch nur in je einer Flüssigkeitsschicht, welche
das Rohr auf der rechten oder auf der linken Seite umgibt, in die Höhe steigen kann. Von
einer gleichmäßigen Durchlüftung des Bottich-
o inhaltes kann also keine Rede sein.
Ebensowenig führen diejenigen Lüftungsvorrichtungen zu guten Resultaten, bei welchen
Siebböäen für die Luftverteilung verwendet werden. Diese Siebboden bedecken
die ganze Bodenfläche und müssen mit dem Bottich fest verbunden werden. Hierdurch
40
wird eine gründliche Reinigung fast zur Unmöglichkeit, weil sie eben nur dann vorgenommen
werden kann, wenn der Siebboden aus dem Bottich entfernt wird. Ferner wird dabei eine Zirkulation der Flüssigkeit nicht
erreicht, weil letztere nur einseitig nach oben gehoben wird und der zwischen den Siebboden
und dem Bottichboden stehende Teil der Flüssigkeit ungelüftet und unbewegt liegen
bleibt. Auch ist bei diesen Lüftungsvorrichtungen ein sehr großer Kraftaufwand zum
Einblasen der Luft erforderlich.
Nach vorliegender Erfindung werden diese Übelstände durch Verwendung von Verteilkörpern
vermieden, die in der Nähe des Bottichbodens angeordnet sind und unter denen die Abzweigungen des Luftzuführungsrohres
münden. Die Ränder der Verteilkasten berühren den Bottichboden nicht, sie können
aber auch auf diesem aufliegen unter der Voraussetzung, daß dann untere Aussparungen in
den Verteilkörperwänden gelassen sind. Diese Verteilkörper werden in bestimmten Abständen
voneinander angebracht, wodurch Zwischenräume zwischen den einzelnen Körpern geschaffen
werden. Durch diese Anordnung wird erstens erreicht, daß man die einzelnen Körper leicht um die angeordneten Drehzapfen
unabhängig voneinander hochklappen kann, und zweitens, daß die Flüssigkeit eine ständige Bewegung sowohl über wie unter den
Körpern erhält. Es ist leicht ersichtlich, daß die Flüssigkeit, welche über den gelochten
Decken der einzelnen Verteilkörper steht und durch die dort austretende Luft nach oben
bewegt wird, eine Saugwirkung ausübt, wo-
55
60
durch der über den Zwischenräumen der Körper stehende Teil der Flüssigkeit nach unten
gezogen wird und dadurch auch die unter den Verteilkörpern stehende Flüssigkeit verdrängt
und bewegt. Durch diese Art der Bewegung wird der Luft der Austritt aus den Durchlaß-Öffnungen
der Verteilkörper sehr erleichtert und dadurch die Kraft, welche zum Eindrücken der Luft erforderlich ist, auf ein
ίο Minimum beschränkt.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt; Fig. ι
zeigt die Vorrichtung im Querschnitt, Fig. 2 in Oberansicht, und Fig. 3 zeigt einen Teil
der Vorrichtung im senkrechten Schnitt.
In einem Gärbottich α ist ein Luftzuführungsrohr
b eingesetzt, welches am Boden des Bottichs nach Verteilkörpern c abzweigt. Diese
sind unten offene Kasten mit gelochter Decke d.
Durch die nach unten gebogenen Kastenwände entstehen unter den perforierten Decken Luftpolster,
welche ein gleichmäßiges, nicht stoßweises Ausströmen der Luft bewirken.
Das Rohr b besitzt Abzweigstutzen δ1, welche
unter den Verteilkörpern c ausmünden. Diese Stutzen treten unter den Kastenwänden der
Verteilkörper c ein, wo sie etwas nach oben gebogen sind, und dienen den Verteilkörpern
gleichzeitig auf der einen Seite als Auflage.
Auf der andern Seite stützen sich die Verteilkörper auf Randleisten a1. Die Verteilkörper
liegen also ganz lose auf ihren Auflagern auf, so daß sie auf das bequemste abgenommen
und gereinigt werden können.
Um die einzelnen Kasten unabhängig voneinander hochklappen zu können, sind an dem
Luftzuführungsrohr b oder an besonders dafür eingesetzten Tragbalken Stege angeordnet,
welche an ihren vorderen Enden Lager besitzen. In diese Lager greifen die Kasten mit 4t
dort angebrachten Drehzapfen ein.
Bei der auf der Zeichnung links liegenden Anordnung bestehen die Abzweigstutzen aus
ineinandergesteckten Teilen f und g, von denen sich der Teil g um die Achse des 4;
Teiles f drehen kann. Die Teile sind durch je eine Mutter h verbunden, welche, wenn angezogen,
eine gegenseitige Verdrehung der Teile verhindert und die Abdichtung bewirkt. Hierdurch
können die Verteilkörper unabhängig 5< voneinander hochgeklappt werden, in welcher
Lage eine leichte und bequeme Reinigung der Siebe d möglich ist (Fig. 1).
Die Anzahl der einzelnen Verteilkörper, deren Abstände voneinander sowie die Lochteilung 5;
der Kastendecken d ist Sache der praktischen Ausführung und bestimmt sich je nach den
gegebenen Verhältnissen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. ■ Lüftungsvorrichtung für Gärbottiche, gekennzeichnet durch in den Bottich eingesetzte, unten offene, kastenartige, mit siebartiger Decke versehene Luftverteil- 6; körper (d), welche zwischen sich und eventuell auch gegen die Bottichwand Zwischenräume freilassen.
- 2. Ausführungsform der Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftverteilkörper leicht aushebbar oder aufklappbar gelagert sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE250735T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247488C true DE247488C (de) |
Family
ID=33316815
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247488D Active DE247488C (de) | |||
| DENDAT250735D Active DE250735C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250735D Active DE250735C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE250735C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052364B (de) * | 1951-09-15 | 1959-03-12 | Chicago Pump Company | Vorrichtung zur Feinverteilung von Luft oder anderen Gasen in einer Fluessigkeit |
| DE1064458B (de) * | 1955-05-02 | 1959-09-03 | Eugen Georg Stich | Verfahren und Vorrichtung zur Belueftung von hefehaltigen Maischen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006002836A1 (de) * | 2006-01-20 | 2007-07-26 | Eckard, Horst K. | Einleitung von Biogas in einen Fermenter |
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| DE1064458B (de) * | 1955-05-02 | 1959-09-03 | Eugen Georg Stich | Verfahren und Vorrichtung zur Belueftung von hefehaltigen Maischen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE250735C (de) |
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