DE247576C - - Google Patents

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DE247576C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/16Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
    • B28B7/18Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article
    • B28B7/183Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article for building blocks or similar block-shaped objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Formkasten zum Gießen künstlicher Hohlsteine aus Beton o. dgl. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Hohlsteine von beliebiger Höhe und Breite zu mehreren über- und nebeneinander in einer und derselben Form herstellen zu können. Zu diesem Zwecke sind gemäß der Erfindung um eine durchgehende, senkrechte, mit Kernöffnungen versehene Mittel wand Außenwände aus mehreren auswechselbaren, übereinander stehenden und gegeneinander verstellbaren Einzelabschnitten angebracht. Zwischen diesen Außenwänden befinden sich auswechselbare Zwischenböden.
Die Außenwände oder deren Abschnitte können ein beliebiges Profil haben, je nach der gewünschten Form des oder der zu gießenden Hohlsteine.
Wenn die Kernöffnungen· der Wände breiter ausgeführt sind als die Kernquerschnitte, ergibt sich die Möglichkeit, den verbleibenden Zwischenraum durch Platten auszufüllen oder aber mit auszugießen, so daß man beliebig stärkere oder dünnere Wandungen erzielen kann.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι und 2 sind zwei um 900 zueinander versetzte äußere Ansichten des Formkastens.
Fig. 3 ist ein wagerechter Querschnitt durch den Kasten.
Fig. 4 ist ein senkrechter Längsschnitt nach A-B und
Fig. 5 ein solcher nach C-D der Fig. 3.
Fig. 6 stellt einen der auswechselbaren Zwischenböden des Formkastens dar.
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Fig. 7 bis 13 veranschaulichen verschiedene Arten von Hohlsteinen.
Fig. 14 ist ein beweglicher Aufsatz zum Formkasten.
Der Formkasten wird durch einen Boden 1 gebildet, auf dem zwei senkrechte Außenwände 2 und 3 (Fig. 3) stehen. Diese Wände bestehen aus miteinander zu einem leicht auseinandernehmbaren Ganzen vereinigten Einzelabschnitten 2', 2", 2'" und 3', 3", 3'" (Fig. 2) und besitzen einander genau gegenüberstehende Kernöffnungen. Auf dem Boden 1 ist außerdem noch eine senkrechte Mittelwand 4 (Fig. 3) angebracht, in der sich ebenfalls den Außenwänden 2, 3 entsprechende Kernöffnungen befinden. Die äußeren beweglichen, verstellbaren und auswechselbaren Querwände 5, 6,7 (Fig. 3, 4) vervollständigen den Abschluß des Formkastens.
Die Einzelabschnitte der Außenwände werden durch eine Klemmvorrichtung 9 aneinandergehalten und sind durch den Verschluß 8 mit der Mittelwand 4 verbunden.
Zwischen den Einzelabschnitten 2', 3', 5, 2", 3", 6 usw. liegen auswechselbare Böden 13, deren Höhe mittels· einer mehr oder minder starken Leiste 14 (Fig. 4) je nach Bedarf verändert werden kann, so daß die Hohlsteine nicht nur in verschiedenen Dicken ausführbar sind, sondern der zwischen je zwei Zwischenboden befindliche Hohlraum auch zur Herstellung beliebiger Muster oder Profilierungen an den Steinen verwendet werden kann.
Das Profil der Wandabschnitte 5, 6 und 7 kann beliebig sein. In Fig. 4 sind z. B. schräge Außenwände 5 angenommen, die nicht
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von einem Zwischenboden bis zum anderen reichen. Die frei bleibenden Teile der Stirnwände werden dann, um den Austritt des Betons zu verhindern, in beliebiger Weise abgedeckt. Die Folge ist, daß Hohlsteine nach Fig. 9 gegossen werden. Bei Anwendung von geraden Außenwänden 6 oder 7 entsteht die Steinform nach Fig. 7 und 8. Fügt man noch eine Zwischenwand 11 (Fig. 4) ein, so wird jeder Stein halbiert und es entsteht die Form nach Fig. 10. Wie Fig. 11 ergibt, können verschiedenartig profilierte Außenwände miteinander kombiniert werden.
Die Kernöffnungen der Wände 2, 3 und 4 (Fig. 2) können weiter als der Kernquerschnitt sein. Der etwaige Zwischenraum zwischen Kern und öffnung wird durch eine Platte 10 (Fig. ι und 4) ausgefüllt. Es ist also möglich dadurch, daß man den Kern auf die eine oder andere Seite schiebt, entweder eine ungleichartige oder eine gleichartige Wandstärke zu erzielen, je nachdem man die Zwischenplatte 10 verwendet oder nicht (vgl. insbesondere Fig. 4).
In Fig. 14 ist ein Aufsatz für den Formkasten dargestellt, der oben oder unten am Formkasten befestigt werden kann. Bei Anwendung dieses Aufsatzes erhält man einen Stein nach Fig. 12 oder 13. Beim Gießen der Form nach Fig. 12 ist ein trennender Zwischenboden 13 angewendet worden.
Die Kerne 15 besehen in bekannter Weise aus je zwei keilförmigen, gegeneinander verschiebbaren Teilen. Damit sie leicht in die Kernöffnungen eingeführt und ebenso bequem wieder entfernt werden können, sind die Kernwandungen elastisch gemacht und durch Schubj oder Zugstangen 16, die durch Lenker an den elastischen Kernwänden angreifen, verstellbar.

Claims (2)

Patent-An sprüche:
1. Formkasten zum Gießen künstlicher Hohlsteine aus Beton o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß um eine durchgehende, senkrechte, mit Kernöffnungen versehene Mittelwand (4) Außenwände (2, 3, 5, 6, 7) aus mehreren auswechselbaren, übereinander stehenden und gegeneinander verstellbaren Einzelabschnitten (a, b, c) angebracht sind, zwischen denen an sich bekannte, auswechselbare Zwischenboden (13) liegen.
2. Formkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernöffnungen der Wände (2, 3, 4) breiter sind als die Kern querschnitte, und daß der verbleibende Zwischenraum durch Platten (10) ausfüllbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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